AMK-Meldung

Homeda ruft alle Arzneimittel zurück

Stuttgart - 15.01.2018, 17:10 Uhr

Nach über 20 Jahren beendet Homeda die Herstellung und den Vertrieb von Homöopathika. (Abb.: homeda.de)

Nach über 20 Jahren beendet Homeda die Herstellung und den Vertrieb von Homöopathika. (Abb.: homeda.de)


Der Hersteller homöopathischer Arzneimittel Homeda stellt seinen Betrieb ein. In einer offiziellen Mitteilung ruft das Unternehmen Großhändler und Apotheker auf, alle Arzneimittel der Firma zurückzusenden.

Homeda hat die Herstellung und den Vertrieb von homöopathischen Arzneimitteln eingestellt, wie das Unternehmen auf seiner Homepage „mit Bedauern“ mitteilt. Bestellungen werden daher nicht mehr angenommen. Gründe für die Entscheidung nennt Homeda nicht. Auch ist nicht klar, was aus den Angestellten wird. Homeda ist zur Zeit telefonisch nicht erreichbar. Eine Bandansage weist darauf hin, dass man den weiteren Werdegang auf der Homepage verfolgen könne. Dort befindet sich derzeit nur der Hinweis, dass weitere Informationen folgen.

Wie das Unternehmen in einer AMK-Meldung nun mitteilt, sollen Großhändler und Apotheken, die noch homöopathische Arzneimittel von Homeda besitzen, diese an folgende Adresse senden:

Homeda Pharma GmbH
Ernst-Abbe-Straße 26
52249 Eschweiler.

Wie es in der Meldung weiterhin heißt, werden die durch die Rücksendung entstehenden Kosten durch das Unternehmen erstattet.

Homeda Pharma wurde 1997 gegründet und hat sich auf sogenannte „Homöo-Isopathie“ spezialisiert. Dabei werden körpereigene Stoffe wie beispielsweise Nabelschnurblut zu „Körper-Substanz-Verdünnung (KSV)" verarbeitet. Kunden hatten die Möglichkeit, bei Homeda Depots mit Nabelschnurblut-KSV anzulegen, so dass ein Kind theoretisch ein Leben lang auf die Mittel zurückgreifen könnte.

Was nun aus diesen Depots wird, ist unklar. Homeda weist Besitzer dieser Depots darauf hin, dass sie sich jederzeit per E-Mail unter Angabe der Kundennummer beim Unternehmen melden können. Auf der Hompage teilt Homeda außerdem mit, dass sie bereits viele Anfragen beantworten konnten und „auf Hochtouren" daran arbeiten, die noch eingehenden Anfragen „persönlich zu bearbeiten".


Dr. Mathias Schneider, Apotheker, Volontär DAZ
redaktion@daz.online


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3 Kommentare

Homeda

von Claudia Keuler am 06.07.2018 um 9:42 Uhr

Also, dass tut mir jetzt sehr leid. Da kann ja nur Brüssel und die dunkle Seite der Pharma dahinterstecken. Ich wünsche alles Gute! Und der völlig sinnbefreite Kommentar von Dr. Benzin... Lassen Sie sich nicht ärgern! Im medizinischen Studium wird man sowieso durch die Pharma gehirngewaschen. Sehr traurig. Und die Menschen bleiben trotzdem krank, weil viele Mediziner leider nicht wirklich Ahnung vom menschlichen Körper haben und vor allem, wie sie diesen wieder gesund bekommen. Wir haben selbst bei unserem Hund die Epilepsie wegbekommen - Die Folge von Impfungen (Giftspritzen)-. Aber nicht mit Schulmedizin und auch nicht mit Homöopathie. Ich bin selber vom Fach, medizinisch, pharmazeutisch und naturheilkundlich. Es macht auch Sinn, mehrere Therapiemöglichkeiten zu kombinieren. Mit einem superguten Effekt. Habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Wünsche allen alles Gute, auch Dr. Benzin ;-)

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Was für ein Pech!

von Dr. Arnulf Diesel am 18.01.2018 um 13:32 Uhr

Was für ein Pech, heute nachmittags hätte ich fast

Konservierungsmittel und Elektrosmog C30!
Kerosin C30
Lisinopril und Mirtazapin C30
X radii (Röntgenstrahlen, X-rays) und Uran C30!

bestellt.

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AW: Was für ein Pech

von Sandra Schulte am 15.07.2018 um 12:17 Uhr

Keine Ahnung, aber Hauptsache, einen Kommentar schreiben!

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