Studie von Amgen

Sind Biopharmazeutika Naturheilmittel?

Stuttgart - 13.04.2018, 15:30 Uhr

Insulin ist eines der bekanntesten Beispiel für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel. (Foto: raimund14 / stock.adobe.com)

Insulin ist eines der bekanntesten Beispiel für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel. (Foto: raimund14 / stock.adobe.com)


Ein Großteil der Deutschen kann sich unter dem Begriff Biopharmazeutika nichts vorstellen, und von den wenigen, die sich eine Definition zutrauen, liegen die meisten falsch. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Obwohl es sich offensichtlich um eine große Unbekannte handelt, würde sich aber trotzdem die Mehrheit mit diesen Arzneimittel behandeln lassen.

1000 Deutsche hat das Biotechnologie-Unternehmen Amgen in einer repräsentativen Umfrage zu medizinischem Fortschritt und Biopharmazeutika als besonders innovativen Arzneimitteln befragen lassen. Nur 6 Prozent der Befragten glaubten zu wissen, was dahinter steckt. Tatsächlich der Fall war das nur bei 3 Prozent: Sie tippten entweder auf mit Biotechnologie (1 Prozent) oder gentechnisch veränderten Organismen hergestellte Arzneimittel (2 Prozent). Die Übrigen drei vermuten hinter dem Begriff Biopharmazeutika Naturheilmittel ohne chemische Zusätze oder natürliche Heilmittel.

Die ganz große Mehrheit hingegen kann sich nichts darunter vorstellen: 47 Prozent der Befragten gaben an, noch nie davon gehört zu haben. Ebenfalls 47 Prozent ist der Begriff zwar geläufig, sie wissen aber nicht, was dahinter steckt.

Animation zur Erklärung

In der Animation „Biologika und Biosimilars - Was steckt dahinter?“ erklärt Amgen für Laien, wie Entwiclung und Herstellung von biotechnologischen Arzneimitteln funktionieren und was es mit Biosimilars auf sich hat. Es kommt auch zur Sprache, warum die Herstellung von Biologika aufwendiger ist, als die von niedermolekularen Verbindungen.



Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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