ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Neues Tuberkulosemittel wirkt doppelt so gut
Ein neuer Wirkstoff mit dem vorläufigen Namen "Komponente J" hat sich laut einer Meldung bei "Nature online" im Tierversuch mit Mäusen als doppelt so wirksam bei der Bekämpfung von Mycobacterium tuberculosis erwiesen als die Standardantibiotika. Die Entwickler von "Komponente J" erhoffen sich damit kürzere Behandlungszyklen.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Kosmetik kann auf die Nerven gehen
Das in Kosmetik verwendete Methylisothiazolinon hat sich im Laborversuch als zytotoxisch erwiesen. Die im Test eingesetzten Konzentrationen waren zwar sehr hoch, die Forscher vermuten jedoch, dass bei häufigem Gebrauch entsprechender Kosmetika auch niedrigere Konzentrationen für Menschen schädlich sein könnten.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Nierenversagen durch Urintests vorbeugen
In Deutschland leben derzeit rund 60.000 Dialysepatienten. Bei etwa 15 Prozent davon hätte es nicht zu einem Nierenversagen kommen müssen, bei weiteren 30 bis 40 Prozent hätte es noch Jahre hinausgezögert werden können, wenn die zugrunde liegende Nierenerkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt worden wäre, so Prof. Dr. Manfred Weber. Er fordert flächendeckende Früherkennungsprogramme.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Schwangerschaft: Folsäuregaben sollen Brustkrebs begünstigen
Die Einnahme von Folsäurepräparaten in der späten Schwangerschaft erhöht das Brustkrebsrisiko. Zu diesem Ergebnis gelangten australische und britische Forscher in einer Langzeitstudie, die nun in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" veröffentlicht wurde.Show more12.12.2004, 17:04 Uhr
Zuzahlungen: Erleichterungen für Heimbewohner
BERLIN (ks). Das Bundessozialministerium, die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich darauf geeinigt, bessere Zuzahlungsbedingungen für in Heimen lebende Sozialhilfeempfänger zu schaffen. Sie sollen ab 2005 nicht mehr in die Situation kommen, dass ihnen die mögliche Gesamtsumme der Zuzahlungen schon in den ersten Wochen des Jahres von ihrem Taschengeld abgezogen wird. Wie das Ministerium am 1. Dezember mitteilte, kann der Zuzahlungshöchstbetrag nun gleichmäßig über das Jahr verteilt werden.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Festbeträge: Pfizer will Krankenkassen verklagen
BERLIN (ks). Im Streit um die neue Festbetragsregelung für patentgeschützte Arzneimittel will der Pharmakonzern Pfizer die Spitzenverbände der Krankenkassen verklagen. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" soll die Klage spätestens am 6. Dezember beim Sozialgericht in Berlin eingehen.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Arzneimittelausgaben sinken 2004 um 10,5 Prozen
BERLIN (ks). Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) hat dieses Jahr bei den gesetzlichen Krankenkassen zu einem Rückgang der Arzneimittelausgaben um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr geführt. Gaben die Kassen im vergangenen Jahr noch 22,8 Mrd. Euro für Medikamente aus, werden es nach aktuellen Schätzungen des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) in diesem Jahr 20,4 Mrd. Euro sein. Dies entspricht einer Netto-Einsparung von 2,4 Mrd. Euro. Für das kommende Jahr rechnen Politik und Kostenträger jedoch wieder mit Ausgabensteigerungen.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Pharmagroßhandlung ANZAG: Hoffnungsträger vivesco
FRANKFURT (aal). Wie auf der Bilanzpressekonferenz der ANZAG am 1. Dezember 2004 in Frankfurt am Main zu hören war, hat sich die Ertragskraft des Unternehmens trotz GKV-Modernisierungsgesetz und scharfem Wettbewerb gesteigert. Der "Rücksetzer" des Vorjahres scheint überwunden und dank vivesco, dem Konzept für die Apothekenkooperation, erwartet die ANZAG im laufenden Geschäftsjahr eine marktkonforme Umsatzentwicklung und ein stabiles Ergebnis.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Deutscher Apothekerverband: DAV-Vorstand im Amt bestätigt
BERLIN (abda/ks). Die Spitze des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) ist am 1. Dezember bei den DAV-Vorstandswahlen in Berlin in ihrem Amt bestätigt worden. Herrmann S. Keller (62) aus Rheinland-Pfalz wird somit weiterhin Vorsitzender des DAV sein.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Disease-Management-Programme:Chroniker-Programme weitgehend unbekannt
BERLIN (ks). Dass immer mehr gesetzliche Krankenkassen strukturierte Behandlungsprogramme für Patienten mit Diabetes, Brustkrebs und koronarer Herzkrankheit anbieten, ist den meisten Menschen in Deutschland noch nicht geläufig. Eine im Auftrag der Deutschen Angestelltenkrankenkasse DAK durchgeführte Umfrage zeigt, dass lediglich zwei Prozent der Bürger den Begriff "Disease-Management-Programme" (DMP) richtig einordnen können. Weitere drei Prozent ahnen, dass die Bezeichnung etwas mit Gesundheit zu tun haben könnte. Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Ersatzkassenliefervertrag: Rezeptur darf abgekürzt werden
BONN (im). Umfangreiche Rezepturen, die vom Platz her nicht vollständig auf ein Rezept passen, darf die Apotheke beliefern, wenn sinnvolle Abkürzungen bei der Menge oder Art der Bestandteile verwendet werden und die Ersatzkassen das rechnerisch nachhalten können. Diese Neuerung sieht der Arzneimittelliefervertrag zwischen Deutschem Apothekerverband und Ersatzkassen vor, der seit dem 1. Dezember 2004 gilt.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Sponsoring: Neuregelung bei Praxissoftware verlangt
BONN (im). Um künftig Begünstigungen bestimmter Arzneimittel in der Praxissoftware von Ärzten durch Pharmaunternehmen zu verhindern, hat der Chef der zweitgrößten Kassenärztlichen Vereinigung den Gesetzgeber zu neuen rechtlichen Rahmenbedingungen aufgefordert.Show more06.12.2004, 16:58 Uhr
Ab Januar 4,9% mehr Gehalt
Die Apothekengewerkschaft ADEXA und der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) haben sich Mitte November auf einen neuen Gehaltstarifvertrag und Bundesrahmentarifvertrag (BRTV) geeinigt. Beide Verträge treten zum 1. Januar 2005 in Kraft. Damit hat – für den Bereich des Gehaltstarifvertrages – ein rund zweijähriger tarifloser Zustand nach einer Reihe von zähen, mitunter sehr schwierigen Verhandlungsrunden endlich ein Ende gefunden. Der neue BRTV schließt direkt an den zum 31. Dezember 2004 auslaufenden Vertrag an.Show moreNeue Tarifverträge für Apotheken
05.12.2004, 17:04 Uhr
Hessen: Fortbildungszertifikat für PTA, Assistenten und Ingenieure
Richtlinie zur Einführung eines Fortbildungszertifikates für Pharmazeutisch-technische Assistenten, Apothekenassistenten, Pharmazeutische Assistenten, Pharmazieingenieure und Apothekerassistenten durch die Landesapothekerkammer Hessen1Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Thüringen: Zertifizierte Fortbildung
Ordnung über den Erwerb eines Zertifikats im Rahmen von zertifizierten FortbildungenShow more05.12.2004, 17:04 Uhr
Hamburg: Fortbildungszertifikat für PTA, Assistenten und Ingenieure
Richtlinie zum Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikats der Apothekerkammer Hamburg für pharmazeutisch-technische Assistenten, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure, Apothekenassistenten und pharmazeutische AssistentenShow more05.12.2004, 17:04 Uhr
AK Niedersachsen: ApoLearn – eine Fortbildungsplattform für Apotheker
Bei der Fortbildung der rund 7000 Mitarbeiter in den ca. 2100 Apotheken Niedersachsens dominierte bislang die klassische Fortbildung mit Präsenzseminaren. Doch jetzt startete "ApoLearn" – ein bundesweites Pilotprojekt – als reguläre Internet-gestützte Fortbildungsmaßnahme für niedersächsische Apotheker.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Selektive Aldosteronblockade: Bessere Prognose mit Eplerenon
Wer einen Herzinfarkt überlebt, läuft Gefahr, zusätzlich eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Dann sind die Aussichten schlecht, jeder fünfte Patient stirbt binnen eines Jahres. Denn die durch den Herzmuskel-Zellverlust ausgelöste Aktivierung von Sympathikus und Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) verschlechtert die Herzfunktion, bis hin zum terminalen Herzversagen. Die Standardbehandlung mit ACE-Hemmer und Betablocker ist sehr wertvoll, bringt aber oft das erhöhte Aldosteron nicht unter Kontrolle. Hier setzt die Zusatzbehandlung mit dem selektiven Aldosteronantagonisten Eplerenon (Inspra®) ein, der jetzt zur Verfügung steht.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Wie bleibt die Apotheke konkurrenzfähig?
Von Kai G. Hutzenlaub und Matthias Henke | Die am 1. Januar 2004 in Kraft getretene Gesundheitsreform hatte im Vorfeld zu einer grundlegenden Verunsicherung geführt. Dem ersten Schreck folgt nun teilweise eine Beruhigung. Doch es ist verfrüht, von einer Entwarnung zu sprechen. Eine Anpassung des Marktes an die veränderten Rahmenbedingungen ist, erst recht bei einer grundlegenden Umstrukturierung, ein Prozess, der sich nicht in Wochen oder wenigen Monaten vollzieht, sondern seine Wirkung erst über einen längeren Zeitraum voll entfalten kann. Aufschlussreich für die Zukunft ist dabei im Hinblick auf die Apotheken ein Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, in dem es u. a. zur vorherigen Situation heißt: "Es findet gegenüber den Versicherten weder ein Preiswettbewerb noch ein Wettbewerb im Bereich der Handelsspannen statt. Deutschland nimmt als Folge dieser starren Regulierung im OECD-Vergleich einen Spitzenplatz bei der Apothekendichte ein ..."[1] Welche Schlüsse müssen daraus gezogen werden, um den geänderten Rahmenbedingungen eines weniger stark regulierten Marktes bei stärkerem Wettbewerb und geringeren Handelsspannen Rechnung tragen zu können?Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
EGFR-Hemmung: Erlotinib erhält Zulassung in den USA
ck | Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat den Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib in einem beschleunigten Verfahren zur 2nd- und 3rd-line-Therapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (Non-small Cell Lung Cancer, NSCLC) in den USA zugelassen. Die Zulassungsgesuche für Erlotinib werden gegenwärtig bei der EMEA (European Medicines Evaluation Agency) und den Zulassungsbehörden anderer Länder geprüft.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
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