Umsetzung des DAT-Antrags

Kammern sollen sich um mehr Pharmazie-Studienplätze kümmern

Berlin - 16.03.2018, 13:25 Uhr

Mehr Studienplätze in der Pharmazie: Die Kammern sollen sich vor Ort um die Umsetzung es Antrags kümmern. (Foto: Imago / döring)

Mehr Studienplätze in der Pharmazie: Die Kammern sollen sich vor Ort um die Umsetzung es Antrags kümmern. (Foto: Imago / döring)


Der Deutsche Apothekertag hatte die Landesregierungen 2017 aufgefordert, sich für zusätzliche Studienplätze in der Pharmazie einzusetzen. Die Länder sollen das Angebot erweitern, heißt es in dem beschlossenen Antrag der Landesapothekerkammer Baden Württemberg. Nun hat die Bundesapothekerkammer den Ball an die Landesapothekerkammern gespielt und sie aufgefordert, sich diesbezüglich an die Ansprechpartner vor Ort zu wenden.

Mehr Studienplätze in der Pharmazie! So lautete ein Antrag der LAK Baden-Württemberg, der auf dem Deutschen Apothekertag 2017 in Düsseldorf angenommen wurde – ebenso wie 2015 schon einmal. Wörtlich heißt es dort: „Die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker fordert die Landesregierungen auf, das Studienplatzangebot im Fach Pharmazie maßgeblich zu erweitern, ohne den curricularen Normwert (CN) zu reduzieren.“

Mit diesem Wert wird rechnerisch ausgedrückt, wie viel Lehraufwand für einen einzigen Studierenden erbracht werden muss, damit dieser das Curriculum einmal durchlaufen kann.

Da die Umsetzung dieses Antrags in die Zuständigkeit der Länder fällt, hat die Bundesapothekerkammer nun in einem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, die jeweiligen Apothekerkammern gebeten, sich mit dem Antrag an die zuständigen Ansprechpartner vor Ort zu wenden. Im Mai 2018 werde man sich seitens der BAK an die Kammern wenden, um sich nach den Ergebnissen beziehungsweise den Maßnahmen zur Umsetzung zu erkundigen – im Hinblick auf die Mitgliederversammlung 2018, wie es in dem Schreiben heißt. 



Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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