DAZ-Tipp aus der Redaktion

Hat die Matrjoschka Sie neugierig gemacht?

Stuttgart - 19.05.2016, 16:30 Uhr

Diese Woche in der DAZ: der „Schwerpunkt Schwangerschaft" (Foto: Mikhail Olykainen / Fotolia)

Diese Woche in der DAZ: der „Schwerpunkt Schwangerschaft" (Foto: Mikhail Olykainen / Fotolia)


Schon in die aktuelle DAZ geschaut? Dort finden Sie diese Woche den „Schwerpunkt Schwangerschaft“.  Neben Beratungstipps für die Abgabe von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln geht es unter anderem um Krebs und hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft . 

Ich möchte Sie diese Woche in der aktuellen DAZ auf unseren „Schwerpunkt Schwangerschaft“ hinweisen, der Sie noch fitter für die Beratung machen wird. Denn gerade Schwangere mit akuten Symptomen oder einem Selbstmedikationswunsch zu beraten (und zu beruhigen) ist oft nicht einfach. Evidenzbasierte Empfehlungen sind Mangelware, die Informationen in den Packungsbeilagen oder Fachinformationen können die Frauen zusätzlich verunsichern. Die Frage, ob man bei einem konkreten Präparatewunsch abrät, zustimmt oder einen Arztbesuch nahelegt, beantwortet Dr. Armin Edalat in seinem Beitrag „Abraten oder zustimmen? Schwangere mit einem Selbstmedikationswunsch gut beraten“. Deutlich wird, dass eine Selbstmedikation in der Schwangerschaft nicht unbedingt risikoreicher ist als sonst auch. 

DAZ-Redakteurin Dr. Carolina Kusnick

Gestationsdiabetes  und Krebs in der Schwangerschaft

Sehr ans Herz legen möchte ich Ihnen den Beitrag zum Gestationsdiabetes „Zuckersüße Gefahren für Mutter und Kind“. Er zeigt, dass eine konsequente Therapie des Schwangerschaftsdiabetes nicht nur die Risiken für die Mutter reduziert, sondern auch der effektivste Schutz des Kindes vor einem späteren Typ-2-Diabetes und vor dem metabolischen Syndrom ist.

Wir greifen aber auch ein erschreckendes, schwieriges Thema auf: Was passiert, wenn bei einer schwangeren Frau eine Tumorerkrankung diagnostiziert wird? So furchtbar die Situation ist, in der Regel kann die Schwangerschaft ausgetragen werden. Einige der modernen Chemotherapien sind ab dem zweiten Trimenon möglich, ohne dass sie der Entwicklung des Kindes schaden. 

Auch für „Schwangerschaftsmuffel“ ist was geboten

Den „Schwangerschaftsmuffeln“ unter unseren Lesern empfehle ich als Alternative zum Schwerpunkt einen Beitrag über DAS Thema der Zukunft – das Mikrobiom. Jeder Mensch trägt schätzungsweise 100 Billionen Mikroorganismen mit sich, die nahezu alle inneren und äußeren Oberflächen des Körpers kolonisieren und als „Mikrobiota“ zusammengefasst werden. Es ist faszinierend zu lesen, wobei das Mikrobiom, das mittlerweile als eigenständiges Organ gilt, alles eine Rolle spielt. Von Übergewicht, Magen-Darm-Erkrankungen über die Funktion des Immunsystems bis hin zu neurologischen und psychischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Depression, Angststörungen und Autismus. 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der DAZ! 

DAZ-Redakteurin Dr. Carolina Kusnick 


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Kein Hindernis für eine adäquate Tumortherapie

Krebs während der Schwangerschaft

Die Therapie des Schwangerschaftsdiabetes als beste Prävention für das metabolische Syndrom

Zuckersüße Gefahren für Mutter und Kind

Woran Frauen mit Kinderwunsch denken sollten

Schwangerschaft in Sicht

Stoffwechsellage beeinflusst das Risiko für Fehlgeburten

Schuld ist der Diabetes, nicht Metformin

Frühjahrskongress der Apothekerkammer Schleswig-Holstein

Viele Informationen über Arzneimittel für Schwangere

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.