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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Die neuen Möglichkeiten der Krankenhausapotheken
Von Christoph Glökler, München | Traditionell war die Abgabe von Arzneimitteln durch Krankenhausapotheken – von Ausnahmen abgesehen – auf stationär versorgte Patienten begrenzt. Im Rahmen der letzten Gesetzesänderungen ist jedoch eine Tendenz zu erkennen, den zulässigen Tätigkeitsbereich von Krankenhausapotheken sukzessive im ambulanten Bereich zu erweitern. Das GKV-Modernisierungsgesetz beispielsweise sieht einen Katalog von Erkrankungen vor, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden dürfen – hier darf auch die Krankenhausapotheke Arzneimittel zur unmittelbaren Anwendung an den Patienten abgeben. Vielfach wurde – oft vorschnell – kritisiert, dass solche Regelungen die mittelständischen Offizinapotheken unzumutbarem Wettbewerbsdruck aussetzen. Wie der aktuelle Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 17. August belegt, können sich Vertragsärzte durchaus erfolgreich gegen die Konkurrenz durch Krankenhäuser zur Wehr setzen. Es stellt sich die Frage: Wie müssen sich Apotheker auf die neuen Tätigkeitsbereiche des Krankenhauses einstellen?Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Wenn's dem Immunsystem nicht schmeckt
Nicht an jeder Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Allergie schuld, aber bei jeder unklaren Gastrointestinalerkrankung sollte auch an eine Nahrungsmittelallergie gedacht werden. Hinter Urtikaria, Asthma oder manchen anaphylaktischen Reaktionen kann ebenfalls eine allergische Immunantwort auf bestimmte Nahrungsmittel stecken. Dem molekularen Täterprofil der Allergene ist man in den vergangenen Jahren immer besser auf die Spur gekommen – eine Basis für verbesserte Strategien in Prävention, Diagnose und Therapie dieser allergischen Erkrankungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Sozialpharmazie: Patienten besser betreuen
Der 13. International Social Pharmacy Workshop (ISPW) fand vom 19. bis 23. Juli in Malta statt. Fünf Mitglieder der Arbeitsgruppe Pharmakoepidemiologie an der Charité Berlin (Leitung Prof. Dr. M. Schaefer) berichteten dort über ihre sozialpharmazeutischen Forschungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
OLG Hamm: Preispolitik von DocMorris ist nicht wettbewerbswidrig
Die niederländische Apotheke DocMorris liefert Arzneimittel an den deutschen Endverbraucher. Sie unterbietet dabei oft die Preise, die deutsche Apotheken auf der Basis der Arzneimittelpreisverordnung verlangen müssen. Da seit dem 1. Januar 2004 auch deutsche Apotheken Versandhandel betreiben dürfen, ist es mittlerweile vor allem die Preispolitik von DocMorris, die im Zentrum juristischer Diskussion steht. Während Krankenkassen gerne ihre Versicherten zu vergünstigten Konditionen aus dem EU-Ausland versorgen lassen, wird von deutschen Apotheken der durch die Rabatte generierte Wettbewerbsvorteil vielfach als rechts- und wettbewerbswidrig empfunden. Die Richter des OLG Hamm haben entschieden: Mit Urteil vom 21. September 2004 wiesen sie eine Unterlassungsklage eines deutschen Apothekers ab – sie sahen in der Preispolitik von DocMorris weder einen Verstoß gegen die deutsche Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV) noch gegen die deutschen Zuzahlungsregelungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Stellen Sie sich dem Preiswettbewerb!
Die Fragen stellten Peter Ditzel und Susanne Imhoff-Haase | Mit den Auswirkungen des GKV-Modernisierungsgesetzes ist Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt weitgehend zufrieden. In unserem Interview zog sie ein überwiegend positives Zwischenfazit. Sie ist der Auffassung, dass die Apotheken im GMG gut berücksichtigt wurden. Unzufrieden zeigt sie sich allerdings darüber, dass sich die Apotheker nicht dem Preiswettbewerb stellen und die Preise von OTC-Arzneimitteln deutlich senken. Dabei sieht Ulla Schmidt den besonderen Charakter des Arzneimittels und will auch an der Apothekenpflicht für die rezeptfreien Präparate festhalten, fordert aber eine gute Beratung der Patienten. Von Fremdbesitz hält sie nichts, einen Grund, dass der Mehrbesitz auf drei Filialen beschränkt ist, sieht sie allerdings auch nicht. Sie erhofft sich von den Apothekern, dass sie endlich ihren Platz als Berater der Bürger und als soziale Drehscheibe einnehmen. DAZ-Chefredakteur Peter Ditzel und DAZ-Korrespondentin Susanne Imhoff-Hasse sprachen mit der Bundesgesundheitsministerin in deren Wahlkreisbüro in Aachen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
50 Jahre APV: Dem Arzneimittel und der Arzneimittelsicherheit verpflichtet
diz | Die Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik e.V. (APV) feierte am 23. September 2004 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet als Verein von Arzneimittel herstellenden Offizinapothekern ist daraus eine internationale, unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft mit hoher Reputation geworden, die sich in erster Linie technologischen Fragen bei der industriellen Arzneimittelherstellung widmet. Professor Dr. Peter Kleinebudde, Präsident der APV, konnte zahlreiche Gäste zur Veranstaltung begrüßen. Vertreter pharmazeutischer Organisationen überbrachten Grußworte. Der Pharmaziehistoriker Prof. Dr. Christoph Friedrich, Marburg, blickte in seinem Festvortrag auf 50 Jahre APV zurück.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Aktueller Stand der Krebstherapie
Von Petra Jungmayr | Am 10. und 11. September 2004 veranstalteten das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften (IFAHS) und die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) den dritten Norddeutschen Zytostatika Workshop Süd (NZW-Süd) in Ravensburg. Der Fachkongress, der traditionsgemäß die wichtigsten Ergebnisse des vorangegangenen amerikanischen Krebskongresses präsentiert, dient sowohl der Fortbildung als auch der kollegialen und interdisziplinären Zusammenarbeit, ohne die eine optimale Betreuung des Krebspatienten nicht möglich ist. Wie Klaus Meier, Vorsitzender der GDOP, forderte, soll aus dem "todsicheren" Team "unwissender Ärzte und besserwissender Apotheker" eine Allianz entstehen, die gemeinsam die fachlichen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit angeht. Dass dies bereits ansatzweise funktioniert, zeigen zum Beispiel gemeinsam erarbeitete Leitlinien und Standards.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Deutsche Einheit: Schmidt lobt Zentren als Nachfolger der Polikliniken
BERLIN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die zentrale Rolle von Kranken- und Rentenversicherung seit der Wiedervereinigung gewürdigt. Im Gesundheitswesen seien dank GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) medizinische Versorgungszentren ähnlich den Polikliniken der ehemaligen DDR bundesweit ermöglicht worden, hob Schmidt positiv hervor. Inzwischen hat sich das Versorgungsniveau der neuen Bundesländer dem in den alten Ländern "weitgehend angeglichen", hießt es in dem 173 Seiten starken Bericht der Bundesregierung.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Gichtarthritis: Etoricoxib schnell und lang wirksam
Mit Etoricoxib (Arcoxia®) wurde ein weiterer selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer in Deutschland zugelassen. Seit Mitte September ist er auf dem Markt. Etoricoxib kann bei Arthrose, rheumatoider Arthritis und – neu für einen COX-2- Hemmer Ų bei akuter Gichtarthritis eingesetzt werden. Die Wirkung setzt rasch ein und hält lange an.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Das Gesundheitssystem als Leuchtwürfel
Berlin (ks). Das Bundesgesundheitsministerium hat sich etwas Neues ausgedacht, um der Bevölkerung die Gesundheitsreformen nahe zu bringen: Am 22. September enthüllte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf dem Potsdamer Platz in Berlin den so genannten InfoKubus: Einen 4 x 4 x 4 Meter großen begehbaren Leuchtwürfel. In diesem sollen die Bürgerinnen und Bürger das Gesundheitssystem mit allen Sinnen erfahren.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Westfalen-Lippe: 330 neue PTA-Schülerinnen
Bonn (im). 330 junge Frauen haben sich zum neuen Schuljahr in die fünf PTA-Lehranstalten des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe neu eingeschrieben, um sich zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin (PTA) ausbilden zu lassen. "PTA ist ein sehr beliebter Beruf", so Verbandsvorsitzender Dr. Horst Lothar Müller. Allein in Westfalen-Lippe sind 5300 PTA beschäftigt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Infektionskrankheit: Neue Bedrohung Melioidosis?
Die Melioidosis ist eine in Südostasien und Nordaustralien verbreitete Infektionskrankheit. Im Durchschnitt erkranken in Singapur pro Jahr 67 Menschen, 12 davon sterben. Dieses Jahr wurden jedoch bereits 23 Todesfälle registriert – ein Anstieg, für den es noch keine Erklärung gibt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
BAH-Jahresversammlung: Auch der G-BA steht vor Herausforderungen
BERLIN (ks). Nicht nur die Arzneimittelhersteller haben in diesem Jahr mit den Folgen der Gesundheitsreform zu kämpfen – auch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) stellt das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vor Herausforderungen. Dies betonte der Vorsitzende des G-BA, Rainer Hess, bei der Jahresversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 22. September in Berlin.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Leukozyten-Apherese: Neue Therapieoption bei CED
Ursachen und Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen sind trotz zahlreicher neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse nach wie vor ungeklärt. Ein neuartiges Therapieprinzip besteht in der Leukozyten-Apherese. Diese gezielte Entfernung von Zellen der Immunabwehr aus dem Blut könnte eine nichtmedikamentöse Option bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden. In Japan konnten umfangreiche klinische Erfahrungen mit dem Zell-Apherese-System Adacolumn® bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gesammelt werden, es liegen auch erste Ergebnisse einer europäischen Studie vor.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Stiftung Warentest: Sparanleitung für den Arzneimittelkauf
(ral). "Parade der Preiswerten" – Unter dieser Überschrift steht ein mehrseitiger Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest (Nr. 10/2004), der eine Art Sparanleitung für den Kauf von Arzneimitteln in der Apotheke darstellt. "Wer Nachahmerpräparate wählt, kann beim Medikamentenkauf kräftig sparen. Bei rezeptpflichtigen Mitteln wird die Zuzahlung durch gezielte Arzneiauswahl gemindert", empfiehlt das Verbrauchermagazin.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Erkältungszeit: Ambroxol wirkt gegen Husten und Halsschmerzen
hel | Auch wenn Husten ein lebensnotwendiger Reflex ist und die Lunge schützt: Im Alltag ist er lästig, und in der Nacht stört er den Schlaf. Hier ist ein wirksames Hustenmittel gefragt, das nicht nur den Husten unterdrückt, sondern auch noch die Heilung fördert, zum Beispiel Ambroxol (Mucosolvan®), das über mehrere Mechanismen wirkt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Arzneimittelausgaben: Keller erwartet Ausgaben-Boom im Dezember
BERLIN (ks). Trotz Gesundheitsreform ist die Gefahr steigender Arzneimittelausgaben nicht gebannt. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Hermann S. Keller, sagte in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 26. September), es sei "vorhersehbar, dass die Ausgaben für Medikamente die nächsten Monate wieder steigen." Auch die "Bild"-Zeitung griff das Thema zum Wochenbeginn auf.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Schwangere konsequenter auf HIV und Hepatitis B testen
Es sind nur wenige Fälle, doch sie wären fast alle vermeidbar: In Deutschland kommen immer wieder Kinder mit lebensbedrohlichen Infektionen zur Welt, weil ihre Mütter nicht, wie in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen, auf HIV oder auf Hepatitis-B-Viren getestet wurden. Hier besteht für Gynäkologen also dringender Handlungsbedarf.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Unions-Spitzen suchen Kompromiss in der Gesundheitspolitik
BERLIN (ks). Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber und CDU-Chefin Angela Merkel wollen am 30. September in Berlin zu einem Spitzengespräch zur Gesundheitspolitik zusammenkommen. Am 27. September hatten Stoiber und CSU-Sozialpolitiker in München eine "Grundkonzeption" für eine Reform beschlossen. Einzelheiten hierüber wollte der CSU-Chef jedoch vorerst nicht preisgeben.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Schulterschluss mit den Apothekern (DAZ-Interview)
ULM (diz). "Gute Preise. Gute Besserung" – Deutschlands größter Generikahersteller fällt nicht nur durch einprägsame Werbeslogans und attraktive Zwillinge auf. Ein Pharmaunternehmen dieser Größe und dieses Zuschnitts steht unter besonderer Beobachtung im Markt. Die eine oder andere Marketingaktion und Unternehmensentscheidung gibt bisweilen Anstoß zu Diskussionen. Wir sprachen mit Dagmar Siebert, Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb der ratiopharm, Ulm, über die Lage des Unternehmens nach dem GMG, über die Beziehungen zum Apotheker und über zukünftige Aktionen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Barmer Service-Apotheken: Nur „dürftiger Zuspruch“?
(diz). Ist die "erfolgreich angelaufene" Kooperation zwischen der Barmer Ersatzkasse und dem Deutschen Apothekerverband bzw. mittlerweile über 10 000 Barmer Service-Apotheken doch nicht so erfolgreich? Ein beim Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Köln, entschiedenes Beschwerdeverfahren zeigte u. a., dass sich zwar relativ viele Apotheken an dieser Kooperation beteiligen, aber vergleichsweise wenige Barmer-Versicherte diesen Service in Anspruch nehmen und sich bei einer Apotheke einschreiben.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Influenza: Impfen ist besser als therapieren
Immer noch wird die Virusgrippe (Influenza) als "harmloser Schnupfen" unterschätzt. Dies rührt nach Meinung von Experten auf dem 2. Deutschen Influenza-Kongress in Erfurt auch daher, dass ihre schweren Verläufe nur noch unter den jeweiligen Folgeerkrankungen registriert werden: Im Krankenhaus findet man sie vor allem unter ihren Komplikationen wie Pneumonie, Otitis media, aber auch Myokarditis, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Mit Komplikationen rechnen muss man bei jedem fünften Influenza-Patienten.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Rituximab als neue Therapieoption
Rituximab ist ein monoklonaler chimärer Antikörper, der zur Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen zugelassen ist. In einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zeigten sich auch gute Erfolge bei der Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Statistik: Haupttodesursache sind Erkrankungen des Kreislaufsystems
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt zum Weltherztag am 26. September 2004 mitteilt, wurde im Jahr 2002 bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (160 629 Männer und 233 149 Frauen) der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Da Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, sterben sie entsprechend häufiger an Kreislauferkrankungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
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