ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Gentechnik: Phytopharming und Genfood
Auf einer Veranstaltung der DPhG in Würzburg am 5. Februar stellte sich der neue Kollege aus der Pharmazeutischen Biologie, Prof. Dr. Thomas Roitsch vom Julius-von-Sachs-Institut, mit einem Vortrag vor. Das Thema lautete "Phytopharming und Genfood Ų Chancen und Risiken der Gentechnik".Show more14.04.2002, 15:42 Uhr
Atopische Dermatitis: Tacrolimus – der Durchbruch in der Neurodermitis-The
Zum 15. April 2002 wurde mit Tacrolimus (Protopic®) ein topischer Immunmodulator für die Behandlung der atopischen Dermatitis eingeführt. Der Wirkmechanismus zielt spezifisch auf die der atopischen Dermatitis zugrunde liegende überschießende Immunantwort der Haut. Tacrolimus Ų ein Makrolid-Lacton, das von einer Streptomyces-Art gebildet wird Ų greift selektiv in das pathophysiologische Geschehen ein und verursacht anders als topische Steroide keine Hautatrophie. Daher ist Tacrolimus-Salbe auch zur intermittierenden Langzeitbehandlung und zur Behandlung besonders empfindlicher Hautareale wie Gesicht und Hals geeignet.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Mammakarzinom: Höhere Ansprechrate mit Capecitabin
Zahlreiche Studien belegen, dass die Therapie mit Capecitabin (Xeloda®) bei metastasiertem Mammakarzinom zu höheren Ansprechraten und einer verlängerten Überlebenszeit als die bisher eingesetzten Zytostatika führt. Das Präparat wird auch von den Patientinnen gut akzeptiert, da es oral appliziert werden kann. Einige Nebenwirkungen anderer Wirkstoffe wie Alopezie und Parästhesien treten praktisch kaum in Erscheinung.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
plusminus-Test: Apotheken warnen nicht vor gesundheitsschädlichen Nebenwirkunge
KÖLN (wdr/daz). Viele Apotheken kommen ihrer gesetzlichen Beratungspflicht nicht nach, so das Ergebnis einer Stichprobe des ARD-Wirtschaftsmagazins "plusminus" in 50 Apotheken. In allen Fällen seien Nasentropfen verkauft worden, ohne auf Nebenwirkungen hinzuweisen, die bis zur Abhängigkeit und zu verstärkten Problemen bei Herz- und Kreislaufkrankheiten führen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung des Westdeutschen Rundfunks (WDR).Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Pharmaindustrie: Ergebnis bei Boehringer Ingelheim übertrifft Planungen
INGELHEIM (aal). Als am 9. April 2002 die Bilanzpressekonferenz des Konzerns Boehringer Ingelheim stattfand, lag goldener Sonnenschein über den Hügeln Ingelheims. Ebenso erfreulich sind die Resultate der Geschäftstätigkeit: so sprang der Umsatz um 8,2% auf 6,7 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis um stolze 22,5% auf 980 Mio. Euro.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Arzneimittel-Sparpaket: KBV droht mit Index-Liste
BERLIN (ks). Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Manfred Richter-Reichhelm hat die pharmazeutische Industrie davor gewarnt, mit "kreativer Preispolitik" das Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz zu unterlaufen. Er kündigte an, einen Index erstellen zu wollen, der jene Hersteller aufführt, die eine unseriöse Preispolitik betreiben.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Zulassungserweiterung: Capecitabin zur Mono- und Kombinationstherapie des Mamm
Die Europäische Zulassungsbehörde hat Capecitabin (Xeloda®) die Zulassung für die Behandlung von metastasierendem Mammakarzinom erteilt, wie Hoffmann-LaRoche mitteilte. Die Zulassung erfolgte für folgende zwei Indikationen: die Behandlung mit Capecitabin als Monotherapie, nachdem eine intensive Chemotherapie versagt hat, sowie die Kombination von Capecitabin mit Docetaxel (Taxotere®), nachdem eine Behandlung mit Anthracyclinen erfolglos geblieben ist.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Aktionstag für junge MS-Kranke
STUTTGART (ck). Eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen der AMSEL (Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, DMSG) und dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) wurde am 9. April in Stuttgart vorgestellt. Diese Aktion, in deren Mittelpunkt ein "Aktionstag für junge MS-Kranke" sowie Broschüren und Infomaterial stehen, soll helfen, den Betroffenen, ihren Angehörigen, aber auch der breiten Öffentlichkeit Informationen über die Krankheit Multiple Sklerose nahe zu bringen.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Abschiedssymposium für Otto Sticher: Von der Ethnopharmazie zur molekularen Pharmakognosie
An der ETH Zürich geht eine Ära zu Ende: Prof. Dr. Otto Sticher, Ordinarius für Pharmakognosie und Phytochemie, wurde mit Ablauf des Wintersemesters emeritiert. Aus diesem Anlass veranstalteten seine Kollegen und zahlreichen Schüler ihm zu Ehren am 25. März im Auditorium maximum der ETH ein internationales Abschiedssymposium. Es stand unter dem Motto "Von der Ethnopharmazie zur molekularen Pharmakognosie".Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Definitionssache: Was ist eine Krankheit?
Der Begriff "Krankheit" wird von Ärzten offenbar unterschiedlich weit gefasst. Ist für die einen bereits das Altern eine Krankheit, gehört für andere noch nicht einmal Osteoporose oder Diabetes dazu. Die Fachzeitschrift "British Medical Journal" hat das Thema aufgegriffen und ihre Leser dazu aufgefordert, die Top Ten der "Nicht-Krankheiten" zu definieren. Das Ergebnis ist in der aktuellen Ausgabe nachzulesen.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
4. BfArM-Dialogveranstaltung: Naturheilmittel in der Nachzulassung und in Europa
BONN (hb). Die besonderen Therapierichtungen standen im Mittelpunkt der vierten BfArM-Dialogveranstaltung mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie und der Arzneimittelverbände am 10. April 2002 in Bonn. Gegenstand des Austauschs waren nicht nur der aktuelle Stand der Verfahren der Zulassung und Nachzulassung, sondern auch neuere Entwicklungen in der Europäischen Union zu pflanzlichen, homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Gentechnologie: Ersetzen Pillen künftig den Sport?
Mithilfe einer Pille hoffen amerikanische Wissenschaftler künftig schweißtreibenden Ausdauersport ersetzen zu können. Im Tierversuch mit Mäusen haben sie laut einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Science" die Grundlagen für die "Sport-Ersatz-Pille" untersucht.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Lutz Bäucker: Zwei vor Zwölf – Schluss mit der Weichspülerei!
Vergangenen Dienstagabend, 21 Uhr 55 im "Ersten": "Gefährliche Medikamente ohne Beratung!" warnt das ARD-Wirtschafts-magazin "Plusminus" und schockt die Verbraucher mit der alarmierenden Feststellung: "Deutsche Apotheken werden immer mehr zu gefährlichen Selbstbedienungsläden!"Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Versandhandel: Bayerische Apotheker protestieren gegen BKK Bayern
MÜNCHEN (bav/diz). Der Landesverband der Betriebskrankenkassen in Bayern hat mit dem niederländischen Arzneimittel-Versandanbieter DocMorris einen Vertrag zur Arzneimittellieferung abgeschlossen und verstößt damit gegen das gesetzlich fixierte Versandhandelsverbot (die DAZ berichtete). Die Bayerischen Apotheker wenden sich nun mit einer Resolution gegen diesen Vertragsabschluss. Wie der Bayerische Apothekerverband mitteilte, haben aus über der Hälfte der bayerischen Apotheken mit mehr als 10 000 Apothekenleitern und Apothekenmitarbeitern mit ihrer Unterschrift ihren Protest dokumentiert. Resolution und Unterschriften überreicht der Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbands, Gerhard Reichert, am 8. April im Bayerischen Landtag am Randes des Plenums an Frau Christa Stewens, Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Aufgelesen: Lieber den Arzt als den Apotheker fragen
(daz). Die Zeitschrift "Mobiles Leben", herausgegeben vom Kuratorium Knochengesundheit, setzt sich in ihrer Ausgabe 1/2002 unter der Überschrift "Zur Aut-idem-Regelung: Fragen Sie lieber Ihren Arzt als Ihren Apotheker" mit der Aut-idem-Regelung auseinander. Der Patient wird aufgefordert, noch mehr als bisher selbst aktiv zu werden und den Arzt darauf hinzuweisen, die Substitution auszuschließen durch Ankreuzen von aut idem. Dem Apotheker spricht diese Zeitschrift jedwede Kompetenz ab:Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
ACE-Hemmer: Ramipril zur Risikosenkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugelasse
Aufgrund der Erkenntnisse, die aus der HOPE-Studie (Heart Outcomes Prevention Evaluation Studie) hervorgingen, wurde auch in Deutschland die Zulassung für Ramipril (Delix® protect 10 mg) erweitert, wie Aventis mitteilte. Das Präparat erhielt die Zulassung zur Reduktion des Risikos von Schlaganfall, Herzinfarkt und kardiovaskulärem Tod bei Patienten mit manifester koronarer Herzkrankheit (KHK), peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder nach Schlaganfall, und bei Diabetikern mit einem zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktor.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Leitlinien sozialdemokratischer Gesundheitspolitik: Arzneimittelversorgung im Vi
BERLIN (ks). Die neuesten Reformvorschläge von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sind größtenteils vorsichtig: An den Grundpfeilern des solidarischen Systems und dem einheitlichen Leistungskatalog will sie nicht rütteln Ų doch es soll mehr Qualität und Effizienz ins Gesundheitswesen gelangen. Dabei soll auch in der Arzneimittelversorgung einiges bewegt werden: Die Ministerin will die "starren und überholten Strukturen aus dem vorletzten Jahrhundert überwinden", dazu zählt sie etwa die Preisbindung, Vertriebswege, Preisspannenverordnung und Rabattvorteile (siehe auch unseren Bericht in der Apotheker Zeitung vom 15. April).Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Deutscher Apothekerverband: Einkaufsrabatte der Apotheker sind unverzichtbar
ESCHBORN (abda/daz). "Rabatte, die der Apotheker auf den Einkauf erhält, sind nicht nur legal, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, weil sie den rationellen Einkauf von Arzneimitteln unterstützen."Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Dichtung und Wahrheit bei der Bewertung von Studien
Seit vielen Jahren gibt es in Bayern die so genannte Seminarfortbildung, bei der in unmittelbarer Ortsnähe ca. 20 Kolleginnen und Kollegen von Multiplikatoren geschult werden. Auch in diesem Frühjahr wurden wieder 45 Veranstaltungen zwischen Altötting und Würzburg angeboten, diesmal hatte Dr. Markus Zieglmeier, Apotheke des Städt. Krankenhauses München-Bogenhausen, das Thema ausgearbeitet und die Multiplikatoren vorbereitet. Besonders auch unter dem Aspekt von aut idem werden Apotheken durch Pharmareferenten mit Hochglanzfoldern und klinischen Studien eingedeckt, deren Aussagen die Wirksamkeit der jeweiligen Fertigarzneimittel belegen sollen. Aber welche Studien sind aussagekräftig, wie viele Patienten/Probanden sind für eine gesicherte Wirksamkeit erforderlich, was ist eine Multicenterstudie oder eine Metaanalyse usw.? Darüber wurden die bayerischen Apotheker mit diesem Seminar informiert.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Stammzelltransplantation
Die Transplantation von Stammzellen ist zunehmend ein wichtiger Bestandteil einer erfolgversprechenden Therapie von Patienten mit Leukämie. Wenn keine Stammzellen des Patienten selbst zur Verfügung stehen, ist dieser auf Spender angewiesen, deren Leukozyten möglichst die gleichen immunologischen Eigenschaften aufweisen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist bei Geschwistern am größten. Wenn diese nicht vorhanden sind, müssen geeignete Spender in Spenderregistern ausfindig gemacht werden. Neuerdings können auch periphere Blutstammzellen, die nur zur Hälfte mit den entsprechenden Zellen des Patienten übereinstimmen, transplantiert werden. Bei Kindern verläuft eine solche haploidentische Transplantation oft sogar nebenwirkungsärmer als eine "normale" Transplantation.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Schmidt will Arzneimittelinspekteure einsetzen
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Marketingaktivitäten von Pharmakonzernen künftig besser kontrollieren. Sie erklärte in der vergangenen Woche, sie "neige dazu, wie in den Niederlanden einen Arzneimittelinspekteur einzusetzen, der die Vergünstigungen der Industrie für Ärzte und Apotheken überprüft".Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Prävention: Acetylsalicylsäure gegen Herzinfarkt und Schlaganfall
Acetylsalicylsäure (ASS) wurde bisher mehr empirisch eingesetzt, um die Häufigkeit von Gefäßverschlüssen bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere arterielle Gefäßverschlüsse zu verringern. Nun steht diese Therapie auf einem objektiven wissenschaftlichen "Unterbau", einer Meta-Analyse aus 287 Studien, an denen mehr als 200 000 Menschen mit einer entsprechenden Vorerkrankung beteiligt waren.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Madaus will OTC-Segment verstärken
KÖLN (im). Das in Köln ansässige Unternehmen Madaus setzt bei seinen Phytopharmaka zunehmend auf den OTC-Bereich und erwartet deutliche Wachstumsraten. In Deutschland werden die Apotheken wegen der Beratungstätigkeit der Pharmazeuten als wichtige Vertriebskanäle angesehen. Der neue Vorstandsvorsitzende Chris P. Thomas erläuterte am 11. April vor Journalisten in Köln die Neuausrichtung des Unternehmens.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Zigaretten zum Lutschen und Trinken
Nicotinkaugummi, -pflaster und -nasenspray sind bei uns als Ersatzmittel im Rahmen der Raucherentwöhnung zugelassen. Im Internet findet man daneben jedoch noch weitere Nicotinersatzmittel: Nicotinhaltiges Wasser und Lippenbalsam oder mit Nicotin versetzte Lutscher sind dort die neuesten Trends.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Studienplatzvergabe: Hochschulen können mehr Studenten selbst auswählen
DORTMUND (zvs/daz). Zum Wintersemester 2002/03 werden sich die Kriterien, nach denen die Studienplätze in den bundesweiten Numerus-clausus-Studiengängen vergeben werden, erneut ändern. Die Quote, in der die Universitäten eigene Kriterien für die Auswahl ihrer künftigen Studenten einbringen können, steigt von 20 auf 24 Prozent. Gleichzeitig verringert sich der Anteil der über die Abiturdurchschnittsnote zu vergebenden Plätze von 55 auf 51 Prozent. Die Wartezeitquote bleibt unverändert bei 25 Prozent. Mit dieser Änderung setzt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund eine Empfehlung der Kultusministerkonferenz um.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
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