Top beraten!

„Diese Medizin mag ich nicht!“

Stuttgart - 22.11.2013, 12:40 Uhr


Probleme mit Rabattarzneimittteln treten nicht nur bei älteren oder chronisch kranken Patienten auf. Insbesondere bei Kindern kann der Geschmack oder eine nicht akzeptierte ­Applikationsform die Verabreichung des Medikaments unmöglich machen. In einer neuen Folge von „Top beraten!“ erfahren Sie, wie Sie mithilfe der Sonderziffer 6 den Bedürfnissen der kleinen Patienten gerecht werden.

Frau H. kommt in die Apotheke mit ihren dreijährigen Zwillingen Mia und Justus. Beide Kinder sind stark erkältet, Frau H. berichtet leicht genervt, dass es sich bereits um die fünfte Erkältung in diesem Jahr handelt. Zur Therapie der Beschwerden wurde vom Kinderarzt jeweils Xylometazolin-Nasenspray, Ibuprofensaft und Ambroxolsaft verordnet. Bei der Eingabe in den Computer stellen wir fest, dass die Krankenkasse lediglich konservierte Nasentropfen und Ibuprofensaft mit Erdbeer-Sahne-Geschmack unter Vertrag genommen hat.

Wir sprechen den möglichen Austausch an, im gleichen Moment verfinstert sich die Miene der Mutter. „Diesen Saft bekomme ich in die Kinder niemals rein, und mit Nasentropfen ist jedes Mal ein Kampf. Immer das gleiche Theater!“ Probleme mit Rabattarzneimittteln treten nicht nur bei älteren oder chronisch kranken Patienten auf. Insbesondere bei Kindern kann der Geschmack oder eine nicht akzeptierte ­Applikationsform die Verabreichung des Medikaments unmöglich machen. Und nicht angewendete Arzneimittel können nicht wirken, verursachen aber Kosten. Die Ersparnisse eines Rabattvertrages suggerieren in diesem Fall finanzielle Vorteile, der ausbleibende Nutzen führt zu leicht vermeidbaren Folgekosten.

In einer neuen Folge von „Top beraten!“ erfahren sie, wie Sie mithilfe der Sonderziffer 6 den Bedürfnissen der kleinen Patienten gerecht werden.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der aktuellen DAZ:

Top beraten! "Diese Medizin mag ich nicht!" - Wenn Kinder Darreichungsformen und Geschmack rabattierter Präparate nicht akzeptieren. DAZ 2013, Nr. 47, S. 8


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