Hamburg

Rentner fährt Auto in Apotheken-Eingang

Stuttgart - 18.10.2017, 16:40 Uhr

Der Schock saß am gestrigen Dienstag tief, als diese Autofahrt abrupt im Eingang einer Apotheke endete. (Foto: Carsten Goebel / privat)

Der Schock saß am gestrigen Dienstag tief, als diese Autofahrt abrupt im Eingang einer Apotheke endete. (Foto: Carsten Goebel / privat)


Am gestrigen Dienstag ist in Hamburg ein Auto in die Glasfront einer Apotheke im Stadtteil Duvenstedt gefahren. Ein großer Sachschaden ist entstanden, aber in der Apotheke wurde niemand verletzt. DAZ.online hat beim Inhaber nachgefragt: Der erste Schock scheint überwunden und die Apotheke hat wieder geöffnet.

Verschiedene Online-Medien titelten am gestrigen Dienstag: „Rentner fährt mit Auto in Apotheke.“ Ereignet hat sich der Unfall zu einer Zeit, als mehrere Kunden in der Offizin waren – um 10:45 Uhr. Glücklicherweise befand sich aber niemand im Eingangsbereich. Die Feuerwehr habe bestätigt, dass ein älterer Mann sein Auto vor der Front der Apotheke nicht zum Halten bringen konnte. DAZ.online hat heute in der Apotheke in Duvenstedt nachgehakt.

Der Inhaber der Apotheke in Duvenstedt Dr. Carsten Goebel bestätigt, was das Bild vom Unfall vermuten lässt: „Es war ein ziemlicher Schock“. Ein ohrenbetäubender Knall und viele Glassplitter. Die Türen waren zum Glück aus Sicherheitsglas. Verletzt wurde niemand – weder im Team, noch unter den Kunden. Und auch den Insassen des Fahrzeugs soll es schon wieder besser gehen. Anderen Medienberichten zufolge wurden der Pkw-Fahrer und seine Frau leicht verletzt. Goebel meint aber, dass auch dort vor allem der Schock im Vordergrund stand.

Apotheke hat bereits wieder geöffnet

Mittlerweile war ein Statiker vor Ort und die Apotheke hat schon wieder geöffnet. Es wurde keine tragende Säule beschädigt. Robuste Ersatztüren wurden innerhalb weniger Stunden von Handwerkern eingebaut. Goebel dankt seinen Mitarbeitern für das große Engagement und das besonnene Handeln am Tag des Unfalls.

Der erste Schock ist zwar überwunden, jedoch ist ein großer Sachschaden entstanden. Goebel rechnet mit „vielen 10.000 Euro“, für die hoffentlich die Versicherung aufkomme.


Diana Moll, Apothekerin, DAZ.online
redaktion@daz.online


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