Fritz Becker zum Apothekenhonorar

Provoziert uns nicht!

Berlin - 27.04.2016, 19:00 Uhr

Widerstand des Apothekers: DAV-Vorstand Fritz Becker (hier auf der Expopharm 2015) gibt Kontra. (Foto: A. Schelbert)

Widerstand des Apothekers: DAV-Vorstand Fritz Becker (hier auf der Expopharm 2015) gibt Kontra. (Foto: A. Schelbert)


Der Vorschlag,  die 3-Prozent-Marge zu deckeln, hat beim Deutschen Apothekerverband für Ärger gesorgt. DAV-Chef Fritz Becker empfindet einen entsprechenden Vorstoß der Regierungsfraktionen als Provokation. Beckers wichtigste Forderung beim diesjährigen 53. DAV-Wirtschaftsforum: Ein Fixhonorar von 8,35 Euro für jede Rezeptur.

Das Wirtschaftsforum fällt in eine bewegte Zeit: Die Apotheker verhandeln seit Monaten mit den Krankenkassen darüber, ob Nullretaxationen aufgrund von Formfehlern künftig abgeschafft werden. Zeitgleich zum Pharmadialog haben die Fraktionen von Union und SPD vorgeschlagen, die Vergütungen für Rezepturen und die BtM-Abgabe zu erhöhen. Als Ausgleich müsse aber die 3-Prozent-Marge gedeckelt werden, so der Vorschlag.

DAV-Vorsitzender Becker ging gleich zu Anfang seiner Rede darauf ein. Diese Idee sei eine „Provokation für uns Apotheker“. Es sei schlichtweg eine Missachtung der Arbeit von Apotheken. Bei der Zusammensetzung von Fixhonorar und Marge handele es sich um eine bewährte Mischkalkulation. „Wir tragen das finanzielle Lagerrisiko, wir müssen die Ware zwischenfinanzieren“, sagte Becker. Und weiter: „Wir holen für die GKV den Herstellerrabatt ein und finanzieren ihn vor, wir riskieren unter Umständen für einen willkürlich konstruierten Formfehler einen Nullretax und sollen dann bei der Vergütung gedeckelt werden. Nein, nicht mit uns!“

Risiko ohne Vergütung

Den Vorschlag, die Rezepturvergütung zu erhöhen, nannte der DAV-Chef den „ersten positiven“ Ansatz der Fraktionsvorschläge. Die Herstellung sei aufwändig, gleichzeitig würden Anforderungen und Dokumentationspflichten steigen. Zudem sei oftmals eine intensive Beratung nötig. „Kann hier wirklich noch jemand vertreten, dass die Vergütung seit zehn Jahren stagniert?“, fragte Becker. Seine Forderung ist deshalb klar: Rezepturarzneimittel müssten mit Fertigarzneimitteln gleichgestellt werden und mit demselben Fixhonorar vergütet werden.

Das inzwischen begonnene und vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in Auftrag gegebene Gutachten zum Apothekenhonorar bezeichnete Becker als „unnötige und provokative Verzögerung“. Zum Stand der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband wollte der DAV-Vorsitzende nichts sagen. Grundsätzlich werde hier aber „Strandräubertum“ an den Apothekern betrieben. 

Und das sind die wichtigsten Forderungen und Aussagen von Fritz Becker:

  • Flüchtlingsversorgung: Die Pharmazeuten spielen bei der Versorgung von Flüchtlingen eine wichtige Rolle. Becker verbittet sich in diesem Zusammenhang ein „Geringreden der Leistungen“ von Apothekern. Die Politik müsse endlich einsehen, dass die Apotheken diesem Versorgungsauftrag nur nachkommen können, wenn die wirtschaftliche Basis gesichert sei.
  • BtM-Abgabe: „Hier muss etwas geschehen!“, forderte Becker. Schließlich habe sich bei der Vergütung in diesem Bereich seit 1978 nichts getan. Die Dokumentationsgebühr decke die Kosten nicht „im Entferntesten“. Eine konkrete Höhe der erhöhten Vergütung nannte Becker aber nicht.
  • Notdienstfonds: Der DAV fordert, dass der Anteil am Fixhonorar, der in den Notdienstfonds wandert, von 16 auf 20 Cent steigt. Becker wies darauf hin, dass die Politik ursprünglich 120 Millionen Euro jährlich über die Notdienstpauschale versprochen habe. Auch hier müsse es zu einer regelmäßigen Anpassung kommen.
  • Rabattverträge: Die „Grundidee“ der Rabattverträge wird vom DAV unterstützt. Allerdings gebe es immer wieder Lieferschwierigkeiten aufgrund exklusiver Ausschreibungen. Becker forderte die Krankenkassen dazu auf, über Mehrpartnermodelle nachzudenken. Alle Kassen sollten standardmäßig drei Bieter bezuschlagen. „Ich wage sogar zu behaupten, dass wir das Problem bei Rabattarzneimitteln damit fast völlig ausräumen können“, sagte der DAV-Chef. Sehr erfreulich sei allerdings die im Pharmadialog beschlossene sechsmonatige Schonfrist für Generika-Hersteller.
  • Importquote:  Dafür gebe es „keinen Anlass“ mehr, sagte Becker. Der bürokratische Aufwand sei immens. Außerdem sei  es ein „deutliches Signal“, wenn er einmal mit Christopher Hermann, dem Vorstandsvorsitzenden der AOK-Baden-Württemberg, übereinstimme. Auch Hermann hatte mehrfach gefordert, die Quote abzuschaffen.
  • Zytostatika: Rabattverträge für die Zytostatika-Versorgung sind ein Dorn im Auge des DAV. „Da die Krankenkassen hier leider kein Maß kennen, fordern wir die Politik zum Handeln auf“, monierte Becker. Die freie Apothekenwahl sei dadurch gefährdet. Setzten sich solche Ausschreibungen durch, könne binnen kürzester Zeit die flächendeckende Krebsversorgung zerstört werden, warnte Becker.
  • Medikationsplan: Der DAV ist nach wie vor erzürnt darüber, dass die Apotheker im E-Health-Gesetz nur am Rande erwähnt werden. Es sei unverständlich, dass nur Ärzte Medikationspläne erstellen dürften und Apotheker lediglich ergänzen dürften. „Trauern ist jedoch nicht angesagt“, kündigte Becker an. Man wolle aus der gesetzlichen Vorgabe nun das Beste machen. Trotzdem reiche eine reine Medikationsliste ohnehin nicht aus. „Es bedarf einer strukturierten Analyse der Gesamtmedikation. Daher fordern wir den Anspruch der Patienten auf eine Medikationsanalyse!“
  • PKV: Becker kündigte an, dass der DAV seine Zusammenarbeit mit privaten Krankenversicherungen ausbauen werde. Einerseits sollten Privatversicherten künftig immer mehr pharmazeutische Dienstleistungen (Medikationsanalyse, Medikationsmanagement) angeboten werden. Andererseits soll es immer mehr Verträge zur Direktabrechnung geben. Zwei eben solche Veträge habe der DAV gerade ausgehandelt, mit der AXA. Diese würden bald von der DAV-Mitgliederversammlung beschlossen.
  • Prävention: Dass der GKV-Spitzenverband die Apotheker in seinem „Leitfaden Prävention“ weiterhin außen vor lässt, verärgert den DAV. Die Kassen sähen Apotheker immer noch mehr als „Einzelhandelsgeschäfte“ denn als Orte beruflicher Leistungserbringung. Man wolle notfalls juristische Schritte einleiten, um an dem Präventionskonzept mitwirken zu können, kündigte Becker an.

Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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14 Kommentare

Es läuft wirklich einiges verkehrt bei den Apotheken

von Albert Bonell am 02.05.2016 um 15:09 Uhr

... und es ist gut, dass Becker vieles davon anspricht.

Aber die Forderung für die Rezeptur ist untragbar! Der Aufwand für Dokumentation und Prüfung verschlingt ein vielfaches dieses Betrages. Ganz zu schweigen von dem zu verwerfenden Überschuss bei "kostbaren Einzelstücken".

Es kann nicht sein, dass ein von deutschen Akademikern in Handarbeit hergestelltes und geprüftes Einzelprodukt billiger ist als das in Indien in Massenproduktion hergestellte Fertigarzneimittel. Und dafür gibt es inzwischen so einige Beispiele.

Selbst wenn die antiquierte Wareneingangsprüfung wegfallen würde bezweifle ich, dass so etwas bei 8,35 € gewinnbringend hergestellt werden kann. Ja, ich habe gewinnbringend geschrieben. Ich will nämlich von meiner Arbeit auch weiterhin leben können.

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warum jetzt noch die Geduld verlieren?

von Meier am 28.04.2016 um 14:33 Uhr

Warum Sollten wir denn jetzt noch die Geduld verlieren? Seit Jahren lassen wir es doch mit uns machen (es hätte ja noch schlimmer kommen können). Allein die Unverschämtheit Abgabepreis gleich EK -!7% !!! offiziell in Verträge zu schreiben zeugt doch von einer ungeheuren Leidensfähigkeit. Es wird sein wie immer: Es hätte ja noch schlimmer kommen können! Bald verdienen auch die Angestellten im Öffentlichen Dienst egal ob mit Ausbildung oder Studium mehr als die Angestellten Apotheker in der Apotheke (oder ist es schon so weit). Selbst die Politik sagt entspannt, wer nicht schreit wird nicht gewickelt.

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"Provoziert uns nicht!"

von Wüstefeld am 28.04.2016 um 13:47 Uhr

Lieber Fritz B. (Hochachtung!) - sehr geehrte KollegenInnen
Lasst doch dieses "Warme Luft verblasen" - Es passiert doch - wie immer - sowieso nix!!!
Schade um die Zeit für diese Schreiberei!
Flächendeckender Streik, d.h. konsequent NUR jeweils die diensthabende ND-Apotheke offen - ALLE ANDEREN GESCHLOSSEN - und das mal für eine Woche!!!!
Damit kann man (vielleicht noch) beeindrucken - ALLES ANDERE BRINGT GAR NIX , aber auch überhaupt nix!!!!
Denken Sie doch alle bitte mal darüber nach!
...
und apropos "Provoziert uns nicht!" --- der Drobs ist doch wohl schon lange genug im Hals feststeckend und für "unsere Gegenspieler" GANZ NORMAL ("mit Apothekern können wir´s ja machen - die tun ja nix!")

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PKV

von Karl Friedrich Müller am 28.04.2016 um 7:58 Uhr

Ausbau mit Privatkassen? So wird ohne Not ein System geschaffen, in dem uns die PKV auch noch retaxieren und betrügen kann.
Bestimmt werde ich solchen Verträgen nicht beitreten. Es gibt andere Möglichkeiten.
Wir haben genug Ärger am Hals. Mit der PKV muss nicht auch noch sein.

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Lebensfähige Betriebe noch erwünscht?

von Reinhard Rodiger am 27.04.2016 um 23:11 Uhr

Ich vermisse so ziemlich alles, was die Determinanten eines Kleinstunternehmens unter dem Missbrauchsdruck der Krankenkassen vor der Perspektive staatlicher Strangulierung verständlich macht. Rechnet man die Cyto s und Versandapotheken raus, ergibt sich ,dass ca DREI VIERTEL DER APOTHEKEN KLEINSTUNTERNEHMEN sind(unter 2 Mio).Keiner will eine Apotheke dieser Grössenordnung mehr kaufen.Die stehen vor teuren IT-Investitionen und Dauerkosten. Womit finanzieren? Von E-Health als Chance und Finanzierungsnotwendigkeit ist nirgends die Rede.

Provokant ist das Schweigen, die fehlende Debatte, vermiedene konkrete Antwort auf politische Denkspiele

Das ist doch ein Wirtschaftsforum.Da geht es um Debatte für den "Rest" der Welt, nicht um eine Eintagsfliege. Transparentmachen der Grundlagen für wirtschafliche Überlebensbedingungen. Das bedeutet einen leicht verständlichen Saldo zwischen den Kosten unserer(fremdverursachten)Dienstleistungen zu den zugestandenen Erträgen.Das ist professionell gar nicht so schwer.Man muss es wollen.

Sicher, die eigenen leute müssen unterstützt werden, wenn sie denn auch offensiv tätig werden. Da höre ich nur starke Worte. Denen folgte noch nie eine Tat. Das weiss auch die Politik.Deshalb geht die Debatte auch auf nicht abgestimmte Nebenkriegsschauplätze.

Warum bleiben die Markteingriffe und ihre Folgen immer unkommentiert? Sollen 75% verschwinden? Bleibt das alles ausgeblendet?

Wer vertritt in Europa noch Kleinstunternehmen?



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Konsequenzen?

von Karl Friedrich Müller am 27.04.2016 um 21:04 Uhr

Wer droht, muss auch bereit sein, der Drohung konsequent Taten folgen zu lassen.
Das sehe ich hier nicht, zumal keine Konsequenzen genannt sind.
Also eine Rede für die "Galerie".

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Provoziert uns nicht........

von A. Stuhler am 27.04.2016 um 18:50 Uhr

Provoziert uns nicht ....sonst........
Ja, was denn eigentlich ?
Herr Becker gehört sicher zu den wenigen Standesvertretern, die die Dinge beim Namen nennen.
Danke dafür.
Aber : 8,35 € für Rezepturen ? Kein Handwerker nimmt für den Aufwand auch nur ein Gerät in die Hand !!!!
Provoziert uns nicht, sonst.........
Werfen wir wieder mit Wattebäuschlein, wie immer schon.
Allein die Forderung der Deckelung von Hochpreisern zeigt doch schon, welchen Respekt wir geniessen.
Es wird Zeit , Worten auch Taten folgen zu lassen.
Meine Unterstützung haben Sie, Herr Becker.

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Das darf Alles nicht wahr sein

von Wolfgang Müller am 27.04.2016 um 17:03 Uhr

„Kann hier wirklich noch jemand vertreten, dass die Vergütung seit zehn Jahren stagniert?“, fragte Becker zur Rezepturhonorierung; und fordert: 8,35 € mehr (also in Wirklichkeit für fast alle Rezepturen: nur 6,50 € mehr).

Kann hier wirklich noch jemand diese komplett indiskutable Forderung vertreten, die noch nicht einmal annähernd eine Kostendeckung ANZUSTREBEN SICH TRAUT? Und diesen Zustand dann für weitere 20 Jahre zementiert?

Zwiedenk wird das bei Orwell genannt, eine glamouröse Kür für die privilegierten Funktionäre.

Schämt sich eigentlich niemand dafür? Geht es da in Wirklichkeit um den Erhalt von ganz anderen Umsätzen, um "weiter auch möglichst viele überflüssige Rezepturen zu defizitären Preisen" HERUM? Priorität AVOXA-Umsätze, weiter hochnotpeinliche Kollegen-Inspektionen, "Leitlinien zur wenigsten halbwegs GMP-professionellen Herstellung unter Kostendruck" bis zum Abwinken etc. oder was? Zu Lasten der ausgequetschten Kollegenschaft?

Oder, noch schlimmer, "Rezeptur als reines Hobby für die Großen?" Und, quasi als perverser Selbstzweck: damit Rezepturverweigerer weiter schön gejagt werden können/müssen?

Halten alle, die weiter die "Gemeinwohlpflicht" für eine defizitäre Rezeptur propagieren, das Apothekervolk für so doof, dass es "8,35 mehr" dann als ERFOLG feiern wird (haben sie am Ende Recht)? Nachdem man sich wieder einmal darum gedrückt hat, das Thema einer richtigen Lösung im Sinne von GMP und Wirtschaftlichkeit für NORMALE Apotheken zuzuführen?

Ganz ehrlich, ich hoffe mehr denn je, "Die Politik" liest hier mit. Ich sehe da vergleichsweise viel Weisheit und Solidität. So wie die sich den Fehlsteuerungs-Mist bei den KBVen ja auch nicht ewig anschauen werden, können die auch den absolut GMP-feindlichen, unverantwortlichen Defizit-Mist bei der Rezeptur-Herstellung von teilweise ja sogar lebensnotwendigen RICHTIGEN ARZNEIMITTELN nicht auf Dauer ignorieren.

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Von Verdi lernen

von Dieter Dosquet am 27.04.2016 um 16:43 Uhr

ich weiss es nicht, aber ich denke mal die Bahnen, Fluglinien , was weiss ich, die dürfen auch nicht streiken. Endlich geschlossen die Angestellten streiken lassen, EinmannInhaberbelieferung und der Käse bricht zusammen. Ich weiss nicht wie oft in den Jahren, die wir ohne Erhöhung des Ertrages arbeiten, Verdi erfolgreich mit 6% Forderungen auf die Straße gegangen ist. (5x mit Sicherheit). Drohen, Fensterverhängen, das ist kalter Kaffee für Schmidt´s Alfi Kaffeekanne, und die Politik lacht sich scheckisch.

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Quo vadis?

von Uwe Hansmann am 27.04.2016 um 12:07 Uhr

Zur Frage, wie es weitergeht in der Debatte habe ich die Vermutung, daß es leider sein wird wie immer:

Die Organisation dieser Schauveranstaltung ist so, dass es keine Frage gibt.

Der Referent verschwindet sofort von der Bühne, der Pressesprecher übernimmt und das neue Thema beginnt.

No Chance for discussion!

Schade.

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"Provoziert uns nicht!"

von Rolf Lachenmaier am 27.04.2016 um 11:11 Uhr

... sonst?!? ... passiert mal wieder gar nix.
Herr Becker, inzwischen hat wohl der letzte (Regierungs-)Politiker verstanden, dass er von Apothekerseite keine, aber auch wirklich keine Gegenwehr befürchten muss.

Wann folgen denn Taten? 4mio. Kundenkontakte pro Tag, ein Standing in der Bevölkerung, das seinesgleichen sucht - und was machen Apotheker daraus? Antwort s.o.
Schade.

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AW: Wann folgen Taten?

von Uwe Hansmann am 27.04.2016 um 11:27 Uhr

Ein langjährig engagierter Fritz Becker braucht jetzt öffenrlich Unterstützung durch alle LAVen und Kammern!!

Was macht eigentlich ein ABDA-Pressesprecher???

Außerdem sollten sich die Kollegen vor Ort selbst einbringen und die Abgeordneten der Wahlkreise informieren.

AW: Aber, aber Herr Lachenmaier !

von gabriela aures am 27.04.2016 um 11:30 Uhr

Es steht doch schon seit dem DAT 2015 eine Drohung im Raum, die alle erzittern läßt:
Dienst nach Vorschrift !

*Ironieaus*

@Herrn Becker :
JAJAJA - nur Mut - wir stehen hinter Ihnen, damit aus Ankündigungen Taten folgen !

Jawoll Fritz!

von Uwe Hansmann am 27.04.2016 um 11:05 Uhr

Nur so geht es. Endlich wird diese himmelschreiende Schweinerei mal öffentlich beim Namen genannt:
PROVOKATION!

Danke Fritz Becker!

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