ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Abgabe von Kaliumzyanid in der Apotheke - was ist zu beachten?
Viele Apotheker scheuen sich, gefährliche Stoffe abzugeben. Das gilt insbesondere für (sehr) giftige Stoffe und Zubereitungen. Früher wurden solche Chemikalien überwiegend in den sog. Fachdrogerien verlangt; derartige Drogerien existieren aber in vielen Städten nicht mehr. Es gibt deshalb Situationen, bei denen der Apotheker nicht umhin kann, guten Kunden gefährliche Stoffe zu besorgen.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Nur bessere Placebos?
Sie sind vielfach beschrieben worden, ihre Effektivität wird hoch geschätzt und viele Leute halten sie schlicht für Lebensretter. Doch laut einer Meldung der American Psychological Association beruht der Erfolg von Antidepressiva zum größten Teil nur auf einem Placeboeffekt. Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Linezolid wirkt gegen grampositive Erreger
Grampositive Erreger im menschlichen Körper können sowohl bei oraler als auch bei intravenöser Applikation durch das neue Antibiotikum Linezolid abgetötet werden. Das zeigen die Ergebnisse von Phase-II-Studien. Die synthetische, antibakteriell wirksame Substanz gehört zu einer neuen Klasse von Antibiotika, den Oxazolidinonen. In den Phase-II-Studien war Linezolid selbst bei multiresistenten Staphylokokken, Enterokokken und Streptokokken sowie Vancomycin-resistenten Enterokokken bzw. Penicillin- und Cephalosporin-resistenten Organismen wirksam.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Der Placeboeffekt
Seit 40 Jahren wird der therapeutische Placeboeffekt als eine wissenschaftliche Tatsache angesehen, seit Henry K. Beecher 1955 seinen bahnbrechenden Aufsatz "The Powerful Placebo" publiziert hat. Es wird allgemein angenommen, daß allein die suggestive Verabreichung einer Zuckerpille bei einem Drittel aller Patienten den gewünschten therapeutischen Erfolg herbeiführen könne. In jüngster Zeit ist das angenommene Ausmaß noch weiter gewachsen, die Placebowirksamkeit wird nun auf durchschnittlich 70% bei fast allen Erkrankungen geschätzt. Der Placeboeffekt wird als "die häufigste und auch am besten untersuchte Arzneimittelwirkung" beschrieben. 800 Placeboarbeiten wurden nun dahingehend analysiert, ob, wie behauptet, eine therapeutische Wirkung der Placebogabe überzeugend demonstriert ist. Es zeigte sich ein überraschendes Ergebnis [43-45]: Im Gegensatz zu den Behauptungen enthielt keine einzige der analysierten Studien eine überzeugende Demonstration eines therapeutischen Placeboeffekts. Vielmehr gibt es eine Reihe von verschiedenen Faktoren, die Placeboeffekte vortäuschen können: Spontanverlauf der Erkrankung, Spontanschwankung der Symptome, "Regression to the mean", begleitende Therapiemaßnahmen, gravierende methodologische Mängel der Studien, irrelevante Prüfkriterien, Gefälligkeitsauskünfte, experimentelle Unterordnung, falsches Zitieren usw. Bisweilen muß dem angeblichen Placebo eine spezifische Wirksamkeit für die betreffende Indikation eingeräumt werden. Insgesamt sind die verbreiteten Literaturangaben zu Größe und Häufigkeit des Placeboeffekts unbegründet und in hohem Maße übertrieben, wenn nicht gänzlich falsch.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Bestimmung von Substanzen in biologischem Material
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Können Frauen zu einer langjährigen Östrogensubstitution motiviert werden?
Der derzeitige Stand der medizinischen Wissenschaft befürwortet grundsätzlich die Substitution von Östrogenen während und nach dem Klimakterium. In Bezug auf die Prävention der Osteoporose und von Herz-Kreislauf-Krankheiten gibt es eindeutig positive Daten. Aber auch bei Morbus Alzheimer bedeutet die Östrogenzufuhr eine 50%ige Risikominderung. Viele Frauen befürchten jedoch ein erhöhtes Risiko sowohl für den Brustkrebs als auch für Thrombose und Embolien. Dieser Thematik widmete sich ein kürzlich stattgefundenes Expertengespräch.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
QMS für Apotheken: Ja, aber wie?
Die Mitgliederversammlung der ABDA hat sich auf ihrer Sitzung am 30. Juni für die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS) in Apotheken ausgesprochen. Um diese Systeme inhaltlich auszufüllen, solle die ABDA die Entwicklung von Qualitätsstandards für diese Systeme vorantreiben.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Festakt zum 25jährigen Bestehen des Deutschen Medizinhistorischen Museums
Am 5. Juli wurde in Ingolstadt das 25jährige Bestehen des Deutschen Medizinhistorischen Museums gefeiert. Professor Heinz Goerke erinnerte an die bescheidenen Anfänge des Museums, das in der 1723-1726 erbauten "Alten Anatomie" der ehemaligen Universität Ingolstadt errichtet worden war. Die offizielle Gründung hatte am 23. Juli 1973 stattgefunden. Seither ist das Museum gewachsen und weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannt geworden. Zur Jubiläumsfeier eröffnete die Direktorin Prof. Dr. Christa Habrich eine Sonderausstellung über "Aromata", die im nächsten Feuilleton der DAZ vorgestellt wird.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Zelltherapie - was ist das?
Menschliche Zellen sind sehr komplex aufgebaut. Daher dürften Arzneistoffe die Funktion lebender Zellen wohl kaum übernehmen können. Die Transplantation von Zellen ist dagegen eine vielversprechende Behandlungsstrategie für verschiedene Erkrankungen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Antiepileptika - bekannte und neue Strategien
Am 7. Juli 1998 hielt Prof. Dr. G. Dannhardt, Institut für Pharmazie der Universität Mainz, auf Einladung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft in Kiel einen Vortrag zum Thema Antiepileptika. Darin referierte er über mögliche Ursachen und die Klassifizierung der Epilepsie sowie über prinzipiell mögliche Konzepte der Therapie. Neben den klassischen Antiepileptika waren Innovationen auf der Grundlage des gestörten Gleichgewichts zwischen inhibitorischer und exzitatorischer Neurotransmission Gegenstand des Vortrags.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Selektive Immunsuppression durch monoklonale Antikörper
Der monoklonale Antikörper Daclizumab senkt die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation. Unter der Therapie wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Daclizumab erhöhte die Rate infektiöser Komplikationen und Tumorerkrankungen nicht.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Das Schwein als Nierenspender?
Der Bedarf an Spenderorganen für eine Transplantation ist groß, das Angebot dagegen niedrig. Eine Lösung des Problems könnte die Transplantation von tierischen Organen und Geweben (Xenotransplantaten) in Menschen sein. Ein Problem dabei sind die immunologischen Unterschiede zwischen den Spezies, ein weiteres die Übertragung von tierischen Krankheitserregern auf den Menschen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Von Kneipp bis zur Phytotherapie
Am 4. und 5. Juli 1998 fand in Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge ein medizinhistorischer Workshop über die Geschichte der Naturheilverfahren statt. Veranstalter waren die Europäische Gesellschaft für klassische Naturheilverfahren (ESCNM) und das Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung