Lender Apotheke Sasbach

Apotheker erntet Shitstorm für Placebo-Globuli

Berlin - 04.01.2018, 17:30 Uhr

Der Sasbacher Apothekenleiter wünscht sich eine Versachlichung der Homöoathie-Debatte (Foto: Michael Becker)

Der Sasbacher Apothekenleiter wünscht sich eine Versachlichung der Homöoathie-Debatte (Foto: Michael Becker)


Die Herstellung von Placebo-Medikamenten in der Apotheke ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Zum Jahresanfang lösten die Placebo-Globuli der Lender Apotheke auf Twitter eine Grundsatzdiskussion über die Therapieform der Homöopathie aus. Dabei handelt es sich um eine Rezeptur wie jede andere.

Das Telefon der Lender Apotheke in Sasbach stand am heutigen Donnerstag nicht still. Die im dortigen Onlineshop angebotenen Placebo-Globuli erregen derzeit Aufmerksamkeit auf Twitter und entfachten dort eine bedingt sachliche Grundsatzdiskussion über die Wirksamkeit von Homöopathie im Allgemeinen. Ob nicht alle Globuli Placebos seien, lautete dort die Frage. 

Kügelchen des Anstoßes: Die Placebo-Globuli der Lendner Apotheke (Foto: Michael Becker)

Darum geht es: Die Lender Apotheke hat sich unter anderem auf Homöopathie spezialisiert und beschäftigt sich seit sieben Jahren intensiv mit Plazenta-Nosoden. Die diskutierten Placebo-Globuli werden von der Landapotheke schon seit geraumer Zeit hergestellt und wurden laut Apothekeninhaber Michael Becker im vergangenen Jahr ungefähr sechsmal bestellt. 

Eine Idee des dreifachen Vaters und Apothekers ist es, mit den Placebo-Globuli dem Geschwisterkind ausgleichende Aufmerksamkeit zu schenken, wenn das andere Kind mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt wird. Zehn Gramm der wirkstoffreien Kügechen kosten zwei Euro. 



Dr. Bettina Jung, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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17 Kommentare

Ungefähr 6?

von Jan Pi am 30.12.2018 um 19:06 Uhr

Ich scheine der Einzige zu sein, der sich an der Aussage stört, dass das Produkt „ungefähr sechs mal“ bestellt wurde. Wenn es jetzt eine dreistellige Menge gewesen wäre, dann kann ich ein „ungefähr“ ja nachvollziehen, aber bei einem einstelligen Wert wirkt es doch sehr komisch.

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Meine 2 Cent zu der Angelegenheit

von Onkel Michael am 05.01.2018 um 14:11 Uhr

Ich habe mir einige Gedanken zu der ganzen Geschichte gemacht:
https://onkelmichael.wordpress.com/2018/01/05/placebo-globuli-ein-erziehungsirrtum/

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Fragwürdige Pädagogik

von Ute Gerhardt am 05.01.2018 um 12:45 Uhr

Erschreckend ist ja nicht nur, dass da Kinder(!) von einem Apotheker(!) homöopathisch "behandelt" werden. Erschreckend ist obendrein auch der pädagogische Ansatz gegenüber dem gesunden Kind. Dem wird doch direkt von Anfang an eingetrichtert, dass Kranksein Aufmerksamkeit einbringt. Dass man Medikamente nehmen kann, egal ob man sie selber gerade braucht oder nicht - aus einer reinen Anspruchshaltung raus. Da ist der Grundstein für Medikamentenmissbrauch doch schon gelegt.

Für einen Vater, mindestens aber für einen Apotheker wäre es doch wohl weit angebrachter, dem gesunden Kind klar zu machen, dass es Glück hat, keine Medizin zu benötigen. Weil man die nur nimmt, wenn man krank ist. Und wenn das kranke Kind versorgt ist*), kann man mit dem Gesunden mal 'ne Runde Mau-Mau spielen, oder was auch immer. Oder je nach Alter auch eine kleine Standpauke halten, dass es eben zugunsten eines kranken Geschwisters eben mal ein paar Tage lang zurück stecken können muss und sich das irgendwann ganz sicher wieder ausgleicht.

*) Ob man Homöopathie bei einer behandlungsbedürftigen Erkrankung als Versorgung ansehen kann, ist natürlich nochmal ein anderes Thema. Aber das abstruse Wirkungskonzept von Glaubuli & Co. haben ja andere Kommentatoren schon aufs Korn genommen.

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AW: Fragwürdige Pädagogik

von Siggi am 18.08.2018 um 14:03 Uhr

Frage mich nur, ob sie Kinder haben oder gehabt haben?

Placebo Globuli

von Gerrit Linnemann am 05.01.2018 um 11:17 Uhr

"Aus meiner Sicht sind Placebo Globuli damit das ehrlichste Homöopathische Mittel. "

Aber auch da kann man was draus machen: Placebo D3, Placebo D6, Placebo D12, vieleicht sogar eine schicke LM Potenz.....?

Findet sich bestimmt jemand... ;)

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Versachlichung der Homöopathie-Debatte

von Ulli Maas am 05.01.2018 um 1:22 Uhr

Es ist ja mittlerweile Standard, dass Profiteure des Aberglaubens an die Heilwirkung von angeblich gut informiertem, dafür nur geringfügig verunreinigtem 1-α-D-Glucopyranosyl-2-β-D-fructofuranosid, immer dann die Versachlichung der Debatte einfordern, wenn Absurdität des Verfahrens mal wieder so deutlich wird, dass eine ernsthaft und sachlich geführte Auseinandersetzung die Grenze der Zumutbarkeit zumindest für diejenigen überschreitet, die sich seit Jahren sachlich und durchweg fachkundig mit der Hahnemannschen Phantasiewelt auseinander gesetzt haben, und an dem gegen- und widerwärtigem Konvolut aus Stoff-, Farb-, Kraft- und Gestaltanalogien einer vorwissenschaftlichen „Medizin“ und deren magisch-animistischen Heilkonzepten, aus autistisch-undiszipliniertem Denken, aus skrupellosem Marketing und ökonomischem Opportunismus, aus camouflierender Forschung und Therapie-Mimikry, schier verzweifeln - und diese Verzweifelung auch adäquat formulieren.

Wobei es ja auch ziemlich einfach ist, wenn man sich die Entwicklung der Homöopathie unter Hahnemanns UrUrUr-Enkeln ansieht, den Zustand der Verzweiflung zu erreichen, oder zumindest den des Zweifelns an der Fähigkeit des Menschen zur rationalen Welterkundung.

Ein hervorragendes Beispiel für berechtigten Zweifel und genau so berechtigte Verzweiflung sind die schon im Beitrag von Dr. Arnulf Diesel angesprochenen Imponderabilien. Wie soll eine sachliche Auseinandersetzung über diese „Arzneien“ noch stattfinden? Wie soll man sachlich – nur mal einige Beispiele – auf homöopathische „Arzneien“ wie Magnetismus, Sonnenlicht, Elektrizität, Mondstrahlen und Schwarzes Loch oder auch meine erklärte Lieblingsarznei "Vacuum", auch bekannt als Vakuum, reagieren?

Lohnt sich eine sachliche Auseinandersetzung mit einer Arznei, die aus bis zum Nichts vielfach verdünnten und auf Zucker gesprühten Nichts besteht?

Das ist doch Comedy pur. Oder intellektuelle Trostlosigkeit. Je nach Perspektive. Darüber kann man lachen, weinen oder die Zornesader schwellen lassen, aber doch nicht sachlich diskutieren!

Oder nehmen wir mal - als ein weiters Beispiel - die Herstellungsanweisung für die Arznei „Schwarzes Loch“: Man greife sich einen Flachmann, so ein Taschenfläschchen mit etwas Hochprozentigem, z.B. ´nem Doppelkorn. Dann sucht man sich eine Sternwarte, und bittet den diensthabenden Astronomen darum, dieses Fläschchen am Okular eines altehrwürdigen Teleskops zu befestigen und die Optik auf eine Stelle im Universum auszurichten, wo Astrophysiker ein schwarzes Loch vermuten. Alsdann vertreibe man sich ein wenig die Zeit, bis der Doppelkorn mit schwarzem Loch gesättigt ist. Nun werden aus dem mit schwarzem Loch gesättigten Doppelkorn heilsame Globuli nach den Verarbeitungsvorschriften des HAB hergestellt. Das Ergebnis nennt sich dann Cygnus X-1 in irgendeiner Potenz.

Bevor jetzt auch hier jemand mehr Sachlichkeit einfodert, weil der Eindruck entstanden ist, mit mir wäre die Phantasie durchgegangen: die Verfahrensanweisung stammt aus einem der absolut wegweisenden homöopathischen Werke des indischen Homöopathen-Ehepaars Dr. Bhawisha and Dr. Shachindra Joshi, dem legendären „Dynamic Duo of Homeopathy“.

Und nein, die beiden irren Inder sind kein Einzelfall.

Solche illustre Homöopathen wie Rajan Sakaran, Jan Scholten, Nancy Herrick oder Todd Rowe, die sich gegenseitig mit Abwegigkeit überbieten, haben derzeit die Hoheit über den Stammtischen. Die Homöopathie hat sich in den vergangen vier oder fünf Jahrzenten in ein „New-Age“-Monster verwandelt, dessen Züchter möglicherweise eher zu psychisch Kranken, als zu deren Heiler zu rechnen sind.
Oder es sind Humoristen, was sicher auch eine Frage der Perspektive ist.

Was nun den Verhökerer von Homöopathika für postnatal verblödete Jungmütter angeht: sein Sortiment weist Lücken auf.
Schmerzlich vermisse ich die „Muttermilch“ der Hominiden, bei denen eine feinnervige Differenzierung zwischen der „Muttermilch für einen Knaben“, verklausuliert zu „Lac humanum masc.“, und der „Muttermilch für einen weiblichen Säugling“, verklausuliert zu „Lac hum. fem.“ offenbar nötig wurde.
Wobei mich bei den anderen Produkten für den emotionalen Überschwang der alternativen Mutterschaft wundert, dass auf das Geschlecht des Säuglings beim zur Arznei gewordenen „Mutterkuchen“, bisher genauso wenig abgestellt wird, wie bei „Vernix caseosa“, aka „Käseschmiere vom Neugeborenen“.

Hier besteht noch Differenzierungsbedarf, der ja auch zur Folge hätte, dass die Placebo-Globuli häufiger Anwendung finden würden. Alles in allem also ein Win-Win-Situation. Für Apotheker und Zweitkind zumindest.

Und das war jetzt die geforderte, numerisch kalkulierte und deswegen völlig sachliche Abschlussbemerkung.

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AW: Versachlichung der Homöopathie-Debatte

von Nicole Kohler am 05.01.2018 um 9:26 Uhr

Das ist der schönste und treffendste Kommentar, den ich zu dieser Sache gelesen habe.
Haben Sie vielen Dank.

AW: 1-α-D-Glucopyranosyl-2-β-D-fructofuranosid

von Dr. Arnulf Diesel am 05.01.2018 um 10:16 Uhr

So ein chemisches Giftzeug hat in meiner homöopathischen Hausapotheke nix verloren!

AW: Versachlichung der Homöopathie-Debatte

von Ulli Maas am 05.01.2018 um 11:24 Uhr

Kann ich verstehen, Dr. Diesel, und es ehrt Sie.
Aber im grunde bräuchten Sie sich keinen Sorgen zu machen. 1-α-D-Glucopyranosyl-2-β-D-fructofuranosid ist keine Chemie, erst recht keine giftige, wenn es richtig informiert wurde - und zar durch schütteln, nicht durch rühren.
Wenn man sie nur lange genug schüttelt, lernt auch die Hexose - und weiß irgendwann, dass sie das Gegenteil von sich selbst ist. Natur pur nämlich...

AW: Versachlichung der Homöopathie-Debatte

von Cosmo am 05.01.2018 um 19:41 Uhr

Ein wirklich schön geschriebener und aufschlussreicher Kommentare.
Hätten wir nur mehr solche ausdrucksstarken Kommentatoren!

Homöopathie als Placebotherapie

von Dr.Sabine Beck am 04.01.2018 um 22:18 Uhr

Es ist schon fast wohltuend die Homöopathie-Debatte einmal von der kritischen Seite beleuchtet zu sehen. Umgeben von anthroposophischen Ärzten und Globuli-gläubigen Patienten kann man schon fast verzweifeln. Für mich haben Globuli in erster Linie einen nicht zu vernachlässigenden Placebo-Effekt, der allerdings oft in bester Absicht völlig unreflektiert zur Konditionierung, speziell von Kindern genutzt wird. So lernt man früh, dass gegen jede Befindlichkeitsstörung ein "Globuli" gewachsen ist.

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AW: Homöopathie als Placebotherapie

von Claudia Weber am 05.01.2018 um 9:32 Uhr

Meine vollste Zustimmung!!!!

AW: Homöopathie als Placebotherapie

von Carsten Neumann am 05.01.2018 um 12:38 Uhr

Die Diskussion ob Homöopathie gut oder schlecht ist, wird es immer geben, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich (Vater eines Kindes) sehe es nicht anders was die frühe Medikamentenkonditionierung angeht! Ich finde es hier in diesem Fall ja sogar noch schlimmer als die eigentliche Konditionierung des "betroffenen" Kindes. Dieses Mittel - wenn ich es richtig verstanden habe - dient ja dem Geschwisterkind um ausgleichende Aufmerksamkeit zu bekommen. Was lernt dieses Kind? Man kann ja immer etwas einnehmen, egal ob gerade ein Bedarf besteht, oder nicht... Einfach nur schlimm was hier in Verbindung mit Kindern und deren Eltern abgeht... Ebenso die Frage: War der Bedarf nach diesem Placebo schon da, oder wurde er durch das Anbieten erst geschaffen...?

Versachlichung

von Wissenschaft am 04.01.2018 um 20:49 Uhr

Eine Versachlichung der Homöopathiedebatte wünscht der Herr?

Zucker für Tausende Euro pro Kilo. Bringt nix. Gehört nicht in die Apotheke.

Gern geschehen.

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Apotheke - Globuli - Konditionierung?

von Udo Endruscheit am 04.01.2018 um 19:35 Uhr

Dass der Apotheker Globuli verkauft - klar. Sogar dass er Placebo-Globuli im Angebot hat - geschenkt. Aber (und das hat er, wie man aus seiner unglaublichen Reaktion ersehen kann, nicht verstanden):

"Placebo-Globuli" aktiv damit zu bewerben, man möge sie doch dem quengelnden Geschwisterkind geben, damit es nicht neidisch auf das "behandelte" Geschwisterkind sei, ist völlig indiskutabel. Eine der Unsäglichkeiten der homöopathischen Mittelgabe ist nun einmal, dass gerade Kinder auf die Einnahme irgendwelcher Mittelchen bei jedem Zipperlein ohne Krankheitswert gewöhnt werden (Konditionierung). Das hier von seiten eines Apothekers zu erleben, verschlägt mir den Atem.

Und Plazenta-Globuli und Nosoden als "wertvolle Therapieformen" zu bezeichnen, dürfte sogar den einen oder anderen Homöopathieanhänger einige Atemzüge weniger kosten.

Woher soll das Vertrauen in die Apotheke als verantworltlichem Teil des öffentlichen Gesundheitswesens bei so etwas noch kommen?

Es sei daran erinnert, dass die australische Apothekenkammer es für unethisch hält, überhaupt wirkungslose Mittel, insbesondere Homöopathie, in Apotheken vorzuhalten und deshalb auch gerade dabei ist, dem ein Ende zu machen.

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AW: Apotheke - Globuli - Konditionierung

von Dr. Arnulf Diesel am 04.01.2018 um 19:55 Uhr

Da stimme ich Ihnen zu, Herr Kollege.
Ich habe mein Team angewiesen, keine Beratung zu homöopatischen Mittel zu geben, soweit nicht durch den Beipackzettel gedeckt (Meditonsin), also keine Indikationen und Dosierungen zu erdichten. Wer ein bestimmtes Mittel haben will, bekommt es aber verkauft. Bei der Beratung verlange ich, daß eine Empfehlung stets wissenschaftlich zu begründbar ist. Man stelle sich den Fall vor: Kunde verklagt Apotheker, weil ein Arzneimittel nicht wirkte. Ich halte es für durchaus möglich, daß ein Richter zum Ergebnis kommt, der Apotheker habe aus Gier ein wirkstoffreies und nicht erwiesenermaßen wirksames Mittel verkauft. Eine Verteidigung mit Lehrbüchern, Zulassungsunterlagen etc. dürfte ein Leichtes sein. Viel Spaß, wenn man homöopatisch "beraten" hat....

Placebo Globuli

von Dr. Arnulf Diesel am 04.01.2018 um 18:48 Uhr

Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit, in meiner Apotheke Identitätsprüfungen bei Homöpathika durchführen zu können, sagen wir "Arnica C30".
Daß man es mit der Wahrheit bei Homöpathika nicht so genau nimmt, zeigen mir folgende Beispiele:
Auf Nachfrage konnte der Außendienst eines bekannten Herstellers keine Begründung beibringen, warum ubiquitäre Kontaminanten der Hilfsstoffe wie NaCl nicht mit"potenziert" werden.
Ein Hersteller beantwortete nicht meine Nachfrage um die Herstellung homöpathischer Röntgenstrahlen (fehlt diesen elektromagnetischen Wellen doch die Materieeigenschaft).
Ein Hersteller von Plutonium C200 (Symptome wie Angst, Panik, Depression und Aggression sowie einem immensen Bedrohungsgefühl in Anbetracht von Zerfall und Zerstörung und vermuteter oder echter Krankheit) räumte ehrlicherweise ein, aus einer gekauften Verdünnung weiter zu potenzieren, so daß meine Frage nach der Identitätsprüfung der Ursubstanz bzw. deren Herkunft unbeantwortet blieb. Gerne lasse ich mich auch auf eine wissenschaftliche Diskussion ein, ob denn in Anbetracht der aus Atombombenversuchen / Reaktorunfällen resultierenden Kontamination denn überhaupt eine Potenz C200 erreichbar ist.
Aus meiner Sicht sind Placebo Globuli damit das ehrlichste Homöopathische Mittel.

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