Wer bietet mehr?

Stada vertagt Gespräche mit Kaufinteressenten

Bad Vilbel - 17.03.2017, 06:55 Uhr

Das seit Wochen anhaltende Bietergefecht um den Arzneimittelhersteller Stada macht eine kleine Pause. (Foto: dpa)

Das seit Wochen anhaltende Bietergefecht um den Arzneimittelhersteller Stada macht eine kleine Pause. (Foto: dpa)


Im Übernahmepoker um Stada will die Führungsspitze des deutschen Generikaherstellers die Kaufinteressenten zu höheren Geboten reizen. Anberaumte Gespräche mit den Bietern seien zunächst auf Entscheidung des Aufsichtsrats hin vertagt worden, teilte Stada am Donnerstagabend mit.

Stada spielt auf Zeit: Die Vertagung der Gespräche habe  nichts damit zu tun, dass Stada mit der Verzögerung ein weiteres Konsortium – bestehend aus einem Finanzinvestor und einem strategischen Investor – noch in den Bieterstreit holen wolle, betonte das Unternehmen. Vielmehr seien Vorstand und Aufsichtsrat der Meinung, dass die bislang vorgelegten Angebote nicht den Wert des Unternehmens widerspiegelten.

Bislang buhlen zwei Bietergruppen um den Pharmahersteller, die Finanzinvestoren Advent und Permira sowie Bain und Cinven, wie Aufsichtsratschef Carl Ferdinand Oetker jüngst bestätigte. Beide Konsortien sollen laut Medienberichten jeweils 58 Euro je Aktie als Angebot auf den Tisch gelegt haben.


dpa / DAZ.online
redaktion@daz.online


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