Quartalszahlen

Johnson & Johnson freut sich über das Pharmageschäft

New Brunswick - 18.10.2016, 16:30 Uhr

Von Johnson & Johnson finden sich auch viele OTC-Produkte in der Apotheke. (Foto: picture alliance / AP Photo) 

Von Johnson & Johnson finden sich auch viele OTC-Produkte in der Apotheke. (Foto: picture alliance / AP Photo) 


Johnson & Johnson hat seine Zahlen für das dritte Quartal bekannt gegeben. Vor allem ein florierendes Arzneimittelgeschäft sorgt beim US-Konzern für gute Laune. Im dritten Quartal legte der Gesamtumsatz des Pharma- und Konsumgüterkonzerns um 4,2 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn verbesserte sich um 27 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar.

Das Pharmageschäft lässt Johnson & Johnson (J&J) zunehmend optimistisch in die Zukunft blicken. So konnte der US-Konzern mit seinen Arzneimitteln weltweit einen Umsatz von 8,4 Milliarden US-Dollar generieren, das entspricht einem Plus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit machte J&J fast die Hälfte seines Umsatzes von 17,8 Milliarden Dollar in diesem Geschäftszweig. Neben Arzneimitteln vertreibt der Konzern Konsumgüter. Die Rx-Arzneimittelsparte agiert unter dem Namen Janssen. 

Nachdem das dritte Quartal damit besser als erwartet verlief, schätzte J&J am heutigen Dienstag seine Gewinnaussichten für das Gesamtjahr besser ein. Der Zielkorridor für den Gewinn je Aktie wurde auf 6,68 bis 6,73 Dollar eingeengt. Das untere Ende der Spanne hatte zuvor bei 6,63 Dollar gelegen.

J&J gelingt es regelmäßig, die Erwartungen der Analysten zu übertreffen. Vor allem Kassenschlager wie das Immuntherapeutikum Remicade® (Infliximab) kurbeln das Geschäft an. Aber auch bei neuen Produkten wie Imbruvica® (Ibrutinib) oder Xarelto® (Rivaroxaban) verzeichnet die Firma Wachstum .

Zahlreiche neue Mittel in der Pipeline

Der Konzern hat eigenen Angaben zufolge aber auch zahlreiche neue Mittel in der Pipeline, die für künftiges Wachstum sorgen sollen. So wurde beispielsweise bei der FDA die Zulassung für Sirukumab, einem weiteren Antikörper gegen rheumatoide Arthritis, beantragt und bei der EMA für ein Darunavir-basiertes Therapieregime bei HIV-1, bei dem nur eine Tablette pro Tag eingenommen werden muss. Laut CEO und Chairmann Alex Gorsky ist das Unternehmen zunehmend zuversichtlich, zwischen 2015 und 2019 zehn neue Arzneimittel zur Zulassung bringen zu können – jedes mit dem Potenzial, Umsatz in einer Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zu generieren. 


dpa-AFX / DAZ.online
redaktion@daz.online


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