ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Neue Broschüre: „Stammzelltherapie“
FRANKFURT/MAIN. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. informiert in einer neuen Broschüre über eine Therapieform, die viel Hoffnung aber auch Skepsis hervorgerufen hat: die Stammzelltherapie. Diese Krebsbehandlungsmethode ist eine Form der Knochenmarktransplantation. Vielen Menschen, die zum Beispiel an bestimmten Arten von Leukämie oder einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems leiden, hat diese Therapie geholfen, so eine Presseinformation der Deutschen Krebsgesellschaft. National und international werden zur Zeit zahlreiche Studien durchgeführt, um den Stellenwert dieses Verfahrens zu überprüfen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Hilfsmittel: Barmer will Apotheker nicht ausschließen
WUPPERTAL. Im August wurde der Entwurf einer gemeinsamen Empfehlung der gesetzlichen Krankenkassen bekannt, der die Apothekerinnen und Apotheker komplett von der Hilfsmittelversorgung ausschließen würde. Auch die Anpassung von Kompressionsstrümpfen oder die Abgabe von Spritzen oder Pens wäre dann kaum mehr möglich (DAZ Nr. 33 vom 18. 8.). Die Deutsche Apotheker Zeitung hakte bei Dr. Eckart Fiedler nach, wie er als Chef der größten Ersatzkrankenkasse zu diesem Entwurf steht, den die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der GKV erarbeitet hat. Dr. Fiedler, Vorstandsvorsitzender der Barmer Ersatzkasse, plädiert eindeutig für die Wiederaufnahme der öffentlichen Apotheken in die Empfehlung. Seine Krankenkasse wolle nicht auf die Unterstützung der Apotheken verzichten. Allerdings erwähnt der Barmer-Chef auch die Kündigung des Hilfsmittelliefervertrags zwischen Ersatzkassen und Deutschem Apothekerverband (DAV). Hier gäbe es eine zu starre Haltung des DAV, meint Fiedler.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Gesundheitsreform 2000: Regelung zu Rechenzentren geändert
BONN. Die Gesundheitsreform 2000, die der Bundestag am 4. November beschlossen hat, betrifft mit nur relativ wenigen Punkten direkt den Arzneimittelsektor. Eine kleine Änderung zur vorherigen Vorlage verbessert die Möglichkeiten der Apotheken-Rechenzentren zur Datennutzung.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
O. Kayser, R. H. MüllerPharmazeutische Biotechnolog
Die Biotechnologie, d.h. die technische Anwendung von Erkenntnissen der Biowissenschaften, gilt als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Bereits heute wird ihr einähnlicher Stellenwert wie der Mikroelektronik und Informationstechnologie für Wirtschaft und Gesellschaft beigemessen. Die schnelle Entwicklung von "Biotech-Produkten" brachte neue pharmazeutische Probleme mit sich, die bei den konventionellen niedermolekularen Arzneistoffen nicht auftreten. Biotechnologisches Arbeiten setzt Kenntnisse und Erfahrungen voraus, die im Rahmen des Pharmaziestudiums nicht vermittelt werden und über verschiedene Disziplinen verteilt sind. Dies ist ein Mangel, den es zu beheben gilt: Durch die Integration verschiedener Subdisziplinen der Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie und der Ingenieurwissenschaften (Fermentationstechnologie, Verfahrenstechnik) sollte die Pharmazeutische Biotechnologie als eigene Disziplin innerhalb der Pharmazie etabliert werden.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Influenzavorbeugung: Grippeimpfung ist nicht zu ersetzen!
MÜNCHEN. Mit großer Sorge befürchtet die Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedzin und Impfwesen e.V., dass durch die Bereitstellung eines neuen Medikaments gegen Grippe (Neuraminidasehemmer) in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen könnte, die Grippeimpfung sei nicht mehr notwendig. Dieser Eindruck ist falsch. Die Grippeimpfung, so die Bayerische Gesellschaft für Impfwesen, ist aus epidemiologischen und gesundheitsökonomischen Überlegungen heraus nicht zu ersetzen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Nichtsteroidale Antirheumatika: Weniger Nebenwirkungen durch selektive COX-2-Hem
Von rheumatischen Erkrankungen werden in den Industrienationen unzählige Menschen geplagt, und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zählen zu den Hauptgründen für einen Arztbesuch. Für die Betroffenen stehen zahlreiche entzündungs- und schmerzhemmende Arzneimittel zur Verfügung. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Sie weisen aber leider ein hohes Risiko für unerwünschte Wirkungen auf. Möglicherweise kann ein Teil dieser Nebenwirkungen mit den neuen selektiven COX-2-Hemmern vermieden werden.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Adjuvante Brustkrebstherapie: Zulassung von Paclitaxel empfohlen
Das Oncologic Drugs Advisory Committee hat nach einer Mitteilung von Bristol Arzneimittel der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) einstimmig empfohlen, das Zytostatikum Taxol® (Wirkstoff: Paclitaxel) zur sequenziellen Gabe nach Doxorubicin-haltigen Regimen in der adjuvanten Behandlung des nodalpositiven Mammakarzinoms zuzulassen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Robert-Koch-Preis verliehen: Bald neue Impfstoffe gegen Krebs und Infektionen?
BONN. Die Robert-Koch-Stiftung hat am 25. Oktober 1999 einen der höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreise verliehen. Prof. Dr. Ralph M. Steinman von der Rockefeller University, New York, erhielt den Robert-Koch-Preis in Höhe von 120000 DM. Mit der Robert-Koch-Medaille in Gold ehrte die Stiftung Prof. Dr. Barry R. Bloom von der Harvard School of Public Health, Boston (Massachusetts).Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
HMR 3647: Neues Antibiotikum zur Behandlung ambulant erworbener Pneumonien
Hoechst Marion Roussel informiert über die vorläufigen Daten aus klinischen Phase-III-Studien mit HMR 3647, einem Mitglied einer neuen Familie von Antibiotika, den Ketoliden. Die Daten weisen darauf hin, dass die neue Verbindung bei der Behandlung ambulant erworbener Pneumonien eine klinische Heilungsrate von 94 Prozent erbringt.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Kritik der Industrie am Arzneiverordnungsreport
BONN. Pharmazeutische Hersteller haben Kritik am diesjährigen Arzneiverordnungsreport, herausgegeben von Professor Ulrich Schwabe und Dr.Dieter Paffrath, geübt. Das gebetsmühlenartige Aufzeigen vermeintlicher Einsparpotentiale bei so genannten umstrittenen Arzneimitteln mache die Aussage nicht richtiger, erklärte der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Bonn.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Heilung auf Kosten der Intelligenz?
Dass eine Chemotherapie mit unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall verbunden ist, ist allgemein bekannt. Bei Kindern kommen anscheinend noch weitere Nebenwirkungen hinzu: Lernprobleme und sinkende Intelligenz sind bei ihnen die Folge.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Diagnostikverfahren bei Allergien
Um das Wissen über allergische Reaktionen aufzufrischen und zu erweitern, führte die Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Speziallabor für Human-Analytik AIT (Allergologie - Immunologie - Toxikologie) GmbH Schwerin eine Fortbildungsveranstaltung durch. Diese fand am 13.Oktober in Greifswald statt.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Irrweg: Gesundheitsleistungen an Lohnentwicklung koppeln
KÜHLUNGSBORN (tmb). Vom 22. bis 24. Oktober fanden in Kühlungsborn die Scheele-Tagung und der Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern statt. In Grußworten standen Meinungen und Ansichten zur geplanten Gesundheitsreform im Mittelpunkt.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Diabetische Retinopathie: Wie kann man das Augenlicht retten?
Nur etwa die Hälfte aller Diabetiker unterzieht sich regelmäßig einer Untersuchung des Augenhintergrundes. Solche Untersuchungen sind jedoch erforderlich, um Netzhautschäden frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Durch eine gute Blutzuckereinstellung lassen sich diabetesbedingte Netzhautschäden weitgehend verhindern. Aber auch eine bereits eingetretene fortschreitende diabetische Netzhauterkrankung kann behandelt werden: Mit Lasertherapie und/oder Operation kann die Sehfähigkeit häufig erhalten werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
DPhG Hannover: Neue Vorsitzende
Am 21. Oktober hat in einer Mitgliederversammlung der DPhG-Regionalgruppe Hannover Frau Dr. Seegerer ihre erfolgreiche Leitung beendet. Der Dank für ihre über 10 Jahre lange Arbeit, den Dr. Brinkmann aussprach, wurde mit reichem Beifall der anwesenden Kollegen begleitet.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Insulin lispro: Weniger Hypoglykämien bei guter Blutzuckerkontrolle
Neben Zugewinnen in der Alltagsflexibilität können Patienten nach Aussage der Lilly GmbH unter Insulin lispro auch mit einer niedrigeren Hypoglykämierate rechnen als Patienten, die mit Altinsulin behandelt werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
PDS-Ministerin Bunge sieht Verhandlungsspielraum beim Budget
KÜHLUNGSBORN (tmb). Wie sieht die Gesundheitspolitik aus dem Blickwinkel einer PDS-Ministerin aus? Auf eine Antwort zu dieser Frage waren die Apothekerinnen und Apotheker bei der Scheele-Tagung und beim Apothekertag Mecklenburg-Vorpommern in Kühlungsborn gespannt. Die für das Gesundheitswesen zuständige Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Martina Bunge, PDS, äußerte in ihrem Grußwort und in einer kurzen Diskussion einige beruhigende Aussagen zu den Budgets für 1999, doch war zugleich viel neuer Sprengstoff für künftige Diskussionen im Gesundheitswesen zu erkennen. Im Anschluss an die Veranstaltung hakte die DAZ nach und ließ sich einige Überlegungen der Ministerin in einem Gespräch näher erläutern (siehe hierzu das Interview auf Seite 26).Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Pharmazeutische Technologie: Die richtige Salbengrundlage
Am 28. November sprach Dr. Claudia S. Leopold, Institut für Pharmazeutische Technologie der Universität Düsseldorf, vor der Pharmazeutischen Gesellschaft Württemberg e.V., Regionalgruppe der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, über das Thema "Die richtige Salbengrundlage - worauf es ankommt". Sie erinnerte u. a. daran, dass nach den Leitlinien zur dermatologischen Magistralrezeptur" bei dermatologischen Rezepturen ein konkretes Enddatum der Aufbrauchfrist auf dem Etikett vermerkt sein muss.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
ACE-Hemmer: Ramipril reduziert Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen bei Dia
Die Behandlung mit Ramipril, einem ACE-Hemmer, kann das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen, kardiovaskulär bedingten Todesfällen und Nierenerkrankungen bei Diabetikern, einer Patientengruppe mit erhöhtem Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen, drastisch reduzieren. Dies wird nach Aussage von Hoechst Marion Roussel durch Daten belegt, die in Brüssel bei der Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt wurden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
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