neuer Vorsitzender

Spitzen-Wechsel beim vfa

Berlin - 02.06.2016, 17:15 Uhr

Han Steutel ist neuer Chef des Verbands forschender Pharma-Unternehmen. (Foto: vfa)

Han Steutel ist neuer Chef des Verbands forschender Pharma-Unternehmen. (Foto: vfa)


Rochade beim Verband der forschenden Pharma-Unternehmen: Der bisherige Vorsitzende Dr. Hagen Pfundner macht Platz für seinen Stellvertreter. Han Steutel, Geschäftsführer der Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, wurde am heutigen Donnerstag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pfundner ist nun seinerseits Stellvertreter.

Am 2. Juni hat der elfköpfige Vorstand des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (vfa) seinen bisherigen Vize-Vorsitzenden zum neuen vfa-Vorsitzenden gewählt. Han Steutel, Geschäftsführer des Unternehmens Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA, übernimmt jetzt diese Spitzenposition. Der bisherige Verbandschef Dr. Hagen Pfundner (Roche Pharma AG) wechselt im Gegenzug in die Funktion des stellvertretenden vfa-Vorsitzenden.

Der Wechsel kommt überraschend. Auch wenn man beim vfa offiziell nichts Ungewöhnliches an dem Vorgang erkennen will, gab es doch Gerüchte, dass Pfundner eher als geplant seinen Stuhl räumt. Jetzt erklärte der vfa in einer Pressemeldung, Pfundner habe sein Amt nach fast fünfjähriger Amtszeit vorzeitig zur Verfügung gestellt, nachdem er im März 2016 zum Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheitswirtschaft beim Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) gewählt worden war. 

Roche

Hagen Pfundner will sich mehr für den BDI engagieren.

„Mein Verzicht auf den vfa-Vorsitz erlaubt es mir, dass ich mich inhaltlich und zeitlich stärker auf die Arbeit im branchen- und technologieübergreifenden BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft konzentriere. Ich werde mich in dieser Funktion dafür einsetzen, notwendige Rahmenbedingungen für eine zunehmend vernetzte Gesundheitswirtschaft zu schaffen“, sagt Pfundner laut einer Mitteilung. 

Der Niederländer Han Steutel (56) sieht seine Aufgabe jetzt vor allem darin, die Umsetzung der Beschlüsse des Pharmadialogs zu begleiten. Als weitere prioritäre Themen nannte er die Sicherung des Forschungsstandortes Deutschland, die öffentliche Darstellung der Branche sowie den Aufbau von neuen Allianzen im Gesundheitswesen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung.

Der Verbandsvorstand betont: Mit der Rochade an seiner Spitze setze er ein Zeichen für Kontinuität in der vfa-Arbeit.


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