Apotheken-Arbeitgeber-Siegel

Münchner Apotheke als „Vorbildlicher Arbeitgeber 2018“ ausgezeichnet

Berlin / München - 26.10.2018, 10:15 Uhr

Die
Rondell Apotheke in München-Harlaching erhielt das Apotheken-Arbeitgeber-Siegel
2018 und darf jetzt als „Vorbildlicher Arbeitgeber 2018“ werben. (c / Foto: Rondell Apotheke, Sonja Michalke / Fotograf: Daniel Schvarcz)

Die Rondell Apotheke in München-Harlaching erhielt das Apotheken-Arbeitgeber-Siegel 2018 und darf jetzt als „Vorbildlicher Arbeitgeber 2018“ werben. (c / Foto: Rondell Apotheke, Sonja Michalke / Fotograf: Daniel Schvarcz)


Im August dieses Jahres wurde die Rondell Apotheke aus München-Harlaching mit dem Apotheken-Arbeitgeber-Siegel ausgezeichnet. Insbesondere die modernen Instrumente zur Personalführung und die Zuwendungen für die Mitarbeiter wurden in der Begründung für die Prämierung angeführt. Apothekenleiterin Sonja Michalke berichtet DAZ.online von Motiven, Überraschungsmomenten und positiven Auswirkungen.

Einer der wichtigsten Erfolgsgaranten für eine Apotheke sind gute und motivierte Mitarbeiter. Doch für viele Apotheken ist die Mitarbeitersuche zu einem großen Problem geworden. Da kann es nicht schaden, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Ein Siegel kann dabei helfen. Das dachte sich auch Sonja Michalke von der Rondell Apotheke in München-Harlaching, als sie sich um das vom Qualitätsverbund Deutscher Apotheken e.V. (QdA) herausgegebene Apotheken-Arbeitgeber-Siegel (https://www.apotheken-verein.de/auszeichnungen/apotheken-arbeitgeber-siegel-2/ bewarb. „Ich denke, ich bin ein tatsächlich ein guter Arbeitgeber, aber wir suchen natürlich auch immer Mitarbeiter und wenn man so ein Siegel hat, das spricht vielleicht auch gute Mitarbeiter an“, erläutert Michalke ihre Entscheidung – und die wurde im August dieses Jahres mit der Auszeichnung vorbildlicher Arbeitgeber 2018 belohnt.

Apotheken-Arbeitgeber-Siegel: „Mir war es wichtig, dass es seriös ist“

Drei Monate habe der Prozess der Bewertung durch den QdA gedauert. Zunächst sei ihnen ein Anforderungskatalog zugeschickt worden, der in erster Linie Punkte wie interne Kommunikation und Personalführung, Förderung der Mitarbeiterqualifizierung, Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und als Herzstück eine anonymisierte Mitarbeiterbefragung beinhalte. „Wir haben zwar gewisse Sachen wie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und das Einarbeitungsprotokoll nochmal neu überarbeitet und ein paar Punkte übernommen, die uns empfohlen worden sind, aber im Großen und Ganzen war es eigentlich das, was wir immer schon gemacht haben“, erläutert Michalke den Prozess.

Etwas länger habe es nur durch die Mitarbeiterbefragung gedauert. Über deren Ergebnis war Michalke sehr überrascht: „Die Bewertung der Mitarbeiter war viel besser als meine eigene Einschätzung.“ Über 90 Prozent haben demnach angegeben, sie würden die Rondell Apotheke als Arbeitgeber weiterempfehlen. „Ich war selber überrascht, dass da so ein tolles Ergebnis rauskam. Das hat mich auch sehr gefreut“, berichtet sie stolz. Zudem sei es ihr wichtig gewesen, dass es sich um ein seriöses Siegel handele, mit dem hinterher auch mit gutem Gewissen geworben werden könne. Als seriös sehe sie diese Auszeichnung unter anderem auch deshalb an, weil eine Menge Arbeit von Seiten der Tester dahinterstecke, die selbstverständlich auch mit Kosten verbunden sei, erläutert Michalke.



Inken Rutz, Apothekerin, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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