FDP-Vize Strack-Zimmermann

„Wenn die Apotheker nicht mitmachen, werden sie überrollt“

Berlin - 28.11.2016, 11:00 Uhr

Chance nutzen: Aus Sicht der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, müssen sich die Apotheker in den kommenden Jahren mit der gesellschaftlichen Entwicklung mitbewegen, sonst könnten sie bewegt werden. (Foto: dpa)

Chance nutzen: Aus Sicht der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, müssen sich die Apotheker in den kommenden Jahren mit der gesellschaftlichen Entwicklung mitbewegen, sonst könnten sie bewegt werden. (Foto: dpa)


Fremd- und Mehrbesitzverbot aufheben, keine Debatte über Apothekenketten führen, den Markt vollständig liberalisieren, das Rx-Versandhandelsverbot auf den Weg bringen. Kaum zu glauben, aber das sind Meinungen aus einer Partei – der FDP. DAZ.online wollte wissen, wohin die FDP steuert und hat bei der für das Thema Gesundheit zuständigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, nachgefragt.

Die FDP hat in den vergangenen Monaten für mehrere Aufreger im Apothekenmarkt gesorgt. Im September preschte Matthias Fischbach, Vorstandsmitglied der FDP Bayern, vor und machte darauf aufmerksam, dass man einen neuen Anlauf auf die Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes unternehmen sollte. Nur wenige Tage später kassierte Daniel Föst, Generalsekretär der FDP Bayern, diese Aussagen im Interview mit DAZ.online wieder ein und sagte, man brauche keine Phantomdebatte über Apothekenketten, weil der Apothekenmarkt gut funktioniere.

Aber auch die Positionen der Liberalen nach dem EuGH-Urteil zur Rx-Preisbindung sind bestenfalls unklar. In Baden-Württemberg fordern FDP-Landtagsabgeordnete, dass das Rx-Versandverbot schnell auf den Weg gebracht werden solle. Bundes-FDP-Chef Christian Lindner forderte zuletzt aber, dass man die Chance nutzen solle, um mehr Wettbewerb in den Markt zu bringen. Auf Nachfrage wollte sich Lindner gegenüber DAZ.online nicht persönlich dazu äußern, was er genau mit seinen Äußerungen meinte. Er verwies auf seine Stellvertreterin, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die im FDP-Vorstand für das Thema Gesundheit verantwortlich ist.

Keine Schutzzonen für Apotheker

DAZ.online: Frau Strack-Zimmermann, in Baden-Württemberg fordern die Liberalen ein schnelles Rx-Versandverbot. Sie und Christian Lindner wünschen sich nach dem EuGH-Urteil weitgehende Marktöffnungen. Wohin steuert die FDP?

Strack-Zimmermann: Die Freien Demokraten steuern dahin, wo Deutschland hin gehört, nämlich endlich wieder konsequent den Weg der Sozialen Marktwirtschaft einzuschlagen. Da haben auch im Interesse der Patientinnen und Patienten Abschottung, Regulierung und Schutzzonen nichts verloren. Dass es da in der Detailarbeit unterschiedlichste  Nuancen gibt, ist doch klar, und auf die legen wir auch innerparteilich sehr viel Wert.

DAZ.online: Sie sagten, nach dem EuGH-Urteil müsse der Markt „vollständig“ geöffnet werden. Können Sie und die Bevölkerung beispielsweise auf Landapotheken verzichten, wenn diese schließen müssen, weil der wirtschaftliche Druck zu hoch war?

Strack-Zimmermann: Die inhabergeführte Apotheke möchte wahrlich keiner missen. Aber man muss wissen, dass gerade in strukturschwachen Regionen, wo es immer weniger Apotheken gibt, in Zukunft der Versandhandel eine wichtige alternative Vertriebsform sein wird, möchte man auch dort die Menschen mit Medikamenten schnellstmöglich versorgen. Das schließt natürlich nicht aus, dass auch in Zukunft die Freien Demokraten an der Seite der Apotheker stehen werden. Sie sind ein Garant für eine gute Arzneimittelversorgung. Insbesondere in Städten und Gemeinden sind sie außerdem ein wichtiger Bestandteil des urbanen Umfeldes. Das EuGH-Urteil überrascht mich aber nicht. Europa steht für einen freien Handel zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Wir können uns dieser Entwicklung gegenüber nicht versperren, auch die Apotheker nicht.



Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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15 Kommentare

Sorry, falsche E-Mail-Adresse, oben die stimmige.

von Dr. Detlef Eichberg am 30.11.2016 um 9:31 Uhr

„Bewegt Euch, sonst werdet ihr bewegt.“ - Was issen das für´n Sponti-Spruch. Verwundern tut mich die Aussage der FDP-Vizin Strack-Zimmermann indes kaum, hat doch der Herr noch eins Obere Lindner einen „Naturschutz für Apotheken“ rigoros abgelehnt. Wenn man andererseits bedenkt, dass – wenn ich mich recht erinnere – diese Partei bis 2003 gemeinsam mit den deutschen Vor-Ort-Apotheken für ein Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel votiert hatte, dann kommt mir die Aussage des Altmeisters des direkten Wortes im Bundestag in Erinnerung: Am Beginn einer aus meiner Sicht Blütezeit politischer Führung der damaligen Bundesrepublik unter der Koalition von SPD und FDP mit den Giganten Brandt/Scheel meinte Herbert Wehner am Wahlabend 1969 angesichts des nunmehr zwingenden Koalitionspartners der SPD: „Diese, äh, alte Pendler-Partei.“ Diesem Statement schließe ich mich nunmehr nach den aktuellen Aussagen der FDP-Spitze aus ganzem Herzen an - auch wenn es an der FDP-Basis in der Provinz mildere Statements zu geben scheint. Jedoch - wie kann eine Milena Scinardo (FDP Hessen) die These vertreten "Die Politik ist für den Menschen da". Das kommt bei mir angesichts der Apoptheken-Abschuss-Erlaubnis des Parteichefs als höhnischer Spott für meinen Jahrzehnte langen Einsatz als Medikations-, Sozial- und Seelsorge-Dienstleister an. Ich bin eben einer dieser von Frau Scinardo zitierten "Stillen Helden der Gesellschaft", die ein Herr Lindnder wohl nicht als schützenswert erachtet. Mein Trost: die Dankbarkeit und Loyalität unserer treuen Patienten, die mit vehementer Empathie den "Naturschutz für Apotheken" einfordern.

Dr. Detlef Eichberg
apo.luetzelbach@t-online.de

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Wandernde FDP-Minenfelder von der Vize für den Chef.

von Christian Timme am 29.11.2016 um 21:24 Uhr

Hoffentlich kann sich Herr Lindner diese neu von der Vize ausgelegten Minenfelder merken, bevor es wieder zu widersprüchlichen Aussagen kommt.

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Wie bitte

von Stefan Haydn am 29.11.2016 um 15:16 Uhr

Mehr soziale Marktwirtschaft? Das war für mich der größte Brüller in diesem Beitrag.
Die Dame hat definitiv bewiesen, dass sie von Sozialer Marktwirtschaft null Ahnung hat, von neoliberalem Gesülze dafür um so mehr.

Kein Wunder, dass diese Partei niemand mehr braucht.
FDP = Für Die Papiertonne

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FDP

von Heiko Barz am 29.11.2016 um 14:36 Uhr

Wer als Politiker parteiübergreifend nicht versteht, dass Arzneimittel keine Waren im handelsüblichen Spektrum sind, ( wie z.B.: Fernseher, Autos, Waschmaschinen etc ) ist nicht in der Lage, die Wertigkeit eines Produktes in Bezug auf eine Gesundheitsverorgung zu bemessen. Sie geben sich alle furchtbar wissend, sollte aber ihre eigene Gesundheit medizinische Maßnahmen benötigen, dann darf es nur das Beste vom Besten und das sicher ohne jede Verzögerung sein.
Es wird auch von diesen "Gesundheitspolitikern" niemals erwähnt, dass in Europa absolute Ungleichheit steuerlich und gesetzlicher Art existiert.
WENN wir vergleichende Situationen schaffen könnten, dann wären diese unwürdigen Diskussionen schneller vorbei als DO MO auch nur Pipsen könnte.
Jederzeit können wir mit den Internetchaoten mithalten, wenn wir so arbeiten dürften wie jene.

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FDP

von Volker Köhler am 28.11.2016 um 18:45 Uhr

Ich hoffe , die Dame steht mal eines Abends vor einer geschlossenen Apotheke und kann ihr dringend benötigtes Medikament nicht bekommen.

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AW: FDP

von Holger am 29.11.2016 um 8:22 Uhr

Sorry, aber bei solchen Äußerungen habe ich Zweifel, ob Ihre Approbation noch gerechtfertigt ist. ICH wünsche der Dame, dass sie dereinst nächtens bei dringendem Bedarf auf eine dienstbereite Apotheke trifft, der anwesende Kollege bzw. die anwesende Kollegin sie erkennt und im Gespräch von den Vorzügen dieser flächendeckenden Versorgung überzeugen kann.

überrollt

von Christian Giese am 28.11.2016 um 15:23 Uhr

Überrollt
von der Normativen Kraft des Faktischen (Jellinek)
und letztlich der Legitimation durch Verfahren (Luhmann).
Überrollt...

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Phantomdebatte

von Jochen Ebel am 28.11.2016 um 12:40 Uhr

Eigentlich brauchen wir keine Phantomdebatten mit Splitterparteien. Wer nimmt die eigentlich noch ernst?

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Postfaktische Tatsachen?

von Thomas Luft am 28.11.2016 um 12:38 Uhr

Guten Tag zusammen,

die Äußerungen von Frau Strack-Zimmermann arbeiten in meinen Augen sehr viel mit postfaktischen Tatsachen. So z.B. die Behauptung:

"Aber man muss wissen, dass gerade in strukturschwachen Regionen, wo es immer weniger Apotheken gibt in Zukunft der Versandhandel eine wichtige alternative Vertriebsform sein wird, möchte man auch dort die Menschen mit Medikamenten schnellstmöglich versorgen."

Verzeihung, Frau Strack-Zimmermann, derzeit haben wir noch eine sehr gute Versorgung, auch für die ländliche Bevölkerung. Wir haben Kollegen, die einen Botendienst anbieten, wir haben Rezeptsammelstellen, wenn wirklich keine Apotheke in der Nähe ist. All das gibt es. Heute. Jetzt! Wohnortnah und schneller als das irgendein Versand auf dem Land (nicht in der Stadt, das ist mir klar) leisten kann. Der Anteil am Versand liegt derzeit auch extrem gering, es wird von den Damen und Herren Politikern aber immer so dargestellt, als würden wir den armen Kunden auf dem Land etwas wegnehmen. Dem ist nicht so: Versand spielt derzeit eine ganz geringe Rolle. Und nur durch das Vorbeten einer Frau Strack-Zimmermann und eines Herrn Lauterbachs wird versucht diese geringe Zahl nach oben zu pushen.

Weiter im Text wird. Sie äußern sich: "Europa steht für einen freien Handel zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Wir können uns dieser Entwicklung gegenüber nicht versperren, auch die Apotheker nicht."

Angeblich sind Sie bei der FDP für das Thema Gesundheit zuständig. Dann sollten Sie auch wissen, dass es bei Arzneimitteln nicht um Schuhe, Pommes oder sonstwas unwichtiges geht, sondern um -für zahlreiche Patienten- lebensnotwendige "Waren", ohne die es dem Patienten ggf. nicht möglich ist weiterzuleben. Auch herrscht hier keine übliche Nachfrage, die den Preis regelt. Denn der Kunde bei uns, kann sich nicht aussuchen, ob er jetzt -wie in anderen Branchen- eine neue Waschmaschine haben möchte oder nicht. Er ist darauf angewiesen sein Arzneimittel schnell, zuverlässig und zu einem für beide Seiten ("Verkäufer" und "Käufer") angemessenen Preis zu erhalten. Dies ist durch die derzeitige Arzneimittelpreisverordnung gesichert. Das EuGH-Urteil stellt diese Sicherung massiv in Frage.

Angenommen, wir arbeiten in einem liberalisiertem Markt: darf ich dann bei Ein- und Verkauf frei kalkulieren? Darf ich dann den bisherigen Sicherstellungsauftrag inkl. Kontrahierungszwang ausschlagen, weil das Rezept z.B. nicht lukrativ genug ist? Wie ist das im Notdienst? Darf ich Nachts um 2:00 Uhr ähnliche Zuschläge verlangen wie ein Schlüsseldienst? Warum zahlen die Deutschen 19% Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und nicht 4% wie die Niederländer? Liegt hier nicht ein wahnsinniges Einsparpotential?

Das sind nur einige wenige Facetten und Fragen, die aufzeigen sollen wie komplex das Thema Gesundheit ist!

Was ist mit Liberalisierung des Kassenmarktes? Warum denn nur die Leistungserbringerseite liberalisieren? Kassen aus ganz Europa sollten im Wettbewerb stehen! Das geht nicht? Sehen Sie, genau da liegt der Hase im Pfeffer! So lange wir unterschiedliche Sozial- und Steuersysteme innerhalb der EU haben, ist eine Liberalisierung des Sozialmarktes (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosengeld) in meinen Augen nahezu unmöglich.

Zum Schluss eine Bitte: machen Sie sich mit der komplexen Materie der Arzneimittelversorgung vertraut und sprechen Sie mit uns Apothekern vor Ort. Dann verstehen Sie sicher besser, warum wir mit dem Urteil des EuGH ein so großes Problem haben.

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Die Schutzzonen für Politiker sollten drastisch reduziert werden.

von Christian Timme am 28.11.2016 um 12:24 Uhr

Wer hier überrollt wird werden wir noch sehen. Aufreger von Abgemeldeten aus der PolCo-Ecke. Chef als Nichtschwimmer lässt Luft aus Partei und geht unter die Abtaucher. Deutschland braucht keine protegierten Auslandsversender für strukturschwache Regionen, wir haben selber einige. Meinte die Dame etwa aktiv demoduliert werden und seit wann dürfen denn Dauerbetroffene Wünsche äußern und erhalten?. Der Kunde möchte seine Zukunft gerne mal selbst verzocken. Um Vorschriften zu reduzieren wäre es hilfreicher wenn Politiker weniger für andere denken würden. Liberale und Zwang, das geht ja überhaupt nicht zusammen. Und zum Schluss noch Zückerchen vom Valium und mehr. Früher Doch Präziser.

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Zeichen der Zeit

von Anita Peter am 28.11.2016 um 12:11 Uhr

Ganz abgesehen vom Apothekenthema hat Frau Strack-Zimmermann, wie viele andere Politiker die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt. Die Globalisierung und der Neoliberalismus bringt weltweit mehr Verlierer als Gewinner mit sich. Und das merken die Menschen von Jahr zu Jahr mehr. Also Antwort hat Frau Strack-Zimmermann nur noch mehr Neoliberlismus und Turbokapitalismus zur Hand. Damit wird sich die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern immer mehr öffnen.
Wir werden das Ende des Euro und das daraus resultierende Ende der EU alle noch erleben.

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Gewäsch einer Politikerin

von Karl Friedrich Müller am 28.11.2016 um 11:17 Uhr

-soziale Marktwirtschaft wird angestrebt? Dich eher das Gegenteil, die asoziale, neoliberale Marktwirtschaft mit allen negativen Konsequenzen für die Bevölkerung soll weiter durchgesetzt werden.
-die Öffnung des Apothekenmarkts führt zu keinerlei Vorteilen der Kranken, auch wenn diese falsche Behauptung ständig wiederholt wird. Im Gegenteil, die Landbevölkerung wird, im Gegensatz zu heute, schlechter bis gar nicht mehr versorgt.
- die Digitalisierung wird vor allem von den Ärzten blockiert.
- Apotheken können keine Boni geben. Dazu reicht der Gewinn nicht aus. Geben Apotheken Boni wie die Versandapotheken, sind sie ganz schnell am Ende. Beratung kostet Geld. Das kommt nicht von Rabatten, sondern aus Einnahmen.
-Wenn Apotheken unbezahlte Leistungen in Heimen erbringen, sind sie selbst schuld.
Unterm Strich, steckt kein Wort Wahrheit in den Aussagen der Politikerin. Nur unwahrer Plattitüden. Und von Wirtschaft oder gar in den Verhältnissen in den Apotheken keine Ahnung.
SO WAS WILL DIE BEVÖLKERUNG VERTRETEN!
Wie viele gescheiterte Existenzen können wir uns noch als Politiker leisten?
Nichts als heiße Luft.

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Liberalisierung über alles

von C. Heiring am 28.11.2016 um 11:13 Uhr

Wird höchste Zeit, dass Globalisierung und Wettbewerb Einzug in die Politik finden, ergo:

1) Zulassung von EU-weitem Versandhandel für Politiker
2) Importquote für Billig-Landtags-/Bundestagsabgeordnete (mind. 20% Griechen, Inder, Chinesen)
3) Aufhebung des Boniverbots auf Wählerstimmen.
4) Abschaffung des Bundestages (In Zeiten von Digitalisierung/Skype/Internetkommunikation ist das Festhalten an derart mittelalterlichen Strukturen wie einem Vor-Ort-Parlament einfach nur reaktionärer Standesdünkel)
5) Zusammenlegung und Privatisierung von Legeslative/Exekutive/Judikative durch börsennotierte Konzerne (z.B. Google).

Demokratie ist einfach eine völlig obsolete Regierungsform aus dem 1. Jahrtausend (v. Chr. wohlgemerkt). Nirgendwo sonst ist "kreative Zerstörung" überfälliger, Herr Däinghaus, übernehmen Sie!

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AW: Liberalisierung über alles

von Christian Timme am 28.11.2016 um 14:04 Uhr

Nein, bitte übernehmen Sie. Sofort.

FDP

von Frank ebert am 28.11.2016 um 9:53 Uhr

Eine Partei die bei 5-6 Prozent rumkrebst macht den Mund auf---lächerlich.

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