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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Die Apotheker müssen ihren Mehrwert verdeutlichen
BONN (im). Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands bemängelt die jetzige Fassung zum Arzneibudget im Gesetz, wonach als Budget für 1999 das 96er Budget, erhöht um 7,5 Prozent, festgelegt wird. Da habe sich das Ministerium verrechnet, meinte Dr. Hans Jürgen Ahrens im Gespräch mit der DAZ. Die Ortskrankenkassen befürworten zwar das Vorschaltgesetz, das seit wenigen Tagen gilt. Allerdings halten sie die Gegenfinanzierung für die reduzierten Zuzahlungen der Patienten nicht hundertprozentig für gesichert. Ahrens erläuterte darüber hinaus, warum der Marktführer in der gesetzlichen Krankenversicherung - 28,8 Millionen Deutsche sind bei den Ortskrankenkassen versichert - mit einer Positivliste liebäugelt. Zudem sagte er, die Apotheker sollten Pläne wie Pharmaceutical Care bei der anstehenden Debatte um eine große Strukturreform einbringen. Mit Dr. Ahrens sprach Susanne Imhoff-Hasse, Korrespondentin der DAZ in Bonn.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Egon-Stahl-Preis 1999
(ga). Die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung schreibt für 1999 den von Professor Dr. Dr. h. c. mult. Egon Stahl gestifteten Preis zur Förderung jüngerer Wissenschaftler aus dem Bereich der Pharmazeutischen Biologie (Pharmakognosie) und Analytischen Phytochemie aus.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Krankenhaus als Profitcenter?
BERLIN (ko). Krankenhäuser bzw. Krankenhausabteilungen als Profitcenter zu behandeln, ist in den USA normal. In Deutschland werden den Abteilungen eines Krankenhauses inzwischen im allgemeinen Budgets zugeteilt, doch sind deutsche Krankenhäuser vom Profitcenter-Denken und -Handeln noch weit entfernt. Einen Schritt in diese Richtung haben die Frankfurter Universitätskliniken getan, wie die Leiterin des dortigen Dezernat Controlling, M. Thix-Kreye, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 berichtete.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wie werden Wirtschaftlichkeitsdaten von Arzneimitteln bestimmt?
KÖLN (tmb). Die Pharmakoökonomie ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Über die Gestaltung von Studien besteht daher noch geringer Konsens. Mögliche europaweit akzeptierte Konzepte für solche Studien waren Gegenstand der ISPOR-Konferenz vom 10. bis 12. Dezember in Köln. Bei klinisch-pharmakologischen Studien gilt die randomisierte Doppelblindstudie als Goldstandard. Ihr Hauptvorteil besteht in der hohen internen Validität, die durch eine geringere externe Validität erkauft wird, d. h. die Studien sind in sich schlüssig, geben aber nicht unbedingt die Verhältnisse der realen Welt wieder. Untersucht werden zumeist idealtypische Patienten in einer begrenzten Altersgruppe mit nur einer Krankheit. Die reale Welt mit multimorbiden Patienten aus verschiedensten Alters- und Gesellschaftsgruppen wird zumeist ausgeklammert. Eine aussagekräftige ökonomische Untersuchung kann derartige Einschränkungen aber nicht zulassen. Denn hier geht es um die Krankheitskosten und sonstigen wirtschaftlichen Folgen in der gesamten Gesellschaft oder zumindest für die Versicherten einer bestimmten Krankenversicherung. Solche Studien müssen daher repräsentativ für die gesamte Vielfalt aller Menschen sein, die an der jeweils untersuchten Erkrankung leiden bzw. das betreffende Arzneimittel anwenden sollen. Da sich die reale Welt aber nicht nach Belieben randomisieren und verblinden läßt, endet an dieser Stelle die Anwendbarkeit der angeblich so aussagekräftigen Doppelblindstudien.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Was ist neu in diesem Jahr?
BONN (im). Seit Jahresbeginn gelten in der Sozialpolitik etliche Neuerungen. Die rot-grüne Bundesregierung hatte Ende des vergangenen Jahres einige Maßnahmen auch im Gesundheitsbereich des früheren Kabinetts zurückgenommen. Am 18. Dezember 1998 hat der Bundesrat erwartungsgemäß das Solidaritätsstärkungsgesetz und die Korrekturgesetze zur Sozialversicherung beschlossen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Im britischen Gesundheitswesen weht ein frischer Wind - heute wie vor 50 Jahren
Von Nina Keller-Henman, London Nicht nur Prinz Charles, sondern auch der staatliche britische Gesundheitsdienst (National Health Service - NHS) feierte im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag. Und es ist wiederum eine Labour-Regierung, die zum Jubiläumsjahr eine umfassende Umstrukturierung des NHS angekündigt hatte. Zwar wird diese nicht ganz so dramatisch ausfallen wie vor einem halben Jahrhundert, sie wird aber dennoch den Charakter des NHS deutlich verändern. Und wie vor 50 Jahren haben die Apotheker nur geringen Einfluß auf das, was da kommen mag. Die DAZ nahm das Jubiläum des NHS zum Anlaß, den britischen Gesundheitsdienst, seine Geschichte und die Veränderungen im Laufe der Jahre einmal genauer zu betrachten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wie werden Wirtschaftlichkeitsdaten von Arzneimitteln für Zulassungs- und Preis
KÖLN (tmb). Die Pharmakoökonomie hat sich als Wissenschaft seit ihren Anfängen in Amerika vor etwa zwanzig Jahren erheblich weiterentwickelt. Doch wie steht es mit der Anwendung des erworbenen Wissens? Welche Bedeutung haben pharmakoökonomische Studien für Entscheidungen in Politik und Gesundheitswesen? Eine Bestandsaufnahme zu dieser Frage bot die ISPOR-Konferenz, die vom 10. bis 12. Dezember 1998 in Köln stattfand.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Oberhaus befürwortet Cannabis auf Rezept
LONDON (nkh). Die britische Regierung solle es Ärzten ermöglichen, Cannabis für medizinische Zwecke auf Rezept zu verordnen, so lautete der Vorschlag des Wissenschafts- und Technologieausschusses des Britischen Oberhauses (House of Lords). Der Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte Bericht schildert Aussagen, die über die Wirksamkeit von Cannabis bei der Milderung von Symptomen bei Patienten mit Multipler Sklerose und bestimmten Formen von chronischen Schmerzen berichten.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Prävention der Adipositas
Trotz hoher Adipositasprävalenz und geringer Behandlungserfolge gibt es weltweit kaum Untersuchungen zur Prävention der Adipositas. Die Prävention sollte schon im Kindesalter beginnen. Das Adipositasrisiko von Kindern wird besonders durch das Übergewicht mindestens eines Elternteils und das Geburtsgewicht bestimmt. Der Einfluß der Eltern umfaßt sowohl biologische als auch soziokulturelle Faktoren. Faktoren, welche den Erfolg einer Prävention unterstützen, sind häufige Interventionen, Miteinbeziehen der Eltern, praktische Hilfestellung, beispielsweise beim Einkauf oder Kochen, und soziale Unterstützung. Für zukünftige Präventionsmaßnahmen erscheint es notwendig, sowohl einen auf Populationen ohne definiertes Risiko als auch einen auf "Risikofamilien" (Familien mit adipösen Kindern und Eltern) bezogenen Ansatz zu versuchen. Die Erfahrungen der Kieler Adipositaspräventionsstudie (KOPS) zeigen, daß eine Adipositasprävention bei Kindern notwendig und erfolgreich ist.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Wieviele Deutsche nehmen Drogen und Suchtmittel?
BONN (bmg). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Christa Nickels, stellte am 16. Dezember 1998 zwei Studien zum Konsum psychotroper Substanzen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor. Dabei betonte sie, daß der Prävention eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Suchtmittelkonsums zukommt.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Aus der Giftküche der Agatha Christie
Deutschen Lesern und Krimiliebhabern ist die Autorin Agatha Christie (1890-1976) nicht unbekannt. Doch die Pharmazeutin A. Christie, die mit Fachkenntnis Arzneimittel und Gifte in ihren vielen Kriminalromanen und Erzählungen einsetzte, kennen nur wenige.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
In der Trainingsapotheke wird die Arzneimittelabgabe geübt
MÜNSTER (wa). Am Institut für Pharmazeutische Technologie der Universität Münster gibt es seit zwei Jahren eine sog. Trainingsapotheke. Sie ist als einwöchige Station in das Technologiepraktikum des sechsten Semesters integriert. Im Gespräch mit dem Institutsdirektor Prof. Dr. Rüdiger Gröning und Studenten des sechsten Semesters war mehr über Inhalte und Ziele dieser ungewöhnlichen Praktikumsstation zu erfahren.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thema „Hirntod“
NEU-ISENBURG (ao). "Bin ich wirklich tot, wenn mir Organe entnommen werden?" Auf diese und andere zentrale Fragen von Menschen, die eine Entscheidung zur Organspende treffen möchten, antwortet die neue Publikation des Arbeitskreis Organspende zum Thema Hirntod "..Kein Weg zurück ...".Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der schwierige Schritt von der Studie in die Realität
KÖLN (tmb). Plazebokontrollierte randomisierte Doppelblindstudien gelten als Goldstandard der klinischen Erkenntnisgewinnung. Für die Anwendung in der Praxis zählt aber nicht die künstliche Welt der Studien mit idealtypischen ausgewählten Patienten, sondern die reale Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Doch wie lassen sich die Ergebnisse klinischer Studien auf die Realität übertragen?Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Zeneca und Astra wollen sich zusammenschließen
LONDON/PLANKSTADT (aza). Die Vorstände von Zeneca und Astra haben einstimmig einer Fusion zu einem neuen Konzern gleichberechtigter Partner zugestimmt. Dieser wird den Namen AstraZeneca tragen. Dadurch entsteht der drittgrößte Pharmakonzern der Welt mit einem Börsenwert von 67 Mrd. US-Dollar, so eine Presseinformation dieser Unternehmen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen
BERLIN (ko). Der Europäische Binnenmarkt sollte bis 1992 eingeführt sein, so Dr.A. Strohm, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissar Martin Bangemann, anläßlich des Forum pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998. Ein Durchbruch dazu wurde Ende der 80er Jahre erreicht, als im Bereich Pharmazie auf eine Detailharmonisierung verzichtet worden ist. An seiner Stelle wurde die gegenseitige Anerkennung der Diplome eingeführt. Als sogenannter Dauerbrenner der Harmonisierung bezeichnete Strohm die individuellen Steuern (z.B. Mehrwertsteuer, Alkoholsteuern), während andere Sektoren, so auch die Gesundheitssysteme, von einer Harmonisierung ausgeschlossen sind.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Kooperation zwischen öffentlichen und Krankenhausapotheken
BERLIN (ko). Die von der Politik geforderte und im Gesundheitsstrukturgesetz sowie dem Gesundheitsreformgesetz festgelegte Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Therapie bezieht sich nach Auffassung von Götz Schütte, Geschäftsführer der Apothekerkammer Niedersachsen, ausschließlich auf den medizinischen Bereich. Hinzu treten muß, so Schütte anläßlich des Forums pharmaceuticum der AMGEN GmbH am 19.November 1998 vor Krankenhausapothekern, die pharmazeutische Verzahnung. Darunter versteht er die Kooperation von öffentlichen und Krankenhausapothekern zum Nutzen der Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der Patient steht im Mittelpunkt - darum steht er auch immer im Weg
LÜBECK (tmb). Zu den zentralen Gedanken jedes Qualitätsmanagements gehört die Orientierung an Kundenbedürfnissen, in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird dementsprechend die Patientenorientierung propagiert. Ob diese Absichtserklärungen auf echtem Interesse beruhen oder nur eine vordergründige Marketingaktion darstellen, wurde am 27. November im Rahmen des 4. Lübecker Symposiums "Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen" (siehe auch Seite 30) diskutiert.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen erfassen und bewerten
Ein gewisses Risiko nimmt man bei einer Arzneimittelanwendung nach Abwägen des Nutzens in Kauf. Ein großer Teil der unerwünschten Arzneimittelwirkungen könnte jedoch vermieden werden. Dafür müßten Zahl und Qualität der Verdachtsmeldungen in Deutschland erheblich verbessert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Piracetam schützt vor postoperativem Delir
Nootropika wie Piracetam eignen sich nicht nur zur Behandlung dementieller Syndrome. Dem Wirkstoff kommt auch Bedeutung zu, wenn es darum geht, ein postoperatives Delir zu verhindern. Das aber ist häufiger als vermutet: Bis zu 15 Prozent der Patienten reagieren nach der Narkose mit deliranten Symptomen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura im Zusammenhang mit Ticlopidin
Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) liegen Veröffentlichungen [1, 2] sowie eine Bekanntmachung der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) aus dem Internet [3] vor, in denen über neue Erkenntnisse zur Häufigkeit und zum Eintretenszeitpunkt einer thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura (TTP; Moschkowitz-Syndrom) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ticlopidin berichtet werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Die Renaissance einer altbekannten Substanz
Bei Arsen denken die meisten Pharmazeuten eher an ein stark wirkendes Gift als an ein Arzneimittel. Das kann sich bald ändern. Amerikanische Krebsforscher haben jetzt nämlich die Arbeiten von chinesischen Wissenschaftlern bestätigt, die gefunden hatten, daß Arsentrioxid gegen eine spezielle Leukämieform wirksam ist. Bei elf von zwölf Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie kam es nach einer entsprechenden Behandlung zu einer Remission, die 12 bis 39 Tage anhielt. Der Wirkmechanismus von Arsentrioxid ist noch nicht geklärt. Die Befunde sprechen dafür, daß die Wirkung dieser Substanz vor allem auf der Induktion des programmierten Zelltodes (Apoptose) beruht.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Protonenpumpenhemmer
In der oralen Medikation reicht es nicht aus, über einen potenten Wirkstoff zu verfügen; von vergleichbarer Wichtigkeit ist es, diesen Stoff in angemessener Zeit und im erforderlichen Umfang an seinen Wirkort zu bringen. Darin liegt die Aufgabe der Galenik, das heißt: Die Verfügbarkeit eines oral zugeführten Wirkstoffs wird in Ausmaß und Geschwindigkeit wesentlich von der galenischen Zubereitung bestimmt. In der vorliegenden Untersuchung wurden vier Präparate von drei Protonenpumpenhemmern (PPI), nämlich Lansoprazol, Omeprazol und Pantoprazol, auf ihre Freisetzung aus den jeweiligen Kapseln bzw. Tabletten in vitro getestet.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Gentechnisch hergestellte Medikamente werden immer wichtiger
Fast drei Viertel (73%) der Bevölkerung sind mittlerweile der Ansicht, daß die Gentechnik für die Medizin Fortschritte bringt, und knapp 57% würden gentechnisch hergestellte Arzneimittel einnehmen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des EMNID-Instituts, die im Frühjahr 98 durchgeführt wurde. Die gentechnische Herstellung von Proteinen hat gegenüber ihrer konservativen Gewinnung aus Organen oder Geweben zahlreiche Vorteile: Größere Mengen eines bestimmten Proteins sind in höherer Reinheit herstellbar, und die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten kann minimiert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
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