Besuch bei Noweda

Kippels (CDU): Höhere Transport-Anforderungen für Versender

Berlin - 28.08.2018, 17:00 Uhr

Noweda-Chef Dr. Michael P. Kuck, CDU-Politiker Dr. Georg
Kippels und Jana Ehmer (Niederlassungsleiterin Noweda Frechen) sprachen bein einem Besuch des Politikers über Qualitätsanforderungen im Versandhandel. (s / Foto: Noweda)

Noweda-Chef Dr. Michael P. Kuck, CDU-Politiker Dr. Georg Kippels und Jana Ehmer (Niederlassungsleiterin Noweda Frechen) sprachen bein einem Besuch des Politikers über Qualitätsanforderungen im Versandhandel. (s / Foto: Noweda)


Der CDU-Gesundheitspolitiker Georg Kippels hat im Rahmen seiner „Sommertour“ am 20. August die Noweda-Niederlassung im nordrhein-westfälischen Frechen besucht. Die Apothekergenossenschaft hatte im Juni eine eigene Studie zur Versorgungsqualität im Versandhandel veröffentlicht. Kippels griff das Thema nun auf und sagte, dass für die Versender ebenso hohe Transport-Anforderungen gelten müssten, wie für den pharmazeutischen Großhandel.

Georg Kippels sitzt seit 2013 für die CDU im Bundestag. Schon bei seiner ersten Kandidatur gewann er das Direktmandat im Bezirk Erftkreis I. Seit 2013 ist er Mitglied im Ausschuss für Zusammenarbeit und Entwicklung. Als der heutige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 2015 die Gesundheitspolitik in Richtung Finanzministerium verließ, übernahm Kippels zusätzlich dessen Platz im Gesundheitsausschuss.

Ein Gesprächsthema zwischen Kippels und Noweda-Chef Michael P. Kuck soll die von der Genossenschaft inzwischen veröffentlichte Studie zum Versandhandel gewesen sein. Dabei stellte sich heraus, dass mehrere Versandhändler Mängel bei der pharmazeutischen Beratung und bei der Auslieferung kühlpflichtiger Arzneimittel aufweisen. Die Bestellung eines kühlpflichtigen beziehungsweise kühlkettenpflichtigen Arzneimittels konnte nicht bei allen Versandapotheken durchgeführt werden, da manche Anbieter grundsätzlich keine Kühlwaren im Sortiment haben oder verschicken. Einige Kühllieferungen wurden darüber hinaus nicht persönlich zugestellt, beim Nachbarn abgegeben oder auf der Terrasse abgelegt ohne eine entsprechende Information im Briefkasten zu hinterlassen.

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Laut Noweda-Mitteilung soll Kuck auch gegenüber Kippels nochmals auf die Studienergebnisse hingewiesen haben:  „Für uns ist es unverständlich, dass der Arzneimittel-Versandhandel angesichts dieser eklatanten Sicherheitslücken auch bei den Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Transport noch zusätzlich bevorteilt wird“, erklärte der Großhandelschef.



Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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