ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
A. T. TeichmannHormonelle Behandlung der Akne bei Fr
Bei der Behandlung der Akne wirken Östrogene antigonadotrop, sie vermindern die Talgproduktion und erhöhen die Spiegel des sexualhormonbindenden Globulins, wodurch die Konzentration des freien Testosterons im Serum vermindert wird. Synergetisch mit den Östrogenen haben Gestagene eine antigonadotrope Wirkung, sie vermindern daher die ovarielle Produktionsrate von Testosteron. Antiandrogen wirksame Gestagene, namentlich Cyproteronacetat, vermindern auch die periphere Aktivität der 5alpha-Reductase in der Haut, zudem ist Cyproteronacetat in der Lage, die Spiegel des adrenocorticotropen Hormons und damit die adrenale Androgenbildung zu reduzieren. Alle oralen Kontrazeptiva haben aufgrund der beschriebenen Wirkmechanismen günstige Effekte auf akneiforme Hauteffloreszenzen, wobei ein Vergleich ihrer relativen Effektivität aufgrund unterschiedlicher Definitionen der Akne und ihrer Schweregrade nur eingeschränkt möglich ist. Sie sind indiziert bei milden Formen, während klinisch auffällige Manifestationen der Erkrankung gezielter Therapie mit Antiandrogenen bedürfen. Der Behandlungserfolg stellt sich mitunter erst nach Monaten ein.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Lipodystrophiesyndrom: Der Preis für das Überleben?
Im Jahre 1997, etwa 10 Jahre nach Einführung der antiretroviralen Therapie und zwei Jahre nach der breiten Etablierung der Kombinationstherapien, wurden erstmalig Veränderungen bei sonst gesunden HIV-Infizierten beschrieben, die inzwischen als HIV-assoziiertes Lipodystrophiesyndrom bezeichnet werden.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Infektion bei Schwangeren: Das Kind hat eine gute Chance, gesund auf die Wel
Zurzeit leben in Deutschland etwa 37000 Menschen mit HIV, davon sind 8000 weiblich, und der Frauenanteil bei den Neuinfizierten nimmt ständig zu: Er stieg von 6% im Jahr 1988 auf jetzt fast ein Viertel. In Asien und Afrika sind sogar fast 50% der Neuinfizierten Frauen. Frauen sind zum Zeitpunkt ihrer HIV-Diagnose im Schnitt zehn Jahre jünger als Männer, viele haben Kinder, und manche erfahren erst während der Schwangerschaft von ihrer Infektion.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Hormonstäbchen: Drei Jahre Schutz vor Schwangerschaft
Frauen steht ein neues Verhütungsmittel zur Verfügung: Implanon - ein Einzelstäbchenimplantat, etwa streichholzgroß, jedoch flexibel wie "Spaghetti al dente", das unter die Haut des Oberarms implantiert wird. Dort setzt es über eine Zeit von drei Jahren kontinuierlich das Gestagen Etonogestrel frei. Das Implantat scheint sicherer zu sein als die Pille und hat den großen Vorteil, dass die tägliche Einnahme entfällt. Das Hormonstäbchen von Nourypharma ist ab 15. Juni 2000 in Deutschland auf dem Markt und kostet etwa 600 DM (16,70 DM pro Monat).Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Therapie: Die Behandlung wird individuell auf den Patienten abgestimmt
Noch vor einigen Jahren gab es für Patienten nach der Diagnose "HIV-positiv" kaum Perspektiven. Mit der Einführung zahlreicher neuer antiretroviraler Arzneimittel, vor allem der Proteaseinhibitoren, änderte sich die Situation grundlegend. Zwar ist es auch heute noch nicht möglich, das Virus endgültig auszurotten, aber infizierte Menschen können dank der modernen Kombinationstherapien mit den 15 in Deutschland zugelassenen antiretroviralen Arzneimitteln länger leben, ohne dass die Krankheit AIDS ausbricht. Während im Jahr 1994 in Deutschland noch 1000 HIV-Infizierte an AIDS starben, sank diese Zahl 1999 auf 300.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Blutgruppendiät wissenschaftlich nicht haltbar
Die von Peter D'Adamo erfundene Blutgruppendiät soll gegen Übergewicht, Diabetes und Magengeschwüre helfen und sogar den Gesundheitszustand von Krebs- und AIDS-Patienten verbessern. Nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind diese Heilversprechen allerdings wissenschaftlich absolut nicht haltbar.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Künstliche Haut ersetzt Tierversuche
Neue pharmazeutische und kosmetische Produkte müssen während der Entwicklung auch auf ihr Penetrationsvermögen in die Haut untersucht werden. Bisher wurden derartige Tests bevorzugt im Tierversuch gemacht. Neu ist eine Methode, bei der biotechnologisch "im Reagenzglas" hergestellte, menschliche Haut verwendet wird.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
BfArM steht vor großen Herausforderungen
BONN (hb). Fast genau vor einem Jahr wurde in Bonn die Deutsche Gesellschaft für Regulatory Affairs (DGRA), eine Fachgesellschaft, die sich speziell mit den regulatorischen Anforderungen an Arzneimittel (Fragen zur Zulassung) befasst, gegründet. Am 14./15. Juni 2000 hielt sie nun an gleicher Stelle ihren ersten Jahreskongress ab. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgten die rund 150 teilnehmenden Zulassungsexperten die Ausführungen des Leiters des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Prof. Dr. Alfred Hildebrandt. Er beleuchtete die Stellung des BfArM im nationalen und europäischen Zulassungssystem.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Fortbildungskongress Meran: Hinweis zum Phytopharmaka-Vortrag
Priv.-Doz. Dr. Markus Veit, Leiter des Zentralinstituts Arzneimittelforschung der Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller, Sinzig, hielt auf dem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Meran (28. Mai bis 2. Juni) einen Vortrag zum Thema "Therapie mit Phytopharmaka - die Wirksamkeit entscheidet". Die DAZ berichtete hierüber. Zu diesem Bericht bittet Dr. Veit ergänzend um folgenden Hinweis:Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Warnung vor nicht zugelassenen Vitaminpräparaten
FRANKFURT/MAIN (bpi). Als "bewusste, grobe Irreführung" hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) den Vorwurf zurückgewiesen, die Pharmaindustrie wolle den Verbrauchern die notwendige Vitaminversorgung vorenthalten. "Die marktschreierischen Werbeplakate des Dr. Rath, die bundesweit in deutschen Großstädten aushängen, haben den Zweck, nicht zugelassene Arzneimittel auf unlautere Weise an den Mann zu bringen. Das ist durch und durch unseriös", so BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans Sendler.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Wenn Männer joggen
... dann freut sich der Magen. Joggen ist nicht nur gut für Herz, Muskeln und Knochen - regelmäßiges Laufen kann auch die Säuresekretion vermindern und somit das Risiko für ein Ulcus duodeni senken. Zumindest ist das bei Männern so, melden US-Forscher.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Darf ein BMG-Beamter eine Arzneizulassung bewerten?
(diz/bah). Wie aus einer kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung hervorgeht, hat Prof. Dr. Quiring als Leiter des Referats "Positivliste" in einem einstweiligen Verfügungsverfahren eines Arzneimittelherstellers wegen der Bewertung eines Arzneimittels im "Handbuch Medikamente" der Stiftung Warentest eine eidesstattliche Versicherung zur Beurteilung dieses Arzneimittels abgegeben.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Ärztekammer Nordrhein: Muster zur Patientenverfügung
DÜSSELDORF (äkno). Muster-Formulare als Hilfe bei der Abfassung von Patientenverfügungen hat jetzt der Vorstand der Ärztekammer Nordrhein herausgegeben. Eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland lege großen Wert darauf, dass Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung weitgehend auf ihre Wünsche eingehen und diese nach Möglichkeit berücksichtigen, hieß es zur Begründung.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Stada AG Hauptversammlung beschließt Aktiensplitt
FRANKFURT/MAIN (aal). Ein Rekordjahr hinter sich, ein weiteres vor sich - das waren die äußerst positiven Zeichen, unter denen die Hauptversammlung am 19. Juni 2000 in Frankfurt/Main stand. Entsprechend harmonisch verlief auch die Diskussion, wenn auch einer der Rednerbeiträge für überraschende Akzente sorgte.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Wir brauchen mehr Studienplätze (DAZ-Interview mit Professor Ammon)
MERAN (diz). Jungapprobierte, die gerade ihr Pharmaziestudium abgeschlossen haben, finden auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere in der öffentlichen Apotheke, ohne Wartenzeiten eine Stelle. Es gibt einen Bedarf für Apothekerinnen und Apotheker - und dennoch werden an einigen Universitäten die Ausbildungsplätze in Pharmazie knapp gehalten oder sogar gestrichen. Über die Situation in der Pharmazie Tübingen sprachen wir mit Prof. Dr. H. P. T. Ammon, Lehrstuhl für Pharmakologie, Tübingen.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Der Patient – die neue Macht im Gesundheitswesen
MÜNCHEN (cmk). "Der Patient - die neue Macht im Gesundheitswesen. Brauchen wir staatliche Patientenvertreter?" lautete der Titel des Symposions der GRPG, der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V. in München am 30. Mai diesen Jahres. Als Vertreter der staatlichen Patientenvertreter referierte Prof. Dr. Victor Pickl, der als Patientenanwalt in Wien entsprechend der Gesetzeslage seit 1992 die Wahrung der Rechte und Interessen der Patienten in allen Bereichen des Gesundheitswesens individuell und generell (in Gremien) wahrnimmt.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Emnid-Umfrage: Deutliche Mehrheit für das Solidarprinzip der GKV
(aok). Das Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist unter den Versicherten nahezu unumstritten. 84 Prozent der Versicherten halten es für richtig, dass in der GKV junge für alte Menschen und Gesunde für Kranke einstehen. Das hat eine repräsentative EMNID-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes ergeben. Die Ergebnisse wurden jetzt vom Wissenschaftlichen Institut der Ortskrankenkassen (WIdO) bei einer Presseveranstaltung der AOK in Berlin vorgestellt.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Tag des Schlafes: Schlafstörungen sind keine Bagatellen
BONN (ms). Chronische Störungen des Schlafes haben schwere Auswirkungen: Übermüdete Menschen leisten tagsüber weniger, verursachen Unfälle und sind anfälliger für Krankheiten. Um die Bevölkerung für das Thema Schlafstörungen zu sensibilisieren, fand am 21. Juni 2000 im ehemaligen Bundestag in Bonn der Tag des Schlafes statt, eine gemeinschaftliche Aktion der Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS), der Arbeitsmedizinischen Dienste (AMD), des TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg und des Pharmaunternehmens Sanofi-Synthelabo. Schwerpunkte des Aktionstages waren unter anderem durch Schlafstörungen bedingte Arbeitsausfälle, Unfälle im Betrieb sowie das Thema Schlafstörung und Schichtarbeit. Bundesweit öffneten 50 Schlafmedizinische Zentren mit Schlaflaboren ihre Türen für interessierte Besucher.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Vitaminkampagne des Dr. Rath: Geschickter Geschäftemacher
STUTTGART (diz). Seit Monaten überzieht ein gewisser Dr. med. Matthias Rath das Land mit einer Kampagne gegen die Pharmaindustrie. Sein Credo: die Pharmaindustrie will eine ausreichend hohe Dosierung von Vitaminpräparaten verhindern, um teure Arzneimittel verkaufen zu können. Denn Vitaminpräparate in hohen Dosen könnten nahezu alle schlimmen Krankheiten bis hin zum Krebs verhindern.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
PharmaMed: Arzneimittelinformationen von der CD
Rote Liste, Monographien der Kommissionen B und E, Pharmazeutische Stoffliste, Selbstmedikationsliste - die für den täglichen Arbeitsablauf unabdingbaren Nachschlagewerke füllen erheblichen Raum, und das Auffinden der gesuchten Informationen kostet wertvolle Arbeitszeit. Abhilfe können elektronische Nachschlagewerke schaffen. Die wichtigsten Handbücher existieren heute eigentlich alle auch auf CD-ROM. Ein aus der Gruppe der elektronischen Nachschlagewerke herausragendes Erzeugnis ist die CD "PharmaMed", auf der die wichtigsten pharmazeutischen Kompendien zusammengefasst wurden.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
N. Boblitz, E. Liske, P. WüstenbergTraubensilberker
Neben der hormonellen Therapie zur Behandlung klimakterischer Beschwerden, des prämenstruellen Syndroms (PMS) und der Dysmenorrhö finden pflanzliche Arzneimittel für die Therapie dieser Krankheitsbilder zunehmend Beachtung. Von der Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes wurden Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze bei "prämenstruellen und dysmenorrhoischen sowie klimakterisch bedingten neurovegetativen Beschwerden" positiv bewertet [1]. Der therapeutische Nutzen der Traubensilberkerze bei der Behandlung gynäkologischer Krankheitsbilder wird auch in zahlreichen Publikationen zu pflanzlichen Arzneimitteln beschrieben [2 - 6]. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Traubensilberkerzen-Extrakten sowohl gegenüber Plazebo als auch im Vergleich mit konventioneller Hormonersatztherapie.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
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