Geschäftsjahr 2014

Stada erreicht Konzern-Ziele

26.03.2015, 12:54 Uhr

Stada hat 2014 seine Ziele erreicht. (Foto: Stada)

Stada hat 2014 seine Ziele erreicht. (Foto: Stada)


Stada hat im vergangenen Jahr seine Umsatz- und Gewinnziele auf Konzernebene erreicht. Wie das Unternehmen bekannt gab, konnte der Konzernumsatz um drei Prozent, der bereinigte Konzerngewinn um 16 Prozent gesteigert werden. Große Probleme bereitete Stada die Entwicklung der Währungskurse in Osteuropa.

Während in Zentraleuropa die Umsätze mit elf Prozent (auf 956 Mio. Euro) und in der Region Asien/Pazifik – allerdings von deutlich niedrigerem Nivea aus – sogar um 52 Prozent (auf 94 Mio. Euro) zweistellig wuchsen, entwickelte sich der Heimatmarkt Deutschland stabil (+2 % auf 447 Mio. Euro). Die positive Entwicklung in Zentraleuropa basiert laut Konzernangaben insbesondere auf Umsatzsteigerungen in Großbritannien, wo Stada im Sommer 2014 den OTC-Anbieter Thornton & Ross übernahm.

In der Region GUS/Osteuropa reduzierte sich der Umsatz dagegen durch negative Währungseffekte um zehn Prozent auf 564 Millionen Euro. Durch den schwachen Rubel nahmen beispielsweise die Umsätze in Russland um 14 Prozent auf 361 Millionen Euro ab – bei gleichbleibendem Wechselkurs wäre eine Steigerung um vier Prozent unter dem Strich gestanden.

Produktsegmente

Mit Generika setzte Stada im vergangenen Jahr 1,22 Milliarden Euro um, das ist ein Rückgang um ein Prozent. Damit leisteten die Nachahmer-Produkte einen Beitrag von 59 Prozent zum Konzernumsatz. Deutlich steigern konnte Stada dagegen das Geschäft mit Markenprodukten: Der Umsatz in diesem Segment stieg um 14 Prozent auf 800 Millionen Euro. Auch der Anteil am Gesamtumsatz wuchs, von 35 Prozent in 2013 auf nun 39 Prozent.

Kennzahlen

Insgesamt konnte der Arzneimittelhersteller aus Bad Vilbel seinen Umsatz 2014 um drei Prozent auf 2,06 Milliarden Euro steigern. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv: Das ausgewiesene EBITDA stieg um neun Prozent auf 419 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA um vier Prozent auf 432 Millionen. Der ausgewiesene Konzerngewinn fiel drastisch um 47 Prozent auf nur noch 64 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte stieg das Ergebnis jedoch deutlich um 16 Prozent auf 186 Millionen Euro. Angesichts dieser Ergebnisse schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 0,66 Euro je Stammaktie vor.


Dr. Benjamin Wessinger (wes), Apotheker / Herausgeber / Geschäftsführer
redaktion@deutsche-apotheker-zeitung.de


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