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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Molekulare Onkologie: Krebs – eine Krankheit der Gene
Auch wenn die Medizin inzwischen manche Tumorarten erfolgreich in Schach halten kann, stirbt weltweit noch immer etwa jeder vierte Mensch an Krebs. Um die Jahrtausendwende wird diese Krankheit in den industrialisierten Ländern die Todesursache Nummer 1 sein. Erkenntnisse aus der Molekularbiologie haben aber zu Arzneimitteln geführt, die spezifischer wirken als frühere Medikamente und damit sowohl die Heilungschancen erhöhen als auch weniger schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Ein Beispiel dafür sind Antikörper, die Tumorzellen vor allem dann gezielt vernichten, wenn diese Antigen-Strukturen aufweisen, die auf gesunden Zellen gar nicht oder nur in geringer Menge vorkommen. Mit der Konstruktion von "humanisierten" Molekülen, die bis zu 95 Prozent aus menschlichem Protein bestehen, können die Abwehrreaktionen des Immunsystems deutlich reduziert werden.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
J. Mittelstraß:Tun und Lassen – Über Grenzen
Auf dem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Apothekerkammer Rheinland-Pfalz am 23. Oktober 1999 in Mainz hielt der Philosoph Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß den Festvortrag zum Thema "Tun und Lassen Ų über die Grenzen der Machbarkeit".Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft: Vorstandswechsel bei der DPhG
Auf einer gemeinsamen Vorstandssitzung am 9. Januar in Frankfurt am Main hat Prof. Dr. Theo Dingermann, der neue Präsident der DPhG, die Amtsgeschäfte seines Vorgängers Prof. Dr. H. P. T. Ammon übernommen. Professor Dingermann, schon im alten Vorstand einer der drei Vizepräsidenten, will während seiner vierjährigen Präsidentschaft die bisherige Arbeit der DPhG fortführen. Der neue Präsident wird sich besonders für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einsetzen, die Internationalisierung der deutschen Pharmazie vorantreiben und das politische Gewicht der DPhG stärken.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Uni Leipzig: Postgradualstudium Toxikologie und Umweltschutz
LEIPZIG. An der Universität Leipzig beginnt im Herbst 2000 die siebente Matrikel des Postgradualstudiums Toxikologie und Umweltschutz, das als Aufbaustudium mit Fernstudiencharakter Akademikern (Pharmazeuten, Chemikern, Biochemikern, Biologen, Landwirtschaftlern und Absolventen adäquater Ingenieurfächer) in fünf Semestern ein breites Spektrum toxikologischer und ökologischer Kenntisse vermittelt. Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Chinesische Kräuter:Todesfälle in Belgien
Chinesische Kräuter, Gefahrenquelle statt Heilmittel Ų diesen Gedanken erweckt die Techniker Krankenkasse mit einer Pressemitteilung vom 4. Januar. Der Genuss von chinesischen Heilkräutern kann wegen Verunreinigungen und Verwechslungen der Teedrogen zu unerwünschten Reaktionen führen.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Mammakarzinom:Spezifische Therapie mit monoklonalem Antikörper
Knapp ein Drittel aller Mammakarzinome sind HER2-überexprimierend: Der "Human epidermal growth factor receptor 2" wird von den Tumorzellen übermäßig produziert. Diese Brustkrebsformen sind besonders aggressiv,ihre Prognose entsprechend schlecht. Der monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) bindet an HER2 und kann so die Überlebenszeit von Patientinnen mit HER2-überexprimierendem Mammakarzinom verlängern.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
C. Hansen:Die Afrikanische Teufelskralle – Voo
Phyto herapeutika entwickeln sich immer mehr zu wissenschaftlich gut dokumentierden Arzneimitteln und damit weg von dem rein empirischen bzw. erfahrungsheilkundlichen Ansatz. Dies gilt insbesondere für Zubereitungen aus der Wurzel der Afrikanischen Teufelskralle, Harpagophytum procumbens DC. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Extrakte aus Teufelskrallenwurzeln bei rheumatischen Erkrankungen und bei Lumbalgien wirksam und gut verträglich sind. Die Ergebnisse aus einer Vielzahl von klinischen Studien an Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates dokumentieren schmerzlindernde Effekte und eine Zunahme der Beweglichkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit. In pharmakologischen Untersuchungen konnten für Extrakte aus der Teufelkralle analgetische und antiphlogistische Wirkungen nachgewiesen werden. Möglicherweise liegt diesen Effekten die in vitro nachgewiesene Hemmung der Leuko riensynthese zugrunde.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
"Charta der Patientenrechte": Bundesärztekammer legt Entwurf vor
Zum besseren Schutz des Patienten haben Ärzte auf der Grundlage der allgemein anerkannten Menschenrechte so genannte Patientenrechte formuliert, die die Würde und Selbstbestimmung des Patienten zur Grundlage des ärztlichen Handelns bestimmen.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Pilotprojekt in Manchester: Pille danach vom Apotheker
MANCHESTER (nkh). Englische Apotheker dürfen erstmals ein verschreibungspflichtiges Medikament ohne Rezept abgeben. 16 Apotheker aus dem Großraum Manchester nehmen seit Heiligabend an einem Pilotprojekt teil, das ihnen volle Eigenständigkeit bei der Abgabe der so genannten Pille danach (in England unter dem Namen PC4 bekannt) einräumt.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Osteoporose:Nicht nur Calcium spielt eine Rolle
Dass man zur Vermeidung von Osteoporose ausreichend Calcium zuführen muss, ist inzwischen allgemein bekannt. Calcium ist aber durchaus nicht der einzige Nahrungsinhaltsstoff, der für die "Knochengesundheit" eine Rolle spielt.Show more09.01.2000, 16:26 Uhr
Diabetischer Fuß: Wachstumsfaktor fördert die Wundheilung
Das diabetische Fußsyndrom ist ein schwerwiegender Folgeschaden des Diabetes mellitus. Um Verletzungen vorzubeugen, müssen Diabetiker ihre Füße besonders sorgfältig pflegen und regelmäßig untersuchen. Wunden an den Füßen müssen möglichst rasch abheilen, damit das Gewebe nicht abstirbt und später eine Amputation notwendig wird. Der neue rekombinante Wachstumsfaktor Becaplermin kann die Wundheilung beim diabetischen Fuß unterstützen. Becaplermin ird im Januar unter dem Handelsnamen Regranex® in Deutschland eingeführt.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz: Herstellung von Parenteralia in der Apoth
Im Laufe des Jahres 1999 wurden in der Apotheke des Klinikums der Universität Mainz in Kooperation mit der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz verschiedene Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zur aseptischen Herstellung von Parenteralia durchgeführt.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Genereller Versand von Impfstoffen an Ärzte ist verboten
Apothekern ist es grundsätzlich untersagt, apothekenpflichtige Arzneimittel zu versenden. Dies gilt auch für Impfstoffe, die für Gesundheitsämter bestimmt sind. Mit diesem Leitsatz hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in einem ausführlichen Urteil Versuche zurückgewiesen, in Deutschland Versandapotheken zu etablieren. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. (Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 26. August 1999, Az.: 13 A 202/99)Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Neuraminidase-Hemmer: Oseltamivir bei Grippe-Freiwilligen
Oseltamivir ist ein Neuraminidase-Hemmer,der oral eingenommen werden kann. Dass er gut prophylaktisch und therapeutisch wirksam ist, zeigte sich in zwei randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudien an gesunden Freiwilligen, die eine bestimmte Menge eines Grippevirus in die Nase getropft bekamen.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Infektionskrankheiten: Angriff auf die Grippeviren
Keine Krankheit meldet sich mit ähnlich konstanter Regelmäßigkeit von Jahr zu Jahr zurück wie die Grippe. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit haben Influenzaviren Hochkonjunktur. Die Folgen sind fatal: alleine für Deutschland rechnet man in jeder Grippesaison mit 10000 Todesfällen, weltweit sind es in typischen Grippejahren mehrere Hunderttausend. Und dies, obwohl seit langem ein Influenzaimpfstoff zur Verfügung steht und die Gesundheitsbehörden nicht müde werden, darauf hinzuweisen, wie wichtig die Grippeschutzimpfung ist. Neue Ergebnisse aus der Impfstoffforschung und der pharmakologischen Virologie könnten in der Zukunft helfen, den Influenzaviren Paroli zu bieten. Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
J. Schultz:2050: ein futuristischer Ausblick –
Lassen wir zu Beginn des neuen Millenniums unsere Gedanken noch einmal in die Kindheit und das Studium bis ins Jahr 1950 zurückschweifen und geben wir uns ungehemmt der Verwunderung über die unglaublichen Veränderungen der vergangenen fünf Jahrzehnte hin. Dann drehen wir langsam und erschütterungsfrei den Kopf und lassen den glasigen inneren Blick nach vorne auf die Pharmazie des Jahres 2050 fließen. Verwundert reiben wir uns die Augen, was da alles auf uns zukommt. Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Beta-Interferone bei MS: Unterschiede sind nicht nachweisbar
Die Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat mit Einführung des gentechnisch hergestellten Botenstoffs Interferon beta einen wichtigen Durchbruch erlebt. Große doppelblinde, plazebokontrollierte Therapiestudien widmeten sich den frühen Formen einer MS-Erkrankung, bei denen die Krankheitsschübe im Vordergrund stehen. Unabhängig von der Struktur des Beta-Interferons und der Herstellungsweise zeigte sich bei allen Studien ein deutlicher Behandlungseffekt. Das teilt die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Universität Greifswald: Arzneimittelqualität 2000 – alles bestens?
Auch in Zeiten umfangreicher Qualitätssicherungsverfahren, Zertifizierungen und zahlreicher gesetzlicher Bestimmungen sei die Arzneimittelqualität nicht unproblematisch. Dies legte Prof. Dr. Henning Blume (Socra Tec R & D, Oberursel) in einem Vortrag am 30. November 1999 im pharmazeutischen Kolloquium in Greifswald dar.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
Aufbaustudiengang „Consumer Health Care “ geplant
BONN (bah). Auf Initiative des Instituts für Pharmazie der Humboldt-Universität zu Berlin und des Wirtschaftsausschusses des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) soll mit Unterstützung des BAH an der Humboldt-Universität nach Genehmigung durch den Senat ein Aufbaustudiengang "Consumer Health Care" eingerichtet werden.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
M.Höckel:Krebspatienten in der Apotheke - Pharmazeu
Die ersten Studien zur pharmazeutischen Betreuung in den öffentlichen Apotheken befassen sich vorwiegend mit chronischen Erkrankungen. Die Hamburger und Augsburger Asthmastudie oder die Studie über die Betreuung älterer multimorbider Patienten (OMA-Studie) in Berlin und Westfalen-Lippe sind beispielhaft zu nennen. Die Auswertungen dieser Studien zeigten, dass mit der Durchführung der pharmazeutischen Betreuung die Lebensqualität der Patienten verbessert wird und dass mit dem Arzneimittel Kosten gespart werden. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept zur pharmazeutischen Betreuung von Krebspatienten vorgestellt, das in einer Apotheke entwickelt wurde und sich dort bereits in der Praxis bewährt hat.Show more02.01.2000, 16:25 Uhr
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