DAV-Wahlen

Fritz Becker bleibt Chef des Deutschen Apothekerverbandes

Berlin - 30.11.2016, 14:06 Uhr

Die neue DAV-Spitze: Dr. Hans-Peter Hubmann, Stefan Fink, Fritz Becker, Berend Groeneveld, Thomas Dittrich (v.l.n.r). (Foto: ABDA)

Die neue DAV-Spitze: Dr. Hans-Peter Hubmann, Stefan Fink, Fritz Becker, Berend Groeneveld, Thomas Dittrich (v.l.n.r). (Foto: ABDA)


Fritz Becker bleibt für weitere vier Jahre Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Die Mitgliederversammlung des DAV hat den 65-jährigen Apotheker aus Baden-Württemberg erneut gewählt. Sein Stellvertreter wird Dr. Hans-Peter Hubmann aus Bayern. Neu im Vorstand sind Berend Groeneveld aus Niedersachsen sowie Thomas Dittrich aus Sachsen.

Der DAV hat einen neuen geschäftsführenden Vorstand: Wie zu erwarten war, hat sich an der Spitze nichts getan. Fritz Becker kandidierte erneut als Vorsitzender und wurde auch gewählt. Der Chef des Baden-Württemberger Landesapothekerverbandes tritt nun seine dritte Amtszeit an und sagte nach der Wahl: „Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den ausländischen Versandapotheken werde ich zunächst für den Erhalt der Arzneimittelpreisverordnung und damit für ein zukunftsfähiges Apothekenwesen kämpfen. Sobald die drängenden Fragen der Ordnungspolitik beantwortet sind, braucht es jedoch auch wirtschaftliche Planungssicherheit für die Apotheken. Spätestens in der nächsten Legislaturperiode des Bundestages muss das Honorar für die Abgabe und Beratung von Fertigarzneimitteln angemessen und fair angepasst werden.“

Hinter Becker gibt es jedoch viel Bewegung. In das fünfköpfige Gremium, den geschäftsführenden Vorstand des DAV, wurden zwei neue Gesichter gewählt. Dr. Rainer Bienfait aus Berlin sowie Claudia Berger aus dem Saarland traten nicht erneut an. Für sie sind als Beisitzer Berend Groeneveld und Thomas Dittrich nachgerückt. Als dritter Beisitzer wurde Stefan Fink, Chef des Thüringer Apothekerverbandes, im Amt bestätigt.

Dr. Hans-Peter Hubmann tritt wie Fink seine zweite Amtszeit im DAV-Vorstand an. Allerdings steigt der 52-jährige Bayer auf: Er wurde zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden gewählt – die Funktion, die bis dato Bienfait innehatte.


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