Personalie

Alliance-Healthcare-Finanzchef verlässt das Unternehmen

Stuttgart - 06.10.2017, 13:00 Uhr

Nikolaus Vogler verlässt AHD. (Foto: AHD)

Nikolaus Vogler verlässt AHD. (Foto: AHD)


Alliance Healthcare Deutschland bekommt einen neuen Finanzchef. Der bisherige Direktor Finanzen und IT, Nikolaus Vogler, verlässt das Unternehmen – auf eigenen Wunsch. Eine Nachfolgerin ist bereits im Amt: Aline Seifert, die bislang bei Omega Pharma unter anderem die Finanzen verantwortet hat. 

Personalwechsel in der Geschäftsleitung von Alliance Healthcare Deutschland (AHD): Wie eine Sprecherin gegenüber DAZ.online bestätigt, verlässt der bisherige Direktor Finanzen und IT, Nikolaus Vogler, das Unternehmen nach drei Jahren in der Geschäftsleitung, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Seine Aufgaben hat bereits Aline Seifert als Direktorin für Finanzen der Alliance Healthcare Deutschland AG hat übernommen. Sie wird in der Einarbeitungsphase allerdings noch von ihrem Vorgänger unterstützt.

Aline Seifert kann auf langjährige Erfahrungen in der Pharmaindustrie zurückblicken. Begonnen hatte sie Karriere bei Novartis als Financial Analyst. Eine weitere Station war der Generikahersteller Sandoz. Bei der Novartis-Tochter übte sie über sieben Jahre verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Finanzen, Strategie, Businessplanung, Verwaltung und Qualitätssicherung aus.  Aktuell kommt sie von Omega Pharma, zu der unter anderem die Drogerie-Marke Abtei gehört. Dort war sie drei Jahre lang als Direktor für Finanzen und General Manager tätig. 

Plant der Mutter-Konzern den Mega-Deal?

Weit größere Umbrüche deuten sich derzeit beim AHD Mutterkonzern Walgreens Boots Alliance (WBA) an. Nach Informationen von DAZ.online basteln WBA und der Mannheimer Konzern Phoenix seit Monaten an einem Tauschgeschäft. Im Kern geht es darum, dass WBA die Phoenix-Apothekenketten weiterführt und Phoenix den WBA-Großhandel übernimmt. Die Verhandlungen sollen den Recherchen zufolge schon im ersten Quartal 2017 begonnen haben. Damals sollen sogar Vertreter der „großen Drei“ an einem Tisch gesessen haben, also von Phoenix, Celesio/McKesson und WBA. Doch McKesson soll die Runde schon im April wieder verlassen haben, seitdem sprechen WBA und Phoenix miteinander.

Den Recherchen von DAZ.online und Pharmacy Scanner zufolge stehen dafür zwei Geschäftsmodelle zur Debatte: Entweder ein Joint Venture, bei dem beide Unternehmen die Kooperation vertraglich vereinbaren, aber weiterhin unabhängig voneinander bestehen blieben. Oder ein sogenanntes Swap-Geschäft, bei dem die beiden Sparten der Konzerne erst bewertet und dann gegeneinander ausgetauscht würden.

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jb / DAZ.online
redaktion@daz.online


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