Adexa, BVpta und ABDA im BMG

Reform der PTA-Ausbildung kommt ins Rollen

Berlin - 05.11.2018, 13:00 Uhr

Zu Gesprächen im BMG: Michaela Freudenfeld (ADEXA-Referat Schulen & Unis), Ingrid Heberle
(ADEXA-Berufsgruppe PTA), Sabine Pfeiffer (BVpta-Bundesvorsitzende), Andreas
May (ADEXA-Vorstand), Bettina Schwarz (BVpta Geschäftsführerin) und Katja Hennig
(BVpta). (Foto: Adexa/BVpta)

Zu Gesprächen im BMG: Michaela Freudenfeld (ADEXA-Referat Schulen & Unis), Ingrid Heberle (ADEXA-Berufsgruppe PTA), Sabine Pfeiffer (BVpta-Bundesvorsitzende), Andreas May (ADEXA-Vorstand), Bettina Schwarz (BVpta Geschäftsführerin) und Katja Hennig (BVpta). (Foto: Adexa/BVpta)


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat es mehrfach betont: Er will die PTA-Ausbildung modernisieren. Am vergangenen Freitag waren nun Vertreter der Apothekengewerkschaft Adexa, des Bundesverbands PTA und der ABDA zu einem Gespräch ins Ministerium geladen. Aus Sicht von Adexa und BVpta verlief der Austausch sehr konstruktiv.

Die PTA-Ausbildung muss reformiert werden. Darüber sind sich alle Betroffenen einig. Und auch die Politik verschließt sich dem nicht. Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag sogar versprochen, das Schulgeld in den Gesundheitsfachberufen – und damit auch für PTA – zu streichen. Schließlich sind PTA gefragte Fachkräfte. Zugleich haben sich die Anforderungen an den Beruf zuletzt stark gewandelt, während seine gesetzlichen Grundlagen lange nicht angepasst worden sind. Zwar wurde das 1968 verabschiedete Gesetz über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten (PharmTAG) erst 2016 im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen in einigen Bereichen neu gefasst. Allerdings ausschließlich im Hinblick darauf, unter welchen Voraussetzungen eine Ausbildung in einem anderen Mitgliedstaat anerkannt werden kann. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung (PTA-APrV) wurde im gleichen Zuge nachjustiert, ist aber zuletzt 1997, also vor mehr als 20 Jahren, stärker novelliert worden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte schon im Frühsommer eine grundsätzliche Reform angekündigt. Ein Gesamtpaket rund um Apotheken und Arzneimittel soll in den kommenden Monaten geschnürt werden. Nun scheint die Arbeit in seinem Haus konkreter zu werden. Am 2. November traf sich der für den Apothekenbereich zuständige Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium (BMG), Thomas Müller, mit Vertretern der Apothekengewerkschaft Adexa, des Bundesverbandes PTA (BVpta) und der ABDA, um über das Thema PTA-Ausbildung zu sprechen. Wie Adexa und BVpta mitteilen, konnten sie bei dem mehrstündigen Gespräch ihre Standpunkte zur Neuordnung der PTA-Ausbildung vorbringen und sich austauschen. 



Kirsten Sucker-Sket (ks), Redakteurin Hauptstadtbüro
ksucker@daz.online


Diesen Artikel teilen:


0 Kommentare

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.