Neue Plakatmotive

ABDA trommelt weiter bei Apothekern für ihre Kampagne

Stuttgart - 19.05.2017, 17:45 Uhr

Zwei neue Plakatmotive, die die Kollegen in den Apotheken aufhängen sollen. (Foto: DAZ.online) 

Zwei neue Plakatmotive, die die Kollegen in den Apotheken aufhängen sollen. (Foto: DAZ.online) 


„Plakate aufhängen und weiter für die Apotheke werben!“ Mit diesen Worten fordert die ABDA die Kollegen weiterhin zum Mitmachen an ihrer Kampagne „Näher am Patienten“ auf. Ein entsprechender Appell an alle Apothekenteams, ein Brief an die Apothekenleiter – unterschrieben von ABDA-Präsident Schmidt sowie zwei neue Plakatmotive liegen der aktuellen Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) bei. 

Die ABDA wirbt weiter für ihre Kampagne „Näher am Patienten“. Die Kollegen werden aufgefordert, die beiden neuen Plakate, die der aktuellen Ausgabe der PZ beiliegen, aufzuhängen. Außerdem wird noch einmal auf die verfügbaren Materialien hingewiesen, die auf der Internetseite apothekenkampagne.de nach Registrierung zur Verfügung stehen, sowie auf den Faktencheck, der „kontroverse Behauptungen in Medien und dem Internet“ richtigstellt und Apotheker auf Fragen der Kunden vorbereiten soll. 

Des Weiteren liegt ein Schreiben mit dem Betreff „Rx-Versandverbot“ an alle Apothekenleiter bei. Darin wirbt ABDA-Präsident Schmidt bei den Kollegen für Unterstützung. Die Politik müsse weiter nach einer Lösung suchen, mit der die Arzneimittelversorgung in Deutschland nach dem EuGH-Urteil dauerhaft gesichert werden kann. Die ABDA werde daran arbeiten, dass dieses Thema auch bei der neuen Bundesregierung auf der Agenda bleibt, schreibt er. Die Patienten in Deutschland müssten sich weiter darauf verlassen können, dass ihre Versorgung nicht machtpolitischen Konflikten oder Kapitalinteressen weniger grenzüberschreitender Großanbieter unterliege, heißt es. Daher werden auch die Kollegen aufgefordert, das Thema auf der politischen Agenda zu halten.

Am Ende folgt noch einmal der Appel, die Plakate aufzuhängen. Sie sollen folgende Botschaft transportieren: „Wir sind die Experten für Arzneimittel. Und Arzneimittel – als besonders erklärungsbedürftige Güter – gehören in unsere Hände, bevor sie den Patienten erreichen. “

„Jens ist ein richtig guter Postbote. Aber kein Apotheker“

Bereits vor einem Monat hatte die ABDA die Apotheker zur Teilnahme an der Plakataktion aufgerufen. Auf den Plakaten von damals ist beispielsweise ein Postbote zu sehen, darunter ist zu lesen: „Jens ist ein richtig guter Postbote. Aber kein Apotheker. Verschreibungspflichtige Arzneimittel gehören in kompetente Hände. Nicht in die Post.“ Auch ein zweites Plakat zielt darauf ab, auf die Gefahren der Zustellung beim Versandhandel hinzuweisen. Zu sehen ist ein Kind, das an der Haustür steht. Der Kommentar darunter: „Postboten geben Pakete auch mal beim Nachbarn ab. Wir nicht. Verschreibungspflichtige Arzneimittel gehören in kompetente Hände. Nicht in die Post.“ Auch diese Plakate hatten der PZ beigelegen.


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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1 Kommentar

Doppelt gefalteter "Trommelwirbel" ist keine Kampagne ... usw.

von Christian Timme am 20.05.2017 um 14:10 Uhr

Auch wenn es Weh tut, bitte mal kurz einen Blick zur Kampagne der Haus- und Fachärzte rüber werfen ... und bitte nicht nur die Inhalte sondern auch die weiteren "Rahmenbedingungen" zur Kenntnis nehmen ... das ist der Unterschied zwischen "entfalten und zufalten" ... und noch etwas: Das ist ein Briefkasten ... "Donnerwetter, das wusste ich noch nicht" das man den "reich" macht der daran "verdient" mich kaputt zu machen ...

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