Baden-Württemberg

Verdienstmedaille der Landesapothekerkammer für Karin Graf

Stuttgart - 06.12.2017, 17:00 Uhr

Karin Graf und Kammerpräsident Günther Hanke bei der Pharmazeutischen Tafelrunde. (Foto: LAK Baden-Württemberg)

Karin Graf und Kammerpräsident Günther Hanke bei der Pharmazeutischen Tafelrunde. (Foto: LAK Baden-Württemberg)


Die ehemalige Vizepräsidentin der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, Karin Graf, hat für ihre herausragenden Verdienste um den Apothekerberuf die Verdienstmedaille der Kammer verliehen bekommen. Präsident Dr. Günther Hanke überreichte sie am gestrigen Dienstag im Rahmen der Pharmazeutischen Tafelrunde, die traditionell vor Weihnachten im Ländle stattfindet. 

Weil sie sich um den Apothekerberuf und dessen Ansehen in der Öffentlichkeit herausragende Verdienste erworben hat, hat Karin Graf die Verdienstmedaille der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg (LAK) erhalten. Graf war zwischen 1998 und 2016 Mitglied der Vertreterversammlung der LAK. In dieser Zeit war sie auch Mitglied des Vorstands und seit 1999 Vizepräsidentin. Die Apothekerin, die als Angestellte in einer öffentlichen Apotheke arbeitet und sich während ihrer gesamten berufspolitischen Laufbahn auch mit besonders großem Engagement für die Interessen der angestellten Apotheker eingesetzt hat, bekam die Medaille im Rahmen der Pharmazeutischen Tafelrunde überreicht. Zu dieser lädt die LAK Baden-Württemberg jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit alle, die in der Pharmazie im Ländle Rang und Namen haben, sowie Vertreter der Politik und der Aufsichtsbehörden ein. 

Von BaWü, nach Berlin, in die Welt

Kammerpräsident Günther Hanke erklärte in seiner Laudatio, dass Graf stets die Bedeutung einer guten Fort- und Weiterbildung des Apothekenpersonals betone und hier auch immer mit gutem Beispiel vorangegangen sei. So sei sie regelmäßige Teilnehmerin von Fortbildungsveranstaltungen und absolviere derzeit die Weiterbildung Geriatrische Pharmazie, so Hanke.

Der Aktionsradius von Karin Graf erstreckte sich dann bald über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus: In Berlin habe sie ihre Berufung schließlich in ihrem bundespolitischen Engagement gefunden, erklärte Hanke weiter. So war sie zunächst Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Bundesapothekerkammer und zwischen 2009 und 2016 auch im Geschäftsführenden Vorstand der ABDA. Doch auch das war nur ein Zwischenschritt: Karin Graf wurde 2010 in den Vorstand der Sektion Öffentliche Apotheken beim Weltverband der Apotheker, der FIP, gewählt. Dort arbeitete sie daran, die individuelle Apotheke im Wettbewerb gegen internationale Konzerne zu stärken und zukunftssicher zu machen.

Doch auch in Baden-Württemberg habe Karin Graf bei allem Internationalem und Nationalem Spuren hinterlassen, so Hanke weiter. Als Beispiel dafür, führte er das Projekt „Apotheke macht Schule“ an, zu dessen Erfolg sie maßgeblich beigetragen habe und das zum Exportschlager geworden sei.

Bei den Kammerwahlen 2016 im vergangenen Jahr war Graf nicht mehr angetreten. Auch aus dem ABDA-Vorstand hat sie sich 2016 zurückgezogen. 


jb / DAZ.online
redaktion@daz.online


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