ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Umfrage zum Gesundheitssystem: Deutsche wollen nicht mehr zahlen
BERLIN (ks). 58 Prozent der Deutschen lehnen eine weitere Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entschieden ab Ų nur 35 Prozent wären bereit, künftig mehr an ihre Kasse zu zahlen.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Folgen des Beitragssatzsicherungsgesetzes: Apotheken planen massiven Personalabb
BERLIN (ks). Der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zufolge sind bis zu 12 000 der insgesamt 140 000 Arbeitsplätze in Apotheken akut bedroht. Grund: Die Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG). Es belaste die Apotheken nicht mit 350 Mio. Euro (so die Rechnung des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung), sondern mit etwa 900 Mio. Euro, erklärte ABDA-Präsident Hans-Günter Friese am 26. Februar vor Vertretern der Fach- und Publikumspresse in Berlin. Auch die weiteren Vorhaben der Regierung, die deutsche Apothekenlandschaft zu reformieren, stoßen bei der ABDA auf Widerstand.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Doping: Verstöße leicht rückläufig
BONN (hb). Das Verbot des Einsatzes von Arzneimitteln zu Dopingzwecken im Sport ist seit Inkrafttreten der 8. AMG-Novelle im Jahr 1998 im deutschen Arzneimittelgesetz verankert. Doping ist demnach auch für die Apotheker ein "Thema". Bei der gemeinsamen Doping-Pressekonferenz des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISP) und der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) am 25. Februar 2003 berichteten die deutschen Doping-Experten über die Ergebnisse der Doping-Kontrollen im Jahr 2002 sowie über neuere Entwicklungen in der Bekämpfung des Dopings auf nationaler und internationaler Ebene.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
AOK-Expertise: Mit Vorsorge Gesundheitskosten reduzieren
STUTTGART (ks). Die Lebenserwartung steigt beständig Ų und mit ihr der Anteil der älteren Bevölkerung. Doch dies führt nicht zwangsläufig zu einem Zusammenbruch des Gesundheitswesens. Denn Alter muss nicht immer mit Krankheit verbunden sein, auch wenn in den letzten zwei Lebensjahren eines Menschen die höchsten Gesundheitskosten anfallen. Wichtig sei, zu erkennen, dass viele chronische Krankheiten, die das Gesundheitssystem finanziell erheblich belasten, durch gezielte Vorbeugung zeitlich hinausgezögert oder gar verhindert werden könnten. Zu diesem Schluss kommt eine von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebene interdisziplinäre Analyse, die am 27. Februar vorgestellt wurde.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Unlauterer Wettbewerb: Schwarze Schafe bei Apothekern, Ärzten und Krankenkassen
BAD HOMBURG (hb). Gut beschäftigt war die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. im vergangenen Jahr auch im Gesundheitsbereich. Wie die Wettbewerbszentrale am 27. Februar 2003 in ihrer Hauptstelle in Bad Homburg vor Journalisten bekanntgab, wurden dort auf diesem Gebiet 1600 Anfragen und Beschwerden bearbeitet. Etwa die Hälfte führte zu Beanstandungen. In der überwiegenden Zahl der Fälle kam es jedoch nicht zu Prozessen. Meist handelte es sich um eindeutige Verstöße, die durch Abgabe von Unterlassungserklärungen schnell und effektiv unterbunden werden konnten. Rechtsanwältin Christiane Köber beleuchtete einige interessante Fallbeispiele.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Versandhandel und Mehrbesitz: Bayerischer Gesundheitsminister stärkt Apotheken
MÜNCHEN (ks). Bayerns Gesundheitsminister Eberhard Sinner (CSU) und der Präsident der Bundesapothekerkammer Johannes M. Metzger sind sich einig: "Das hohe Niveau der Arzneimittelsicherheit und die dauerhafte Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in der Fläche dürfen nicht auf dem Altar der Sparbemühungen im Gesundheitswesen geopfert werden."Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Hirnschlag-Risiko: Entzündungen im Zahnbett belasten das Gehirn
Je schlechter die Zähne eines Menschen sind, desto größer ist sein Risiko, einen Hirnschlag zu erleiden. Diesen Zusammenhang zogen vor kurzem Wissenschaftler in einer in der Fachzeitschrift "Stroke" veröffentlichten Studie. Die Ursache für das erhöhte Risiko ist wahrscheinlich eine Belastung des Blutkreislaufs im Gehirn durch Entzündungen im Mund.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Schlaganfall-Diagnose: Bitte lächeln und die Hände hoch halten
Einen Test, mit dem selbst ungeübte Laien innerhalb einer Minute einen Schlaganfall diagnostizieren können, haben Wissenschaftler vor kurzem auf der 28. Internationalen Konferenz der amerikanischen Schlaganfallgesellschaft vorgestellt. Beurteilt wird dabei, ob ein Patient normal lächelt, beide Arme heben beziehungsweise einen einfachen Satz verständlich formulieren kann.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Arznei muss nicht bitter schmecken
"Wenn eine Arznei helfen soll, muss sie schlecht schmecken." Dieser Zusammenhang wird Kindern immer wieder gerne erzählt, wenn sie sich über den Geschmack von Arzneimitteln beschweren. Künftig sollte man sich möglicherweise etwas anderes einfallen lassen, um seinen Nachwuchs zum Schlucken zu bewegen. Zumindest bitter müssen Hustensaft- und Co. dank einer neuen Entwicklung nämlich künftig wohl nicht mehr schmecken.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
AIDS-Folgen schlimmer als angenommen
Demographen der UNO prognostizieren, dass AIDS auf das Weltbevölkerungswachstum weit verheerendere Auswirkungen haben wird, als bisher angenommen. Ihren Schätzungen zufolge wird die Immunschwächekrankheit 2050 ihre stärkste Auswirkung haben: Die Weltbevölkerung wird um 480 Mio. Menschen weniger ansteigen, heißt es im aktuellen Bericht "World Population Prospects: The 2002 Revision".Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Außerordentlicher Deutscher Ärztetag: Trotz massiver Kritik: Politik bietet Ä
BERLIN (ks). Nach vielfältigen Dissonanzen in den vergangenen Monaten bahnt sich nun wieder eine Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Regierung an. Allerdings sieht der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe seine Gesprächspartner eher in den Fraktionen als im Bundesgesundheitsministerium. Während Gesundheitsministerin Ulla Schmidt dem außerordentlichen Ärztetag am 18. Februar in Berlin fern blieb, erschienen sämtliche Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien und signalisierten Gesprächsbereitschaft.Show more24.02.2003, 16:49 Uhr
Gesundheitsreform: Schmidt will Beiträge deutlich senken – und an der Par
Berlin (ks). Der Wunsch der Bundesgesundheitsministerin nach zurückgezogener Arbeit an der Gesundheitsreform bleibt weiterhin unerfüllt. Auch in der vergangenen Woche ging es wieder hoch her in der Gesundheitspolitik. Selbst Ulla Schmidt persönlich streute Neues in die Diskussion: Die Kassenbeiträge sollen von jetzt 14,4 auf unter 13 Prozent gedrückt werden, ließ sie am 19. Februar verlauten. Zudem machte sie deutlich, dass sie die Federführung bei der Reform beibehalten und nicht an die Fraktion oder das Kanzleramt abgeben will.Show more24.02.2003, 16:49 Uhr
Arzneimittelverordnung in der GKV: Steht die Positivliste vor dem Aus?
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt musste vergangene Woche eine Schlappe in Sachen Positivliste hinnehmen: Nicht nur die beiden Rechtsgutachten, die der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) und der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) in Auftrag gegeben hatten, kamen zu dem Schluss, dass ihr Vorhaben, die Liste zustimmungsfrei über ein neues Gesetz einzubringen, mit dem Grundgesetz nicht zu vereinen ist. Auch ein Gutachten aus dem Bundesministerium für Justiz (BMJ) musste feststellen: so, wie der Referentenentwurf derzeit ausgestaltet ist, kann Schmidt die Länderkammer nicht gänzlich ausschalten.Show more24.02.2003, 16:49 Uhr
Erfahrungsbericht: Heilkunde und Heilpraxis in Kamerun
Die Mutter war während der Entbindung gestorben. Um das Überleben des Neugeborenen zu sichern, baten die Angehörigen einen Heiler um Hilfe. Dieser stellte für die Großmutter des Kindes eine Kräutermischung zusammen, die bei ihr vierzehn Jahre nach dem letzten Abstillen wieder die Milchbildung in Gang setzte. Das Kind ist inzwischen herangewachsen und gesund. Solche "Fälle" erlebte die Krankenschwester Petra Brune, die von 1992 bis 1998 auf einer Krankenstation in Nordkamerun gearbeitet hatte.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
J. PieckRecht auf Anpassung des Pachtzinses? Neuordn
Aufgrund des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) müssen Inhaber und Pächter von Apotheken mit einer gravierenden Verschlechterung der Apothekenrendite rechnen. Pächter und Verpächter haben deshalb allen Anlass, ihre bestehenden Pachtverhältnisse kritisch zu überprüfen. Die folgenden Ausführungen behandeln zunächst die vertraglichen und weitere rechtliche Möglichkeiten für den Pächter, zu einer Neufestsetzung des Pachtzinses zu gelangen. Anschließend werden ökonomische Kriterien genannt, die im Rahmen eines Pachtverhältnisses als Grundlage für eine einvernehmliche Regelung dienen und ggf. in ein Schiedsgerichtsverfahren eingeführt werden können.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Ausbildungsverträge: PKA? Ja bitte!
Im Jahr 2002 wurden bundesweit 3174 neue PKA-Ausbildungsverträge abgeschlossen. Damit lag die Zahl um 6% höher als im Vorjahr (2001: 3002 Neuverträge). Vor allem in westdeutschen Apotheken wurden zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen: Der Anstieg betrug hier 7%. Dagegen sank die Zahl in Ostdeutschland um 11%.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
M. Völker et al.Analgetika bei episodischem Spannun
Die Ergebnisse einer nach den Kriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft durchgeführten Studie belegen die gute Wirksamkeit von Acetylsalicylsäure bei der Behandlung des episodischen Spannungskopfschmerzes. Zugleich zeigte sich bei den empfohlenen Dosierungen der Analgetika eine stärkere Wirkung von Acetylsalicylsäure gegenüber Paracetamol. Die unerwünschten Wirkungen beider Substanzen sind geringfügig; hier gibt es keine signifikanten Unterschiede.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Enzymersatztherapie: Aldurazyme zur Behandlung der Mukopolysaccharidose Typ I
Aldurazyme® ist eine in der Erprobung befindliche Enzymersatztherapie zur Behandlung der Mukopolysaccharidose I (MPS I), einer seltenen, progressiven und schwer beeinträchtigenden Erbkrankheit. Genzyme General und BioMarin Pharmaceutical Inc. haben bekannt gegeben, dass sie für den Zulassungsantrag für Aldurazyme® eine positive Beurteilung durch das Komitee der Europäischen Union zur Beurteilung von Arzneimitteln (Committee for Proprietary Medicinal Products, CPMP) erhalten haben. Die Europäische Zulassung wird für das 2. Quartal 2003 erwartet.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Dermatologie: Warzen – wie sie kommen, wie sie gehen
Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon gehabt, und oft verschwinden sie von selbst wieder: Warzen sind in der Regel gutartige viral bedingte Hautveränderungen mit einer hohen Spontanremissionsrate. Die therapeutischen Optionen sind vielfältig, aber nicht immer erfolgreich. Vorsicht ist bei anogenitaler Warzenmanifestation geboten, da sich aus den Feigwarzen unter Umständen Karzinome entwickeln können.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Omega-3-Fettsäuren: Fischöl-Präparat zur Sekundärprävention nach Herzinfark
Mit Omacor® stehen jetzt Omega-3-Fettsäuren als zugelassenes Arzneimittel zur Verfügung. Eine Kapsel des apothekenpflichtigen Präparates enthält zu 90% Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl, insgesamt ein Gramm, sowie vier Milligramm Alpha-Tocopherol. Das Präparat, das vor allem Eicosapentaen- und Docosahexaensäure enthält, wird zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt zusätzlich zur Standardtherapie empfohlen sowie bei endogener Hypertriglyceridämie zusätzlich zu einer Diät, wie die Solvay Arzneimittel GmbH mitteilte.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom: EGF-Rezeptor-Blockade für die Second-lin
Die Diagnose "nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom" ist verheerend, denn die Langzeitprognose dieser Krebserkrankung ist nach wie vor miserabel, die Chemotherapie weitgehend ausgereizt. Der Blick richtet sich daher auf molekulare Therapien, die gezielter und selektiver angreifen. Eine derartige Strategie ist die Blockade des EGF-Rezeptors. Profitieren scheinen dabei vor allem therapieresistente Patienten.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung