ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Versicherte brauchen mehr Wahlrechte
BONN (im). Der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hat für eine prozentuale Selbstbeteiligung bei Arzneimitteln sowie für mehr Wahl-möglichkeiten für GKV-Versicherte plädiert. Darüber hinaus lehnte der Vorsitzende Johannes Burges Preisverhandlungen mit Krankenkassen im Nichtfestbetragsmarkt auf der diesjährigen BAH-Jahresversammlung am 24. September in Bonn ab. Dort äußerte der Gesundheitsökonom Professor Peter Oberender die Einschätzung, in den nächsten Jahren komme eine weitgehende Liberalisierung auf das Gesundheitswesen zu, die Arzneimittelpreisverordnung werde "zusammenbrechen".Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Chlumsky-Lösung
In PTA heute Nr. 9, S. 929 (September 1998) war ein Artikel über die Rezeptur "Chlumsky-Lösung" veröffentlicht. Aufgrund einiger Anfragen aus Apotheken schreibt uns dazu Dr. H. Reimann, Neues Rezeptur-Formularium in Eschborn, mit der Bitte um Veröffentlichung:Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
MÜNSTER (was). Die Diskussion um Nahrungsergänzungsmittel ist extrem polarisiert. Befürworter meinen, Nahrungsergänzungsmittel könnten die Nährstoffversorgung verbessern und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Gegner behaupten, eine ausgewogene Ernährung liefere alle notwendigen Nährstoffe. Nahrungsergänzungsmittel seien daher nutzlos und überflüssig. Hochschuldozent Dr. Andreas Hahn (Institut für Lebensmittelwissenschaften am Zentrum für Angewandte Chemie der Universität Hannover) erläuterte die Thematik aus ernährungsphysiologischer Sicht auf einer Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am 8. September 1998 in Münster.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Die Zusammenarbeit soll intensiver werden
MÜNSTER (was). Vier ärztliche und apothekerliche Organisationen in Westfalen-Lippe - Ärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung, Apothekerkammer und Apothekerverband - wollen die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern intensivieren. Das erklärten Vertreter der Organisationen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 24. September in Münster.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Trotz „Nullrezepten“ sehr gute Entwicklung
DÜSSELDORF (im). Auf ein "wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr" blickt das ARZ Rechenzentrum nordrhein-westfälischer Apotheken - erstmals als Aktiengesellschaft - zurück. Das in Haan ansässige Unternehmen, über das bundesweit mehr als 3300 Apotheken abrechnen, konnte 1997 seinen Umsatz um 1,9 Millionen Mark auf 38,341 Millionen Mark steigern. Nach Angaben des Vorstandssprechers Rainer Lorenzen betrug der Jahresüberschuß 2,814 Millionen Mark, ein Plus von 2,056 Millionen gegenüber dem Vorjahr.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Neue Dienstleistung: der Arzneimittelinformationsservice
BERLIN (ko). Mit der ständig wachsenden Zahl der Arzneimittel nimmt auch der Umfang der hierzu notwendigen Informationen zu. Die Anzahl der Publikationen über Arzneimittel und medikamentöse Therapie steigt rasant an. Weltweit werden pro Jahr etwa 10 Millionen wissenschaftliche Veröffentlichungen, davon etwa 10% in biomedizinischer Fachrichtung publiziert. Die Flut an neuen Informationen, die heute aufzuarbeiten ist, kann inzwischen auch von spezialisierten Fachleuten kaum bewältigt werden. Nach §20 (2) Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) ist der Apotheker zur Information und Beratung der Ärzte und Patienten über arzneimittelrelevante Fragen verpflichtet. Die Arzneimittelinformation gehört nach §3 ApBetrO zu den pharmazeutischen Tätigkeiten. Die dazu erforderlichen Informationen zu beschaffen, die Quelle und den Inhalt zu bewerten und den Bedürfnissen des Empfängers entsprechend aufzubereiten, erfordert in Zukunft immer komplexere Informationssysteme. Kompetente Informationsbeschaffung und Informationsbewertung ist dringend erforderlich.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Kassen dürfen nicht eingreifen
BONN (im). Die Krankenkassen als öffentlich-rechtliche Körperschaften dürfen keine Arzneimittellisten verbreiten und so in den Markt steuernd eingreifen. Ein Urteil mit diesem Tenor hat das Landgericht Düsseldorf am 25. September zum Arzneiverordnungsreport 97 gefällt und so einem pharmazeutischen Unternehmen aus Karlsruhe Recht gegeben.Show more27.09.1998, 15:20 Uhr
Zuckeraustauschstoffe: Mittel zur Vorbeugung gegen Karies
Karies ist ein sehr komplexer Prozeß, der infolge eines gestörten Gleichgewichts zwischen De- und Remineralisation an der Schmelzoberfläche des Zahnes entsteht. Dabei spielen u.a. Kohlenhydrate, die über die Nahrung in die Mundhöhle gelangen, eine Rolle. Die Nahrungskohlenhydrate werden durch Mikroorganismen im Zahnbelag in kariesverursachende Säuren umgewandelt. Bei häufigem Kohlenhydratangebot bleibt die Remineralisation des Zahnschmelzes unvollständig. Deshalb versucht man im Rahmen einer kariespräventiv ausgerichteten Ernährungslenkung die Aufnahmefrequenz dieser Kohlenhydrate zu verringern bzw. diese Kohlenhydrate in der Nahrung zu ersetzen. Der Einsatz von Zuckeraustauschstoffen, wie z.B. Isomalt, leistet einen Beitrag, der Kariesentstehung vorzubeugen. Sie verleihen dem Nahrungsmittel die vom Verbraucher gewünschte Süße, können aber von den Mikroorganismen im Mund nicht bzw. nur sehr langsam verwertet werden. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Arzneimittelrecht: Arzneimittelherstellung durch den Arzt bedarf der Erlaubnis
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (DAZ 1997, Nr. 44, S. 3990) hat nunmehr auch der 4. Strafsenat des Bayerischen Oberlandesgerichts festgestellt, daß einem Arzt die Herstellung von Arzneimitteln ohne Herstellungserlaubnis nur dann gestattet ist, wenn er das Arzneimittel selbst am Patienten anwendet. Anderenfalls bleibt die Herstellung erlaubnispflichtig. (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluß vom 29. April 1998, Az: 4 St RR 12/98)Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Zuckerfreie Alternativen: Lebensmitteltechnologische Eigenschaften von Zuckeraus
Zuckeraustauschstoffe werden in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt. Wegen ihrer sehr spezifischen technologischen und sensorischen Eigenschaften lassen sie sich in unterschiedlichen Produkten mehr oder weniger gut verwenden. So liefert Isomalt aufgrund seiner niedrigen Hygroskopizität z.B. Bonbons, die ohne aufwendige Wicklungen in einfachen umweltverträglichen Verpackungen vermarktet werden können. Hustenbonbons, die Mannit oder Isomalt an Stelle von Zucker enthalten, lösen sich aufgrund der geringen Löslichkeit dieser Zuckeraustauschstoffe langsamer auf, so daß ihre Wirk- und Aromastoffe länger im Mund verweilen und besser zur Geltung kommen können.Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Klinische Pharmazie 10. Folge: Klinische Studien (Fortsetzung)
Die Transparenz der Verantwortlichkeiten und geplanten Maßnahmen im Vorfeld einer klinischen Prüfung sowie die korrekte und vollständige Dokumentation des Studienablaufs sind essentielle Grundprinzipien qualitativ hochwertiger klinischer Studien. Bei ihrer Durchführung ist auf seiten des pharmazeutischen Unternehmers ein professionelles Projektmanagement zur Planung, Bereitstellung von Kapazitäten und Budgets sowie eine kontinuierliche Überwachung des Verlaufs unverzichtbar. Nach Abschluß der Studie folgen die Auswertung und ein Abschlußbericht. Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
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