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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Institut Danone für Ernährung: Forschungsprojekt zu Adipositas bei Kindern
Der Name "Danone" lässt einen unweigerlich an Joghurt in allerlei Variationen denken. Darüber hinaus beweißt die Danone Deutschland GmbH mit der Gründung des unabhängigen Instituts Danone für Ernährung e. V. (IDE) jedoch ein Interesse für Ernährungsforschung, das weit über bloßen Genuss hinausgeht. In München wurden am 26. November 2002 anlässlich des zehnjährigen Bestehens des IDE dessen Ziele, Projekte und Erfolge gewürdigt. Derzeit läuft z. B.: unter Beteiligung des IDE eine multizentrische Studie, in der untersucht wird, ob die Proteinzufuhr im Säuglingsalter eine Langzeitwirkung auf das spätere Adipositasrisiko ausübt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Osteoporose: Bisphosphonate bei Glucocorticoidinduzierter Osteoporose
Bisphosphonate kommen auch zur Anwendung, wenn eine Osteoporose durch eine Langzeit-Glucocorticoidtherapie ausgelöst wurde oder dies zu befürchten ist. In bisherigen Studien gelang es insbesondere mit dem Vertreter Risedronat das Risiko vertebraler Frakturen im Rahmen einer Glucocorticoid-induzierten Osteoporose signifikant zu senken.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Morbus Gaucher Typ 1: Enzymsubstitution „repariert“ genetischen Defekt
Der Morbus Gaucher ist zwar die häufigste lysosomale Speicherkrankheit. Insgesamt betrachtet gehört er allerdings zu den äußerst seltenen Krankheiten. In Deutschland gibt es schätzungsweise 2000 bis 4000 Personen, die an Morbus Gaucher leiden. Gerade einmal 2552 Patienten aus 43 Ländern sind im Morbus-Gaucher-Register aufgenommen, aus dem deutschsprachigen Raum sind es rund 250. Meist werden solche Krankheiten von der Forschung vernachlässigt, weil sie wenig lukrativ sind. Nicht so in diesem Fall: Hier steht seit etwa zehn Jahren eine äußerst effektive, aber auch kostenintensive Behandlung zur Verfügung.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Notfallkontrazeptivum Levonorgestrel: DPV für „kontrollierte Freigabe“
(dpv/daz). Momentan steht die Freigabe des Notfallkontrazeptivums Levonorgestrel 750 (in Deutschland im Handel unter dem Spezialitätennamen Duofem 750) zur Diskussion. Der Vorstand des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes (DPV) hat sich mit dieser Problematik ausführlich auseinandergesetzt, da es sich hier um ein Medikament handelt, das sowohl ausschließlich von Frauen angewandt wird als auch diese in ihren ureigensten Interessen betrifft. Der DPV bittet daher um nachfolgende Veröffentlichung.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Schmerztherapie: Fixkombination von Tramadol plus Paracetamol zur effektiven Sch
Durch die Kombination von Analgetika mit unterschiedlichem Ansatzpunkt lässt sich die Schmerztherapie optimieren. Die fixe Kombination von Tramadol und Paracetamol bietet dabei synergistische Effekte. Sie bedingt bei gleicher analgetischer Wirksamkeit weniger Nebenwirkungen als bei der Behandlung mit den Monosubstanzen. Die Fixkombination (Zadiar®) ist zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen indiziert und soll nach Angaben der Grünenthal GmbH im Frühjahr 2003 auf den Markt kommen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Kassenärzte: „Dienst nach Vorschrift“
BERLIN (ks). Die Kassenärzte machten der Ministerin in den vergangenen Tagen zu schaffen. Einen "Dienst nach Vorschrift" hatten sie am 5. Dezember angekündigt. Zwei Tage später rief der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Manfred Richter-Reichhelm, auf einer Mitgliederversammlung die Kassenärzte auf, nur noch Leistungen zu erbringen, die das Budget erlaubt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Pharmazeutinnen-Verband: DPV: „Politikerin vernichtet Frauenarbeitsplätze“
STUTTGART (dpv/daz). Der Deutsche Pharmazeutinnen Verband (DPV) kritisiert das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) von Ulla Schmidt scharf. Vor allem Frauen, die sich heute noch für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzen, werden dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren, heißt es in einer Presseinformation des Pharmazeutinnen-Verbands. Dies stimme absolut nicht mit den Aussagen im Koalitionsvertrag überein, wonach selbstständige als auch angestellte Frauen in der Arbeitswelt gefördert und nicht benachteiligt werden sollen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
VFA-Prognose 2003: Forschende Arzneimittelhersteller erwarten Arbeitsplatzabbau
BERLIN (ks). Noch nie waren die Erwartungen der forschenden Arzneimittelhersteller für ein neues Jahr so negativ: Über 80 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) planen 2003 einen Abbau von Arbeitsplätzen Ų lediglich sieben Prozent sehen die Möglichkeit, Arbeitsplätze neu zu schaffen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Senkung der Cholesterinwerte: BfArM warnt vor Red Rice-Produkten
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor dem Verzehr von Red Rice-Produkten, die im Internet und in verschiedenen Ländern als Nahrungsergänzungsmittel zur Senkung des Cholesterins vertrieben werden. Der Vertrieb von Produkten, die Red Rice enthalten, stellt in Deutschland einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz dar.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Eindringlicher Appell an den Kanzler
FRANKFURT/MAIN. In einem ganzseitigen Zeitungsinserat, das vor kurzem in Tageszeitungen veröffentlicht wurde, wendet sich die Pharmagroßhandlung Anzag, Frankfurt/Main, in der Form eines offenen Briefes an Gerhard Schröder. Der Großhändler appelliert an den Bundeskanzler, die handwerklichen Fehler im jetzigen Entwurf des Beitragssatzsicherungsgesetzes zu beheben. Denn: "Wenn der Gesetzentwurf Wirklichkeit wird, werden Großhandel und Apotheken wirtschaftlich vernichtet." Hier der Wortlaut des Briefes:Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Kassenrabatte ab 1. Januar 2003: Pharmagroßhandel stellt Abrechnungskonzept vor
BERLIN (ks/phagro). Nachdem das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) den Vermittlungsausschuss passiert hat, wird es aller Voraussicht nach zum 1. Januar 2003 in Kraft treten. Das ist auch der Beginn des Abschlagsverfahrens, das Zwangsrabatte von Apotheken, pharmazeutischen Großhändlern und Arzneimittelherstellern zugunsten der gesetzlichen Krankenversicherung einfordert. Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) hat nunmehr ein Konzept zur Abwicklung des Industrieabschlages vorgestellt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Apotheker kündigen Verfassungsbeschwerde an
BERLIN (abda/diz). Der Deutsche Apothekerverband (DAV) wird seine Mitglieder bei Verfassungsbeschwerden gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) unterstützen. Dies kündigte Hermann Stefan Keller, der Vorsitzende des DAV, am 6. Dezember in Berlin an.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Hilfe für den Regenwald: Mikroskope und anderes gesucht
Der Deutsche Apotheker Verlag unterstützt ein Projekt der internationalen Umweltstiftung Euronatur sowie der Universität Hohenheim zur Wiederbepflanzung früher abgeholzter Regenwaldflächen auf der Philippineninsel Leyte. Dort geht es darum, schwerste Erosionsschäden Ų die in den vergangenen Jahren viele tausend Todesopfer gefordert haben Ų zu verhindern.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Erythropoetin: Verbesserte Chancen für Schlaganfallpatienten
Die Auflösung des Blutgerinnsels, die Lyse, ist heute die Standardtherapie bei einem Schlaganfall. Allerdings ist sie häufig mit Komplikationen verbunden und eignet sich nicht für jeden Patienten. Verbessert werden könnten die Chancen für Schlaganfallpatienten möglicherweise durch zusätzliche Gabe von Erythropoetin. Dies berichteten Wissenschaftler um Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin vor kurzem auf einem Symposium.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Streit um TK-Selbstbehalt-Tarif: Neue Ideen in der GKV unerwünscht?
BERLIN (ks). Der vergangene Woche bekannt gewordene Vorstoß der Techniker Krankenkasse (TK), einen Selbstbehalt-Tarif einzuführen, erntet von vielen Seiten Zuspruch Ų aber auch viel Ablehnung. Während die gesundheitspolitischen Sprecher von Union, FDP und Grünen das Modellvorhaben grundsätzlich begrüßen, hält Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wenig von der Idee: "Wir werden ganz genau gucken, wie wir das rückgängig machen können", sagte die Ministerin am 7. Dezember in Berlin. Die TK will ihr Projekt dennoch zum 1. Januar starten Ų eine notfalls gerichtliche Auseinandersetzung scheut die Kasse nicht.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Europäischer Gerichtshof verhandelt über deutsches Versandhandelsverbot
LUXEMBURG/BERLIN (bmgs/ks). Am 10. Dezember fand vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg die mündliche Verhandlung im Rechtstreit um das deutsche Versandhandelsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel statt. Die Regierung legte dabei die Gründe für das in Deutschland bestehende Versandhandelsverbot dar. Zugleich wies sie aber auch darauf hin, dass sie angesichts der neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie die Wirtschaftlichkeit und Verbraucherfreundlichkeit stärken und den Versandhandel mit Arzneimitteln liberalisieren will.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Europaweite Zulassung: Caspofungin bei invasiver Candidiasis
Das neuartige Antimykotikum Caspofungin MSD, das bereits zur Behandlung invasiver Aspergillosen zugelassen ist, ist nach einer Mitteilung von MSD eine Therapiealternative bei invasiven Candida-Infektionen. Das europäische Committee for Proprietary Medicinal Products (CPMP) hat jetzt den Antrag von MSD auf eine Ausweitung der Zulassung für die Therapie der invasiven Candidiasis bei nicht-neutropenischen erwachsenen Patienten positiv beurteilt. Die europaweite Zulassung wird im ersten Halbjahr 2003 erwartet.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
parmapharm: Auch in Zukunft nicht mutlos
(tmb). Die aktuelle gesundheitspolitische Diskussion zwingt die Apothekerschaft zu klaren Stellungnahmen und fordert tragfähige Zukunftskonzepte. Auch der Sprecher der parmapharm, Wolf-Peter Krause, Löwen-Apotheke Preetz, ging mit einer Erklärung unter dem Motto "Mutlosigkeit führen wir nicht im Sortiment" auf die Herausforderungen ein.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
DPhG: Erhebliche Mängel bei der Positivliste
Nachfolgend eine Stellungnahme der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zur Wiedervorlage der Positivliste im Rahmen des Referentenentwurfs zum Gesetz über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung:Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
TK-Gesundheitsreport: Arzneimittelverbrauch unabhängig vom Krankenstand
BERLIN (ks). Unterschiedliche Berufsgruppen weisen häufig auch unterschiedliche Krankenstände auf. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass z. B. Bauarbeiter oder Gärtner häufiger wegen Rückenproblemen arbeitsunfähig sind als etwa Beschäftigte in der IT-Branche. Interessant ist allerdings, dass ein hoher Arzneimittelverbrauch offenbar vom ausgeübten Beruf unabhängig ist. Über die Branchen hinweg stehen bei Männern Blutdruck senkende Medikamente, bei Frauen Hormonpräparate auf Platz eins der am häufigsten verordneten Arzneimittel. Dies ist eine der zentralen Feststellungen des neuen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK), der am 4. Dezember in Berlin vorgestellt wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Freizeitkrankheit: Schuld ist die Arbeit
Wer sich häufig am Wochenende oder im Urlaub krank fühlt, den macht vielleicht die Arbeit krank. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der niederländischen Universität Tilburg, die das Bild der so genannten "Freizeitkrankheit" vor kurzem in der Fachzeitschrift "Psychotherapy and Psychosomatics" näher erläuterten.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Wegweisende Kanzlerrede (Glosse)
Wie erst jetzt bekannt wurde, knallten nach der Regierungserklärung des Bundeskanzlers vom 4. Dezember 2002 in vielen deutschen Apotheken die Sektkorken. Anlass war die richtungweisende Passage in der Kanzlerrede, wonach die Apotheken künftig den gleichen Wettbewerbsbedingungen wie Drogerien unterworfen sein sollen. Während nach außen noch die letzten Abwehrschlachten gegen die angeblich existenzvernichtenden Rabattregelungen im geplanten Beitragssatzsicherungsgesetz geführt werden, frohlocken Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker bereits heimlich.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
LY83583 lässt Zellen alt aussehen
Zellen, deren genetische Information beschädigt ist, zerstören sich entweder durch den programmierten Zelltod (Apoptose) selbst oder sie stellen durch vorzeitige Alterung (Seneszenz) ihre Zellteilungsaktivitäten ein. Der Prozess der Seneszenz lässt sich auch künstlich auslösen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie präsentierten vor kurzem eine Substanz, die Krebszellen ganz schön "alt aussehen" lässt. Die vorläufig LY83583 genannte Verbindung könnte als Prototyp für eine neue Gruppe von Krebstherapeutika dienen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Statt Oma noch mal Mutter werden?
Es gibt keine medizinischen Gründe dafür, dass Frauen nach dem Eintritt der Menopause nicht schwanger werden könnten. Mithilfe von gespendeten Eizellen können auch Frauen nach den Wechseljahren noch Babys bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Southern California, die vor kurzem im "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: Atomoxetin bald als Alternativ
Der Wirkstoff Atomoxetin ist ein hochselektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen mit und ohne Hyperaktivität (ADS/ADHS), der in zulassungsrelevanten klinischen Studien eine umfassende Wirkung auf die ADHS-Symptomatik zeigte. Wie aus einer Pressemitteilung der Lilly Deutschland GmbH hervor geht, hat Atomoxetin (Strattera ™ ) in den USA von der Food and Drug Administration die Zulassung zur Behandlung von ADS/ADHS erhalten. Atomoxetin wird in Kapselform ab Januar 2003 in den USA zur Verfügung stehen. In Europa wird die Zulassung in etwa zwei Jahren erwartet.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
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