ALTDATEN_DAZ/AZ

BSSichG trifft auch DocMorris: DocMorris gibt keine Rabatte mehr...

(diz). Die niederländische Versandapotheke DocMorris sieht sich unter den Bedingungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) außerstande, den Krankenkassen weiterhin einen Rabatt einzuräumen. Statt dessen wolle man eine Art Rückvergütung gewähren. Frühestens Ende März könne man die Höhe der Rückvergütung festlegen. Beibehalten werden soll allerdings der Verzicht auf die Patientenzuzahlung.
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27.01.2003, 16:49 Uhr

Importabgabe erschwert: Hohe Defektrate

Bonn (im). Die seit Januar geltende höhere Importquote von sieben Prozent wird in diesem Jahr zum Teil schwerer zu erreichen sein als die niedrigere Quote von 2002. Als Grund dafür gaben Landesapothekerverbände (LAV) nicht mangelnde Bereitschaft der KollegInnen zur Importabgabe an, sondern die sich verschlechternde Lieferfähigkeit von Importeuren.
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27.01.2003, 16:49 Uhr

BSSichG: Bundesverfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen Zwangsrabatte ab

(ks). Die im Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) geregelten Staffelrabatte für Apotheken und der dreiprozentige Großhändlerrabatt werden vorerst Bestand haben: Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat die Eilanträge von vier Apothekern und dem Pharma-Großhandelsunternehmen GEHE auf Erlass einstweiliger Anordnungen gegen das In-Kraft-Treten des Gesetzes mit Beschlüssen vom 15. Januar 2003 abgelehnt. Auch ein Antrag der Zahntechniker, der sich gegen die Absenkung der Höchstpreise für abrechnungsfähige zahntechnische Leistungen um fünf Prozent wandte, hatte keinen Erfolg. Dies wurde am 22. Januar bekannt gegeben.
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27.01.2003, 16:49 Uhr

Geschäftsordnung der Apothekerkammer

Geschäftsordnung der Apothekerkammer des Saarlandes
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Saarland: Hauptsatzung der Apothekerkammer

Hauptsatzung der Apothekerkammer des Saarlandes
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Bundessozialgericht: Finanzausgleich in der GKV rechtmäßig

KASSEL (ks). Der Risikostrukturausgleich (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verstößt weder gegen das Grundgesetz noch gegen europäisches Recht. Das hat am 24. Januar das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden. Trotz einer schwierigen Einführungsphase habe der RSA sein Ziel im Wesentlichen erreicht. Das Gericht regte jedoch auch Verbesserungen an, um die Akzeptanz des RSA zu fördern. Bundessozialministerin Ulla Schmidt und der AOK-Bundesverband begrüßten das Urteil.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Protestveranstaltung in Bayern: Der Großhandelsabschlag kann von den Apotheken

MÜNCHEN (hvj). Durch die von der Regierungskoalition geplante Liberalisierung der Arzneimittelversorgung könnte sich die deutsche Apothekenlandschaft in einem bisher nie da gewesenen Ausmaß verändern, so der Tenor von Präsident Johannes Metzger und dem 1. Vorsitzenden Gerhard Reichert auf einer Großveranstaltung der Bayerischen Landesapothekerkammer und des Bayerischen Apotheker Verbands (BAV) am 23. Januar 2003 in München. Das seit dem 1. 1. 2003 geltende Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) sei nur der Anfang. Unter Verfassungsrichtern und Politikern herrsche zur Zeit die Ansicht, dass auch mit zwei Dritteln der bestehenden Apotheken ordnungsgemäße und flächendeckende Arzneimittelversorgung gesichert sei. Seitens der Standesvertretungen habe man zwar alles versucht, doch sei die deutsche Apothekerschaft, so Gerhard Reichert, ein Opfer einer neuen "Parteiendiktatur" und deren Fraktionszwang geworden.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Hessen: Zulassung von Weiterbildungsstätten

Gemäß § 31 Abs. 3 i. V. m. § 47 Abs. 3 Heilberufsgesetz vom 10. November 1954, i. d. F. vom 19. Mai 1995 sind durch die Landesapothekerkammer Hessen folgende öffentliche Apotheken als Weiterbildungsstätten im Sinne des § 30 Abs. 1 des Heilberufsgesetzes zugelassen worden:
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Beitragssatzsicherungsgesetz: Eilantrag abgelehnt

Der Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA) hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Eilantrag gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz abzulehnen, mit großer Sorge zur Kenntnis genommen.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Dienst nach Vorschrift: Ärzte starten Protestaktionen gegen rot-grüne Reformpo

BERLIN (ks). Der Unmut der im Gesundheitswesen Beschäftigten ist groß. Jetzt haben die niedergelassenen Ärzte ihre bereits im vergangenen Jahr angekündigten Protestaktionen gegen die Reformpläne der Bundesgesundheitsministerin gestartet. Vielerorts haben sie mit einem "Dienst nach Vorschrift" begonnen, der teilweise mit Praxisschließungen einhergeht.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Pharmagroßhandel ANZAG AG: Großer Erfolg in schwieriger Zeit

FRANKFURT/MAIN (aal). Nach dem "erfolgreichsten Geschäftsjahr in der Geschichte der Pharmagroßhandlung ANZAG" konnten im jetzt abgelaufenen Berichtszeitraum 2001/2002 die Zahlen des letzten Jahres erneut übertroffen werden. Nicht zuletzt, da sich die ANZAG in den vergangenen drei Jahren nach eigenen Angaben zum effizientesten Pharmagroßhändler in Deutschland gewandelt hat. Auf der Bilanzpressekonferenz am 23. Januar in Frankfurt wurden die Strategie und das Umfeld ausführlich beleuchtet.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Nordrhein-Westfalen: Versorgungswerk der Apothekerkammer Nordrhein

Änderung der Satzung des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Nordrhein vom 7. Juni 1995, zuletzt geändert durch Beschluss vom 19. Juni 2002
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26.01.2003, 16:55 Uhr

BSSichG – Fragen an die Bundesregierung: Werden Großhandelsabschläge an

(diz). Geht die Bundesregierung davon aus, dass die durch das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) eingeführten Großhandelsabschläge an die Apotheken weitergereicht werden oder nicht? Unlängst wurde ein Konzeptpapier aus dem Gesundheitsministerium bekannt (siehe unser Editorial in DAZ Nr. 4, S. 3), dem man entnehmen kann, dass sich die Bundesregierung dieser Tatsache von Anfang an bewusst war, während die Abgeordneten im Land über diese zusätzliche Belastung für Apotheken nicht informiert sind. Schriftliche Anfragen von Abgeordneten an die Bundesregierung sollen jetzt Licht in die widersprüchlichen Aussagen aus des Bundesgesundheitsministerium bringen.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Wirbelsäulenversteifung: Resorbierbares Wirbelsäulenimplantat zugelassen

MacroPore Biosurgery Inc. hat die europäische CE-Zulassung für einen resorbierbaren Wirbelsäulenkäfig (Hydrosorb Telamon®) erhalten. Diese Implantate werden zur Stabilisierung der Wirbelsäule sowie zur Unterstützung der Heilung bei komplizierten Knochenbrüchen verwendet, wie MacroPore mitteilte.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

BPI kündigt massiven Widerstand gegen Positivliste an

BERLIN (ks). Mit der Positivliste will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mehr Qualität und mehr Wirtschaftlichkeit in die Arzneimittelversorgung einkehren lassen. Die Gegner der Liste haben jedoch ganz andere Erwartungen an das Regelungswerk: So fürchtet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Umsatzeinbußen von durchschnittlich 25% bei seinen Mitgliedsunternehmen Ų und damit den Verlust von bis zu 15 000 Arbeitsplätzen. Zudem werde die Positivliste die Versorgungsqualität verschlechtern und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhebliche Mehrkosten bescheren.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

EDV-Umfrage (Teil 2): Apotheken-EDV – besser als ihr Ruf

Im zweiten Teil der Ergebnisdarstellung unserer EDV-Umfrage vom September 2002 gehen wir auf die detaillierte Bewertung der Bereiche EDV-Anbieter, Hardware, Software, Technischer Service, Software-Beratung und Hotline ein. Außerdem stellen wir abschließend einen Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern aus den 556 ausgewerteten Fragebögen an. Den ersten Teil der Umfrage finden Sie in DAZ Nr. 3/2003, S. 66 f.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Hepatitis-A-Impfung: Wirksamkeit des Hepatitis-A-Impfstoffs nachgewiesen

Die Bestimmung des Anti-HAV-Antikörperstatus bei VAQTA®-Impflingen deckte keine Wirksamkeitseinschränkung des verwendeten Impfstoffs auf, wie Aventis Pasteur MSD mitteilte. In einer großen retrospektiven Immunogenitätsstudie zur Hepatitis-A-Impfung konnte gezeigt werden, dass der verminderte Antigengehalt in einigen Dosen von VAQTA® und VAQTA® K pro infantibus in Fertigspritzen keine klinischen Auswirkungen hatte. VAQTA® ist ab sofort wieder verfügbar.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Mohn in der bildenden Kunst – Eine Pflanze zwischen Traum und Tod

Von Peter Schmersahl

Mohn war und ist eine Pflanze voller Geheimnis und Symbolik. Die besondere Schönheit der Mohnblüte, verbunden mit ihrer auffallend raschen Vergänglichkeit, haben Dichter und Maler und sogar Musiker inspiriert, sich mit dieser Pflanze zu beschäftigen. Darüber hinaus besitzt das aus den Mohnkapseln gewonnene Opium nicht nur aus pharmazeutischer und medizinischer Sicht eine außergewöhnliche Faszination, sondern es ist auch von großer kulturgeschichtlicher Bedeutung. Im Folgenden wird dargestellt, wie sich die Anwendung und der Missbrauch von Mohn und Opium in der bildenden Kunst widerspiegeln. Mohn begegnet uns hier als Symbol für z. B. Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung.


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26.01.2003, 16:55 Uhr

Gesundheitsreform: Ulla Schmidt wartet Landtagswahlen ab

BERLIN (ks). In der vergangenen Woche wurden kaum neue Ideen zur Gesundheitsreform 2003 diskutiert. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wartet die Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen ab. Bis dahin streut sie gelegentlich bereits bekannte Vorhaben aus. Den Vorschlag, durch Risikosportarten verursachte Unfälle aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszugliedern, hat Schmidt jedoch neu in ihren Ideenkatalog aufgenommen. Die Rürup-Kommission nahm unterdessen ihre Arbeit auf und stellte klar, dass sie sich hierbei keine Denkverbote auferlegen lasse. So sei auch die Einführung von Kopfprämien weiter im Rennen, obwohl der Kanzler diesen eine deutliche Absage erteilt hat.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Aut-idem-Regelung: Durch Preisabsenkungen mehr Einsparungen als erwartet

BONN (im). Durch die Aut-idem-Regelung sparen die gesetzlichen Krankenkassen zwar mehr als die Bundesgesundheitsministerin prognostizierte. Die Apotheker können daraus aber vermutlich keinen Kompetenzgewinn ziehen. Grund: Da die meisten Präparate bereits im unteren Preisdrittel liegen, dürfen Pharmazeuten de jure nicht austauschen.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

Therapie von Depressionen und Angst: Escitalopram lässt die Sonne schneller wie

Niedergeschlagenheit, Angst, innere Lähmung, Freud- und Hoffnungslosigkeit Ų unter diesen Symptomen leiden in Deutschland fast 20 Prozent der Erwachsenen. Depressionen und Angsterkrankungen gehören damit zu den häufigen und volkswirtschaftlich bedeutenden Krankheiten. Einen festen Platz in der Therapie von Depression und Angst haben Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). In Kürze soll diese Substanzgruppe nun ein neues "Mitglied" bekommen: Escitalopram, das S-Enantiomer von Citalopram.
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26.01.2003, 16:55 Uhr

K.-U. PetersenIn-vitro-Freisetzung von Protonenpumpe

Säurehemmung mit Protonenpumpenhemmern ist dosisabhängig. Dies lässt befürchten, dass unzureichende Wirkstoffabgabe bzw. ein zu geringer Wirkstoffgehalt die Therapieziele einer Säurehemmung gefährden. Dies war das Fazit im Mai 1999 vorgenommener In-vitro-Messungen an Omeprazol-Generika [1], die eine unzureichende Wirkstofffreisetzung aus den untersuchten Präparaten ergeben hatten. Zugleich fanden sich z. T. erhebliche Differenzen in der Freisetzung, innerhalb derselben Chargen wie auch zwischen verschiedenen Chargen. Hieran könnten Lagerungseffekte beteiligt sein oder auch eine problematische Produktqualität. Aus diesem Grunde wurden Kapseln des besonders negativ beurteilten Präparats Omep® nach 1 Jahr Lagerung erneut untersucht. Einbezogen wurden auch das neuformulierte Präparat Omeprazol-ratiopharm® NT, dessen Vorgänger Omeprazol-ratiopharm® ebenfalls Gegenstand des ersten Teils der Untersuchung gewesen war, sowie Originalpräparate mit einem racemischen (Pantozol®) und einem isomeren Protonenpumpenhemmer (Nexium®).
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26.01.2003, 16:55 Uhr