Vertreterversammlung in Düsseldorf

Apobank will Ärzte und Apotheker weitreichender unterstützen

Düsseldorf - 18.06.2018, 11:30 Uhr

Die Mitglieder der Deutschen Apotheker- und Ärztebank erhalten eine Dividende von vier Prozent. (Foto: apobank)

Die Mitglieder der Deutschen Apotheker- und Ärztebank erhalten eine Dividende von vier Prozent. (Foto: apobank)


Die Mitglieder der Deutschen Apotheker- und Ärztebank dürfen sich über eine Dividende von 4 Prozent freuen – die Vertreterversammlung stimmte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat am vergangenen Freitag zu. Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer bestätigte außerdem die Jahresprognose und erläuterte, wie er auf lange Sicht die Heilberufe noch weitreichender unterstützen möchte.

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) zahlt ihren Mitgliedern für das Jahr 2017 wie in den Vorjahren eine Dividende von 4 Prozent. Das beschloss die Vertreterversammlung der Bank am 15. Juni 2018 in Düsseldorf und stimmte damit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Zugleich bestätigte sie den Jahresabschluss 2017.

Auf seiner ersten Vertreterversammlung bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer die Prognose für das Jahr 2018. Die Bank rechnet mit einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau – 2017 lag er bei 61,9 Millionen Euro –, der eine stabile Dividendenzahlung an die Mitglieder sowie eine Stärkung der Rücklagen und Reserven ermöglicht. 

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ApoBank will ihr Angebot erweitern

Zudem erläuterte er gegenüber den Eigentümervertretern, wie er auf lange Sicht die Heilberufe noch weitreichender unterstützen möchte. „In Anbetracht der gegenwärtigen und absehbaren Veränderungen auf dem Banken- und Gesundheitsmarkt wollen wir neue Lösungen erarbeiten, um noch mehr Nutzen für unsere Kunden und Mitglieder zu stiften.“ Außerdem will die Bank ihr Angebot erweitern, so etwa mit dem Ausbau von Beratungsleistungen. „Heute steht die Bank primär für Existenzgründungsfinanzierungen und klassische Bankdienstleistungen. Wir wollen aber noch einen Schritt weiter gehen: ‚Wir wollen Gesundheit ermöglichen.‘ Und das gemeinsam mit unseren Kunden. Das ist unser Anspruch.“ so Sommer.

Mit dem Aufbau ihres Kompetenzzentrums „apoHe@lth“ will die Bank zudem Heilberufler dabei unterstützen, mit digitalen Anwendungen Prozesse zu optimieren, über mehr Zeit am Patienten zu verfügen und die Qualität der Versorgung zu verbessern. Dabei will man sich mit den Standesvertretungen abstimmen, die ebenfalls am Thema arbeiteten. Zudem denkt auch die Apobank darüber nach, selbst „sinnvolle“ Gesundheitsapps anzubieten, oder junge Unternehmen im Gesundheitsmarkt unterstützen. Leitgedanke bei allem ist laut Sommer, primär den niedergelassenen Heilberufler in einem wandelnden Umfeld sinnvoll zu begleiten.  

Wahlen zum Aufsichtsrat 

Dr. med. dent. Helmut Pfeffer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery und Susanne Wegner wurden als Mitglieder des Aufsichtsrats von der Vertreterversammlung wiedergewählt. Unmittelbar nach der Vertreterversammlung wählte der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung Montgomery wieder zu seinem Vorsitzenden.


jb / DAZ.online
redaktion@daz.online


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