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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
P. JungmayrNeue Entwicklungen in der Onkologie &ndas
Premiere in Ravensburg: Zum ersten Mal fand am 20./21. September 2002 in Ravensburg der NZW-Süd statt, das süddeutsche Pendant zum schon traditionellen Norddeutschen Zytostatika Workshop (NZW) in Hamburg. Die Schwerpunkte der rund 15 wissenschaftlichen Vorträge lagen auf dem Kolon-, Mamma- und Bronchialkarzinom sowie auf Supportivmaßnahmen und Dienstleistungen der Apotheke. Dabei wurden wichtige Ergebnisse des diesjährigen Meetings der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. Eine Industrieausstellung und eine Podiumsdiskussion über den Versandhandel mit Arzneimitteln rundeten den Kongress, den rund 220 Teilnehmer besuchten, ab.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
H. Blasius, C. BruhnEin Kongress der Superlative (Be
Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft fand nach 1996 wieder einmal in Berlin statt. Mit fünf Plenarvorträgen, 96 Kurzvorträgen, 291 Posterpräsentationen, 58 Vorträgen im Rahmen von neun Vorsymposien sowie dem gemeinsam mit der Apothekerkammer Berlin veranstalteten Tag der Offizinpharmazie bot der Kongress eine Ų wie es der Tagungspräsident Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Walter Schunack formulierte Ų herausragende Leistungsschau der Pharmazie in Deutschland. Nachfolgend berichten wir über die Eröffnung, die Plenarvorträge, den Rechenschaftsbericht des Präsidenten, die Ehrungen und Preise sowie über den Tag der Offizinpharmazie.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Hypotonie: Subjektive Beschwerden und potenzielle Spätfolgen nicht vernachläss
Ein zu niedriger Blutdruck wird häufig bagatellisiert Ų oft wegen des scheinbar fehlenden Risikopotenzials für spätere Erkrankungen, zumindest im Vergleich zur Hypertonie. Denn das Hauptaugenmerk wird auf den zu hohen Blutdruck gerichtet, der zwar ein großes Risiko bedeutet, jedoch häufig nicht mit subjektiven Beschwerden einhergeht. Im Gegensatz dazu haben Menschen mit niedrigem Blutdruck oft einen echten Leidensdruck und sind in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wie aus einer Pressemitteilung von Boehringer Ingelheim hervorgeht.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
HIV-Infektion: Neue Darreichungsformen vereinfachen die Therapie
Die Efavirenz-Produktpalette für die antiretrovirale Therapie der HIV-Infektion wird um zwei neue Darreichungsformen erweitert, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte. Neu eingeführt werden die Sustiva® 600 mg Filmtablette für die einmal tägliche Gabe sowie Sustiva® 30 mg/ml Lösung für Kinder ab drei Jahren und Erwachsene mit Schluckbeschwerden.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Endothelin-Rezeptor-Antagonist: Tezosentan bei akuter Herzinsuffizienz
Actelion gab jetzt erste positive Ergebnisse einer Dosisoptimierungsstudie für den intravenösen dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Tezosentan (vorgesehener Handelsname Veletri®) bekannt, die an Patienten mit akuter Herzinsuffizienz durchgeführt wurde.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Arthrosetherapie: Komplex-Homöopathikum bei Arthrose wirksam
In der Arthrose-Therapie kommen vorwiegend Corticosteroide, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und COX-2-Hemmer zum Einsatz, um Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen. Wie die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH mitteilte, steht seit kurzem ein homöopathisches Kombinationspräparat (Zeel® comp. N) zur Verfügung, das in seiner Wirkung den NSAR und COX-2-Hemmern vergleichbar sein soll, ohne die bei diesen Arzneimitteln auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen zu besitzen.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Individualisierte Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes: Wenn schon spritzen, dann
Welche Form von Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes die beste ist, richtet sich nach der individuellen Stoffwechsellage des Patienten, seinen Begleiterkrankungen, seinem Lebensstil, aber auch seiner persönlicher Motivation und Schulung.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Antibiotische Therapie von Atemwegsinfekten: Ketolide mit passgenauem Wirkungssp
Atemwegsinfekte sind der häufigste Grund für die Verordnung eines Antibiotikums. Dass sich hier die Resistenzsituation verschärft, liegt auf der Hand. Mit Ketoliden lassen sich zusätzlich zu Erythromycin-empfindlichen Keimen auch Pneumokokken erfassen, die gegen Makrolide resistent sind. Das erste Ketolid, Telithromycin (Ketek®), ist nun seit etwa einem Jahr auf dem Markt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt: Wirtschaftstage zwischen Hoffen und Bange
HALLE (tmb). Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt veranstaltete am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen seine 7. Wirtschaftstage. Die Inhalte der Vorträge und die Stimmung der Teilnehmer schwankten immer wieder zwischen Entsetzen über die wahrscheinlich vernichtenden Folgen eines möglichen Vorschaltgesetzes und dem Engagement für neue Versorgungsformen. Speziell die Apotheken in Sachsen-Anhalt bringen durch ihr Diabetes-Modell-Projekt gute Voraussetzungen für das Disease Management mit.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Steigende Kassenbeiträge: Sparpaket wird Kassendefizit nicht ausgleichen
BERLIN (ks). Die rot-grünen Pläne zur Reform des Arbeitsmarkts werden die finanziell angeschlagenen gesetzlichen Krankenkassen weiter belasten. Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt fürs Jahresende prognostizierte Defizit von 1,5 Mrd. Euro wird voraussichtlich deutlich überschritten werden. Die Schätzungen gehen bislang weit auseinander: Verschiedene Experten rechnen mit einem Minus zwischen 1,7 und knapp 3 Mrd. Euro.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Rezepturen auf dem Vormarsch: Der Trend geht zur „Selbstgedrehten“
MÜNCHEN (lub). Steigende Allergieraten und notwendige Spezialdosierungen veranlassen die Ärzte zu immer mehr Rezepturen. Das heißt: die "Handwerkskunst" der Apotheker ist gefragter denn je Ų allein in Bayern werden jeden Tag rund 17 000 Arzneimittel für individuelle Bedürfnisse hergestellt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Arzneimittelausgaben: Ärzte werfen der Industrie Preistreiberei vor
BERLIN (ks). "Die Preis- und Produktpolitik der Pharmaunternehmen macht es uns unmöglich, unsere Einsparziele bei den Arzneimittelausgaben zu erreichen", erklärte Manfred Richter-Reichhelm, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), am 15. Oktober in Berlin. Auch der AOK-Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Ahrens übte in der vergangenen Woche Kritik an den Marketingstrategien der Industrie.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Arbeitsstress verdoppelt das Infarktrisiko
Menschen, die einen stressigen Job haben, erkranken doppelt so oft an Herzproblemen wie Menschen, die es beruflich eher geruhsam angehen lassen. Eine 28 Jahre dauernde Untersuchung an 800 Angestellten in einem finnischen Metall-Unternehmen hat das bestätigt. Die Ergebnisse der großangelegten Studie sind im British Medical Journal veröffentlicht.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Service in Deutschland: Apotheken auf Platz 1
ALLENSBACH (diz). Bei einem Urteil der Bevölkerung über Dienstleistung liegen die Apotheken laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie, Allensbach, auf Platz 1. Die Aussage "Hier ist der Service gut" ordneten 78 Prozent der deutschen Bevölkerung den Apotheken zu. Das Schlusslicht der Bewertung bilden Gemeinde- und Stadtverwaltung, Telekom und Deutsche Bahn.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Vorschaltgesetz: Existenzielle Sorgen und ein Funken Hoffnung
HALLE (tmb). Über das geplante Vorschaltgesetz zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen sind viele Gerüchte im Umlauf. In dieser Situation boten die 7. Wirtschaftstage des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt eine gute Gelegenheit, die Fakten zusammenzutragen und ihre Folgen zu bewerten. Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA, bot eine gleichermaßen sachliche wie erschreckende Analyse, hatte aber auch eine kleine Hoffnung parat. Denn die Inhalte des Vorschaltgesetzes stehen noch keineswegs fest. Der Vortrag über die Perspektiven und Tendenzen für die Arzneimittelversorgung nach der Bundestagswahl war damit inhaltlicher Höhepunkt der Wirtschaftstage, die am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen stattfanden.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Therapieoptimierung: Kompetenznetz Demenzen
BERLIN (sw). Schätzungsweise 1 Million Deutsche leiden an einer Demenz mit Gedächtnis- und Orientierungsdefiziten, die schließlich meist zu starker Pflegebedürftigkeit führen. Häufig wird die Krankheit zu spät erkannt, und nur wenige Patienten werden mit modernen Antidementiva behandelt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen können. Zur Verbesserung der Situation wurde das Kompetenznetz Demenzen gegründet, das auf einer Pressekonferenz am 30. September in Berlin vorgestellt wurde.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Psychopharmaka: Hellwach trotz „Beruhigungsmittel“
Wenn es nach einem Team von Wissenschaftlern in San Francisco geht, ist es in Zukunft möglich, Angstzustände zu bekämpfen, ohne dafür Müdigkeit in Kauf nehmen zu müssen. Nach Inaktivierung des Enzyms PKCe sollen körpereigene Botenstoffe in der Lage sein, selbstständig Panikattacken zu besiegen.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
WHO ruft zur Tabak-Preissteigerung auf
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft alle Regierungen weltweit zur signifikanten Steigerung der Zigaretten- und Tabakpreise auf. Die Preise sollen inflationsbereinigt um mindestens fünf Prozent angehoben werden. Der Aufruf zur Preissteigerung erfolgte im Zuge eines WHO-Gipfels in Genf, an dem 192 Mitgliedstaaten der WHO teilnahmen. Zur Diskussion steht das erste internationale Abkommen zur TabakkontrolleShow more20.10.2002, 15:45 Uhr
Viagra hilft nicht nur dem Mann, sondern auch dem Seepferdchen
Der Viagra-Boom hat vermutlich zu einem erfreulichen, wenn auch bislang wenig beachteten Nebeneffekt geführt: Die hohe Nachfrage nach der Sexpille hat den Verkauf "potenzsteigernder" Körperteile von Tieren gedrosselt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Eröffnung Expopharm: „Aut idem nachbessern“
Berlin (im). Eine negative Zwischenbilanz zu aut idem hat der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands Hermann S. Keller bei der Eröffnung der Expopharm am 10. Oktober in Berlin gezogen. Weder sei die erhoffte Verringerung der Lieferdefekte noch eine stärkere Nutzung der pharmazeutischen Kompetenz gelungen.Show more14.10.2002, 15:40 Uhr
Deutscher Apothekertag 2002: Positionsbestimmung und erneutes Angebot bekannter
Berlin (ri.) Hans-Günter Friese, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), bot der Politik Ų gleichgültig, wie sich das künftige Kabinett zusammensetzt Ų anlässlich der Pressekonferenz einen Tag vor Beginn des Deutschen Apothekertages am 10. Oktober 2002 die Zusammenarbeit an. Dabei wiederholte er konkrete Konzepte. Doch zunächst versuchte Friese gegenüber den anwesenden Journalisten einige Vorurteile zu widerlegen, die penetrant in den Medien zirkulieren.Show more14.10.2002, 15:40 Uhr
Politiker-Grußworte: SPD prüft alle Folterinstrumente
Berlin (im). Im Bundesgesundheitsministerium werden für den Arzneimittelbereich die Preisbindung, Vertriebswege, Rabatte der Apotheken und die Arzneimittelpreisverordnung auf den Prüfstand gestellt. Diese weitreichenden Überlegungen äußerte die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Schaich-Walch (SPD) auf der Eröffnung des Deutschen Apothekertags am 10. Oktober in Berlin.Show more14.10.2002, 15:40 Uhr
Marktforscher: Aut idem - gespart wurde durch Preisabsenkungen
Bonn (im). Einsparungen durch aut idem werden nicht durch die Substitution der Apotheker sondern vielmehr durch die Preissenkungen der Unternehmen erzielt. Das hat die jüngste Auswertung der Verordnungsdaten von Januar bis Juli 2002 des Instituts für medizinische Statistik (IMS) ergeben, die am 8. Oktober vor Journalisten in Bonn vorgestellt wurde. Show more14.10.2002, 15:40 Uhr
BAH: Festbetrag und aut idem - beides geht nicht
Bonn (im). Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) erneuerte am 8. Oktober in Bonn seine Kritik, dass mit den Festbeträgen und der geänderten aut-idem-Regelung zwei Maßnahmen völlig unkoordiniert nebeneinander wirkten und dabei den Arzneimittelmarkt überproportional träfen. Aut idem wirke quasi wie die Festbeträge, da sie den Erstattungspreis der Kassen festschreibe, beide Maßnahmen hätten daher die gleiche Zielrichtung, sagte Dr. Hermann Kortland, Referent für Wirtschaft und Internationales beim BAH. Show more14.10.2002, 15:40 Uhr
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