GKV-Spitzenverband zur 3-Prozent-Marge

Kassen finden Honorardeckel angemessen

Berlin - 18.04.2016, 19:00 Uhr

Den Kassen erscheint es „angemessen“, eine Honorarregelung zu schaffen, die sich an das Vergütungssystem des pharmazeutischen Großhandels anlehnt. (Foto: DAZ)

Den Kassen erscheint es „angemessen“, eine Honorarregelung zu schaffen, die sich an das Vergütungssystem des pharmazeutischen Großhandels anlehnt. (Foto: DAZ)


In die Debatte um die Deckelung der 3-Prozent-Marge mischt sich nun auch der GKV-Spitzenverband ein. Es sei unlogisch, dass Apotheker bei Hochpreisern mit der Marge mehr verdienen als mit dem Fixhonorar. Der Kassenverband fordert daher eine vom Großhandel bekannte Deckelung des Honorars.

Was die Diskussionen rund um den Pharmadialog betrifft, war die Stimmung bei den Krankenkassen zuletzt angespannt. Nur bei einer Sitzung durfte der GKV-Spitzenverband als Gast teilnehmen und mit vielen Verhandlungsergebnissen haben die Kassen große Probleme. Ein Beispiel dafür ist der Vorstoß, Arzneimittel-Informationssysteme mithilfe der Pharmaindustrie aufzubauen.

Zu einer verbesserten Stimmungslage im Kassenlager dürfte aber das Grundlagenpapier zum Pharmadialog beigetragen haben, das die Bundestagsfraktionen von Union und SPD erstellt hatten. Darin fordern die Politiker unter anderem weitreichendere Sparinstrumente bei teuren Originalpräparaten. Auch die Apotheker kommen in dem Papier vor: Demnach sollen die Vergütungen für Rezepturen und die BtM-Abgabe steigen. Um die Ausgaben dafür „auszugleichen“ schlagen die Regierungsfraktionen eine Deckelung der 3-Prozent-Marge vor. Der Grund: Der steigende Anteil hochpreisiger Arzneimittel.

Dem GKV-Spitzenverband sagt diese Argumentation zu. Auf Nachfrage von DAZ.online erklärt ein Verbandssprecher, dass derzeit mehr hochpreisige Medikamente verkauft werden als zum Zeitpunkt der Einführung der 3-Prozent-Marge. „Dies führt dazu, dass es zu einer faktischen Umkehr der Logik der Vergütung kommt, da der prozentuale Aufschlag den Fixzuschlag bei weitem übersteigt.“ Es erscheine daher „angemessen“, eine Honorarregelung zu schaffen, die sich an das Vergütungssystem des pharmazeutischen Großhandels anlehne. Zur Erinnerung: Die Großhändler erhalten seit 2012 pro Abgabe 3,15 Prozent vom Packungspreis. Ab 37,80 Euro ist das Honorar allerdings gedeckelt.

Kassen: Mehr Transparenz in der Apothekervergütung

Der Verbandssprecher wies auf das noch laufende Forschungsprojekt zur Apothekervergütung hin, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in Auftrag gegeben habe. Offenbar hatten die Kassen sich bei der Politik nachhaltig dafür stark gemacht, das Honorar wissenschaftlich zu evaluieren: Die Politik habe mit dem Forschungsauftrag die „Forderung der GKV nach mehr Transparenz in der Apothekervergütung aufgegriffen“. Den Ergebnissen des Projekts sollte nicht vorgegriffen werden.

Für Überraschung sorgte auch ein weiterer Vorschlag der Regierungsfraktionen. Demnach sollen OTC-Arzneimittel im größeren Umfang als bisher von den Krankenkassen erstattet werden. Teenager bis 18 Jahre sowie alte, multimorbide Patienten sollen nicht-verschreibungspflichtige Medikamente auf Rezept erhalten. Überraschenderweise positioniert sich der GKV-Spitzenverband in dieser Frage nicht klar. Der Verbandssprecher wies lediglich darauf hin, dass OTC-Präparate im „unteren Preissegment“ in einem verstärkten Preiswettbewerb stünden.  Die aktuelle Regelung sei „vertretbar“ und politischer Wille.

Seit Längerem steht auch schon die Importförderung zur Debatte. Sogar im Kassenlager gibt es Stimmen, die sich für eine Abschaffung der Quote stark machen, wie etwa Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Ganz so weit geht der GKV-Spitzenverband nicht. Doch er begrüßt den Vorstoß der Regierungsfraktionen, die 15/15-Regelung in § 129 Absatz 1 Nr. 2 SGB V auf den 15-Prozent-Preisabstand abzuspecken. Dem GKV-Spitzenverband zufolge rechtfertigt der derzeit noch alternativ geltende Preisabstand von 15 Euro keinen Abgabevorrang. 


Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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14 Kommentare

Die Gangart...

von Bernd Jas am 22.04.2016 um 11:28 Uhr

... ist doch klar.
Solange wir noch mit unseren super Sonderangeboten (bis zu 65% und mehr Preisnachlässe auf Schmerzmittel) die Briefkästen der Schnäppchenjäger füllen können, müssen GKV, BMG und Wirtschaftsministerium so reagieren.

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Zerstörung

von Karl Friedrich Müller am 19.04.2016 um 7:43 Uhr

Was soll die Deckelung bei Hochpreisern überhaupt bringen? Ersparnisse bei den KK wohl nicht, weil die im Verhältnis zum Umsatz viel zu gering sind.
(Mal kurz erwähnt: die KK geben mit Werbung und sonstigem Unsinn bestimmt viel mehr Geld aus als bei Apotheken eingespart werden kann)
Soll in der Konsequenz nicht wirklich der 3%ige Aufschlag überhaupt abgeschafft werden? Sind die Dimensionen nicht in Wirklichkeit viel größer? "Hochpreiser" ab 10€ VK?

Wohin geht es? keine Spanne und Vollretax?
Wo ist das Gericht, das mit dem Wahnsinn Schluss macht?

Sicher scheint, dass die Apotheke, Kleinbetriebe wie Herr Rodiger richtig schreibt, die in ihrer Funktionaliät nicht erkannt und schon gar nicht geschätzt werden, zerstört werden soll. Betriebe, die das Gesundheitswesen noch am Laufen und Funktionieren halten, wo noch Mitmenschlichkeit gelebt wird, Nähe, Anteilnahme und Beratung. Das alles fehlt oft an anderer Stelle.
Auch das Verhindern von Irrtümern und Fehlern.

Wieso können wir unsere Standesversager, Standesverräter mit den Presseschweigern nicht rausschmeißen? Welche Legitimation haben diese? KEINE! Weil nicht mal diese Versager die Leistung der Apotheken sehen und verteidigen. Seichte und blöde "Imagekampagnen" sind nicht die richtigen Mittel. Die brauchen wir nicht, weil die Bevölkerung hinter uns steht.
Die Einsicht muss sich bei den "Entscheidern" ändern.
Wir brauchen auch einen Streik gegen Schmidt & Co.

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Deckelung

von Inge Deufert am 19.04.2016 um 7:41 Uhr

Wer macht auf die schon jetzt vorhandenen Missstände aufmerksam. Ich höre immer wieder von Patienten, dass sie mit ihren Hochpreis-Rezepten abgewimmelt werden. Wen interessiert das eigentlich???

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Konsequenzen

von Reinhard Rodiger am 18.04.2016 um 23:30 Uhr

Ein kleiner Blick nach USA, dem Vorbild mancher zB in Bild
publizierender Professoren uind ihrer Schüler.
McKesson hat angekündigt; 4% Stellen zu streichen wegen gesunkener Preise im Generikabereich und Druck durch die Industrie.Aus gleichen Gründen geht die PWC(Pharmacy work force) von perspektivischer Stellenlosigkeit für Apotheker aus.Ertrag nur durch Personaleinsparung.

Hier-wie dort wird der Sack unwidersprochen zugeschnürt.
Totsparen,bis endlich wieder zugegriffen werden kann. Aufbau heisst das. Kostet aber wirklich richtig.Aber dann verantworten das andere.

Die Sprachlosigkeit unserer "Vorbilder" und Einforderer nicht bezahlbarer Dienstleistungen Ist die Wegmarke in die Zukunft.

Solange die Funktionalität von Kleinst-Unternehmen nicht verstanden werden will- das macht auch die EU vor -taucht unsere Führung völlig ab.Wozu muss man sich mit den paar Prozenten auseinandersetzen, wo doch deren Ableben unser Überlebenskonzept ist. Wenn etwa zwei Drittel weg sind (dh die mit weniger als 9 Mitarbeitern oder 2 Mio netto),
gehts doch wieder.Hier passt doch alles.

So ein bisschen Deckel,nur unwesentliche Prozente, wer löst eigentlich diese Sprachlosen ab?
Es ist ja gelaufen, aber wenigstens nicht ungewarnt.

Wo ist der Beweis des Gegenteils?

Ein DAV-Vorsitzender wird nichts dagegen unternehmen.-wie immer. Die Regie muss sich ändern.










Es gilt vor dem Offenlegen eines abgekarteten Spiels handlungsfähig zu werden und dies zu vermitteln.





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Prognose !

von gabriela aures am 18.04.2016 um 22:33 Uhr

1. Der Deckel kommt jetzt nicht, weil damit die Gutachtenerstellungsausschreibungsgrundlage geändert wäre
2. Aber der Deckel wird ein Vorschlag im Gutachten, das rechnen die Kassen parallel ohne extra Vergütung kurz durch.

Na- ist doch nur logisch , weil:
Der Arsch sind immer wir, und auf den Deckel bekommen wir auch immer .

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AW: Deckel

von Reinhard Rodiger am 18.04.2016 um 23:01 Uhr

..aber wer ist der Topf?

GKV und wir

von Dr.DIEFENBACH am 18.04.2016 um 20:58 Uhr

Es reicht!Es reicht derart,dieses widerwärtige Abqualifizieren unseres Berufes,unserer Tätigkeit und unseres Dauereinsatzes FÜR das System Deutschland DURCH die GKV -Spitzen.Leute die von einer SITZung zur nächsten gehen,200 oder mehr als 300 TE im Jahr abgreifen(ich bleibe mal in deren Jargon),wollen uns mit peinlichen Honoraren in die Lage versetzen,dass wir eben keine qualifizierten Kräfte werden weiterentwickeln können,keine innovativen Maßnahmen in den Betrieben installieren,weil das Geld fehlt..Nochmal zur Erinnerung an unsere "Partner":75 von Hundert Prozent des AM Preises geht an den Hersteller,16 an den Staat-wir liegen hinten:Da offenbar eine APO nach Muster 1968 ff. nicht auszuschließen ist,dürfte der Sommer heiß werden!Nachdem ich heute hörte dass zumindest ein Vorstandsmitglied eines Verbandes wohl komplett auf die drei Prozent verzichten könnte zugunsten Mehr bei BTM und Rezeptur,sage ich offen:Von solchen Figuren fühle ich mich NICHT mehr vertreten.Ich hoffe sehr dass der DAV Vorsitzende rigoros vorgeht.Wir haben viel zu viel umsonst erbracht.Das rächt sich wöchentlich

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AW: Zukunft können wir vergessen

von Karl Friedrich Müller am 18.04.2016 um 22:39 Uhr

Es regt mich alles schon nicht mehr auf. Es ist so pervers und ungerecht, unglaublich, man denkt, man träumt einen Alptraum. Keine gerechte Behandlung. Unsere Gegner haben Alles und Jeden im Griff. Von den Politikern über die Gerichte,Krankenkassen usw.... Alle haben Schaum vor dem Mund, wenn es um unsere berechtigte Intereressen geht. Gesetze und Grundgesetz gelten nicht für Apotheker und Apotheken! Schwammige Begriffe wie Gemeinwohl dominieren die Diskussion, obwohl doch gerade der Staat dem Gemwinwohl verpflichtet sein sollte, gilt für ihn das Gegenteil. Staat und Politik zerstören eben gerade das Gemeinwohl, zerstören Gesundheitswesen, voran im Moment die Apotheken, zerstören das ganze Sozialsystem, die Solidarität, die Bevölkerung. Wozu? Jeder Bereich, in dem Geld zu verdienten ist, wird Beute der übermächtigen Konzerne mit Hilfe der Politiker. Die Haltung von Gabriel zu den Handelsabkommen wir TTip und CETA zeigt überdeutlich die Richtung. Da Lob für einen fiesen ägyptischen Folterer verrät alles Werte, es zählt nur noch das Geld!!!
Wir Apotheken haben längst verloren. Auch weil die Gerichte korrupt sind und der Rechtsstaat Vergangenheit.

AW: Standesvertretung

von Dominik Müller am 19.04.2016 um 10:51 Uhr

Standesvertretung??? Welche Standesvertretung???
Vielleicht sollten wir auch mal anfangen mit Lieferausschlüssen a la Krankenkasse. Am besten wäre eine Aufkündigung aller Verträge, das machen die KK doch auch so gerne. Denn ich bezweifle ernsthaft,ob es ohne uns geht.

Margendeckel

von Frank Zacharias am 18.04.2016 um 19:06 Uhr

Die 3%-ige Marge ist dazu gedacht, die Finanzierung und Logistik abzudecken. Dafür reichen die 3% bei Hochpreisern schon nicht mehr aus.

Und wenn schon die GKV die Argumentation vom Zeitpunkt der Einführung unseres Fixums rauskramt, dann bitte aber auch erwähnen, das damals uns die 'Rabatte von GH und Industrie angerechnet wurden, die heute nur noch einen Bruchteil von 2004 ausmachen. Diese Ertragsverluste wurden weder prozentual noch absolut jemals vom Gesetzgeber ausgeglichen.

Aber es wird ja wie immer und überall nur der Teil der Wahrheit erzählt, der einem ins Konzept passt.

Ich hab langsam Fransen am Mund, sooft hab ich das wiederholt. Aber ich höre damit nicht auf, wenn schon von oben keine Gegenrede kommt.

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Lebenszeichen

von Reinhard Rodiger am 18.04.2016 um 16:27 Uhr

Wo sind denn die Offiziellen? Gibt es keinerlei Beitrag oder gar Offensive von denen, die dafür bezahlt werden.? Kein Lebenszeichen? Haben die SPD_Äusserungen schon für Betäubung gesorgt? Es geht um lebenserhaltene Meinungsäusserung etwa durch Darlegung der Konsequenzen wirtschaftlichen bail-outs.Oder gar um die Darstellung der bekannten Daten in verdaulicher Form.
Direkte Antworten vergleichbarer demaskierender Art.
Nichts.Nix Nitschewo,nada,rien

Wer nicht mitspielen will hat schon verloren.Erst recht, wenn er keine Forderung stellt. Dann wird er vollends zum Spielball.

Das Motto : "Niemand weiss,welche Nachricht von Bedeutung ist, bevor 100 Jahre vergangen sind."(F.Nietzsche)
Dem nähert sich die Standesführung mit Erfolg.


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Frau Chr. Patzelt

von Heiko Barz am 18.04.2016 um 14:17 Uhr

Wie wäre es dann mit der KKassen eigenen APOTHEKE , Kollegin Patzelt, richtig, geht nicht, denn die müssten ja auch Andere mitbedienen. Die Personalkosten und alle anderen Kosten, würden die KKassen schnell ins Schwimmen bringen.
Die haben sicher tausend Proberechnungen zu dieser Frage durchgeführt, und sind immer wieder zum Schluß gekommen, dass die Freien Apotheker die einfachste Manipulationsmasse darstellen.
Solange Sie, wehrte Kollegin, wie Sie neulich so schön formulierten, jeden Morgen Ihren "Laden" aufschließen, solange wird es die Apotheken auch noch geben, vielleicht auch mal - Um Gottes Lohn -
Wahrscheinlich dreht sich Friedrich der Zweite mehrfach in seinem Grabe um, wenn er die heutigen Ergebnisse mit seinen gesundheitspolitischen Vorstellungen um 1200 vergleichen könnte.

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Das war es dann..?

von Christiane Patzelt am 18.04.2016 um 13:52 Uhr

Das ist jetz die Geschichte gewesen und wir lassen das mit uns machen? Ich versorge keine Hochpreiser mehr, wenn das so kommt. Ihr könnt mich nicht dazu zwingen, kaufmännisch Harakiri zu betreiben - oder ich gebe meinen Kaufmann ab, spare mir Beiträge bei Verband und bei der IHK!
Das schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus!!
Gibt es Keinen, der sich schützend vor dem Apotheker als Kaufmann stellt?

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Sorgenvolles Mitgefühl der GKV zum Apothekereinkommen

von Heiko Barz am 18.04.2016 um 12:37 Uhr

Wie lange müssen wir uns dieses Hin-und Hergezerre um Centbereiche noch länger anhören? Da bestimmen und machen sich in den Medien breit Andere, unsere ausgewiesenen Gegner, diskutieren und palavern über unsere Einkünfte wie auf dem Basar in Marakessch, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es dort zwei Verhandlungspartner gibt. Unsere Führungsriege hat sich wohl total aus dieser Runde verabschiedet, oder gibt es eine irgendwie geartete Regung aus der Jägerstrasse?
Leute wie Herrmann von unserer Schutzgemeinschaft der Apotheker Baden- Würthembergs möchten gerne die Importquote ändern. Was kommt dann?
Bei allen Diskussionen stellt das erstaunte Apothekerlein fest, dass ja Allle nur für unser Einkommen sorgen wollen. Rezepturgebühr und BtmGebühr soll angepasst werden, was immer das auch heißt! In dem Zugeständnis dieser Kleinstsummen wird dann die 3% Regelung der Hochpreiser mit Sicherheit von de KKassen gekippt!
Etwas dramatisiert zugestehen, um dann auf der anderen Seite die 3% Regel zu kippen. Und das Ganze wird unter vorgehaltener Hand doch schon als Honorardiskussion geführt.
Sollen doch mal die KKassen für Ihre Schutzbefohlenen in finanzielle Vorleistung bei Hochpreisern treten, da gäbe es mit Sicherheit keine Retaxdiskussion.
Wenn dir dein Gegener vorn die Hand reicht, dann sei sicher, dass dein Brutus schon hinter dir steht.

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