Gesetzliche Krankenkassen

DAK und BKK Beiersdorf wollen sich zusammenschließen

Stuttgart - 01.03.2016, 13:00 Uhr

Hamburg: Dies könnte bald auch für die Beiersdorf-Mitarbeiter die Zentrale ihrer Kasse sein. (Foto: DAK)

Hamburg: Dies könnte bald auch für die Beiersdorf-Mitarbeiter die Zentrale ihrer Kasse sein. (Foto: DAK)


Zur zweiten Jahreshälfte wollen die DAK Gesundheit und die Betriebskrankenkasse Beiersdorf fusionieren, wie die „Ärztezeitung“ erfahren hat. Die DAK hatte sich schon zuvor mit mehreren Betriebskassen zusammengeschlossen.

Die DAK Gesundheit und die BKK Beiersdorf planen zum Juli 2016 zusammenzugehen, wie die „Ärztezeitung“ vom Sprecher der DAK erfahren hat. Die Verwaltungsräte beraten am 22. und 23. März hierüber. Die Hamburger Betriebskasse versicherte Ende 2014 ungefähr 10.400 Mitarbeiter des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf. Diese mussten denselben Zusatzbeitrag von 1,5 Prozent zahlen, den auch die Versicherten der DAK nach einem Sprung um 0,7 Punkte tragen müssen.

Der Zusammenschluss reiht sich ein in eine Serie von Fusionen der DAK, wie zuvor schon mit der BKK Axel Springer oder der Shell BKK. Die BKK Beiersdorf hatte noch kürzlich in einer Imagekampagne auf das Motto „Lebe frei und ungebändigt“ gesetzt.

Bei der DAK Gesundheit kriselt es aufgrund des hohen Zusatzbeitrages. Ab Mitte des Jahres soll laut FAZ der CDU-Sozialpolitiker Andreas Storm in den Vorstand wechseln und dessen Vorsitz ab nächstem Jahr übernehmen. 


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