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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Indikationserweiterung für Ibandronat: Wenn Tumorzellen den Knochen zerstören
Mammakarzinome, Bronchialkarzinome und Prostatakarzinome metastasieren bevorzugt in Knochengewebe. Für die Patienten bedeutet das zusätzlich zu ihrer Krebserkrankung Knochenschmerzen, Hypercalcämie und ein erhöhtes Frakturrisiko. Immer detaillierter werden die Kenntnisse, wie das Zusammenspiel zwischen Tumorzellen und Knochenzellen funktioniert Ų Basis für die Entwicklung innovativer Therapieregimes. Derzeit werden mit Erfolg Bisphosphonate eingesetzt, die das Risiko von Knochenkomplikationen senken. Nun wurde Ibandronat für die Prävention skelettaler Komplikationen bei ossär metastasiertem Mammakarzinom zugelassen. Seine Vorteile: Es steht auch für die orale Applikation zur Verfügung und besitzt eine hohe renale Sicherheit.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Hirnödem: Dexamethason erhöht Überlebenschancen
Dexamethason erhöht signifikant die Überlebenschancen von Kindern bei schwerem Schädel-Hirn-Trauma mit posttraumatischer Hirnschwellung bzw. Hirnödem. Das ist das Ergebnis einer prospektiven Studie zur Wirksamkeit verschiedener Therapien beim Hirnödem. Effektiv reduziert Dexamethason (Fortecortin®) auch Begleitödeme maligner Hirntumore. Das Corticoid verringert neurologische Ausfälle und die Hirndrucksymptomatik, wie aus einer Pressemitteilung der Merck KGaA hervorgeht.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
C. RottaZwangsrabatte, Versandhandel, Europa & Co.
Beitragssatzsicherungsgesetz und GKV-Modernisierungsgesetz Ų selten war ein Jahr von solch grundlegenden apothekenrechtlichen und apothekenpolitischen Debatten geprägt wie 2003. Gleich mehrfach meldeten sich auch das Bundesverfassungsgericht und der Europäische Gerichtshof zu Wort. Dabei sorgte nicht nur der Dauerbrenner Versandhandel mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln weiterhin für Aufregung und Aufmerksamkeit, sondern auch so manche andere Gerichtsentscheidung. Erinnern Sie sich noch?Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Schlaganfall-Prävention: Politiker beim Blutdruckmessen
BERLIN (ks). Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Sein bedeutendster Risikofaktor ist der Bluthochdruck Ų doch dieser Zusammenhang ist vielen Menschen noch immer nicht bewusst. Im Rahmen der Aktion "LIFE-Act: Blutdruck messen gegen Schlaganfall" am 11. Dezember in Berlin warben Bundespolitiker aller Parteien für eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks: Auf Initiative der Hochdruckliga ließen sie sich in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft von Ärzten eine Messmanschette umlegen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
T. Graefe et al.Arzneimittelversand nach neuem Recht
Bislang stand der Apotheker dem Kunden typischerweise an der Ladentheke gegenüber. Benötigte der Kunde Informationen oder Beratung, so wurde dies sofort unter den Beteiligten abgewickelt. Mit Einführung des Arzneimittelversandes muss nicht nur das direkte Gespräch als "Umschlagplatz" für Informationen ersetzt werden, es treten zu den traditionellen Informationsbedürfnissen auch neue hinzu: Unter welcher Adresse kann ich den Apotheker erreichen? Können Medikamente umgetauscht werden? Welche Informationen der Apotheker dem Kunden zu vermitteln hat, bestimmt nicht zuletzt der Gesetzgeber. Mit diesen Informationspflichten sind die traditionellen Versandhändler längst vertraut, zu groß ist die Gefahr, von Verbraucherschutzvereinen oder Konkurrenten kostenpflichtig abgemahnt zu werden. Der das Offizingeschäft gewohnte Apotheker hatte bisher kaum Anlass, sich über die Webshop-Informationspflichten Gedanken zu machen Ų dies ändert sich, sobald er den Service des Medikamentenversandes anbieten will. In diesem Beitrag stehen daher die Informationspflichten im Mittelpunkt, die bei der Realisierung einer Internetapotheke zu berücksichtigen sind.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Praxis: Probleme bei der Rezeptur
Um die Rezeptur in der Apotheke ging es in dem Ganztagesseminar der Apothekerkammer und der DPhG-Landesgruppe Schleswig-Holstein am 22. November 2003 im Pharmazeutischen Institut in Kiel. Im Mittelpunkt standen chemische und physikalische Inkompatibilitäten sowie mikrobiologische Instabilitäten von Rezepturen und alternative Herstellungsmöglichkeiten. Vor dem Seminar waren die Teilnehmer aufgefordert worden, ihre Problemfälle aus der Rezeptur einzusenden. Kieler Pharmaziestudierenden des 3. und 7. Fachsemesters hatten sie in ihrem Praktikum bearbeitet, und die gefundenen Lösungswege wurden im Seminar präsentiert.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
50 Jahre St. Albertus-Magnus-Apothekergilde
Vom 7. bis 9. November 2003 fand im Maternus-Haus in Köln eine Tagung der Mitglieder der St. Albertus-Magnus-Apothekergilde mit dem Thema "Die Herausforderung für die Apotheker in Vergangenheit und Zukunft" statt. Der Katholische Apothekerverein war in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden. Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Profilierung: Spitzenposition mit „Premium“-Auszeichnung?
NÜRNBERG (ri). Apotheker, die innerhalb der viel zitierten Servicewüste Deutschland den Verbrauchern ganz bewusst signalisieren möchten, dass sie sich als besonders kundenfreundliche Dienstleister verstehen, haben künftig die Möglichkeit, sich um eine von der Landesgewerbeanstalt (LGA), einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, vergebene Auszeichnung zu bewerben. Mit dem Siegel "Premium Qualität" werden solche Apotheken ausgezeichnet, die im Hinblick auf Kundenorientierung besondere, genau definierte Serviceleistungen erbringen und sich somit vom Gros der Mitbewerber positiv abheben.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Klinische Pharmazie: Jahrestagung der DGKPha
Apotheker, die sich besonders intensiv mit der Patientenberatung und -schulung beschäftigen, trafen sich vom 7. bis 8. November 2003 in Ostfildern zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Pharmazie e.V. (DGKPha).Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Kontrazeption: Hormonelle Verhütungsmethode für den Mann
Bisher beschränken sich die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung durch den Mann auf die Benutzung von Kondomen, die Sterilisation und die Anwendung des Coitus interruptus. Eine sichere und einfach anwendbare Verhütung für den Mann würde eine große Lücke schließen: an hormonellen Verhütungsmethoden für den Mann wird daher eifrig geforscht.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Arzneipflanze des Jahres 2004: Die Pfefferminze
Der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg hat die Pfefferminze (Mentha x piperita) zur "Arzneipflanze des Jahres 2004" gewählt. Mit ihr wird eine Pflanze gewürdigt, deren Blätter nicht nur die Grundlage des wohlschmeckenden Pfefferminztees sind, sondern auch eine wichtige Rolle als Arzneidroge spielen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Pharmaziegeschichte: Alkohol und Pharmazie
Im Herzen des württembergischen Weinbaugebietes trafen sich am 18. und 19. Oktober 2003 mehr als fünfzig pharmaziehistorisch Interessierte zur diesjährigen Herbstveranstaltung der Landesgruppen Baden und Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie (DGGP), zu der auch die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg eingeladen hatte. Veranstaltungsort war Brackenheim, die Geburtsstadt von Theodor Heuss (1884 Ų 1963), die bezüglich der Anbaufläche die größte Rotweingemeinde Deutschlands und die größte Lembergergemeinde der Welt ist.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Rufzeichen Gesundheit 2003: Alt-Bundespräsident von Weizsäcker: "Apotheken sin
(diz). "Apotheken sind, wie wir alle wissen, in der ganzen Geschichte unserer Gesellschaft immer wieder Mittelpunkt, Lebenshilfe schlechthin" Ų ein Satz von Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident von 1984 bis 1995, den er im Rahmen seines Festvortrags zur Verleihung des Gesundheitspreises 2003 "Rufzeichen Gesundheit!", einer Veranstaltung des Verlags Wort & Bild, am 6. November in Berlin sagte. Mit deutlichen Worten würdigte von Weizsäcker die Arbeit und den Beruf des Apothekers.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise, Teil 5: Das "Vier-Apo
Begrenzter Mehrbesitz mit bis zu vier Apotheken im gleichen oder in benachbarten Kreisen ist ab Anfang 2004 erlaubt. Schon im Vorfeld ist ein reges Interesse und "Stühlerücken" zu verzeichnen. Etliche Kolleginnen und Kollegen strecken ihre Fühler aus, sondieren die Umgebung. Steht die Apothekenlandschaft vor einem Umbruch? Verlieren all diejenigen, die sich jetzt nicht ganz schnell Filialen "anlachen"? Schließlich ist die Zahl der infrage kommenden Standorte begrenzt! Oder begehen jetzt etliche Apotheken den Fehler ihres Lebens und binden sich einen teuren Klotz ans Bein, der sie womöglich wirtschaftlich vollends in die Tiefe reißt? Wir erörtern in diesem Beitrag die Chancen und Risiken.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Tabukrankheit Inkontinenz: Duloxetin hilft bei Belastungsinkontinenz
Beim Thema Inkontinenz ist die ganze Welt very british: Man redet nicht darüber Ų noch weniger als über Sex, Religion oder Politik. Dabei sind die Prävalenzen alarmierend, der persönliche Leidensdruck der Betroffenen enorm. Ausgerechnet die häufigste Form der Harninkontinenz, die Belastungsinkontinenz, kann derzeit medikamentös kaum behandelt werden. Hoffnung macht ein Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der an der Blaseninnervation im Rückenmark ansetzt. Duloxetin soll die Blasenkapazität steigern und den Sphinkterverschluss stärken. Mit der Markteinführung wird Ende 2004 bis Anfang 2005 gerechnet.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Harnwegsinfektionen: Durchspülungstherapie mit Echtem Goldrutenkraut
Fast jede zweite Frau hatte schon einmal eine Harnwegsinfektion. Männer sind deutlich seltener betroffen. Unkomplizierte Harnwegsinfektionen müssen nicht immer zwingend mit Antibiotika behandelt werden. Neben der Schmerzlinderung steht hier die Durchspülungstherapie im Vordergrund. Häufig werden Teezubereitungen gewünscht oder empfohlen. Die Wirksamkeit der Echten Goldrute Solidago virgaurea, aus der Erfahrungsheilkunde lange bekannt, ist heute belegt und positiv monographiert. Eine Reihe pharmakologischer und klinischer Untersuchungen bestätigt, dass die Echte Goldrute über ihre harntreibende Wirkung hinaus spasmolytische und antiphlogistische Eigenschaften besitzt.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Herzinsuffizienz: Direkter Vergleich von Carvedilol und Metoprolol
In der COMET-Studie wurden erstmalig Carvedilol und Metoprolol in der Therapie der Herzinsuffizienz unmittelbar miteinander verglichen. Dabei zeigte sich ein klarer Vorteil für Carvedilol. Wie relevant dieser Benefit ist, müssen weitere Studien zeigen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Rekombinanter humanisierter Antikörper: Bevacizumab bei Dickdarmkrebs
Roche hat bekannt gegeben, dass sie in der Europäischen Union die Zulassung von Bevacizumab (rhuMAb-VEGF, Avastin®) beantragt haben. Der rekombinante humanisierter Antikörper gegen den vascular endothelial growth factor (VEGF) ist für die Erstbehandlung von metastasierendem Dickdarmkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie bestimmt. Das Gesuch stützt sich auf die Daten einer zulassungsrelevanten klinischen Studie, in der mehr als 900 Patienten mit Bevacizumab behandelt wurden und gegenüber einer Chemotherapie allein bessere Überlebenschancen hatten.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Alliance UniChem kauft Großteil des Noweda- Anteils an der Anzag – Noweda
(daz). Die Noweda, bislang wie die Sanacorp mit 24,99% an der Anzag beteiligt, hat Ų wie berichtet (DAZ 2003, Nr. 50, S. 43) Ų 19% der Anzag-Aktien an die Alliance UniChem verkauft. Der aus einer Genossenschaft hervorgegangene britische Pharmagroßhändler, der bisher schon mit knapp 11% an der Anzag beteiligt war und schon seit vielen Jahren im Aufsichtrat der Anzag vertreten ist, hält damit jetzt 29,99% der Anzag-Aktien. Die Noweda will, wie es in Essen hieß, die ihr verbleibenden Anzag-Anteile (knapp 6%) "zunächst" halten.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Gesundheitsreform: Spitzenverbände der Krankenkassen überprüfen Festbeträge
BERLIN (ks). Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz sollen patentgeschützte Analogpräparate künftig der Festbetragsregelung unterfallen. Zudem sollen die Festbeträge für wirkstoffgleiche Arzneimittel der Stufe 1 abgesenkt und die Festbeträge an eine geänderte Marktlage angepasst werden. Damit soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um jährlich eine Milliarde Euro entlastet werden. Zuständig für die Festbeträge ist nun wieder die Selbstverwaltung, nachdem die letzte Anpassung per Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit erfolgte. Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben sich nun an die Arbeit gemacht.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Arbeitsgruppe "Medikament und Gesundheit": Elementare Veränderung im Berufsbild
STUTTGART (diz). Im Rahmen der "Pharmazeutischen Tafelrunde" am 9. Dezember in Stuttgart stellte Professor Friedrich Wilhelm Graf den Bericht der von der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg einberufenen unabhängigen Arbeitsgruppe "Medikament und Gesundheit" vor. Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, über Mängel und Schwächen der derzeitigen Medikamentenversorgung nachzudenken und Vorschläge zu gebotenen Reformen zu entwickeln. Als eine der zentralen Aussagen des Berichts bekannte sich die Arbeitsgruppe dazu, dass elementare Veränderungen im beruflichen Selbstverständnis bzw. im Berufsbild der Apotheker notwendig sind.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Als Freiberufler in neuen Versorgungszentrarbeiten (Gastkommentar)
Ulla Schmidt’s Lieblingskind dieser Gesundheitsreform heißt "Medizinisches Versorgungszentrum" (MVZ). Analog den ehemaligen DDR-Polikliniken sollen unter einem Dach und organisatorischem Verbund Ärzte ganz unterschiedlicher Fachrichtung, auch in Kooperation mit nicht-ärztlichen Berufsgruppen, Patienten versorgen. Dort sollen zukünftig angestellte und Ų nach heftigen Protesten der niedergelassenen Ärzteschaft gegen ihren ursprünglich geplanten Ausschluss Ų auch freiberufliche Ärzte arbeiten können.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Rahmenvertrag: Verhandlungen gescheitert
BERLIN (abda/daz). Die Verhandlungen über die Neufassung des Rahmenvertrages zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und dem Deutschen Apothekerverband (DAV) sind vorerst gescheitert. Dies teilte die ABDA am 16. Dezember in einer Presseerklärung mit.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Am Berufsbild arbeiten (Kommentar)
Auf dem Apothekertag 2002 in Berlin hielt er uns bereits einen Spiegel vor, jetzt konnte er seine Ansichten und die seiner Arbeitsgruppe über den Apotheker und den Apothekerberuf im Auftrag der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg zu Papier bringen und unsere Schwächen deutlich machen: Professor Graf vom Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik in München.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Forschende Arzneimittelhersteller: Rund 250 Forschungsprojekte könnten bis 2007
BERLIN (ks). Auch wenn die wirtschaftliche Lage in Deutschland nur bei wenigen Unternehmen Optimismus hervorruft: Die forschende Pharmaindustrie wird ihre "therapeutische Erfolgsgeschichte fortschreiben", prognostiziert Dr. Andreas Barner, Vorstandsvorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA). Die Branche hat einiges in der Pipeline: Einer aktuellen Umfrage zufolge laufen bei den VFA-Mitgliedsunternehmen 253 Projekte, die bis 2007 zur Zulassung eines neuen Medikaments oder zu einer wesentlichen Zulassungserweiterung für ein existierendes Präparat führen können, erklärte Barner am 15. Dezember in Berlin.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
Soll man glauben, was man liest? (Außenansicht)
Bei den meisten Patienten wirken Arzneimittel nicht. So zu lesen im britischen "Independent" vom 8. 12. 2003. So gesagt von Dr. Allen Roses, einem Chef-Wissenschaftler bei GlaxoSmithKline. In dem der Zeitung gegebenen Interview heißt es unter anderem, dass mehr als 90 Prozent der Arzneimittel nur bei 30 bis 50 Prozent der Patienten wirken, oder anders ausgedrückt, dass weniger als die Hälfte der Patienten von den ihnen verschriebenen teuren Medikamenten irgendeinen Nutzen haben. Angegeben werden unter anderem prozentuale Wirkungsraten von 30% bei Alzheimer, 60% bei Asthma, 60% bei Herzrhythmusstörungen, 57% bei Diabetes, 52% bei akuter Migräne, 60% bei Schizophrenie und 25% in der Onkologie.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
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