ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Versandhandel: DocMorris hat eigenen Großhändler
Die niederländische Versandapotheke DocMorris erhält ihre Arzneimittel für die Belieferung der deutschen Patienten von einem eigenen Großhändler. Mit "Centropharm" im nordrhein-westfälischen Würselen umgeht die Versandapotheke die Schwierigkeiten, die ihr aus der Nichtbelieferung durch deutsche pharmazeutische Großhändler entstehen.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
KidFit von Diäko – Empfehlung für übergewichtige Kinder?
Mit Diäko zur Traumfigur: ein modernes Ernährungsprogramm, leicht, lecker und voller Abwechslung! mit diesem Slogan präsentiert die gleichnamige Firma ihre Diätprodukte. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland immer mehr zunimmt, gibt es seit kurzem auch ein speziell für Kinder konzipiertes Diäko-Programm. Wir haben uns näher damit beschäftigt und außerdem eine 15-jährige Anwenderin befragt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol bessert schizophrene Symptome
Aripiprazol (Abilify®) ist ein neues atypisches Antipsychotikum zur Therapie der Schizophrenie bei Erwachsenen. Es ähnelt in seiner Struktur den atypischen Neuroleptika Risperidon und Ziprasidon, hat aber einen anderen Wirkansatz. Als partieller Dopamin-D2-Agonist blockiert Aripiprazol die postsynaptischen Dopamin-D2-Rezeptoren, während es gleichzeitig die präsynaptischen Autorezeptoren stimuliert. Aripiprazol hemmt das dopaminerge System überwiegend dort, wo es überaktiv ist und zum Beispiel Wahnsymptome verursacht, und aktiviert es in Bereichen zu geringer Aktivität. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schläfrigkeit, Akathisie, Tremor, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Symptome. Der Wirkstoff wird intensiv in der Leber über die Cytochrom-Enzyme CYP3A4 und 2D6 verstoffwechselt. Daraus ergibt sich ein erhebliches Wechselwirkungspotenzial.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
V. Ulrich, T. Müller-BohnInnovationen messen, aber
Einer der Hauptstreitpunkte in der politischen Diskussion über den Arzneimittelmarkt sind die Arzneimittelinnovationen. Umstritten ist, was als Innovation gelten und welcher Finanzbedarf den Innovationen zugestanden werden soll. Um die Probleme zu lösen, sind neben politischen Argumenten wissenschaftliche Methoden gefragt. Einen konstruktiven Beitrag hierzu stellt das Konzept einer Innovationskomponente von Wille, Erbsland und Ulrich dar, das bereits in DAZ 8/2001 vorgestellt wurde [5]. Daran anknüpfend sollen hier die zwischenzeitliche Entwicklung des Innovationsbegriffes und neue Daten zur vorgeschlagenen Innovationskomponente vorgestellt werden1.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Basistherapie rheumatoider Arthritis: Frühzeitig alle Möglichkeiten ausschöpf
Wurde früher langsam eskalierend therapiert, wird heute der frühzeitige und aggressive Einsatz von Basistherapeutika bei rheumatoider Arthritis angemahnt. Als Standardmedikation gilt dann Methotrexat. Versagt die Therapie, wird frühzeitig kombiniert. Und seit einiger Zeit haben die Rheumatologen noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: die TNF-alpha-Blockade.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
K. FeidenBologna-Erklärung und Apothekerausbildung
Um einen europäischen Hochschulraum zu verwirklichen, wollen auch die deutschen Hochschulen die Diplom-, Magister- und Staatsexamenstudiengänge bis auf begründete Ausnahmefälleügig durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzen. Die Diskussion darüber, ob die Pharmazie einen solchen Ausnahmefall darstellt oder ob auch hier Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt werden sollten, hat begonnen. Immerhin gibt es Besonderheiten der Ausbildung zu den Heilberufen, zu denen der Apothekerberuf zählt. Die folgenden Ausführungen wollen mehr Fragen zur Bereicherung einer ausführlichen Diskussion stellen als vorschnell Antworten finden. Zugleich wollen sie auf mögliche weitreichende Folgen für das Berufsbild und die Berufsausübung des Apothekers aufmerksam machen.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Dialysepatienten: Cinacalcet senkt Parathormon-Spiegel
Das Calcimimetikum Cinacalcet greift am Calciumionen-Sensor an, der die Ausschüttung von Parathormon reguliert. In zwei Studien mit 741 Dialysepatienten senkte Cinacalcet den Parathormon-Plasmaspiegel und erhöhte so den Anteil der Patienten mit gut kontrolliertem sekundärem Hyperparathyreoidismus.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
DPhG: Wissenschaftlicher Nachwuchs stellt sich vor
Traditionsgemäß fördert die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) den wissenschaftlichen Nachwuchs. Am 5. Juli 2004 hatte die Landesgruppe Berlin-Brandenburg zu der alle zwei Jahre und in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindenden Veranstaltung Der wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor eingeladen.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Apothekenbetriebsordnung
Verordnung zur Änderung der ApothekenbetriebsordnungShow more25.07.2004, 16:01 Uhr
Aus der Forschung: Tumorvakzine auf RNA-Basis
An immuntherapeutischen Verfahren gegen Tumoren wird derzeit intensiv gearbeitet. Die Tübinger CureVac GmbH präsentiert einen neuen Ansatz auf der Basis von stabilisierter Ribonukleinsäure (RNA). RNActive™ wird derzeit bereits in klinischen Studien an der Universitätsklinik Tübingen erprobt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
C. GlöklerGroßhandelstätigkeit von Apotheken (Aus
Die 12. AMG-Novelle kommt - und mit ihr kommen neue Regelungen zur Erlaubnispflichtigkeit des Arzneimittelgroßhandels und eine Festlegung der zulässigen Vertriebswege für Medikamente. Von den Änderungen sind unter anderem Geschäftsbeziehungen von Apotheken betroffen, die den Großhandel mit Medikamenten beliefern: Für das Betreiben eines Großhandels wird - möglicherweise auch für die Apotheke - die neu eingeführte Großhandelserlaubnis nötig sein; des weiteren werden Großhändler Arzneimittel nur noch aus definierten Quellen beziehen dürfen - beispielsweise vom Hersteller oder von anderen Inhabern einer Großhandelserlaubnis. Für die dem Arzneimittelgroßhandel zuliefernde Apotheke stellt sich also die Frage, ob zur Weiterführung der Zuliefertätigkeit zukünftig eine Großhandelserlaubnis nötig sein wird, und ob es sich lohnt, noch auf der Grundlage des derzeit geltenden Rechts eine Großhandelstätigkeit anzuzeigen, um von Übergangsvorschriften zu profitieren.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Mit Infliximab gegen die Gelenkzerstörung
Infliximab (Remicade®) ist ab sofort zur First-line-Therapie der frühen rheumatoiden Arthritis in Kombination mit Methotrexat zugelassen, wie essex pharma mitteilte. Infliximab plus Methotrexat ist bei Patienten mit schwerer, aktiver und fortschreitender rheumatoider Arthritis nun auch bereits dann indiziert, wenn noch keine Behandlung mit Methotrexat oder anderen krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARDs) vorangegangen ist.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Besonderheiten biotechnisch hergestellter Arzneistoffe
Biotechnisch hergestellte Arzneimittel, zu denen auch die DNA-rekombinationstechnisch hergestellten Arzneistoffe gehören, spielen heute eine wichtige Rolle in der Pharmazie und Medizin. Sie unterscheiden sich in der Produktion und in der Analytik von anderen Arzneistoffen. Das Europäische Arzneibuch trägt diesen Besonderheiten durch zwei Monographien (Fermentationsprodukte und DNA-rekombinationstechnisch hergestellte Produkte) Rechnung.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Impfempfehlungen aktualisiert: Windpockenimpfung für alle Kinder empfohlen
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die Windpockenimpfung, die jetzt für alle Kinder empfohlen wird, die Keuchhustenimpfung, die nun allen Frauen mit Kinderwunsch sowie vor der Geburt eines Kindes allen engen Kontaktpersonen geraten wird, und Präzisierungen für die Impfung chronisch Kranker.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Kopfschmerzen: Akupunktur besser als Medikamente
In einer großen englischen Studie wurde gezeigt, dass Akupunktur die Beschwerden von Migränepatienten besser lindert als eine herkömmliche Therapie. Der Erfolg hält lange an und eine dreimonatige Behandlung wirkt noch nach einem Jahr. Die erhöhten Therapiekosten sind im Vergleich mit anderen Aufwendungen gering.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Nachhaltige Sammlung und Nutzung wildwachsender Arzneipflanzen
Sanft heilen, aber hart räubern überschrieb vor einiger Zeit die Zeit einen Bericht über den globalen Raubbau. Pflanzliches in Arzneimitteln und Kosmetika liegt im Trend. Wenig wird aber darüber nachgedacht, woher die pflanzlichen Grundstoffe stammen. So mag es überraschen, dass immer noch 70 bis 80 Prozent der verarbeiteten Arzneidrogen aus Wildsammlungen stammen. Bei ihrer Gewinnung wird nicht immer mit Samthandschuhen gearbeitet.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Qualität und Wirksamkeit von Ibuprofen-Präparaten: "Äpfel nicht mit Birnen ve
Um vergleichende Bioverfügbarkeitsuntersuchungen ist es in den letzten Jahren ruhiger geworden. Ein Grund dafür ist: die Arzneimittelqualität wurde verbessert. Dennoch werden ab und an Studien veröffentlicht, die versuchen, mit einer guten In-vitro-Bioverfügbarkeit Rückschlüsse auf die In-vivo-Freisetzung zu suggerieren. Bisweilen werden in Studien auch unterschiedliche Darreichungsformen verglichen. Ob und inwieweit dies möglich ist, darüber sprachen wir anhand von aktuellen Veröffentlichungen zu Ibuprofen-Präparaten mit den Experten Professor Dr. Henning Blume, Firma Socratec, Oberursel, und Prof. Dr. Gerd Geißlinger, Institut für Klinische Pharmakologie, Frankfurt/Main.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Purine – Krankheitsmediatoren und potenzielle Arzneimittel
Purine spielen im Organismus eine wichtige physiologische und pathophysiologische Rolle. Daher besitzen Purinrezeptorliganden auch ein bedeutendes therapeutisches Potenzial. Selektive Purinrezeptorliganden könnten in Zukunft vor Glaukom, Diabetes, Morbus Parkinson, Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Die ersten klinischen Studien lassen hoffen, dass die Umsetzung der tierexperimentellen Forschungsergebnisse in klinische Anwendungen sich in den nächsten Jahren vollziehen wird. Die neuesten Erkenntnisse der Purinforschung wurden im Juni diesen Jahres auf dem 4th International Symposium on Nucleosides and Nucleotides präsentiert und diskutiert, das in Chapel Hill, North Carolina, USA, stattfand.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Bundessozialgericht: Hersteller müssen Arzneimittelstudien selbst bezahlen
KASSEL (ks). Klinische Arzneimittelstudien müssen allein von den Herstellern bezahlt werden Ų Krankenkassen dürfen sich an den Kosten nicht einmal anteilig beteiligen. Das entschied am 22. Juli das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Die Erprobung von Medikamenten sei keine reguläre Behandlung und die Heilung nicht vorrangiges Ziel, erklärte das BSG zur Begründung. "Vielmehr wird in Kauf genommen, dass sich der Zustand des Patienten nicht verbessert oder sogar verschlechtert." (Urteil vom 22. Juli, Az: B 3 KR 21/03 R)Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte: Kein Problem mit dem Datenschutz
BERLIN (ks). Die elektronische Gesundheitskarte liegt im Zeitplan und begegnet keinen datenschutzrechtlichen Bedenken. Dies betonte der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums Klaus Vater am 26. Juli in Berlin.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Großbritannien: Kunde König
LONDON (jr). Ein britischer Verbraucherverband warf den Apothekern zu Beginn des Jahres schlechte Beratungsleistungen und mangelnde Sorgfalt bei der Abgabe von Medikamenten vor. Mit Serviceprogrammen wie face2face, Konsultationszonen und Kundentests gehen zwei der größten Apothekenketten nun in die Offensive, zum Wohle der Kundschaft und des eigenen Ansehens.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Studie zum Gesundheitswesen: „Gesundheit nach Maß“
BERLIN (ks). Eine Reform des deutschen Gesundheitswesens erfordert neue Partizipationsformen, eine Mindestversicherungspflicht mit Wahlfreiheit hinsichtlich des Versicherers sowie eine neue Anbieterpluralität mit Kontrahierungszwang. Der Staat soll dabei eine reine Gewährleistungsaufsicht übernehmen und die Finanzierung über Kopfpauschalen erfolgen. Das sind die Eckpunkte einer Reform, wie sie sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) vorstellt. Vor fünf Jahren begann die Gruppe, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Am 16. Juli stellten die Autoren ihre Studie "Gesundheit nach Maß" in Berlin der Öffentlichkeit vor.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
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