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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Monoklonaler Antikörper: Cetuximab gegen Darmkrebs zugelassen
Die EMEA hat die Zulassung für den chimären monoklonalen IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) erteilt, wie Merck bekannt gab. Cetuximab ist in Kombination mit Irinotecan (Campto®) zur Behandlung von Patienten mit EGFR (epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor)-exprimierendem metastasierendem Kolorektalkarzinom zugelassen, wenn eine Chemotherapie mit Irinotecan als Komponente versagt hat.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Morbus Parkinson: Apomorphin in der Spätphase
In der Spätphase einer Parkinsonerkrankung treten verstärkt Episoden der plötzlichen Unbeweglichkeit auf, die mit gängigen Dopamin-Agonisten nicht mehr therapierbar sind. Durch eine Apomorphininjektion kann dieser Zustand sehr rasch aufgehoben werden. Je nach Krankheitsbild kann Apomorphin als einmaliges Rescue mit Hilfe eines Pens oder als Dauertherapie über eine Pumpe verabreicht werden.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Dopamin-Agonist: Rotigotin-Pflaster reduziert Parkinson-Symptome
Der Dopamin-Agonist Rotigotin kann die Symptome der Parkinson-Krankheit signifikant reduzieren, wie eine randomisierte, plazebokontrollierte Phase-III-Studie zum Nachweis von Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Rotigotin an Patienten in einem frühen Stadium des M. Parkinson zeigt. Rotigotin wird einmal täglich als Pflaster auf die Haut aufgebracht und konstant über 24 Stunden freigesetzt, so Schwarz Pharma.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Reproduktionsmedizin: Schwanger dank eingefrorener Eierstöcke
Kinder, die mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurden, gibt es mittlerweile in großer Anzahl. Wenn alles gut geht, wird Ende Dezember erstmals ein Kind geboren werden, das mit eingefrorenen und reimplantierten Eierstöcken gezeugt wurde. Wie die behandelnden Ärzte im Rahmen eines Kongresses berichteten, entwickelt sich das Kind bislang normal.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Apothekerkammer Berlin zu ABDA-Austritt verurteilt
BERLIN (ks). Geht es nach dem Berliner Verwaltungsgericht, so muss die Apothekerkammer Berlin (AK Berlin) aus der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA austreten. Die klagende Apothekerin Ingeborg Simon kann sich darauf berufen, dass Artikel 2 Abs. 1 Grundgesetz Ų das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit Ų sie vor einer pflichtmitgliedschaftlichen Inanspruchnahme schützt. Die Pflichtmitgliedschaft sei nicht zumutbar, weil innerhalb der ABDA ein Demokratiedefizit bestehe, urteilte die 14. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts: Selbstständige Apotheker seien hier im Gegensatz zu angestellten und beamteten Apothekern doppelt repräsentiert. Die Entscheidung fiel bereits am 6. Mai 2004 (siehe DAZ Nr. 20/2004, S. 21). Die schriftlichen Entscheidungsgründe liegen erst jetzt vor. (Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 6. Mai 2004, Az.: VG 14 A 385.98)Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Arzneimittelversandhandel: Viel Lärm um wenig
BERLIN (ks). Der Versandhandel mit Arzneimitteln ist seit dem 1. Januar 2004 in Deutschland erlaubt Ų doch in der Praxis ist seine Bedeutung bislang gering. Denn die gesetzlichen Vorgaben für deutsche Versandapotheken sind eng geknüpft. Insbesondere ist ein Preiswettbewerb bei rezeptpflichtigen Medikamenten nicht möglich Ų das missfällt den potenziellen Versandapothekern. Auch die gesetzlichen Krankenkassen hatten sich mehr erhofft. Die ABDA sieht sich durch den schleppenden Anlauf von Versandapotheken bestätigt: Die öffentliche Apotheke nach dem bekannten Muster sei kaum zu "toppen", erklärte Frank Diener, ABDA-Geschäftsführer für Wirtschaft und Soziales, am 30. Juni in Berlin. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
25 Jahre Versorgungswerk Nordrhein – Rürup: Versorgungswerke sind vorbild
ESSEN (bra). Durch die gelungene Mischung aus Kapitaldeckung und Umlagefinanzierung, durch ihre überlegene Effizienz und ihren regelmäßig höheren Versorgungswert könnten die berufständischen Versorgungswerke Vorbild für die Rentenversicherung insgesamt sein. Sie zu opfern und in der allgemeinen Rentenversicherung aufgehen zu lassen, mache keinerlei Sinn. Dadurch werde die Rentenversicherung weder sicherer noch effizienter, so Regierungsberater Prof. Dr. Bert Rürup am 1. Juli in Essen anlässlich einer Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Nordrhein.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Verbraucherschützer: Vorsicht bei Vitaminpräparaten
Hannover (vz/ks). Eine Ende Mai in Kraft getretene Verordnung soll für mehr Transparenz und Verbraucherschutz bei der Flut der angebotenen Präparate zur Nahrungsergänzung sorgen. Für die Verbraucherzentrale Niedersachsen ist dies "ein Schritt nach vorn".Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Grüne und SPD planen höhere Pflegebeiträge für Kinderlose
BERLIN (ks). Fachpolitiker von SPD und Grünen haben sich offenbar darauf geeinigt, den Beitragssatz zur Pflegeversicherung für Kinderlose um 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Die Fraktionen haben diesen Kompromiss allerdings noch nicht abgesegnet. Dazu wird es voraussichtlich erst nach der parlamentarischen Sommerpause kommen. Die Grünen wollen neben der Belastung der Kinderlosen auch Leistungsverbesserungen vor allem für Demenzkranke beschließen. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Heilmittelwerbegesetz: Hessen für bessere Patienteninformation
WIESBADEN (ks). Nach Bayern setzt sich nun auch Hessen für Änderungen im Heilmittelwerbegesetz ein. Ziel ist es, die Information von Verbrauchern und Patienten über nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel zu verbessern. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Rauchen in der Schwangerschaft erhöht Morbus-Crohn-Risiko
Neuseeländische Wissenschaftler haben einen weiteren Grund gefunden, Schwangeren dringend vom Rauchen abzuraten: Sie erhöhen dadurch bei ihren ungeborenen Kindern das Risiko, später einmal an Morbus Crohn zu erkranken, um das Doppelte.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Passivrauchen gefährlicher als angenommen
Britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Passivrauchen das Herz weit mehr gefährdet als bislang angenommen. Das Risiko einer koronaren Herzerkrankung ist bei Passivrauchern um 50 bis 60 Prozent erhöht. Frühere Studien ermittelten eine Risikosteigerung von lediglich 25 bis 30 Prozent. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Neues „Potenzmittel“ für Frauen in der Erprobung
Kanadische Wissenschaftler untersuchen derzeit einen neuen Wirkstoff, der den Sexualtrieb von Frauen anregen soll. Die vorläufig als PT-141 bezeichnete Substanz zielt nicht auf den Genitaltrakt, sondern auf das Gehirn ab. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Großbritannien: Mehr Werbung für OTC möglich
(jr). Seit dem 30. Juni unterliegen Werbemaßnahmen für OTC-Produkte im Vereinigten Königreich nur noch wenigen Restriktionen. Die Apotheker begrüßen die Entscheidung der Regierung, zumal da als Sekundäreffekt die Verschiebung zahlreicher verschreibungspflichtiger Medikamente in den OTC-Bereich erwartet wird. Bereits im Jahr 2003 gab die britische Regierung bekannt, die unzähligen den OTC-Markt hemmenden Werberestriktionen zum Großteil aufheben zu wollen. Pharmaindustrie wie Apotheker begrüßten die Ankündigung, ohne ihre Skepsis an einer raschen Umsetzung der Pläne zu verbergen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Urlaub im Ausland: Verschriebene Betäubungsmittel dürfen mitreisen
BONN (BfArM/ks). Wer etwa zur Behandlung starker Schmerzen Betäubungsmittel verordnet bekommt, muss auf diese bei Auslandsreisen grundsätzlich nicht verzichten. Darauf hat die Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 2. Juli in Bonn hingewiesen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Jeder sechste Euro im Gesundheitswesen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
WIESBADEN (sb/daz). Im Jahr 2002 entstanden in Deutschland nach der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen Kosten in Höhe von 35,4 Mrd. Euro. Das entsprach rund einem Sechstel oder 16% der gesamten Krankheitskosten im Jahr 2002 in Höhe von 223,6 Mrd. Euro. 31,1 Mrd. Euro Krankheitskosten waren durch Krankheiten des Verdauungssystems bedingt, 25,2 Mrd. Euro durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes und 22,4 Mrd. Euro durch psychische und Verhaltensstörungen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Jeder Wert hat seinen Preis – für Arzneimittel scheint dies nicht zu gelt
Arzneimittel haben wie alle Qualitätsgüter ihren Preis. Aber sind sie ihren Preis auch wert? Und, sind sie es, die an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen immer wieder Schuld tragen? Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), der in diesem Jahr auf 50 Jahre erfolgreiche Verbandstätigkeit zurückblicken kann, hat aus diesem Anlass vom "Institut für Demoskopie Allensbach" eine repräsentative Bevölkerungsbefragung über "Wert und Preis von Arzneimitteln" durchführen lassen (siehe auch DAZ Nr. 27/2004, S. 24). Die Umfrage erbrachte sehr klare, wenn auch nicht unbedingt überraschende Ergebnisse. Sie geht von dem richtigen Ansatz aus (und ist deshalb relevant), dass man nicht über die Kosten von Arzneimitteln sprechen kann, ohne ihren Nutzen zu berücksichtigen. In der öffentlichen Diskussion spielen aber meist nur die Kosten (und die Risiken) eine Rolle.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Ersatzkassen: Hausarztmodell in Nord-Württemberg
BONN (im). Die Ersatzkassen wollen Anfang Oktober in Nord-Württemberg ein Hausarztmodell starten, nachdem die AOK ein solches Programm bereits für Sachsen-Anhalt im Juli angekündigt hat. Die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg und der Landesverband der Ersatzkassen haben sich auf Eckpunkte geeinigt, die jetzt in einen Vertrag gegossen werden. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
WIdO-Studie: Praxisgebühr hält Ärmere vom Arztbesuch ab
Joachimsthal/Berlin (ks). Die Praxisgebühr entfaltet die von der Politik gewünschte Lenkungsfunktion. Dies erklärte der Vorstandschef des AOK-Bundesverbands Dr. Hans Jürgen Ahrens am 22. Juni vor Journalisten in Joachimsthal. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO), der zufolge rund 80 Prozent der Patienten zuerst zu ihrem Hausarzt gehen. Von diesem lassen sie sich im Bedarfsfall zum Facharzt überweisen, um eine erneute Praxisgebühr zu sparen. Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass Versicherte mit geringem Einkommen wegen der Praxisgebühr eher einen Arztbesuch verschieben als Besserverdiener.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller: BAH feiert sein 50-jähriges Bestehen
Bonn (bah/az). Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) - der Pharmaverband der die Selbstmedikationsindustrie vertritt - hat am 24. Juni 2004 gemeinsam mit rund 150 Vertretern aus Mitgliedschaft, Politik, Wissenschaft, Behörden und Medien sein 50-jähriges Bestehen in der "La Redoute" in Bad-Godesberg gefeiert.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Baden-Württemberg: Bundesratsinitiative zur Änderung des Heilmittelwerbegesetz
Stuttgart (ks). Mit einer Änderung des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) will der baden-württembergische Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik (CDU) die Information von Verbrauchern und Patienten über nicht-verschreibungspflichtige Medikamente durch Hersteller und Anbieter erleichtern. "Die bestehenden Regelungen sind in ihrer jetzigen Ausgestaltung zu restriktiv und nicht mehr zeitgemäß", erklärte Repnik am 23. Juni in Stuttgart und kündigte eine Gesetzesinitiative im Bundesrat an.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Rezeptfreie Arzneimittel: Substitution findet nur in geringem Ausmaß statt
Frankfurt (ims/ks). Im April dieses Jahres sah es nicht so aus, als ob Ärzte rezeptfreie Arzneimittel im großen Stil durch verschreibungspflichtige Präparate substituieren. Dies ergab eine erste Analyse des Instituts für Medizinische Statistik IMS Health, die acht ausgewählte Arzneimittelgruppen unter die Lupe genommen hat.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte: Selbstverwaltung: Vorbereitungen im Zeitplan
Berlin (ks). Die Vorbereitungsarbeiten für die elektronische Gesundheitskarte, die zum 1. Januar 2006 eingeführt werden soll, liegen im Zeitplan. Dies erklärten die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung nach einer Sitzung des Lenkungsgremiums ihres gemeinsamen Projektbüros protego.net (Projekt für Telematik der Gesundheitsorganisationen) am 22. Juni. Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Bayerns Sozialministerin Stewens: Ernährungsberatung sollte vergütet werden
München (ks). "Das Engagement der Apotheker in der Ernährungsberatung ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Gesundheitsprävention in der Bevölkerung", erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) am 23. Juni in München mit Blick auf den "Tag der Apotheke" am 24. Juni. Sie machte auch klar: Ernährungsberatung von besonders geschulten Apothekern kann es nicht zum Nulltarif geben.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
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