Myphyto

Gegen Cellulite ist ein Kraut gewachsen ...

Düsseldorf - 14.09.2017, 15:15 Uhr

54 Frischpflanzen-Fluidextrakte und ein Kochbuch umfasst myphyto. (Foto: Dr. Loges)

54 Frischpflanzen-Fluidextrakte und ein Kochbuch umfasst myphyto. (Foto: Dr. Loges)


… und Apotheker mixen daraus mit myphyto eine Rezeptur. Das Prinzip von Dr. Loges myphyto ist denkbar einfach: 54 Frischpflanzen-Fluidextrakte und ein zugehöriges Kochbuch als Rezeptur-Formularium und damit geht es pharmazeutisch back to the roots, zum ursprünglichen Handwerk der Apotheker: individuelle Arzneimittelherstellung – und das ohne Plausibilitätsprüfung, zumindest meist.

Ein bisschen Sonnenhut plus ein Schuss Zypresse – das soll laut Rezeptur-Formularium von Dr. Loges das Immunsystem stimulieren und gleichzeitig antiviral wirken. „Jeder Mensch ist einmalig und so sollte auch eine Medikation individuell auf den jeweiligen Menschen abgestimmt sein“, findet der naturheilkundliche pharmazeutische Hersteller Dr. Loges und hat vor rund einem Jahr myphyto eingeführt.

Wenn Apotheker Miraculix spielen

Mit einem Sortiment aus 54 Frischpflanzen-Fluidextrakten und dem zugehörigen „Kochbuch“, dem Rezeptur-Formularium, bieten sie seither Apothekern die Möglichkeit, „ein bisschen Miraculix zu spielen und auf den Patienten abgestimmte Rezepturen herzustellen“, erklärt Paul Weisbach von Dr. Loges. DAZ.online hat Dr. Loges auf der Expopharm besucht und sich Dr. Loges` myphyto-Bar einmal genauer angeschaut.

„Zurück in die Zukunft“ – klingt nach Science-Fiction-Szenario. Der naturheilkundlich orientierte Arzneimittelhersteller Dr. Loges wählte diesen Spruch für seine Rezeptur-Bar bei der Expopharm in Düsseldorf. Wenn sich Apotheker auf ihr ursprüngliches Handwerk, die individuelle Arzneimittelherstellung besinnen, kann das in Zeiten von Fertigarzneimitteln durchaus wieder zukunftsweisend für Apotheken sein, denkt Dr. Loges. Stichwort: Alleinstellungsmerkmal.



Celine Müller (cel)
redaktion@daz.online


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2 Kommentare

Cellulite

von Lena am 16.09.2017 um 16:42 Uhr

ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies sehr wirkunsvoll ist. Denn in der Natur gibt es soviele Pflanzen, die was bewirken. ich werde es jedenfalls kaufen und probieren.

Ich habe jedenfalls sehr gute Erfahrungen mit dem Mineral Treatment gemacht. Das ist ein Gemisch aus Toten Meersalz und natürlichen Ölen aus Trauben, Avocado, Mandeln, Orangen, Jojoba, Grapefruit und Disteln sowie Olivenöl.
Ich massiere mich mindestens dreimal in der Woche damit die Oberschennkel ein. Und nach jeder Massage wrird die Haut straffer. Und es fördert die Durchblutung. Es ist ein ganz tolles Gefühl danach. Meine Cellulite konnte ich dadurch jedenfalls weniger sichtbar machen.

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Klassische Rezeptur?

von norbert brand am 15.09.2017 um 9:11 Uhr

Dieses Konzept ist ja nicht unbedingt neu; wir haben schon vor über 10 Jahren versucht, die Apotheker zu ihren Wurzeln zurückzuführen. "Dank" ApoBetrVO, Apothekenrevisionen und behördlicher Überwachung bei uns könnte dieses Modell, was in der Tat manchen Apotheken interessante Perspektiven geboten hätte, "zertrümmert" werden. Was ist jetzt bei myphyto anders? Sind die "Pflanzensäfte" Fertigarzneimittel, Arzneimittel oder Ausgangsstoffe? Wer ist für deren Qualität verantwortlich? Bei uns waren es Tinkturen im Sinne des Arzneibuches. Sind mit Glycerin konservierte "Pflanzensäfte" aus Frankreich Zubereitungen, die für sich die erfahrungsheilkundlichen Erkenntniss zu unseren Heilpflanzen beanspruchen dürfen? Auf welcher Grundlage kommen die Rezepturmischungen zustande? Bei uns hat man hierfür den ärztlichen Verodner gebraucht. Wer haftet für die Qualität der in dr Apo hergestellten Mischungen? Anscheinend reicht es in der heutigen Zeit des "Freihandels" aus, irgendwelche "Säfte" über ein paar Grenzen zu verschieben und keinen interessiert es mehr. Denn wir sind ja alle stolz, wenn die Ware "frei fließt".

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