Kundenflyer 

Wort und Bild will Apotheken vor Ort stärken

Stuttgart - 03.11.2016, 09:00 Uhr

Den Flyer von Wort und Bild können Apotheken auf der Internetseite downloaden. (Foto: Screenshot)

Den Flyer von Wort und Bild können Apotheken auf der Internetseite downloaden. (Foto: Screenshot)


Warum sollten Patienten besser in die Apotheke vor Ort gehen, als im Versand zu bestellen? Wer hier Argumentationshilfe braucht, findet diese beim „Wort und Bild Verlag“. Das Haus, bei dem unter anderem die Umschau erscheint, hat dazu einen Flyer entworfen. Neben den Vorteilen der Vor-Ort-Apotheke erklärt er den Kunden, warum sie in deutschen Apotheken keine Boni bekommen.

Noch sind die Folgen des EuGH-Urteils für den deutschen Apothekenmarkt völlig unklar. Doch wenn sich der Wettbewerb tatsächlich stark verschärft, wird eine ganze Reihe von Apotheken nicht mithalten können. Das wird unter Umständen auch Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige haben, die auf irgendeine Weise im Zusammenhang mit den Apotheken stehen, zum Beispiel die Herausgeber von Kundenzeitschriften.

Von daher ist es wenig überraschend, dass den „Wort und Bild Verlag", der neben anderen Titeln mit der „Apotheken Umschau" die auflagenstärkste Kundenzeitschrift vertreibt, das EuGH-Urteil auch umtreibt. Die Stärkung der Apotheke vor Ort und die Partnerschaft mit den Apotheken haben bei Wort und Bild höchste Priorität, erklärte ein Sprecher gegenüber DAZ.online. Man werde die gesamte Kommunikation überarbeiten und noch stärker den Stellenwert der stationären Apotheke als Ort des Vertrauens betonen, heißt es aus Baierbrunn. Denn nur in der Apotheke vor Ort gebe es kompetente Beratung durch geschultes Apothekenpersonal.  

„Diese Vorteile bietet die Apotheke vor Ort"

Um Patienten auf den Mehrwert der Apotheken vor Ort hinzuweisen, hat „Wort und Bild“ Argumente zusammengestellt, welche Vorteile die Apotheke vor Ort bietet: zum Beispiel umfassende Beratung zu Arzneimitteln und zu allen Gesundheitsfragen, im Einzelfall auch Lieferung aller bestellten Arzneimittel direkt nach Hause. Dabei wird auch explizit auf die Dinge hingewiesen, die Versandapotheken nicht leisten können wie ein flächendeckendes Not- und Nachtdienstsystem  24 Stunden am Tag  sieben Tage die Woche auch an Feiertagen sowie die persönliche Beratung und die Anfertigung von individuellen Rezepturen.

Diese Argumente lassen sich als Flyer auf der Internetseite herunterladen und an die Patienten verteilen. Außerdem ist darauf erklärt, warum sich deutsche Apotheken weiterhin an Preisbindung halten müssen.

Offensichtlich hat es seit dem Urteil immer wieder Nachfragen von Kunden gegeben, die in ihrer Apotheke vor Ort auch einen Bonus haben wollten. Mehrere Kammern haben ihren Mitgliedern ebenfalls ein Kunden-Informationsblatt zur Verfügung gestellt, das das Missverständnis aufklären soll, zum Beispiel die Bayerische Landesapothekerkammer sowie die Apothekerkammern aus Berlin, Hessen und Nordrhein

Den Flyer von „Wort und Bild" finden Sie hier. 


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Warum sich Apotheken buy local anschließen sollten

Buy local – alles gibt’s vor Ort

„Uns vertraut das Rheinland“

Wolfgang Bosbach wirbt für Apotheken

Warum Apotheker Dirk Vongehr Facebook nutzt

„Hier arbeiten Freunde“

ABDA-Präsident schreibt an Apotheker

Schmidt: Reformgesetz ist besser als der Status quo

DAZ.online Geschichtentaxi mit Katharina Jünger (Teleclinic)

„Wir haben 70 Prozent Vor-Ort-Einlösung und 30 Prozent Versand“

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.