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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Stärkere klinische Ansätze im Pharmaziestudium
Verhältnis zur Klinischen PharmakologieShow more02.08.1998, 15:19 Uhr
Batterien für Hörgeräte dürfen in Apotheken abgegeben werden
Das Angebot von speziellen Batterien für Hörgeräte verstößt als apothekenübliches Randsortiment nicht gegen die Apothekenbetriebsordnung. Die Batterien dürfen deshalb in Apotheken abgegeben werden. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens festgestellt. Der Beschluß ist rechtskräftig. (Beschluß des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main vom 16. Juli 1998, Az.: 6 W 93/98)Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Ein Härtefall für Patienten und Hersteller
FRANKFURT (aal). Welche Arzneimittel dürfen Ärzte künftig noch zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen? Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen versucht die Antwort darauf durch eine überarbeitete Version der Arzneimittel-Richtlinien zu konkretisieren. Auf einer Pressekonferenz des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) am 30. Juli 1998 wurden die Einschnitte in den Leistungskatalog der Kassen kritisch beleuchtet.Show more02.08.1998, 15:19 Uhr
Neues Wirkprinzip in der MS-Therapie
Mit Glatirameracetat (Copolymer-1, Copaxone(r)) kommt jetzt nach den Beta-Interferonen ein zweiter Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) auf den Markt. Wie die Beta-Interferone eignet sich Glatirameracetat vor allem für Patienten mit relativ wenig Behinderungen in einem frühen Stadium der Erkrankung. Für die Anwendung bei Patienten mit chronisch-progredientem Krankheitsverlauf gibt es derzeit noch keine aussagekräftigen Studien. In der Wirksamkeit ist Glatirameracetat mit den Beta-Interferonen vergleichbar, die Anzahl der Schübe wird im Mittel um etwa 30% reduziert.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Arzneimittelfirmen setzen auf Gentechnik
Frankfurt (bpi). Die Arzneimittelhersteller stehen in Deutschland unter erheblichem Preisdruck. Nach Angaben des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sind die Preise erstattungsfähiger Arzneimittel von Juni 1997 bis Juni 1998 erneut um 0,5 Prozent gesunken.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Spitzwegerich
Spitzwegerichextrakte werden traditionell bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, zur Reizlinderung bei Katarrhen der oberen Atemwege[1], bei entzündlichen Veränderungen der Haut[2] und zur Vermeidung der Pustelbildung und Rötung nach Mückenstichen verwendet[3,4]. Obwohl einige Indikationsgebiete von Spitzwegerichextrakten auf entzündungshemmende Eigenschaften hindeuten, sind eindeutige systematische pharmakologische Daten kaum vorhanden. Neue Untersuchungen mit Plantagofluidextrakten an der Chorioallantoismembran des bebrüteten Hühnereies (HET-CAM) belegen das antiinflammatorische Potential der Pflanze.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Intrauterines System zur Kontrazeption und zur Behandlung der Menorrhagie
Das neue intrauterine System Mirena(r) ist seit September 1997 in Deutschland zur Empfängnisverhütung auf dem Markt. Im Gegensatz zu anderen Intrauterinsystemen wird durch die Anwendung von Mirena(r), das lokal im Uterus Levonorgestrel freisetzt, die Blutung stark abgeschwächt. Deshalb wird Mirena(r) auch zur Behandlung der Menorrhagie als Alternative zur Hysterektomie erprobt.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Viagra nicht auf Kassenkosten
KÖLN (im). Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und potenzsteigernde Präparate soll es nicht auf Kassenrezept geben. Dies gelte sowohl für das noch nicht zugelassene Sildenafil (Viagra) als auch für die Skat-Behandlung (Prostaglandine zur Injektion in den Schwellkörper). Diese Änderung der Arzneimittel-Richtlinien hat der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen am 3. August in Köln ohne Gegenstimme beschlossen.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Wem nützen Lipidsenker?
Bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko müssen erhöhte Cholesterinspiegel eher behandelt werden als bei Patienten mit niedrigem Risiko. In den USA gibt es einen Score des National Cholesterol Education Program (NCEP), mit dem eine Einteilung in Hoch- und Niedrig-Risikogruppen vorgenommen werden kann. Dessen Aussagefähigkeit wurde nun mit der einer modifizierten Version verglichen, die das Alter der Patienten stärker berücksichtigt.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Compliance
Das Befolgen der Verschreibung und der Gebrauchsanweisung - die Compliance - soll den Erfolg der medizinischen Behandlung eines Patienten garantieren. Damit wird von allen, die an der Therapie beteiligt sind, ökonomische und soziale Verantwortung wahrgenommen. Die Gesellschaft erwartet vom Apotheker, daß er im gesetzlichen Rahmen und in Kenntnis der Bedürfnisse der Partner im Gesundheitswesen das Problem der Non-Compliance angeht und Lösungen sucht.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Senkt Acetylsalicylsäure das Risiko für eine Präeklampsie?
Häufig wird zur Präeklampsie-Prophylaxe niedrig dosierte Acetylsalicylsäure empfohlen. Möglicherweise muß dieses Vorgehen neu überdacht werden, da in einer jüngsten Studie dadurch die Präeklampsie-Inzidenz bei Risikopatientinnen nicht gesenkt werden konnte.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Wie geht es dem pharmazeutischen Großhandel?
Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) hat seit 12. Mai 1998 einen neuen Vorsitzenden. Für die Dauer von zwei Jahren wurde Dr. Bernd Scheifele, Chef der Pharmagroßhandlung Phoenix, gewählt. In einem DAZ-Gespräch wollten wir von Scheifele wissen, wie es seiner Ansicht nach dem Pharmagroßhandel in Deutschland geht, wo es Probleme gibt und wie der Verband zu gesundheitspolitischen Fragen steht. Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Arzneimittel der Nahrungsergänzungsmittel?
Die Abgrenzung von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln rückt in den Apotheken zunehmend ins Blickfeld. Kunden und Patienten fragen aufgrund des gestiegenen Gesundheitsbewußtseins, aber auch aufgrund der staatlichen Bestrebungen nach mehr Eigenverantwortung der Bürger für ihre Gesundheit sowohl Nahrungsergänzungsmittel als auch Arzneimittel zur Selbstmedikation verstärkt nach. Gleichzeitig wird für die Apothekerinnen und Apotheker aufgrund der ständigen Innovationen und der Angebotsvielfalt die Abgrenzung zwischen den beiden Produktklassen Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel zunehmend schwieriger. Ursache hierfür ist nicht zuletzt die Werbung und die Aufmachung für Nahrungsergänzungsmittel, die die Grenze zum Arzneimittel unscharf werden lassen. Offensichtlich gibt es Hersteller, die versucht sind, Produkte als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt zu bringen, um so die hohen Qualitätsstandards und die strengen Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) einschließlich der Wirksamkeitsnachweise zu umgehen. Leidtragende dieser Entwicklung sind einerseits verunsicherte Kunden und Patienten und auf der anderen Seite die Apothekerinnen und Apotheker in öffentlichen Apotheken, die sich mit der Abgrenzungsproblematik häufig allein gelassen fühlen. Es ist in letzter Zeit mehrfach vorgekommen, daß Produkte, die als Nahrungsergänzungsmittel in den Verkehr gebracht wurden, erst mit langer zeitlicher Verzögerung von den Gerichten als Arzneimittel eingestuft und die abgebenden Apotheker im nachhinein zur Verantwortung gezogen wurden.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
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