Merck

Personalrochade auf Führungsebene

München - 17.01.2017, 15:45 Uhr

Michael Heckmeier (l.) wird Leiter des Geschäfts mit Displaymaterialien bei Merck, Friedhelm Felten (Mitte) übernimmt von ihm die Leitung des Pigmentgeschäfts und Joachim Christ (re.) folgt Felten als Chief Procurement Officer. (Fotos: Merck)

Michael Heckmeier (l.) wird Leiter des Geschäfts mit Displaymaterialien bei Merck, Friedhelm Felten (Mitte) übernimmt von ihm die Leitung des Pigmentgeschäfts und Joachim Christ (re.) folgt Felten als Chief Procurement Officer. (Fotos: Merck)


Der Darmstädter Gesundheits- und Technologiekonzern Merck besetzt drei leitende Positionen neu. Der Tausch betrifft sowohl Geschäfts- als auch Konzernfunktionen.

Das Gesundheits- und Technologieunternehmen Merck KGaA hat ein Personalkarussell auf Führungsebene angestoßen. Dabei sollen drei bereichsübergreifende Positionen neu besetzt werden. Nach Angaben des Unternehmens wird Michael Heckmeier (49), derzeit Leiter des Pigmentgeschäfts, ab 1. April die Geschäftseinheit Display Materials innerhalb des Unternehmensbereichs Performance Materials leiten. Dort werden Flüssigkristalle hergestellt, bei denen Merck nach eigenen Angaben Markt- und Technologieführer ist.

Friedhelm Felten (51), der bisher die Konzernfunktion Procurement und damit den Einkauf des Konzerns verantwortet, wird Heckmeier zum 1. April als Leiter der Geschäftseinheit Pigments & Functional Materials nachfolgen. Sowohl Heckmeier als auch Felten werden an Walter Galinat, CEO Performance Materials und Mitglied der Geschäftsleitung, berichten.

Feltens Nachfolge als Chief Procurement Officer tritt mit Joachim Christ (52), derzeit Leiter Group Controlling & Risk Management, ebenfalls ein interner Kandidat an. Berichten wird Christ in seiner neuen Funktion an Kai Beckmann, Chief Administration Officer und Mitglied der Geschäftsleitung. Christs Nachfolge als Leiter des Konzern-Controllings soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Beckmann, innerhalb der Geschäftsleitung unter anderem für Personal und Einkauf zuständig, sagte zu den Personalien: „Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte hat für uns eine hohe Priorität. Der gezielte Austausch zwischen Konzernfunktionen und Geschäften ist dabei zum beiderseitigen Nutzen und bringt Merck insgesamt voran.“

Merck beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2015 in 66 Ländern einen Umsatz von 12,85 Milliarden Euro.


Thorsten Schüller, Autor DAZ.online
redaktion@daz.online


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