ALTDATEN_DAZ/AZ

Alkohol am Arbeitsplatz

26.07.1998, 15:18 Uhr

Arzneimittel international

19.07.1998, 15:18 Uhr

Mit dem Organ verpflanzt?

19.07.1998, 15:18 Uhr

Der eigene Apotheken-Test

19.07.1998, 15:18 Uhr

Der Placeboeffekt

Seit 40 Jahren wird der therapeutische Placeboeffekt als eine wissenschaftliche Tatsache angesehen, seit Henry K. Beecher 1955 seinen bahnbrechenden Aufsatz "The Powerful Placebo" publiziert hat. Es wird allgemein angenommen, daß allein die suggestive Verabreichung einer Zuckerpille bei einem Drittel aller Patienten den gewünschten therapeutischen Erfolg herbeiführen könne. In jüngster Zeit ist das angenommene Ausmaß noch weiter gewachsen, die Placebowirksamkeit wird nun auf durchschnittlich 70% bei fast allen Erkrankungen geschätzt. Der Placeboeffekt wird als "die häufigste und auch am besten untersuchte Arzneimittelwirkung" beschrieben. 800 Placeboarbeiten wurden nun dahingehend analysiert, ob, wie behauptet, eine therapeutische Wirkung der Placebogabe überzeugend demonstriert ist. Es zeigte sich ein überraschendes Ergebnis [43-45]: Im Gegensatz zu den Behauptungen enthielt keine einzige der analysierten Studien eine überzeugende Demonstration eines therapeutischen Placeboeffekts. Vielmehr gibt es eine Reihe von verschiedenen Faktoren, die Placeboeffekte vortäuschen können: Spontanverlauf der Erkrankung, Spontanschwankung der Symptome, "Regression to the mean", begleitende Therapiemaßnahmen, gravierende methodologische Mängel der Studien, irrelevante Prüfkriterien, Gefälligkeitsauskünfte, experimentelle Unterordnung, falsches Zitieren usw. Bisweilen muß dem angeblichen Placebo eine spezifische Wirksamkeit für die betreffende Indikation eingeräumt werden. Insgesamt sind die verbreiteten Literaturangaben zu Größe und Häufigkeit des Placeboeffekts unbegründet und in hohem Maße übertrieben, wenn nicht gänzlich falsch.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Zytostatika-Richtlinie

19.07.1998, 15:18 Uhr

Arzneimittelausgaben

19.07.1998, 15:18 Uhr

Rauchfrei leben

19.07.1998, 15:18 Uhr