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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
AMG-Novelle im Vermittlungsausschuss: BPI begrüßt Beitrag zur Standortsicherun
BONN (im). Die 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes ist im Vermittlungsausschuss gelandet. Das hat der Bundesrat am 14. Mai entschieden, der damit der Empfehlung seines Gesundheitsausschusses folgte. Der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßte diese Entwicklung als Beitrag zur Standortsicherung Deutschlands.Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
Mykosen: Erstes freies Institut für Pilzkrankheiten eröffnet
BERLIN (cb). Pilzerkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet, nach Ansicht vieler Fachleute jedoch noch unzureichend behandelt. Schätzungen besagen, dass beispielsweise 70 Prozent aller Patienten mit Fußpilz nicht zum Arzt gehen, da sie ihn nicht als Infektionskrankheit betrachten, sondern teilweise als "kosmetisches Problem" verharmlosen. Das am 10. Mai 2004 in Berlin neu gegründete erste freie Institut für Pilzkrankheiten möchte seinen Beitrag dazu leisten, die Betreuung von Patienten mit Mykosen zu verbessern.Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
Import über Apotheken – Sankt Florian lässt grüßen (Meinung)
Zu den Besonderheiten des deutschen Staatswesens gehört die in der Verfassung geregelte Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern. Leider funktioniert die edle Theorie nicht immer in der Praxis. Ein beliebtes Spiel von Bundes- und Landesbehörden ist die gegenseitige Zuweisung der Zuständigkeit. Die Folge: die Zeit vergeht, der Bürger ärgert sich, Juristen und Kommissionen haben Arbeit und Freude.Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
Immer mehr Gesundheitsstörungen durch Alkohol
BERLIN (ks). Psychische und Verhaltensstörungen infolge Alkoholmissbrauchs sind bei Männern mittlerweile der zweithäufigste Anlass für eine Behandlung im Krankenhaus. Dabei ist die Behandlungsbedürftigkeit unter arbeitslosen Männern gut sechs Mal so hoch wie im Durchschnitt. Auch Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren landen wegen dieser Diagnose immer häufiger im Krankenhaus. Zu diesem Ergebnis kommt der GEK-Gesundheitsreport 2004, der am 11. Mai in Berlin vorgestellt wurde.Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
Kängurumethode: Erstmal bei Mama bleiben
Legt man das Baby nach der Geburt eine Stunde lang nackt auf die Brust der Mutter, dann erholt es sich schneller von den Strapazen, schläft danach länger und schreit weniger. Das zeigte eine Studie der Universität Haifa an fünfzig Babys.Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
Arzneimittelausgaben im 1. Quartal 2004: Ausgaben sinken weniger als Krankenkass
Berlin (ks). Nachdem im Januar und Februar dieses Jahres die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gegenüber dem Vorjahr um 30 bzw. 18 Prozent zurückgegangen sind, betrug das Minus im März nur noch 1,6 Prozent. Für die Spitzenverbände der Krankenkassen ein "besorgniserregender" Trend. Statt der gesetzlich angestrebten Entlastung um zwölf Prozent seien die Ausgaben im 1. Quartal 2004 nun nur um rund fünf Prozent zurückgegangen. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) will sich die erzielten Einsparungen jedoch nicht klein rechnen lassen.Show more10.05.2004, 15:57 Uhr
41. Wirtschaftsforum in Berlin: DAV zufrieden mit Schiedsspruch zum Rahmenvertra
Berlin (im). Aut idem wird in der bisher geltenden Übergangslösung weitergeführt, die geforderte Importquote sinkt auf 5 Prozent, bei Importen müssen darüber hinaus bestimmte Preisabstände zum Original beachtet werden (siehe auch nebenstehende Randnotiz). Als "zufriedenstellendes Ergebnis" wertete Hermann S. Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), diese Entscheidung der Schiedsstelle zum Rahmenvertrag zwischen Krankenkassen und Apothekern. In seinem Lagebericht auf dem diesjährigen DAV-Wirtschaftsforum am 6. Mai in Berlin ging Keller auch auf weitere wirtschaftliche Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Apotheken ein.Show more10.05.2004, 15:57 Uhr
Ärzte-Ärgernis Schwarzbuch: KBV und Ministerin Schmidt wieder versöhnt
Berlin (ks). Die Kassenärzte haben ihren Streit mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) um das so genannte "Schwarzbuch" beigelegt. Nach einem Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Dr. Manfred Richter-Reichhelm, KBV-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Köhler und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wird das Schwarzbuch nicht wieder auf der Homepage des Ministeriums zur Gesundheitsreform erscheinen.Show more10.05.2004, 15:57 Uhr
Rexrodt auf dem Wirtschaftsforum: Gesundheitssektor hat Entwicklungschancen
Berlin (im). Deutschland steht vor enormen Herausforderungen wegen der Globalisierung, die alle Wirtschaftszweige bei uns berührt. Es muss sich dem Wettbewerb stellen, auf mehr Wirtschaftswachstum setzen und zugleich das Problem der Überalterung und Schrumpfung unserer Gesellschaft lösen. Diese Ansicht vertrat Bundeswirtschaftsminister a. D. Dr. Günter Rexrodt (FDP) auf einer Veranstaltung des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) am 6. Mai in Berlin.Show more10.05.2004, 15:57 Uhr
Tag gegen den Schlaganfall: Schlaganfall = Notfall = 112
BERLIN (ks). Der "Tag gegen den Schlaganfall" fand am 10. Mai zum siebten Mal statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: "Schlaganfall = Notfall = 112". In Berlin machten die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, das Pharmaunternehmen Sanofi-Synthelabo und die Arbeitsgemeinschaft Berliner Stroke Units in Kooperation mit der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft und dem Kompetenznetz Schlaganfall gegen den Notfall Schlaganfall mobil: Auf vielen großen Plätzen der Hauptstadt informierten die Initiatoren über die Symptome und richtiges Verhalten im Notfall.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Parallelimport aus EU-Beitrittsländern
Bekanntmachung über die Bestimmungen des Besonderen Mechanismus nach Nummer 2 des Anhangs IV der Beitrittsakte des EU-Beitrittsvertrages vom 16. April 2003 betreffend den Parallelimport von Human- oder Tierarzneimitteln aus den Republiken Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Ungarn, der Slowakischen Republik oder der Tschechischen Republik in die Bundesrepublik Deutschland Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Netzwerk zur Präventionsförderung gegründet
BERLIN (ks). Der Deutsche Hausärzteverband (BDA), die Barmer Ersatzkasse, die Felix-Burda-Stiftung, die Gesundheitsakademie Berlin und der Verlag Urban und Vogel haben gemeinsam das Deutsche Präventionsnetzwerk (DPN) gegründet. Am 6. Mai stellten Vertreter dieser Gründungsmitglieder die neue Initiative in Berlin der Öffentlichkeit vor.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Offener Brief an die Arbeitgeber: Aktuelle wirtschaftliche Lage und Tarifsituati
Der Bundesvorstand des BVA hat an den Vorsitzenden des Arbeitgeberverbands Deutscher Apotheken (ADA) sowie an alle Apothekenleiter einen offenen Brief zu den aktuellen Wirtschaftsbedingungen in der öffentlichen Apotheke geschrieben. Er fordert die Arbeitgeber auf, ihre Bilanz nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer zu verbessern, sondern zusammen mit den Arbeitnehmern die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Non-Hodgkin-Lymphom: Tumorzellen gezielt bestrahlen
Ibritumomab-Tiuxetan (Zevalin®) ist ein neuer Antikörper zur Radioimmuntherapie des Non-Hodgkin-Lymphoms. Der Antikörper wird mit dem Betastrahler Yttrium-90 gekoppelt und leitet nach der Infusion die radioaktive Strahlung gezielt in das erkrankte Gewebe. Dadurch können relativ hohe Strahlendosen direkt auf die Tumorzellen wirken, und das gesunde Gewebe wird so weit wie möglich geschont.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Schweiz: Der Streit um die Selbstdispensation
(jr). Das Schweizer Gesundheitssystem wartet mit einer Besonderheit auf, die sonst nur in Asien zu finden ist: die so genannte Selbstdispensation. Das Verschreiben und die Ausgabe von Arzneimitteln durch den Arzt ist in der Alpenrepublik ein Streitthema, das bereits Generationen von Apothekern, Ärzten und Bürgern beschäftigt.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Phytotherapie: Dürfen Johanniskraut-Präparate verordnet werden?
Johanniskraut ist bzw. war in der primärärztlichen Therapie von leichten bis mittelschweren Depressionen anerkannt und etabliert. Eine neue Studie belegt nun auch seine erfolgreiche Anwendung bei psychosomatischen Beschwerden. Seit dem 1. April 2004 gilt jedoch, dass nur noch Johanniskrautextrakt-Präparate mit einer Dosierung von mindestens 300 mg hydroalkoholischem Extrakt pro Einzeldosis weiterhin auf Kassenrezept verschrieben werden können, sofern sie zur Behandlung einer mittelschweren depressiven Episode verordnet werden: Der behandelnde Arzt und seine Patienten haben da keine großen Auswahlmöglichkeiten.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Migräne: Unnötig viele leiden unnötig lange
}(ilm). Die MigräneLiga Deutschland stellte soeben eine internationale Studie vor, in der 2700 Migränekranke und deren Angehörige zu Auswirkungen der Erkrankung auf das Familien- und Berufsleben befragt wurden. Danach bedeutet das Leiden erhebliche Einschränkungen für Lebensqualität, soziale Aktivitäten und Familienleben: Zwei von drei Befragten leiden unter einem gestörten Sexualleben, zwei Drittel der Befragten vermeiden aus Angst vor einer Attacke von vorneherein die Planung von Aktivitäten mit der Familie, mehr als neun von zehn Betroffenen sind bei einem Anfall nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Soziale Phobie: Venlafaxin retard erhält Zulassungserweiterung
Venlafaxin retard (Trevilor® retard) hat die Zulassungserweiterung zur Behandlung der sozialen Angststörung (soziale Phobie) erhalten, wie die Firma Wyeth mitteilte. Der selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Venlafaxin ist bisher zugelassen zur Behandlung von Depressionen mit und ohne Angstsymptomatik sowie für die Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe depressiver Erkrankungen. Trevilor® retard hat außerdem die Zulassung zur Therapie der generalisierten Angststörung. Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Secondhandpillen (Meinung)
Wir Deutschen sind bekanntlich ein Volk von Sammlern und Sortierern: Fein säuberlich trennen wir Zeitungen und Flaschen, Biomüll und Batterien. Wir stecken Verpackungen in den gelben Sack und schmeißen auch die Dosen nicht mehr in den Restmüll, sondern stapeln sie zunächst in einem dunklen Eck, nehmen sie irgendwann noch mal in die Hand und bringen sie zurück in den Supermarkt. Abgetragene Kleider und aus der Mode gekommene Schuhe stecken wir in den Container für arme Menschen in Afrika. Und zweimal im Jahr räumen wir zudem alles, was uns Wohlstandsbürgern nicht mehr gefällt und nur die Wohnung verstellt, auf die Straße, auf dass die neuen EU-Nachbarn aus dem Osten noch eine Freude dran haben. Bisher hat der folgsam-umweltfreundliche Zeitgenosse geglaubt, dass damit dann aber wirklich an alles gedacht und aufs Schönste gelöst sei. Von wegen!Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Zulassung: Arbeiten an Pharmakovigilanz
BONN (im). Fachleute arbeiten nicht nur in Deutschland, sondern auch EU-weit an der Weiterentwicklung der Pharmakovigilanz. So waren praktische Probleme bei der Umsetzung neuer Vorschriften am 4. Mai Thema einer Diskussionsveranstaltung mit 250 Teilnehmern des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn, an der 250 Vertreter der pharmazeutischen Industrie, des Bundesgesundheitsministeriums und weiterer Behörden sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft teilnahmen.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: HDL-Cholesterin erhöhen
Bei Fettstoffwechselstörungen reicht es nicht aus, nur das Gesamtcholesterin zu senken. Auch das Verhältnis von "gutem" HDL und "schlechtem" LDL muss stimmen. Dieses Verhältnis lässt sich medikamentös unter anderem mit Nicotinsäure beeinflussen. Niaspan® ist ein neues Präparat, aus dem Nicotinsäure verzögert freigesetzt wird und das deshalb besonders gut verträglich ist.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
H. J. RothDex-, Lev-, Es-, eine Bilanz der letzten f
Heute gelangen mehr chirale Arzneistoffe auf den Markt als achirale. Dazu gehören auch sekundäre Naturstoffe und semisynthetische Verbindungen, die dem nativen chiralen Pool entstammen und daher enantiomerenrein sind. Chirale synthetische Arzneistoffe werden derzeit meist auch als reine Enantiomere angeboten. Anstelle der bislang als Racemate applizierten Arzneistoffe, die in umsatzstarken Arzneimitteln enthalten sind, treten immer häufiger die enantiomerenreinen Eutomere. Daher kann man eine positive Bilanz ziehen und von einem therapeutischen Fortschritt sprechen.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Kunstförderung: Skulpturen-Ausstellung im Apothekerhaus
(diz). Banken tun es, Versicherungen tun es, Großkonzerne tun es: sie fördern Kunst und Künstler. Jetzt hat auch die ABDA die Förderung der Bildenden Kunst entdeckt. Im Foyer des Apothekerhauses in der Jägerstraße, Berlin-Mitte, ist zurzeit eine Ausstellung der Berliner Künstlerin Bärbel Dieckmann zu sehen. Die ABDA veranstaltet am 18. Mai hierfür eine Vernissage im Deutschen Apothekerhaus, zu der Persönlichkeiten aus dem pharmazeutischen und gesundheitspolitischen Raum eingeladen werden: die Kunst als Anlass zum Treffen, zum zwanglosen Gespräch über Kunst - und Gesundheitspolitik.Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
Software beeinflusst ärztliches Verschreibungsverhalten
}(daz). Spezial-Software in deutschen Arztpraxen beeinflusst das Verschreibungsverhalten deutscher Ärzte. Das berichtete das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin WISO in seiner Sendung vom 10. Mai. Das ZDF-Magazin deckte auf: Rund 80% der Software, mit der Ärzte Patientendaten verwalten und Rezepte ausstellen, wird von Firmen hergestellt, die Kooperationsverträge mit der Pharmaindustrie haben. Show more09.05.2004, 15:59 Uhr
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