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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
DPhG Münster: Entzündungshemmende Wirkung von Sesquiterpenlactonen
Am 19. Mai 1998 sprach Professor Dr. Irmgard Merfort, Universität Freiburg, auf einer Veranstaltung der DPhG an der Universität Münster über Untersuchungen zur antiphlogistischen Aktivität von Sesquiterpenlactonen aus Arnikablüten und anderen Asteraceen unter Einsatz des Transkriptionsfaktors NF-kappaB.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Arteriosklerose: Aktive Schäden durch passives Rauchen gefährden das Herz
Passivraucher sind durch den Effekt von Tabakrauch aus der Umwelt einem ebenso hohen Arterioskleroserisiko ausgesetzt wie Raucher, was die Tabakindustrie derzeit bestreitet. Das zeigt die ARIC(Artherosclerosis Risk in Communities)-Studie. Mit einer allein durch Passivrauchen verursachten Zunahme der Arterioskleroseprogression um 34% innerhalb von drei Jahren ist der Einfluß des unfreiwilligen Tabakkonsums um ein Vielfaches höher als bisher angenommen.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg: Gebührenbescheide für Regelbesichti
Die Freude einer Apothekenleiterin aus Metzingen währte nur kurz: in zweiter Instanz erklärte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die umstrittene behördliche Praxis, Apotheken mit Gebühren bei Regelbesichtigungen zu belasten, für zulässig. Die Mannheimer Richter kassierten damit ein gegenteiliges Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, das die Verwaltungspraxis noch als rechtswidrig bezeichnet hatte (vgl. DAZ 1997, S.1563). (Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 2. April 1998, Az.: 2 S 1148/97)Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Calcium und Vitamin C: Hohe Aufnahme führt nicht zu Nierensteinen
Aktuelle Forschungsergebnisse widerlegen frühere Befürchtungen, daß eine hohe Vitamin-C-Aufnahme die Entstehung von Nierensteinen begünstigt. Möglicherweise gehören Vitamin C und Calcium sogar zu den Schutzfaktoren.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Fisch schützt - aber nur bedingt!
Ist Fisch gesund? Die meisten von uns werden diese Frage spontan mit "ja" beantworten und dabei an Iodid zur Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen sowie an mehrfach ungesättigte Fettsäuren denken, die kardiovaskulären Erkrankungen vorbeugen sollen. Doch so gesichert der positive Effekt von Fischmahlzeiten auf die Schilddrüse ist, so divergent ist die Datenlage, wenn es um den Einfluß ungesättigter Fettsäuren auf Herztod und Herzinfarkt geht. Eine aktuelle Untersuchung konnte jetzt zumindest einen Aspekt erhärten: Regelmäßige Fischmahlzeiten scheinen das Risiko für den plötzlichen Herztod tatsächlich zu senken. Die Gründe dafür sind jedoch alles andere als eindeutig.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
DPhG Saarbrücken: Intensivkurs über Zellkultur- und Ex-vivo-Modelle
Bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit fand in Saarbrücken ein Intensivkurs über "Zellkultur- und Ex-vivo-Modelle in der Pharmazie" als Frühjahrskurs vom 18. März bis zum 28. März 1998 statt. Der Kurs, mit dem herausfordernden Titel "Cell Culture and ex-vivo-models for the development and quality assessment of pharmaceutical formulations" wurde wiederum in Englisch abgehalten. Der verantwortliche Organisator, Prof. Dr. C.-M. Lehr, Ordinarius für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie in Saarbrücken, konnte mit der ausgewählten Schar an etwa 40 Vortragenden wieder den Bogen von den aus der Grundlagenforschung stammenden Zellkulturmethoden und Ex-vivo-Modellen zu den oft eher aus der Produktionstechnik stammenden begrifflichen Anforderungen in Arzneimittelentwicklung und Arzneiqualitätskontrolle schlagen. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Was tun, wenn der Rechner streikt?: Erste Hilfe bei PC-Problemen
Alles, was am Computer schief gehen kann, wird auch (früher oder später) garantiert schief gehen. Eine beinahe schon als Binsenweisheit zu bezeichnende Regel, von der die meisten PC-Anwender ein Liedchen singen können. Was aber tun, wenn der Rechner streikt, wenn sich Programme oder gar das komplette Betriebssystem nicht starten lassen, wenn der Drucker seine Dienste verweigert oder wenn Daten plötzlich von der Festplatte verschwinden? Wie Sie als Anwender auf Hard- und Softwarefehler reagieren können und worauf Sie bei der Fehlersuche und Fehlerbehebung unbedingt achten sollten, sagen wir Ihnen im folgenden Beitrag.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Versorgung chronischer Wunden. Noch immer ein Schattendasein
(sch). Die Versorgung chronischer Wunden führt in Deutschland noch immer ein Schattendasein. Heinz Gerngroß, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wundbehandlung e.V. (DGfW), sähe das Thema Wundbehandlung in Deutschland gerne größer geschrieben. Während die Pflege beispielsweise in den angelsächsischen Ländern längst akademisiert sei, überließe man das Thema in Deutschland allzu häufig allein dem Pflegepersonal. Die Therapie eines Dekubitus brächte eben auch wenig Prestige.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
DPhG Münster: CE-Trennung von Enantiomeren mit derivatisierten Cyclodextrinen
Im Rahmen des Pharmazeutisch-lebensmittelchemischen Kolloquiums der Universität Münster referierte am 19. Mai 1998 Prof. Dr. G. Vigh, University of Texas, über die theoretischen Hintergründe der Verwendung von geladenen Cyclodextrinen für die Enantiomerentrennung mittels Kapillarelektrophorese.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Gehärtete Fette gefährden die Gesundheit
Mehrere Studien weisen darauf hin, daß durch den Genuß von gehärteten Fetten das Risiko koronarer Herzerkrankungen ansteigt. Wie eine Langzeituntersuchung an über 80 000 Krankenschwestern ergab, sollten Fette mit gesättigten und Trans-Fettsäuren durch Fette mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ersetzt werden, um das Risiko koronarer Herzerkrankungen zu senken.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Herzinfarkt: Tödliche Gefahr ohne Vorwarnung
Jeder zweite Mensch, der einen Herzinfarkt erleidet, stirbt innerhalb der ersten vier Wochen. In den meisten Fällen tritt der Herzinfarkt plötzlich auf; nur wenige Patienten sind durch bereits bestehende Krankheiten wie eine Angina pectoris vorgewarnt. Aus diesem Grund gewinnt die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen an Bedeutung. Hochrisikopatienten so früh wie möglich herauszufiltern, lautet das Ziel der Präventivmediziner. Sie bedienen sich dabei epidemiologischer Studien, um Kriterien zu entwickeln, mit denen sich das Herzinfarktrisiko berechnen läßt. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Charakterlehre: Melancholie - Laune, Typus, Symptom?
Im Widerstreit von sinnlicher Erfahrung, konstitutioneller Disposition und situativem Handeln lebt der Mensch seit Urzeiten zwischen Normen und der Überschreitung ihrer Grenzen. Demzufolge fällt auch das schillernde Phänomen Melancholie gleichermaßen in die Kultur- und in die Medizingeschichte.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Schilddrüsenkrankheiten: Iodid-Tabletten in der Schwangerschaft
In Deutschland, einem Iodmangelgebiet ersten Grades, sollte jede Schwangere prophylaktisch Iodid-Tabletten einnehmen. Hierüber sind sich Schilddrüsenexperten und Fachgesellschaften einig. Denn Iodidprophylaxe verhindert einerseits das Wachstum der mütterlichen Struma und andererseits die Entwicklung einer angeborenen Struma und/oder Hypothyreose beim Kind.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Vitamine: Mit Folsäure und Pyridoxin gegen den Herzinfarkt
Zu hohe Homocysteinspiegel gelten als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. In engem Zusammenhang mit dem Homocysteinstoffwechsel stehen zwei Vitamine: Folsäure und Pyridoxal- phosphat sind Kofaktoren wichtiger enzymatischer Abbauprozesse. Sicher ist, daß die Zufuhr dieser Substanzen die Homocysteinspiegel senken kann. Ob sie deshalb auch das kardiovaskuläre Risiko reduzieren, wurde nun in einer Studie untersucht.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Vitaminwirkungen: Carotinoide: heterogene Gruppe mit diffenzierten Wirkungen
In Ernährungsempfehlungen für Carotinoide wird diese Substanzklasse zumeist auf die bekannte Leitsubstanz Betacaroten reduziert, doch erweist sich diese Naturstoffgruppe bei näherer Betrachtung als heterogen. Verschiedene Carotinoide unterscheiden sich in ihren biochemischen Wirkungen und offenbar auch in ihrer Bedeutung für eine gesunde Ernährung. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Ischämischer Insult: Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls
Die Behandlung des ischämischen Hirninfarktes im Akutstadium ist bisher nur in beschränktem Maße möglich. Deshalb ist die Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls besonders wichtig. Wichtigster Faktor der Primärprävention ist die Behandlung von Risikofaktoren, insbesondere der Hypertonie. Bei Patienten mit absoluter Arrhythmie und kardialer Erkrankung reduziert eine "lowdose"-Antikoagulation das Schlaganfallrisiko um bis zu 70 Prozent. Thrombozytenfunktionshemmer wie Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel und Dipyridamol führen in der Sekundärprophylaxe zu einer Risikoreduktion bezüglich Schlaganfall zwischen 20 und 40 Prozent. Bei Patienten mit symptomatischen Karotisstenosen über 70 Prozent ist die Karotisendarterektomie prophylaktisch wirksam, wenn sie in einem Zentrum vorgenommen wird, das eine niedrige Komplikationsrate aufweist. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
6. Juni 1998. Tag der Organspende
(ako). Das im Dezember 1997 verabschiedete Transplantationsgesetz und die Einführung eines kostenlosen Telefonservice beim Arbeitskreis Organspende (AKO) haben in der Bevölkerung neue Motivation bewirkt: Mehr als doppelt so viele Anfragen nach Informationen und Organspendeausweisen gingen beim AKO ein.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Stellungnahme: Das muß der Berufsöffentlichkeit bewußt werden
Nachfolgend eine Stellungnahme des Bundesverbands Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. zum Thema "Grauer Markt", das der Bundesverband Krankenhausversorgender Apotheker (BVKA) auf seiner Jahrestagung behandelte (s. DAZ 21, S. 19).Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Herzinfarkt: Tödliche Gefahr ohne Vorwarnung
Jeder zweite Mensch, der einen Herzinfarkt erleidet, stirbt innerhalb der ersten vier Wochen. In den meisten Fällen tritt der Herzinfarkt plötzlich auf; nur wenige Patienten sind durch bereits bestehende Krankheiten wie eine Angina pectoris vorgewarnt. Aus diesem Grund gewinnt die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen an Bedeutung. Hochrisikopatienten so früh wie möglich herauszufiltern, lautet das Ziel der Präventivmediziner. Sie bedienen sich dabei epidemiologischer Studien, um Kriterien zu entwickeln, mit denen sich das Herzinfarktrisiko berechnen lässt.Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
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