Shop-in-Shop-Apotheke

Zur Rose und Migros eröffnen weitere Filialen

München - 22.01.2018, 16:40 Uhr

Zur Rose baut das Konzept der Shop-in-Shop-Apotheken aus. (Foto: picture alliance/KEYSTONE).

Zur Rose baut das Konzept der Shop-in-Shop-Apotheken aus. (Foto: picture alliance/KEYSTONE).


Die Schweizer Arzneimittel-Versandapotheke Zur Rose, Muttergesellschaft von DocMorris, baut auf dem Heimatmarkt ihr Konzept der Shop-in-Shop-Apotheken aus. 2018 sollen in Kooperation mit dem Einzelhändler Migros weitere derartige Apotheken in Basel und Zürich den Betrieb aufnehmen. 

Die Eröffnung der Shop-in-Shop-Apotheke in der Migros-Filiale an der Berner Marktgasse im Sommer 2017 war ein Testballon des Schweizer Arzneimittel-Versandhändlers und Ärztegrossisten Zur Rose sowie der Genossenschaft Migros – offenbar ein erfolgreicher. Nach Angaben von Zur Rose wurde das Konzept von den Kunden „äußerst gut aufgenommen“. Ein halbes Jahr nach Betriebsaufnahme seien Migros und Zur Rose deshalb übereingekommen, weitere Standorte zu eröffnen. Mitte 2018 werde die Zur Rose Shop-in-Shop-Apotheke in der Migros-Filiale Claramarkt in Basel den Betrieb aufnehmen. Im zweiten Halbjahr komme ein Standort in Zürich am Limmatplatz hinzu, sobald der aktuelle Umbau der Filiale abgeschlossen sei. Darüber hinaus würden weitere Standorte „in Gebieten ohne ärztliche Medikamentenabgabe“ geprüft. Auch diese sollen 2018 eröffnet werden.

Wunsch nach „kanalübergreifenden“ Einkaufsmöglichkeiten

Nach Angaben von Zur Rose verfügen die Shop-in-Shop-Apotheken über ein vollwertiges Apothekensortiment zu attraktiven Preisen. Sie würden dem zunehmenden Kundenbedürfnis nach „kanalübergreifenden“ Einkaufsmöglichkeiten entsprechen: Produkte könnten online bestellt, in der Filiale abgeholt oder nach Hause geliefert werden. Außerdem könnten die Kunden beim Einkauf in der Shop-in-Shop-Apotheke an einem Migros-Bonusprogramm teilnehmen.

Die als Pilotprojekt im Juli 2017 in Betrieb genommene Shop-in-Shop-Apotheke in Bern orientiert sich am Markenauftritt von Zur Rose. Mit rund 50 Quadratmetern hebt sie sich von der restlichen Verkaufsfläche ab, es gelten die gleichen Konditionen wie in der Versandapotheke. Mit diesem Konzept erlaubte Migros zum ersten Mal einem Drittunternehmen die dauerhafte Nutzung ihrer Filialfläche für geschäftliche Zwecke.


Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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2 Kommentare

Die Kette lässt grüßen ...

von Gunnar Müller, Detmold am 22.01.2018 um 18:45 Uhr

DoMo / Zur Rose: Bald auch in Deutschland....(?!)

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Die Kette lässt grüßen

von Christiane Patzelt am 22.01.2018 um 21:50 Uhr

die Versender brauchen nur eine käufliche Nase im Parlament, dann ist das Ding „Kette“ schnell durch - im Kollegenkreis werden 12 Monate bis 4 Jahre gehandelt...

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