Apothekenkooperation

Avie: Apothekerbeirat erhält mehr Befugnisse

Stuttgart - 14.03.2018, 12:30 Uhr

Teilnehmer
der Beiratssitzung im März 2018 (v.l.): Andreas Wolf (Vertriebsleiter), Michael Schurig, Dr.
Matthias Bein, Alexander Auer (Beiräte), Dominik Klahn (Geschäftsführer Avie), Philipp Kohl,
Maik Lindner (Vertriebsleiter), Jörg Geller (stv. Vorstandsvorsitzender Kohl
Medical), Frederik Schulte (Vertriebsleiter). (Foto: Avie)

Teilnehmer der Beiratssitzung im März 2018 (v.l.): Andreas Wolf (Vertriebsleiter), Michael Schurig, Dr. Matthias Bein, Alexander Auer (Beiräte), Dominik Klahn (Geschäftsführer Avie), Philipp Kohl, Maik Lindner (Vertriebsleiter), Jörg Geller (stv. Vorstandsvorsitzender Kohl Medical), Frederik Schulte (Vertriebsleiter). (Foto: Avie)


Die Apothekenkooperation Avie will zukünftig die Apotheker stärker einbinden. Dazu wird der Apothekerbeirat nicht nur Ideen einbringen und Projekte bewerten, sondern auch mit einem neuen Veto-Recht den Konzepten widersprechen. Der neue Beirat wurde aus organisatorischen Gründen auf drei Mitglieder verkleinert.

Vor fünf Jahren wurde der Apothekerbeirat der Kooperation Avie gegründet. Dieser soll zwischen der Systemzentrale und den Partnern vermitteln und dafür sorgen, dass sachgerechte Entscheidungen getroffen werden. Diese soll der Beirat dann auch in Richtung der Partner vertreten.

Nun wird der Beirat neu aufgelegt. Wie Avie in einer Pressemeldung schreibt, besteht der neue Beirat aus organisatorischen Gründen nur noch aus drei Mitgliedern. Die Einbindung weiterer Beiratsmitglieder sei jedoch nicht ausgeschlossen. Dem Beirat gehören die Apotheker Alexander Auer, Michael Schurig und Dr. Matthias Bein an. Der Beirat trifft sich quartalsweise zu vier Sitzungen im Jahr.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Auer und Herrn Schurig zwei erfahrene Beiratsmitglieder haben und mit Herrn Dr. Bein ein neues Mitglied im Beirat begrüßen können“, erklärt Avie Geschäftsführer Dominik Klahn in der Pressemeldung. „Alle drei verfügen über jahrelange Erfahrung in der Offizin und sind engagierte und erfolgreiche Inhaber, die die Kooperationsidee der Avie zum Vorteil aller Partner weiter voran bringen werden“, so Klahn weiter.

Beirat erhält Veto-Recht

Die personelle Verkleinerung ist aber nicht die einzige Veränderung. Außerdem wird der Beirat mehr Rechte erhalten, wie Avie schreibt. Hauptziel sei die „verstärkte Einbindung der apothekerlichen Expertise und somit ein kürzerer Draht und ein intensiverer Austausch zwischen den Systempartnern und der Systemzentrale“.

Weiterhin gehören die Entwicklung neuer Ideen sowie die Bewertung von laufenden Konzepten zu den Aufgaben des Beirats. Dabei soll das Gremium aus Sicht der Nutzer auch die Umsetzbarkeit und die Praxisnähe von Projekte einschätzen. Neu hinzu kommt ein Veto-Recht. Der Beirat hat damit die Möglichkeit, der Umsetzung von Konzepten zu widersprechen.

Der neue Beirat ist von dem Konzept der Apothekenkooperation überzeugt. „Unternehmerische Freiheit und individuelle Unterstützung einer Kooperation sind kein Widerspruch. Daher möchten wir diese Partnerschaft auf Augenhöhe aktiv weiterentwickeln“, erklären die Beiratsmitglieder zu ihrem Engagement.


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