ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Hochrisikopatienten: Zügig den Blutdruck normalisieren
In der VALIANT-Studie zeigte der Angiotensin-II-Rezeptorantagonist Valsartan den Nutzen bei Postinfarktpatienten, in der Val-HeFT-Studie bei Herzinsuffizienz. Die VALUE(Valsartan Antihypertensive Long-Term Use Evaluation)-Studie prüfte die Hypothese, ob Valsartan bei gleicher Blutdrucksenkung die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei hypertensiven Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko stärker reduziert als Amlodipin. Nun liegen die mit Spannung erwarteten Ergebnisse auf dem Tisch Ų und sorgen für Überraschungen.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
DocMorris sieht sich weiter auf Erfolgskurs
(hvj). Mit einem bis Ende 2003 nach deutschem Recht verbotenen Arzneimittelversandhandel aus den Niederlanden und markigen Sprüchen über deutsche Apotheker ("Wir haben viel Staub aufgewirbelt, weil viel Staub lag") schob sich DocMorris-Gründer Ralf Däinghaus ins mediale Rampenlicht. Jetzt, nachdem der deutsche Gesetzgeber ab Januar 2004 den Arzneimittelversand genehmigt hat, muss sich diese Vertriebsstruktur als wirtschaftlich rentables Geschäftsmodell allerdings noch beweisen. Nicht nur die deutsche Apothekerschaft dürfte gespannt darauf sein, ob der Versandhandel aus dem Ausland sich langfristig zu einer echten Konkurrenz für die deutschen Präsenzapotheken entwickeln wird. Die DAZ hat sich mit Ralf Däinghaus unterhalten.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
64. Kongress des Weltapothekerverbands: Die neue Rolle des Apothekers im Gesundh
NEW ORLEANS (diz). Die Zusammenarbeit zwischen Apothekern und anderen Heilberufen muss enger werden. Der Apotheker muss dabei neue Aufgaben im Gesundheitssystem übernehmen. Dafür sprach sich Jean Parrot, Präsident der Fédération Internationale Pharmaceutique (FIP) in seiner Eröffnungsansprache zum 64. internationalen Kongress der FIP raus. Der Kongress des Weltapothekerverbands fand in diesem Jahr vom 4. bis 9. September in New Orleans, USA, statt. Rund 2000 Apothekerinnen und Apotheker aus 90 Ländern waren in die Stadt am Mississippi-Delta gereist, um am umfangreichen wissenschaftlichen Programm teilzunehmen, das auch Gelegenheit bot, in Gesundheitssysteme anderer Länder zu blicken.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Osteoporose: Schädigt Homocystein die Knochen?
Bei der seltenen Erbkrankheit Homocystinurie geht ein stark erhöhter Blutplasmaspiegel des Homocysteins mit einem frühen Beginn einer generalisierten Osteoporose einher. Aber auch ein gering erhöhter Homocystein-Spiegel scheint den Knochen zu schaden. In zwei Langzeitstudien wurde der Zusammenhang zwischen hohen Homocystein-Plasmaspiegeln und der Wahrscheinlichkeit osteoporotischer Knochenbrüche untersucht: Patienten mit sehr hohen Homocystein-Werten erlitten fast doppelt so häufig Frakturen wie die Vergleichsgruppe.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Diätetische Lebensmittel: Gefäßschutz mit Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl sind angesichts ihrer gefäßschützenden Effekte in aller Munde. Sie bessern die atherogene Dyslipidämie, wirken gegen Entzündung, Thromboembolie- und Arrhythmieneigung. Menschen, die weder Fisch noch Fischölkapseln mögen, soll nun mit pflanzlichen Omega-3-Produkten geholfen werden. Alpha-Linolensäure ist Vorläufer der langkettigen Fisch-Fettsäuren, entwickelt aber auch eigenständige Effekte. Ein neues diätetisches Lebensmittel (TUIM® arteria) kombiniert sie mit antioxidativen Polyphenolen aus roten Trauben.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
Surftipps: Neurodermitis-Infos aus dem Netz
ral | Die Therapiemöglichkeiten der Neurodermitis sind nach wie vor unbefriedigend. Um so mehr sind Betroffene und ihre Angehörigen auf Informationen angewiesen, die ihnen bei der Suche nach Behandlungsansätzen und/oder begleitenden Maßnahmen weiterhelfen. Auch der Austausch mit Leidensgenossen ist für viele Neurodermitiker wichtig. Hier kann neben anderen Medien auch das Internet eine gute Anlaufstelle sein. Einige Surftipps zum Thema Neurodermitis haben wir für Sie zusammengestellt.Show more12.09.2004, 16:02 Uhr
dm-Streit: Eilverfahren vorerst abgewiesen: Kammer Nordrhein prüft Berufung
Düsseldorf (im). Die umstrittene Kooperation von acht Filialen der Drogeriemarktkette dm und der niederländischen Versandapotheke Europa Apotheek ist noch nicht endgültig gestoppt worden. Am 1. September wies das Düsseldorfer Landgericht den Antrag auf einstweilige Unterlassung ab, den die Wettbewerbszentrale auf Veranlassung der Apothekerkammer Nordrhein gestellt hatte. Die Kammer will prüfen, ob Berufung beim Oberlandesgericht eingelegt wird. Zugleich wurde bekannt, dass dm gegen das zuvor ergangene Verbot des Düsseldorfer Gesundheitsamts Widerspruch eingelegt hat.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Beitragssatzsenkungen gefordert: GKV erzielt Milliarden-Überschüsse
Berlin (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Überschuss von 2,42 Mrd. Euro erzielt. Im ersten Halbjahr 2003 hatten die Kassen noch ein Defizit von zwei Mrd. Euro zu verkraften. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigte sich bei der Vorstellung der neuen Quartalszahlen am 2. September in Berlin zufrieden über die Entwicklung: "Damit sind die finanziellen Ziele der Gesundheitsreform fürs erste Halbjahr erreicht." Pharmaindustrie und Ärzteschaft nahmen die Erfolgsmeldung verhaltener auf.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Neue Festbeträge: Krankenkassen führen Anhörungen zu Festbetragsvorschlägen
Berlin (ks). Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben für die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) neu gebildeten Festbetragsgruppen für Protonenpumpenhemmer, Statine, Sartane und Triptane konkrete Festbeträge vorgeschlagen. Zu diesen Vorschlägen können die hierdurch Betroffenen in einem Anhörungsverfahren bis zum 1. Oktober 2004 Stellung nehmen.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Bundesverfassungsgericht: Verfassungsbeschwerden gegen OTC-Ausschluss nicht ange
Karlsruhe (ks). Das Bundesverfassungsgericht hat zwei Verfassungsbeschwerden gegen den Ausschluss von - meist nicht verschreibungspflichtigen - homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht zur Entscheidung angenommen. (Beschlüsse vom 4. August 2004, Az.: 1 BvR 1076/04 und 1 BvR 1078/04)Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Rezeptfreie Arzneimittel: Privatrezepte wiegen GKV-Ausfälle nicht auf
Frankfurt (ims/ks). Seit Anfang dieses Jahres werden die meisten nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel nicht mehr von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet. Inzwischen werden diese Präparate vermehrt auf Privatrezept verordnet, allerdings reicht deren Menge nicht aus, um den Ausfall zu kompensieren.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Festbeträge: Arzneimittelhersteller schlagen neue Vergleichsgrößenermittlung
Berlin (ks). Die Herstellerverbände der pharmazeutischen Industrie haben dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung einen gemeinsamen Vorschlag zur Ermittlung von Vergleichsgrößen bei der Festbetragsfestsetzung unterbreitet. Sie sind der Auffassung, die jüngst vom G-BA entwickelte Methodik zur Vergleichsgrößenermittlung lasse pharmakotherapeutische Aspekte vermissen.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Gesundheitsreform: BÄK kritisiert Reformpläne von Regierung und Opposition
Berlin (im). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ein neues Positionspapier vorgestellt, das mit der von der rot-grünen Koalition geplanten Bürgerversicherung hart ins Gericht geht, aber auch Distanz zur CDU-Gesundheitsprämie wahrt. BÄK-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe warnte davor, die Gesundheitsversorgung nur als Kostenfaktor zu sehen. Es müsse angesichts der Fortschritts-Alterungsspirale vielmehr um die Patienten und Strukturen für eine gute Medizin gehen.Show more06.09.2004, 15:57 Uhr
Kürbissamen bei Störungen der Blasenfunktion
Von Matthias Strobl, Brigitte Patz und Franz Bracher | Eine "Blasenschwäche" macht sich durch häufigen Harndrang mit gesteigerter Miktionsfrequenz bis hin zum unfreiwilligen Harnabgang (Harninkontinenz) bemerkbar. Generell nimmt die Blasenkapazität mit zunehmendem Alter ab, was bei Männern oft durch eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) beschleunigt wird. Bei Frauen tritt die Blasenschwäche in Form einer Reizblase schon ab dem jungen Erwachsenenalter auf; meistens ist die Schwäche der Beckenbodenmuskulatur die Ursache für eine Belastungsinkontinenz. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen hat sich Kürbissamen in der Behandlung verschiedener Formen der Blasenschwäche bewährt. Die positiven praktischen Erfahrungen werden durch die Ergebnisse klinischer und pharmakologischer Studien untermauert. Wichtiges Qualitätsmerkmal für Kürbissamen und seine Zubereitungen ist das spezifische Phytosterolmuster.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Kohl-Pharma: Große Zukunftspläne aus dem Saarland
MERZIG (tmb). Eine kürzlich im saarländischen Merzig eingeweihte Verblisterungsanlage in bisher ungekannter Größenordnung soll den Apotheken das Stellen von Arzneimitteln erleichtern. Damit erhält die kontrovers geführte Debatte über die Vor- und Nachteile dieses Versorgungskonzeptes neue Nahrung. Zunächst findet im Saarland nur ein Pilotversuch statt, aber das Angebot zielt auf den breiten Apothekenmarkt. Zu den Zukunftsplänen fragte die DAZ bei dem investierenden Unternehmen nach.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Arzneimittelversorgung: Erlaubnis für Zweigapotheke nur bei Notstand
Die Erlaubnis für den Betrieb einer Zweigapotheke darf nur bei Vorliegen eines Notstandes erteilt werden. § 16 ApoG ist nicht etwa deshalb weitergehend auszulegen, weil seit dem 1. Januar 2004 der Betrieb von bis zu drei Filialapotheken zulässig sein kann. (Verwaltungsgericht Oldenburg, Beschluss vom 15. März 2004, Az.: 7 B 1061/04)Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Energieversorgung: Kohlekraftwerke ohne Emissionen
Aufgrund neuer Technologie stehen Kohlekraftwerke vor einer Renaissance. Die Optimierung der bestehenden Verfahren und Komponenten und ihre Kombination mit innovativen Verfahren versprechen wesentlich höhere Wirkungsgrade. Das Ziel sind Null-Emissions-Kraftwerke.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Wie bleibt Gesundheit bezahlbar?
Von Volker Ulrich | Deutschland steckt in der größten wirtschaftlichen Krise der Nachkriegszeit. Diese wirkt sich auch auf die Sozialhaushalte negativ aus. Wissenschaftler warnen, dass wir heute weit über unsere Verhältnisse leben und uns insbesondere in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung ein Leistungsniveau zukommen lassen, welches für die folgenden Generationen mit den bestehenden Umlageverfahren nicht finanzierbar ist. Denn dafür ist der Altersaufbau der Bevölkerung auf lange Sicht zu ungünstig. Zudem steigen die Gesundheitsausgaben aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts, der verstärkt auch älteren Menschen zugute kommt, schneller, als das BIP wächst. Der folgende Beitrag stellt die Herausforderungen für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dar und diskutiert Lösungsansätze, die die Gesundheitsversorgung langfristig auf ein sicheres Fundament stellen wollen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Neue Kennzeichnung für cholesterinsenkende Lebensmittel
aid | Verbraucher, die auf ihren Cholesterinspiegel achten, haben seit einiger Zeit noch mehr Auswahl: Neben Diätmargarine tummeln sich im Kühlregal auch Milchgetränke, Joghurts und Joghurtdrinks, die damit werben, dass sie den Cholesterinspiegel senken. Ab dem 21. Oktober 2004 müssen diese Lebensmittel nach einer EU-Verordnung ausführlich gekennzeichnet werden.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Apothekenwerbung: Werbeaufschrift „Parfümerie“ ist unzulässig
Als unzulässige Werbung ist die an der Außenfront einer Apotheke angebrachte Leuchtschriftwerbung mit der Aufschrift: "Parfümerie" anzusehen. Parfum und Eau de Parfum sind keine apothekenüblichen Waren. Dies hat das Saarländische Oberlandesgericht am 24. März 2004 entschieden. (Saarländisches Oberlandesgericht, Urteil vom 24. 03. 2004, Az.: 1 U 549/03-141)Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Interview: Von Vitamin-Tabletten abraten?
(ebe). Die Hoffnungen waren groß. Vitamine sollten gegen Herzerkrankungen helfen. Doch viele der plazebokontrollierten Studien, die in den letzten Jahren publiziert wurden, haben zu enttäuschenden Ergebnissen geführt. Wir sprachen mit Priv.-Doz. Dr. med. Stephen Schröder von der kardiologischen Abteilung der Universität Tübingen, was man aufgrund der aktuellen Datenlage raten kann und warum zukünftige Studien vielleicht doch noch einen Nutzen antioxidativer Vitamine belegen werden.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Migräne und Kopfschmerz: Evidenzbasierte Empfehlungen für die Selbstmedikation
ck | Die Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat für ihre aktuellen Empfehlungen arzneiliche Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen für die Selbstmedikation nach Evidenz-basierten Kriterien beurteilt sowie eine Bewertung der klinisch relevanten Studien vorgenommen: Acetylsalicylsäure und Ibuprofen sind 1. Wahl bei der Behandlung von Kopfschmerzen vom Spannungstyp, Paracetamol wurde als Medikament der 2. Wahl neu in die Empfehlungen aufgenommen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Melanoidine: Brotkruste – besser als ihr Ruf
ral | Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale für frisches Brot ist neben dem Aroma und der Krumentextur die braune Farbe der Kruste. An der Krustenbräunung sind hochmolekulare Röstprodukte, so genannte Melanoidine, beteiligt. Über ihre physiologischen Wirkungen existieren bislang kaum Daten, obwohl der tägliche Verzehr von Brot in Deutschland mit ca. 180 g pro Tag im Vergleich zu anderen Lebensmitteln hoch ist. Eine Arbeitsgruppe um Veronika Somoza von der TU München hat nun festgestellt: Die Röstprodukte sind von gesundheitspräventivem Nutzen.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
Die Auswirkungen der 12. AMG-Novelle auf den Arzneimittelvertrieb
Von Hilko J. Meyer, Frankfurt/Main | Durch die Neudefinition des Arzneimittelgroßhandels und die Einführung der Erlaubnispflicht hat der Gesetzgeber die Voraussetzungen für den Arzneimittelgroßhandel an das europäische Recht angepasst. Wie im Teil 1 dieses Beitrags (s. DAZ Nr. 36/2004, S. 47 f) dargestellt, betreiben nach der neuen Rechtslage künftig auch viele Apotheken und fast alle pharmazeutischen Hersteller einen erlaubnispflichtigen Großhandel mit Arzneimitteln im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG). Damit unterliegen sie den gleichen Regelungen, die bisher schon für den vollversorgenden pharmazeutischen Großhandel galten. Dies sind neben den Regelungen des AMG im Hinblick auf Verkehrsfähigkeit, Vertriebswege und Arzneimittelpreise vor allem die Vorschriften der Betriebsverordnung für Arzneimittelgroßhandelsbetriebe.Show more05.09.2004, 16:02 Uhr
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