53 Stopps, 5000 Kilometer, 10.000 Euro

Apotheker ohne Grenzen: Sommertour erfolgreich beendet 

Berlin - 22.10.2018, 13:45 Uhr

Angekommen: Der Bus von Apotheker ohne Grenzen hat es direkt aufs Expopharmgelände geschafft. Vorstandsmitglied Dr. Ralph Bültmann und Geschäftsführerin Eliette Fischbach sind mit der Bilanz der Sommertour zufrieden. (m / Foto: DAZ.online / bj)

Angekommen: Der Bus von Apotheker ohne Grenzen hat es direkt aufs Expopharmgelände geschafft. Vorstandsmitglied Dr. Ralph Bültmann und Geschäftsführerin Eliette Fischbach sind mit der Bilanz der Sommertour zufrieden. (m / Foto: DAZ.online / bj)


Im eigenen Land bekannter werden und Spenden für Hilfsprojekte sammeln – um dies zu erreichen, tourten „Apotheker ohne Grenzen“ zwei Monate lang quer durch Deutschland. Nach einer Strecke von mehr als 5000 Kilometern und 53 Stationen in insgesamt 31 Städten erreichte das Infomobil der Hilfsorganisation die Expopharm-Messe in München als finales Tourenziel.

Der Sommer ist zu Ende, auch wenn sich die Temperaturen des goldenen Oktobers noch sommerlich anfühlen. Beendet ist auch die Sommertour der Hilfsorganisation „Apotheker ohne Grenzen“. Die Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) hatte sich mit ihrer zweimonatigen Infotour vorgenommen, im eigenen Land bekannter zu werden und Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. Der VW-Bus startete am 18. August in Berlin und erreichte pünktlich zur Expopharm das Tourenziel München.

10.000 Euro Spenden

Mehr als 5000 Kilometer legte der Tourenbus zurück und machte an 53 Stationen in 31 Städten halt. Die Helfer sammelten insgesamt 10.000 Euro Spendengelder. Mit der finanziellen Bilanz ist AoG zufrieden, bestätigte AoG-Geschäftsführerin Eliette Fischbach in München.

Und wie sieht es mit dem Bekanntheitsgrad aus? Auch dieser habe sich durch die Infotour deutlich verbessert: „Viele Menschen haben zum ersten Mal von den ‚Apothekern ohne Grenzen‘ gehört“, erklärte Tourkoordinator Jochen Wenzel. „Damit haben wir unser Ziel erreicht, denn wir wollten die Arbeit des Vereins bundesweit bekannter machen. Dass wir so viel Zuspruch und Lob für unsere Projekte von Nepal bis Mexiko bekommen, hat uns dann allerdings doch überrascht. Die Unterstützung war riesig.“

Katastrophenpharmazie und Entwicklungszusammenarbeit

Auf der Tour informierte AoG über ihre weltweiten Projekte zur akuten Nothilfe und zur langfristigen Entwicklungszusammenarbeit. So waren die Pharmazeuten beispielsweise in diesem Jahr nach dem Hurrikan auf Dominica und nach dem Tsunami in Indonesien schnell an Ort und Stelle. Die langjährige Tätigkeit in Argentinien oder Uganda – hier arbeitet AoG übrigens mit der NGO „Apotheker helfen“ zusammen – sind als einzelne Beispiele für die zahlreichen Projekte zur langfristigen Entwicklungszusammenarbeit zu nennen.

AoG ist auch im eigenen Land tätig, so besuchte der Tourenbus die beiden deutschen Projekte in der Berliner Stadtmission und der Ambulanz für Bedürftige in Mainz.


Dr. Bettina Jung, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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