Ärztehonorar

1 Milliarde Euro mehr für die Ärzte – auch für den Medikationsplan

Berlin - 21.09.2016, 16:49 Uhr

163 Millionen Euro für den Plan: Während die Kassenärzte kräftig abrechnen dürfen, bleiben die Apotheker beim Medikationsplan außen vor. (Foto: designsoliman / Fotolia)

163 Millionen Euro für den Plan: Während die Kassenärzte kräftig abrechnen dürfen, bleiben die Apotheker beim Medikationsplan außen vor. (Foto: designsoliman / Fotolia)


Niedergelassene Ärzte können jährlich bis zu 163 Millionen Euro für das Ausstellen von Medikationsplänen bei den Krankenkassen abrechnen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Die Apotheker bleiben außen vor. Offen ist noch, ob die Ärzte ihre Honorare für den Medikationsplan unbegrenzt abrechnen dürfen.

Am heutigen Mittwoch haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband über eine umfangreiche Honorarerhöhung für die rund 120.000 Kassenärzte ab dem Jahr 2017 geeinigt. Dies umfasst auch die Vergütung für die Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans. Die Gespräche zu diesem Punkt waren zuletzt schwierig, weil die Kassen auf diverese Honorarforderungen der Ärzte nicht eingehen wollten. Dabei rückte die Einführung des Anspruchs auf einen Medikationsplan für GKV-Versicherte immer näher – am 1. Oktober ist es bereits soweit.

Im sogenannten Erweiterten Bewertungsausschuss haben sich Kassen und Ärzte schließlich auf eine mehrere Punkte umfassende Honorarerhöhung geeinigt. Insgesamt sollen Kassenärzte pro Jahr bis zu einer Milliarde Euro mehr bei den Kassen abrechnen können. So setzt sich diese Summe zusammen:

  1. 315 Millionen Euro bekommen die Ärzte, weil der sogenannte Orientierungspunktwert steigt. Der Orientierungspunktwert ist ein Euro-Wert, mit dem der Preis aller ärztlichen Leistungen genau berechnet wird. Für jede Leistung ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab ein Punktwert vorgesehen. Multipliziert man diesen Punktwert mit dem Orientierungspunktwert, erhält man den absoluten Preis für die jeweilige Behandlung.

  2. Weitere 170 Millionen Euro erhalten die Mediziner, weil die Gesamtvergütung morbiditätsorientiert angepasst wird. Zur Erklärung: Das Gesamtbudget der Kassenärzte orientiert sich am Krankenstand in Deutschland: Je älter und kranker die Menschen sind, desto mehr Behandlungen stehen an, desto mehr Geld gibt es.

  3. Des Weiteren konnte die KBV mehrere extrabudgetäre Leistungen mit den Kassen vereinbaren. Extrabudgetär bedeutet, dass die Mediziner diese Leistungen ohne Mengenbegrenzung bei den Kassen abrechnen können, also so oft sie wollen. Das betrifft beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen. In diesem Bereich erhalten die Ärzte 330 Millionen Euro mehr.

  4. Letztlich gibt es die besagten 163 Millionen Euro pro Jahr für den Medikationsplan. Im E-Health-Gesetz ist vorgesehen, dass die Mediziner ab dem 1. Oktober einen papiernen Medikationsplan erstellen.*

Die Apotheker dürfen sich nur auf Wunsch des Patienten beteiligen, ohne Honorar. Die Mediziner hatten zuletzt gefordert, den Medikationsplan ebenfalls extrabudgetär, also unbegrenzt abrechnen zu können. Bei der KBV und beim GKV-Spitzenverband war zunächst niemand zu erreichen, der Auskunft darüber geben konnte, ob sich die Ärzte mit dieser Forderung durchsetzen konnten.

Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, und KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen, erklärten hierzu einmütig: „Wir begrüßen es, dass wir als gemeinsame Selbstverwaltung eine Lösung gefunden haben. Insbesondere für die Einführung des neuen Medikationsplans wurde nun die entscheidende Grundlage gelegt.“

Damit die Vergütungsanpassungen umgesetzt werden können, müssen nun auf regionaler Ebene weitere Verhandlungen geführt werden. Denn jede Kassenärztliche Vereinigung kann mit den Kassen in ihrer Region regionale Preise und Honorare aushandeln.

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*Update am 23. September 2016: Inzwischen ist klar, dass die Ärzte den Medikationsplan unbegrenzt oft bei den Kassen abrechnen können. Die Ärzte Zeitung berichtet, dass die neue Position im Einheitlichen Bewertungsmaßstab extrabudgetär ist. Die Abrechnungen für den Medikationsplan werden also nicht auf das begrenzte Gesamtbudget der Ärzte angerechnet. Für das Ausstellen des Medikationsplans sollen die Ärzte bis zu 5 Euro erhalten. Eine Mengenbegrenzung gibt es aber nicht.


Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


Kirsten Sucker-Sket (ks), Redakteurin Hauptstadtbüro
ksucker@daz.online


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Wenig begeistert

1 Mrd. Euro plus / 163 Mio. Euro für den Medikationsplan

Mehr Honorar für die Ärzte

17 Kommentare

Was ist denn die Message?

von Christiane Patzelt am 22.09.2016 um 11:56 Uhr

Wir zählen einfach nicht als Heilberufler, punkt!aus!fertig!
Seit Jahren versuchen uns Politik und Krankenkassen diesen Zopf abzuschneiden und wir ziehen immer wieder den Kopf weg.
Ich trage jetzt einfach mal kurze Haare und bin Kauffrau, vom Heilberufler kann ich als Arbeitgeber und Unternehmer unter dieser ABDA nicht leben.

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@ Lisa Müller

von Christiane Patzelt am 22.09.2016 um 11:50 Uhr

Sie gefallen mir immer mehr :-D

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Anamnese

von Peter Brunsmann am 22.09.2016 um 11:27 Uhr

Die Anamnese (von griechisch ἀνάμνησις, anámnēsis, „Erinnerung“) ist die professionelle Erfragung von medizinisch potenziell relevanten Informationen durch einen heilberuflich Tätigen (z. B. Arzt), bei der entweder der Patient selbst antwortet (Eigenanamnese) oder eine dritte Person (Fremdanamnese). Quelle Wikipedia.

So hatte ich das auch immer verstanden. Frage mich nun, ob eine Anamnese überhaupt noch in den Praxen durchgeführt wird?
Denn, die Medikation sollte ein wichtiger Bestandteil der Anamnese sein. Also liebe GKV, warum wollt Ihr dafür extra Geld berappen?

Gut, daß die Ärzte mehr bekommen finde ich nicht weiter tragisch oder unangebracht. Brauchen wir doch auch eine ärtzl.Versorgung möglichst flächendeckend. Warum gilt das aber nicht für Apotheker?

Nun 2015 gab es 62757 Apotheker und ca. 289000 Ärzte.

Das bedeutet natürlich auch eine dichtere Durchdringung der öfftl. Verwaltung et al.
Die Ärtzeschaft hat die letzten 60 Jahre konzequent auf "Macht" ( auch Verantwortung), in ihrer Lobbyarbeit, gesetzt.

So wir sehen, dass unsere heutige Außenwahrnehmung eine Folge lang gemachter Fehleinschätzung der Entwicklung und unserer Bequemlichkeit ist.
(Schade, dass die Verursacher schon in Rente sind.)
Aber wie machen wir denn weiter?? So, wie ich das erfahre, machen wir Apothekerlein genauso weiter. Alles was jemand fordert wir sofort erfüllt. Praequalifizierung, Plausibilität, QMS, Kostengenehmigung einholen für 3,90€.......

Wenn wir nich lernen NEIN zu sagen werden wir bald bei ALDI in einer Ecke sitzen.

Schon oft habe ich, auch an dieser Stelle für die Kündigung der Himi.-Verträge, geworben, deshalb noch mal:
Hilfsmittelverträge kündigen.
Gleichzeitig die Öffentlickeit über die Gründe informieren.
Eigenen Hilfmittelliefervertrag anbieten.

Dies Vorgehensweise würde das Fehlen der ortsnahen und schnellen Versorgung sichtbar machen.
Wir würden ernst genommen.
Unsere finanziellen Opfer überschaubar.

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Mitspielen

von Dr Schweikert-Wehner am 22.09.2016 um 9:15 Uhr

Wir dürfen also mal wieder nicht mitspielen und vom Kuchen bekommén wir auch nichts. Wir sind halt die Schmuddelkinder, die keiner dabei haben will. Sind wir es auch selbst Schuld? Haben wir kompetente Standesvertreter? Geben wir unser schmales Budged an der richtigen Stelle aus? Fordern wir Mitsprache in den wichtigen Gemien?
Übrigens: Gestern fand hier eine Fortbildung für Ärzte und Apotheker statt. Die Ärzte sind gekommen, die Apotheker nicht. Woran liegt das?

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AW: @ Dr. Schweikert Wehner

von Lisa Müller am 22.09.2016 um 9:49 Uhr

Das kann ich Ihnen sagen. Apotheker haben weder am Mittwoch Nachmittag am Freitag Nachmittag oder Samstag frei. Hinzu kommen die Notdienste.- alles in allem eine 60 Stunden Woche plus Notdienste. Ist Rezeptabrechnung läuft der Betrieb weiter. Ich habe noch von keinem meiner Kollegen gehört "Wir haben Rezeptabrechung - wir haben heute die Apotheke geschlossen." Nach einem 10 Stunden Tag ist man einfach nicht mehr aufnahmefähig, außerdem fahren Sie dann keine Stunde mehr hin zun zurück zur Fortbildung - sind dann mitten in der Nacht zu Hause und müssen dann morgens früh raus um wieder in der Apotheke zu stehen. Außerdem hat man noch Familie, die will auch versorgt sein. Das sind keine Ausreden. Ich lasse mir einfach kein schlechtes Gewissen mehr machen.

AW: "Wir haben Rezeptabrechnung"

von Armin Spychalski am 23.09.2016 um 14:30 Uhr

Den Spruch muss ich mir merken:)! Bei uns hat alles nebenher abzulaufen (trotz Einscannen dauert die Rezeptkontrolle immer noch ziemlich lange) und Chef-Tätigkeiten zählen sowieso nicht, schließlich arbeitet nur der, der die Kunden bedient. Unsere Standesvertreter machen nicht ausreichend klar, was alles in der Apotheke zwingend ablaufen muss und was der Kunde nicht mitbekommt und dass diese Tätigkeiten und Prozesse von Jahr zu Jahr länger dauern. Die Honorierung und Würdigung dieser Arbeiten kommt mit der extremen Arbeitsverdichtung einfach nicht mit.

@ Frau Aures

von Lisa Müller am 22.09.2016 um 8:52 Uhr

@Frau Aures
ja das stimmt. Ich habe auch schon deswegen ein schlechtes Gewissen. Außerdem habe ich bei meiner Aufzählung die beispiellose über mehrere Monate gehende Rufmordkampagne in Funk und Fernsehen vergessen. Ich kann mich noch gut an die Berichte erinnern. Im Vergleich dazu es gibt schon mal Berichte über Fehlbehandlungen in Krankenhäusern und bei Ärzten. Diese Berichte werden kurz zur Kenntnis genommen und sind dann verschwunden. So wie die Berichterstattung über Apotheken damals gelaufen ist hätten die Ärzte im Leben nicht mit sich machen lassen.

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Von hinten durchs Knie....

von Roland Holtz am 21.09.2016 um 21:09 Uhr

Man stelle sich das einmal vor. Elektronisch ginge das ganze ganz einfach und wäre kaum mit Mehrarbeit verbunden. Wenn nämlich alle Ärzte dazu verpflichtet würden, beim Ausstellen des Rezeptes die Versichertenkarte in das Lesegerät zu stecken, dann würden die Arzneimitteldaten automatisch auf der Karte gespeichert werden können.

Auslesen in umgekehrter Reihenfolge. So wüssten alle Ärzte über die Medikation bescheid und die Apotheker, die dann das Rezept über der Versichertenkarte erhalten würden, könnten mit automatisch die Prüfung durchführen, zu denen die Ärzte verpflichtet sind. Geeignete Software für Ärzte gibt es auch für sie schon sehr lange!

Aber nein es muss erst einmal Papier her (Schande meine Artgenossen werden dafür gefällt) und dann kostet das Ganze ca. 1. MRD Euro.

Und die, die in Realitas die meiste Arbeit damit haben, wunder über wunder, können diese kostenfrei erledigen.

Da fällt einem überhaupt nichts zu ein.

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AW: Nichts Neues

von Wolfgang Müller am 21.09.2016 um 21:46 Uhr

Öhm, Kollege Holtz, so wie Sie es in Ihren ersten beiden Abschnitten schildern, ist es ja bald nach dem papiernen Med-Plan von Gröhe geplant. Und wird es schneller als wir "Medikationsmanagement notfalls auch ohne die Ärzte" sagen können auch kommen! Holland macht das schon fast so, nachdem sie da sowas wie "ARMIN" sicherheitshalber gleich wieder abgeschafft haben .......

Fragt sich nur, wie "flächendeckende AMTS-Hausapotheken-Einschreibepatienten-Systeme" für die Honorierung von "Intellektuellen Apotheker-Dienstleistungen" als "Alleroberste Priorität" für die Beschäftigung unserer Standesvertreter und für nochmal 2 bis 3 DATs da noch irgendwie dazwischen passen.

Und ob das ganze Zeugs auch einen ggf. neuen ABDA-Präsidenten wieder in den Startlöchern festnageln wird, zu Lasten all der für die tägliche, erfreuliche Existenz wichtigeren Dinge.

haben die Ärzte gut gemacht

von Lisa Müller am 21.09.2016 um 19:25 Uhr

Der politische Rahmen ist schon seit Ulla und Nachfolger so angelegt, dass Apotheken überflüssig werden.
Zulassung der 1. DoMo Apotheke gegen geltendes Recht.
Zulassung des Versandhandels für OTC und RX
Höhere Kosten durch QMS: ein QMS benötigt man um einheitliche Arbeitsabläufe bei großen Strukturen leichter kontrollieren zu können und in denen nur einige wenige Mitarbeiter sehr gut ausgebildet die anderen aber nicht.
Wahnsinns Dokumentationen für Rezepturen
HiMi Pauschalen für die man nicht liefern kann.
Wegfall der Landeszuschüsse für die PTA Schulen
Retaxationen ohne Ende für Fehler die andere verursachen
Klatsche von Gesundheitsminister Gröhe beim Medikationsplan obwohl wir doch soooo wichtig sind.
Und nun - ich bin wirklich gespannt- das Sahnehäubchen am 19.Oktober 2016 das EuGH Urteil zu RX Boni für Versandapotheken. Wäre doch echt Klasse, wenn das Boni Verbot für ausländische Versandapotheken aufgehoben wird aber für deutsche Apotheken weiterhin gilt.
Leute, wir können abdanken, haben es aber nur noch nicht gemerkt.

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AW: Vorm Abdanken....

von gabriela aures am 21.09.2016 um 19:45 Uhr

...muß aber unbedingt das "Medikationsmanagement" noch ins QMS eingepflegt werden !

Rezeptur- und BTM-Erhöhung ade !

von gabriela aures am 21.09.2016 um 17:48 Uhr

Da gehen sie hin ,die max. 100 Millionen, die die Apotheken für Rezeptur und BTM mehr bekommen hätten können sollen.
Wobei seit 2008 die Zahl der Rezepturen um 30 % gesunken ist, also die zahl sehr hoch gegriffen war.

Jetzt kommt halt nur die Gegenfinanzierung- für den Medikationsplan der Ärzte .
Ich danke an dieser Stelle nochmals sehr für die Aufnahme von allem mit "Medikation.." als "Immaterielle Dienstleistung" (oder so) ins neue Berufsbild des Apothekers durch die BAK.


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nicht vergessen neue Software Module auf der Expopharm zu ordern

von Martin Didunyk am 21.09.2016 um 17:42 Uhr

Liebe Kolleginnen, Kollegen,

bei diesen wunderbaren neuen Nachrichten sollten wir nicht vergessen, auf der Expoharm viele neue Module für den Medikationscheck zu ordern.

ok, diese werden nicht kostenlos sein, aber immerhin dürfen wir dabei sein.

Wir machen es also wie immer in München:
-auf dem DAT hören wir uns schöne reden an
-wir akzeptieren den Status quo
-wir lassen uns erzählen, daß wir wieder mal kurz vor dem Durchbruch stehen
-wir wählen direkt/indirekt die gleiche "equipe" , die uns vom Erfolg zum Erfolg führt

Andere Idee ?

Letzten Endes sind wie Apotheker nur noch Schatten von uns selbst. Wir definieren uns als "Experten für Arzneimittel" im Perspektivpapier 2030 und glauben dann, daß es automatisch andere auch glauben.

Wir bemängeln fehlende Akzeptanz unserer Expertisen und glauben dann, daß es gesundheitspolitisch ausreichend ist.

Über Arzneimittel wird man in Zukunft in den Arztpraxen stärker und intensiver diskutieren als vorher. Unsere Beratungskompetenz können wir uns ...... stecken. Der Experte ist ohne Frage derjenige, der sichtbar berät, kombiniert, empfielt. Das sind aber nicht mehr primär die Apotheker !

Sollte auch nach diesem DAT 2016 unser Berufsstand so weitermachen wie bisher, dann haben wir es wohl nicht besser verdient. Seit dem Mittelalter degenerierten wir dann wohl zu einer stummen, ideenlosen Masse an Pseudo-Akademikern, deren gesellschaftliche Verwendung heute schon terminiert ist.

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AW: Das kommt ...

von gabriela aures am 21.09.2016 um 18:11 Uhr

..sicher verpflichtend in der Aktualisierung der neuen ApoBetrO. Über die Ergänzungen des QMS zum Medikationsmanagement wird ja bereits ernsthaft nachgedacht.

AW: Das kommt ...

von gabriela aures am 21.09.2016 um 18:11 Uhr

..sicher verpflichtend in der Aktualisierung der neuen ApoBetrO. Über die Ergänzungen des QMS zum Medikationsmanagement wird ja bereits ernsthaft nachgedacht.

AW: nein die Beratungskompetenz könnt Ihr Euch nicht stecken.

von Roland Holtz am 21.09.2016 um 21:20 Uhr

23 Jahre Erfahrung im Umgang mit Ärzten, hat mir gezeigt, dass diese da nicht vorhanden ist. Wie oft habe ich Arzneimittelwahnsinn mit Hilfe von Apothekern beendet?! Sehr oft. Ich stelle mir vor den Apotheker vor Ort gibt es nicht mehr, dann dreht das BfArM im Hamsterrad und zwar geschlossen.

Wie viele Rote Handbriefe, sind auf Anwendungsfehler von Ärzten zurückzuführen. Das sollte einmal analysiert und kommuniziert werden.

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